Meiner Meinung nach baut der KI-Hype auf dem alten Märchen "Des Kaisers neue Kleider auf".
Dabei ging es schon sehr lange nicht mehr um Menschen, sondern nur um Umsatz. Es geht darum, das ein Konzern, der (vermeintlich) von KI profitiert, sehr viel Geld in einen anderen Konzern pumpt, der (vermeintlich) ebenfalls von KI profitiert. Und umgekehrt. Und beide Beteiligten verdienen durch dieses Kreislaufgeschäft Unsummen.
Die Firmen, die Kunden dieser beiden Konzerne sind, machen derzeit noch das, was Firmen so tun: sie investieren und bewerten die Investion. Eine Investition muss sich irgendwann amortisieren, sonst war es ein Griff ins Klo. Und immer mehr werden die Stimmen, deren Beurteilung niederschmetternd ist: ja, der Ertrag hat sich durch den Einsatz von KI ein wenig gesteigert, aber kaum der Rede wert und schon gar nicht in Relation zu der vorher notwendigen Investition.
So langsam sagt also jemand, das der Kaiser gar nichts an hat. Noch nicht so viele, aber es fängt an.
Jetzt können(!) die KI-Hype-Profiteure doch nur eins tun: sie erzählen jedem Kunden, das er mit KI ebenfalls reich werden kann. Klar, hat bei ihnen ja auch geklappt. Funktioniert auch. Aber halt nur solange, wie man Kunden gewinnt, die keine Ertragsrechnung für die Investition machen, sondern wieder jemanden finden, der in ihre Firma investiert. Klassisches Schneeballsystem also. Und am Ende kann/wird/muss die KI-Blase platzen und viele Menschen viel Geld verlieren. Aber bis dann haben wir schon ein paar Billionäre und viele Milliardäre mehr auf der Welt. Für die hat sich das dann auf jeden Fall gelohnt.