Allgemeine Diskussion zu Tune-Up-Programmen (Windows)

plgElwood

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http://thinkpad-forum.de/threads/173830?p=1750998#post1750998


Bitte keine Software zum optimieren runterladen.
Die Optionen die TuneUP bedienen kann sind häufig nicht ohne Grund für windows-Nutzer nur schwer zu erreichen.

Windows ist für mich ein sehr gutes Betriebssystem, es braucht aber allgemein immer eine Schneller Hardware.
Ein umstieg auf Linux wäre interessant.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Danke, du sprichst mir aus der Seele. Insbesondere was den Hinweis auf die seriösen Anleitungen angeht.
Entschuldige, aber TuneUp 2011 ist wohl ein bisschen(!!!) out-of-date. Ich werde hier keine Diskussion führen, wie TuneUp 2014 sich verhält. Lässt wohl aber erahnen, dass ich dieses Tool nicht ohne sehr tiefere und profunde Erfahrungen erwähne, ja? Wer TuneUp 2011 mit TuneUp 2014 vergleicht... hallo???
 
Naja aber was Windows schnell?

1. Genug Ram XP1GB, WIN7: 2-4GB
2. Eine Schnelle HDD
3. Keine Bloatware
4. Minimales Farbschema und einfachste Darstellung. Wenn es mit Boardmitteln auf ein Win95 look runtergeschraubt wird, dann läufts am besten.

TuneUp zähle ich zu "3."

Leider sind Browseranwendungen heute sehr hardwarehungrig. So schraubt sich der "FLashplugin-Container" von Firefox doch massenweise Ram rein, Firefox ebenso und die Wiedergabe von HD-Videos in Youtube u.a. Funktioniert auf älteren Kisten auch nicht mehr richtig.

Ich würde das Installieren von Windows 7 auf Geräten Pre X,T60 grundsätzlich nicht empfehlen und auf Linux umsteigen.


Gerade benutze ich WinXP auf einer 2GB Acer-Kiste, Allein Firefox mit 10 Tabs (wikipedia und PDFs) braucht 900mb Ram, dazu kommt Acrobat und Texmaker
Mit Win7 wäre der Ram schon voll, das tut sich je nach version auch bei einer sauberen installation schonmal 600mb rein
 
Entschuldige, aber TuneUp 2011 ist wohl ein bisschen(!!!) out-of-date. Ich werde hier keine Diskussion führen, wie TuneUp 2014 sich verhält. Lässt wohl aber erahnen, dass ich dieses Tool nicht ohne sehr tiefere und profunde Erfahrungen erwähne, ja? Wer TuneUp 2011 mit TuneUp 2014 vergleicht... hallo???

Ich bitte Dich, Helios. Es ist ja schon, dass Du mit TuneUp gute Erfahrungen gemacht hast, viele andere (mich eingeschlossen) halten derartige Software jedoch für überflüssig, das solltest Du akzeptieren.
 
Ich bitte Dich, Helios. Es ist ja schon, dass Du mit TuneUp gute Erfahrungen gemacht hast, viele andere (mich eingeschlossen) halten derartige Software jedoch für überflüssig, das solltest Du akzeptieren.
Klar, falls es sich auch um die aktuelle Version 2014 handelt und nicht um ein Relikt aus dem Jahre 2011.

Würde mich jedoch SEHR interessieren, welche Probleme vor und nach dem Einsatz von TuneUp 2014 aufgetreten sind... und mit welchen Tools und Programmen etc.?
 
Für mich hatte das optische Auftreten von TuneUp 2011 etwas effektheischendes und vielversprecherisches, so wie Politiker vor einer Wahl.....:facepalm:

Wenn das Programm WIRKLICH dauerhaft was bringen würde, würde eine sachliche und weniger animierte Oberfläche ausreichen.
Aber mit der "tollen Optik" sollen ja zahlende Käufer geködert werden, die die mit vielerlei Shareware verbreitete Demo-Version von TuneUp (versehentlich) anklicken...
 
Wir sprechen hier jedoch über TuneUp 2014... und dessen Funktionsumfang.

P.S.: TuneUp 2011 ist seit langem passé.
 
Wir sprechen hier jedoch über TuneUp 2014... und dessen Funktionsumfang.

P.S.: TuneUp 2011 ist seit langem passé.


Nenn mir auch nur einen einzigen Grund, weshalb ich TuneUp 2014 (oder auch vergleichbare Software) einsetzen sollte bzw. welcher Vorteil mir dadurch entstünde...
Es mag ja schön sein, dass TuneUp 2014 keine Fehler produziert, jedoch würde mich ein messbarer Nutzen, den man nicht auch mit Bordmitteln erzielen kann, wirklich interessieren.
 
Nenn mir auch nur einen einzigen Grund, weshalb ich TuneUp 2014 (oder auch vergleichbare Software) einsetzen sollte bzw. welcher Vorteil mir dadurch entstünde...
Windows 8.1 kompatibel, neue intelligentere Reinigungsalgorithmen, neues vereinfachtes GUI und diverse Fehlerbehebungen... um nur vier davon zu nennen.
 
Windows 8.1 kompatibel, neue intelligentere Reinigungsalgorithmen, neues vereinfachtes GUI und diverse Fehlerbehebungen... um nur vier davon zu nennen.

Und welchen Nutzen bringt mir solche Software generell? Darauf wollte ich hinaus...
 
Und welchen Nutzen bringt mir solche Software generell? Darauf wollte ich hinaus...
Nach der Reinigung des Systems, stabilere und schnellere Ausführung des Systems/Programme inklusive Bootvorgang... und vieles vieles mehr. Gibt TuneUp 2014 ja in der 15-Tage-Trialversion. Einfach mal selbst austesten.
 
Genau das was mir TuneUp angeblich als "Mehrwert" bietet kann ich aber auch ohne Probleme mit Bordmitteln gratis machen. Meiner Erfahrung nach bringt TuneUp rein gar nichts im Vergleich zu den Reinigungsmöglichkeiten vom System und ich hab es seit ca. 2002 regelmäßig getestet.
Viele Versionen haben eine langsame überfrachtete Oberfläche und die Hintergrunddienste fressen selbst einen Haufen Leistung (mehr als sie bringen).

Dies ist nur meine Meinung, jeder soll sich seinen Rechner verschandeln wie er will. Aber wer bewusst und vernünftig mit seinem System arbeitet, der braucht keine Zusatztools, da alles auch mit dem System selbst geht bzw. es gibt auch kostenlose einfache Tools, man braucht sich nicht abzocken lassen (CCleaner zum Beispiel).
 
"Intelligente Reinigungsalgorhythmen"...ja, wäscht noch weißer, man muss nur dran glauben. Das klingt alles so, als würde die Software besser reinigen können, weil man noch mehr in die Ecken schaut und dadurch noch mehr "Dreck" findet.

Manchmal kommt es mir so vor, als sei für manche hier der Computer und das Betriebssystem ein reiner Selbstzweck. Nicht das, was man mit dem Computer machen will, steht im Mittelpunkt, sondern das "Tuning" des Systems. Hier noch ein wenig polieren, da noch ein wenig nachjustieren und dann läuft es bestimmt noch schneller. Völlig egal, was man mit dem PC eigentich machen wollte, die Hauptsache ist jetzt, dass kein überflüssiger Registry-Key das Auge stört und keine Kilobytes an irgendeiner Stelle durch überflüssige Dateien verschwendet wird.

Ich schieße mich nicht auf eine bestimmte Software oder eine bestimmte Version ein, Tuning-Software ist grundsätzlich problematisch. Beispiele? Wer mit Tuneup am Startbildschirm von XP Änderungen vornahm, konnte später kein Servicepack installieren. In den Microsoft Foren schlagen quasi täglich die Opfer dubioser Registry-Cleaner und Tuningprogramme auf. Besonders schön ist, dass als Tuningmaßnahme oft zuerst mal die Systemwiederherstellung gekillt wird, damit man dem Normaluser auch die einfachste Möglichkeit nimmt, den Unsinn wieder zu beseitigen. Irgendwelche Dienste werden kaputtgetunt und plötzlich klappt die Medienfreigabe im Netz nicht mehr oder nach der Anwendung des neustens Supercleaners gibts dann nur noch den BAD_CONFIG_ERROR Bluescreen, weil irgendwelche Zweige in der Registry so gründlich beschädigt wurden, dass das System das auch nicht mehr umgehen kann.

Die Zeiten, in denen Windows ein wackeliger Haufen Schrott war, sind zum Glück seit den Zeiten vorbei, seitdem kein DOS mehr drunter steckt. Mit jeder Windows Version ist es weniger notwendig, überhaupt noch irgendetwas manuell am System umzubiegen. Es defragmentiert selber, es optimiert den Bootvorgang, es aktualisiert und kann seine Hinterlassenschaften wegräumen. Und alles was man an Tuning-Tools aufs System jubelt, ist per se unnötig und dient in der Hauptsache dazu, die Einnahmen des jeweiligen Herstellers zu sichern. Und genau aus diesem Grund werden lustige Legenden wie die des grundsätzlich immer langsamer werdenden Systems hochgehalten, gegen die sich mit einfachsten Bordmitteln vorgehen ließe.
 
@all:

Benutze sowohl CCleaner wie auch TuneUp 2014. Beide kooperieren sehr gut. Mit "Boardmitteln" lassen sich diese Dienste jedoch sicherlich nicht ergänzen.


-----> Am besten selbst mal für eine gewisse Zeit austesten und dann ein Feedback geben.
 
bezogen auf post #27 von der_ingo:

+1 :thumbup:

Diesem Plädoyer ist nichts mehr hinzuzufügen, aus meiner Sicht.
 
Würde mich jedoch SEHR interessieren, welche Probleme vor und nach dem Einsatz von TuneUp 2014 aufgetreten sind... und mit welchen Tools und Programmen etc.?
Registry-Cleaning ist gefährlich und bringt nichts. Wenn Fehler dabei auftreten, dann können sie teilweise erst nach Wochen, Monaten oder gar Jahren auffallen. Niemand wird einen solchen Fehler auf eine uralte Registrybereinigung zurückdatieren können. Bitte lies einmal:
http://www.derfisch.de/tuneup-wundermittel-oder-placebo-reloaded/
http://www.derfisch.de/tuneup-wundermittel-oder-placebo-html/

Und nein, soo viel können sie in der 2014er-Version nicht verbessert haben, dass sich das Tool plötzlich lohnen würde.

Zum Thema:
Windows 7 lebt von einer schnellen Festplatte. Guter Prozessor und viel RAM sind zwar toll, aber keine Notwendigkeit, solange die Mindestanforderungen nicht unterschritten werden. Was aber die Bootzeit/Arbeitsgeschwindigkeit signifikant beeinflusst, ist die Festplattengeschwindigkeit, denn Windows 7 liest und schreibt viel auf der Festplatte.

Ansonsten schalte ich meistens die folgenden Funktionen/Dienste aus, wenn ich Windows 7 auf einer alten Kiste installiere:
  • Windows Defender (wenn eine andere Antivirensoftware benutzt wird)
  • Windows Search bzw "Indexdienst", wenn die Suchfunktion nicht oft gebraucht wird
  • Superfetch - von der Grundidee eigentlich ziemlich gut, aber unter Windows imho nicht richtig umgesetzt

Außerdem alle unwichtigen Programme aus dem Autostart werfen. Regelmäßig kontrollieren, denn immer wieder mal kommt Software auf dem PC dazu. Effekte der Oberfläche kann man auch weitestgehend abschalten. Die bremsen das System zwar nicht aus, machen das Arbeiten aber gefühlt schneller weil man nicht durch das Einblenden warten muss.


Grüße
Thomas
 
Aus meiner Sicht auch nicht... ... ausser Stichwort Ignoranz.
Er hat aber Recht - gucken wir uns doch mal genau die Features an die TuneUp bietet:
http://www.tuneup.de/fileadmin/templates/tu2013/images/screenshots/allfunctions.png

So:
- Programme: Programme deinstallieren und aus dem Autostart rausnehmen geht sehr einfach mit Windows Boardmitteln
- Festplatte: Windows 8.x defragmentiert und optimiert sich automatisch, ansonsten geht das auch mit Boradmitteln, genau wie die Fehlerüberprüfung
- Der Punkt "Usage Data" wird komplett durch die Windows Funktion "Bereinigen" abgedeckt
- Registry: Dazu braucht man sowieso nix sagen. Jegliche Registry Reinigung ist absolut unnötig und richtet mehr Schaden an als Nutzen
- Computer: Der Flugzeug-Modus und diverese Energiesparmodi kann auch mit Boardmitteln aktiviert werden - ansonsten "Turbo-Modus", der nichts bringt und Automatisierungen
- "Increase Performance", "Fix Problems" und "Optimize System Startup and Shutdown" Optimieren das System wohl mit Feenstaub
- Der komplette Abschnitt "Windows" ist entweder mit Boardmitteln leicht zu bewältigen "Prozesse beenden" z.B., oder das Erscheinungsbild ändern, und "Fix Common Problems" ist wohl das selbe wie "Fix Problems"

Fazit: TueUp Utilities ist eine Sammlung von "Optimierungs-Utilities", von denen geschätzt 90 % mit Boardmitteln einfach zu machen sind - die restlichen 10 % sind entweder Automatisierungen oder die Registry Reinigung, die Schwachsinn ist (und auch mit dem kostenlosen CCleander durchgeführt werden kann, aber immer noch Unsinn ist). Es ist zwar nett diese Übersicht zu haben, aber mehr auch nicht - dafür so viel Geld auszugeben ist IMHO vollkommen abwägig. Im Prinzip ist das Programm eher etwas für DAUs die sich unsicher sind wo sie dieses und jene Windows Boardmitteln finden und so für viel Geld diese Übersicht kaufen - und somit ein Stück Komfort. Problematisch ist bei dieser Nutzergruppe nur, dass sie mit dem Programm mehr kaputtmachen können, als das es Nutzen bringt. ;)

Ein modernes Windows hat solcherlei Optimierungen in der Regel nicht nötig, es defragmentiert sich selbst und die Mär vom "Geschwindigkeitsverlust nach einer gewissen Zeit" gilt höchstens noch bis Windows Vista. TuneUp Utilities ist meiner Ansicht nach herausgeschmissenes Geld. Anderen Nutzern "Ignoranz" vorzuwerfen, weil sie solcherlei Tools (begründeterweise!) ablehnen, ist schon ein wenig verwegen.
 
Helios hat aber auch recht: Ich ignoriere TuneUp-Utilities weil ich mit der 2011er-Version, welche ich sogar registriert besessen habe, schlechte Erfahrungen gemacht habe.
Und als Folge davon habe ich mir, u.a. mit Hilfe des Forums hier, beigebracht, wie ich das alles mit Bordmitteln oder kostenlosen Tools machen kann, genau wie ibmthink das im Post vorher beschreibt.

Ich glaube auch nicht, dass die aktuelle Version von TuneUp mir den Mehrwert bringen würde (wenn überhaupt), der den Preis rechtfertigen würde.

Es gibt aber Tools, die ich aus eigener Erfahrung nicht mehr missen wollte, auch wenn dafür teilweise viel Geld angelegt werden muss. Exemplarisch nenne ich Acronis TrueImage oder den HDD Regenerator.

Beide sind nicht mit Gold aufzuwiegen, weil ich deren Funktionen NICHT mit WIN-Bordmitteln und kostenlosen Tools in der Qualität und mit dem gebotenen Komfort erreichen kann.
 
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