Alternative zu ccleaner?

janosch13

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Hallo,
gibt es eine alternative zu ccleaner.

Anfangs war das ja ein kleines, nützliches Tool welches aber leider über die letzten Jahre immer umfangreicher und mit vielen, für mich umnützen Funktionen aufgeblasen wurde.

Ich benötige keiner Suche nach Treibern usw.

Vielleicht kennt ja jemand eine alternative die einfach nur mal schnell durchfegt.

Gruß
Jan
 
Ich nutze den CCleaner auch schon viele Jahre und auch bei mir hat er noch nie irgendetwas zerschossen.
Aber dieses ganze Treibergesuche und die vermeintlichen Beschleunigungsfeatures verwende ich nicht.

Also CCleaner kann die Registry "reinigen", was nachweislich Unsinn ist und wovon überall dringend abgeraten wird. CCleaner kann temporäre Dateien etc. löschen, was die Windows Datenträgerbereinigung auch kann. Und CCleaner kann Software und Treiber updaten, was du nicht nutzt.

Eigentlich brauchst du gar keinen Ersatz für CCleaner. Du brauchst ja schon CCleaner nicht.
 
Nuja - es gibt halt auch Lösungen für Nicht-Probleme und die Debatten über den Sinn oder Unsinn solcher Tools sind schon beinahe so alt wie die Betriebssysteme selber. Die Aussage finde ich schon immer goldig, dass einem Tool XYZ bislang noch nichts zerlegt hat, aber einen signifikanten Vorteil im Sinne von effektiv mehr Speicherplatz oder (Boot)-Geschwindigkeit kann auch keiner belegen. Außerdem fährt ja normalerweise niemand permanent die Kiste hoch und runter, nur um sich an ein paar Zehntelsekunden Bootzeit zu weiden.

Ist zwar schon etwas älter, gilt dennoch nach wie vor:

 
Windows Update belegt schon heftig Platz nach durchgeführten Updates. Und es gibt noch so andere Kandidaten. Defender mit seinen Definitionen, gewisse Programmcaches. Wenn ich da die Cleaner laufen lasse sind das mehrere GB, und gerade bei Backups macht das schon Sinn. Windows soll wohl die Updateordner und Dateien "irgendwann" zeitnah nach dem Update von selber löschen, aber da hab ich noch nie drauf gewartet.

Es ist auch nicht nur der CCleaner, sondern die OS-eigenen Tools die da bei mir laufen, wie Datenträgerbereinigung und DISM. Da kann sich der User bedenkenlos mit vertraut machen.
 
Bei weitem nicht alles. Schau mal nach einem Update inkl. Bereinigung an, was Wise Disk Cleaner noch so findet. Sowohl unter "Common" als "System".

Ich glaube das sind u.A. Servicing\LCU und SoftwareDistribution Unterordner wo Windows gerne mal was liegen lässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie kalkuliert man seine Massenspeicher auf die Nutzungsdauer des Gerätes so genau, dass die paar GB relevant werden?
Oder ist das einfach ein "ich schmeiße Zeit auf ein nicht-existentes Problem"?
Irgendwie werden die Relationen vergessen:
Vor ein paar Jahren belegte ein komplettes Betriebssystem Windows XP um die 1GB.
Jetzt will Windows 11 mit seiner aufgezwungener App-Sammlung mindestens 50GB.
Ja, Windows kann mit Boardmitteln säubern, tut es aber nicht freiwillig (automatisch).
SSD Speicherplatz ist ja nicht gratis und unbegrenzt...


Ich persönlich verwende seit ein paar Jahren PrivaZer.
Gab bisher auf keinen PC Probleme damit.
 
Wo kommen denn deine 50GB Windows-Installation her? Mein Windows 11 hat nach der Installation und Einrichtung, mit all meinen Programmen (ohne Daten) keine 30GB auf der SSD belegt, also wird das blanke Windows sicher nicht mehr als 25GB brauchen.
Natürlich bläht sich das mit der Zeit ein wenig auf, aber wenn man alle paar Wochen/ Monate die Datenträgerbereinigung laufen lässt und auch selbst ein bisschen drauf achtet die eigenen Dateien von Zeit zu Zeit aufzuräumen ist das doch kein Thema.
Und in Zeiten in denen eine 512GB SSD eher die Ausnahme ist und die meisten Geräte eher 1TB+ haben braucht man wirklich nicht mehr auf ein paar GB alte Update-Dateien achten.

Und dass die ganzen "magischen Tuning-Tools" auf modernen Geräten und Betriebssystemen nicht wirklich etwas beschleunigen ist ja seit Jahren bekannt.

PS: Bei Windows XP sind es im Übrigen nach der Installation auch ca. 3GB Speicher die es braucht.
 
Das ist aber ein gewaltiger Unterschied, denn wie du es zuvor geschrieben hast wirkte das "Jetzt will Windows 11 mit seiner aufgezwungener App-Sammlung mindestens 50GB" als ob das auch belegt wäre, vor allem wenn du es damit vergleichst, dass Windows XP (vor über 20 Jahren!) angeblich nur 1GB brauchte.
Ich gehe davon aus, dass jeder der Windows selbst installiert in der heutigen Zeit mehr als 50GB verfügbaren Festspeicher hat und habe noch nie darauf geachtet was als Minimum bei der Installation haben will, da das ohnehin übertroffen wird.

Aber die Diskussion führt jetzt auch am Thema vorbei, die Alternative zum CCleaner ist meiner Meinung nach keine CCleaner zu verwenden, da überflüssig
 
die Alternative zum CCleaner ist meiner Meinung nach keine CCleaner zu verwenden, da überflüssig
Das bin ich 100%ig bei dir. (y)
Diese ganzen ominösen "Tuning"-Tools, von denen kein Mensch weiß, was die eigentlich genau tun, schaden mehr als sie nützen.

Und der Vergleich, was Win XP und 10/11 an Speicherplatz belegen, ist auch an den Haaren herbeigezogen. Auch wenn 10/11 unbestritten mehr Speicherplatz belegt, ist der verfügbare Speicherplatz zwischenzeitlich um noch mehr gestiegen... ;)
 
Wie kalkuliert man seine Massenspeicher auf die Nutzungsdauer des Gerätes so genau, dass die paar GB relevant werden?
Oder ist das einfach ein "ich schmeiße Zeit auf ein nicht-existentes Problem"?

Sie werden relevant bei Backups, und beim Archivieren größerer Mengen von Backups. Du würdest ja auch nicht jedes mal die Swapfiles mit rein packen.

Ausserdem läuft es irgendwie immer gleich in diesen Threads... es wird gefragt, ob die Tools tatsächlich was können, Platz schaffen usw. Sicher sind. Wenn man das alles bejaht, geht es weiter mit "aber warum sollte man das brauchen"? Wer die Tools nicht mag, soll sie nicht verwenden. Festplattenplatz ist nicht unendlich, warum nicht die "digitale Bude" auch aufräumen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube das sind u.A. Servicing\LCU und SoftwareDistribution Unterordner wo Windows gerne mal was liegen lässt.

Und woher bist du sicher, dass diese Daten auch gelöscht werden sollen? Die Entwickler von Microsoft haben sie dann ja offenbar absichtlich nicht mit in der Datenträgerbereinigung mit einbezogen. Zudem löscht letztere auch absichtlich keine aktuellen Dateien in Temp, sondern erst Dateien, die dort länger liegen. Möglicherweise gilt dies ja für die von dir genannten Ordner auch.

Im Zweifelsfall würde ich davon ausgehen, dass es nicht immer sinnvoll ist, alles zu löschen, was man löschen kann.
 
Weil die Dateien auch von Windows gelöscht werden, aber mit einer gewissen Verzögerung. Es kann sein, dass die durch das darauffolgende Update ersetzt werden. Sie sind einfach unnötig. Es handelt sich da AFAIK um die Installationsdateien und den Cache des letzten Updates.
 
Dinge manuell zu machen, die der Computer automatisch macht, halte ich für generell sinnfrei.
 
Ist klar. Ein Cleaner macht halt eine ganze Reihe Sachen auf einmal auf Knopfdruck. "Manuell" ist vielleicht das falsche Wort. Es entsteht mehr Arbeit hier darüber zu reden als den Button zu betätigen. ;)

Ich gestehe aber ein, dass es ein Geknausere mit Systemressourcen ist. Ich kaufe mir alle 8-10 Jahre ein neues Gerät und meine Festplatten sind zum Teil 15 Jahre alt.
 
Irgendwie werden die Relationen vergessen:
Vor ein paar Jahren belegte ein komplettes Betriebssystem Windows XP um die 1GB.
Jetzt will Windows 11 mit seiner aufgezwungener App-Sammlung mindestens 50GB.
Ja, Windows kann mit Boardmitteln säubern, tut es aber nicht freiwillig (automatisch).
SSD Speicherplatz ist ja nicht gratis und unbegrenzt...


Ich persönlich verwende seit ein paar Jahren PrivaZer.
Gab bisher auf keinen PC Probleme damit.
Naja. Mein XP belegte damals ca. 600MB auf einer 80GB großen HDD. Heute belegt mein Windows 11 23GB auf einer 4TB großen SSD, wenn ich mich richtig erinnere. Ich habe es eher selten an. Die Relationen passen doch wunderbar. Faktor 40 in der Größe der Installation und Faktor 40 in der Größe des Datenträgers.
Ressourcen sind da um genutzt zu werden.

Sie werden relevant bei Backups, und beim Archivieren größerer Mengen von Backups. Du würdest ja auch nicht jedes mal die Swapfiles mit rein packen.
Abgesehen davon, dass ich eher selten Backups vom OS selbst mache (es ist hinreichend simpel... Ich weiß, dass es da Use-Cases gibt):
Wenn ich die Swap-Files aus dem Backup ausschließe, dann kann ich das genauso mit den Ordnern, die die fraglichen, potentiell Löschbären Dateien enthalten. Ich sichere ja auch tmp nicht mit, obwohl es nie leer ist.
Und auch hier reden wir davon, dass das Vollbackup im Zweifelsfall keine 2% größer wird. Wie oft willst du Vollbackups des OS machen und diese dann archivieren?
 
Um dem ewigen Geraune mal ein Ende zu gebieten möchte ich dem TE nochmal ans Herz legen, sich einfach eine ältere Version von CCleaner ohne die "Shareware" zu holen. Es hat sich an den Grundfunktionen für Speicherplatz und Registry ohnehin nichts geändert, jedenfalls nichts erkennbares.
 
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