T4xx (T400-450 ohne "T440s/T450s") Akku lädt nicht mehr voll auf

noplan

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Ich hab ein T400 mit 6-Zellen Akku. Im Energie-Manager hatte ich unter Akkuwartung eine Zeit lang "Optimale Akkulebensdauer (automatisch ändern)" eingestellt gehabt (inzwischen steht es wieder auf 100%-aufladen), mit der Zeit wurde der Akku immer weniger aufgeladen, erst 70%, später nur noch 55% und inzwischen nur noch bis 36%.

Die Akkuinfo sagt mir allerdings, dass der Akku gut ist und maximal 42.94 Wh hat. Aufgeladen wird er aber nur mit 15.35 Wh.

Was ist da los? Kann man die Energiesteuerung/Akkusteuerung irgendwie resetten?

12.jpg
 
Hast Du nach Einstellen der Einstellung auf 100% laden den Rechner heruntergefahren? Erst dann werden die neuen Ladeschwellen in die Akkuelektronik geschrieben.

Führe anschließend eine Rekalibrierung durch.
http://thinkwiki.de/Akku
 
Notfalls mal eine Rekalibrierung durchführen.

dazu am Besten den Energieplan auf Volle Kanne stellen und den rechner voll belasten, z.B. mit dem Programm Heavyload (google ist Dein freund)

Wenn der Rechner sich automatisch abgeschaltet hat, dann den Rechner wieder anschalten (immer noch auf Batterie!) und im BIOS bei voller Helligkeit nochmal voll leer laufen lassen bis der Rechner sich abschaltet.
Nach ein bisschen Ruhe für den Akku, das Gerät über nacht wieder laden lassen (ohne das OS zu starten)
Diesen vorgang evtl. noch mehrmals (mindestens 1x) durchführen. Erst danach stimmen die Akkuwerte wieder nach meiner Erfahrung.

Sollte es sich dann zeigen, dass der Akku Spünge hat, z.B. er zeigt noch 20% Restkapazität, aber Rechner schaltet schon ab, ist mit Sicherheit mindestens eine Zelle hinüber.
 
Danke, ich werde mal eine Rekalibrierung machen. Runtergefahren hatte ich nachdem ich die Einstellungen geändert hatte.
 
Rekalibrieren würde ich ja nicht mit voller Belastung, weil das ein riesiger Stress für den Akku ist - eher mit der Last, die normalerweise anliegt, einfach stehen lassen.

Ich bezweifle aber, dass das noch viel bringt, denn die Spannung wird schon mit 12,35 V angegeben, und das ist "voll", und Spannung und Stromstärke stimmen im Energiemanager immer, jedenfalls nach meiner Erfahrung.

Bitte beim nächsten Entladen mal die Spannung beobachten - wenn bei Prozentzahlen unter 5% die Spannung nur noch etwas über 10,8 V beträgt, sind leider die 15,.. Wh korrekt und der Akku könnte auch demnächst ausfallen.

Falls die Spannung dagegen deutlich höher ist, kannst Du wie unter Mornsgrans' Link beschrieben rekalibrieren, es ist dabei normal, dass die Prozentanzeige einige Minuten oder vielleicht sogar deutlich länger bei 5 % verharrt (je nachdem, wie falsch die Daten sind) - deswegen dann auch das automatische Abschalten auf 3% setzen.

Ich habe mal einen Akku gehabt, der über 2 h auf 5% lief, bei diesem musste der Vorgang 5 mal durchgeführt werden und er hatte letztenendes statt 15,.. wieder knappe 40 Wh. Versuch macht also klug...
mfg
 
Rekalibrieren würde ich ja nicht mit voller Belastung, weil das ein riesiger Stress für den Akku ist - eher mit der Last, die normalerweise anliegt, einfach stehen lassen.
Das ist auch nicht mehr Streß, als wenn er komplett leer ist und wieder mit über 35W voll gepresst wird...
Ein Lithium Akku muss das aushalten, sonst hätte das kein Akku werden dürfen.

Oder glaubst Du, dass beim Tesla Roadster, die Akkus nur sanft entladen werden, wenn da jemand richtig "Gas" gibt?

Ich habe mal einen Akku gehabt, der über 2 h auf 5% lief, bei diesem musste der Vorgang 5 mal durchgeführt werden und er hatte letztenendes statt 15,.. wieder knappe 40 Wh. Versuch macht also klug...
Das kann ich so ähnlich bestätigen mit zwei 94Wh Akkus, die rot anzeigten und nur noch 35Wh laut Batteriemangement aufwiesen, aber beide weniger als 20 Zyklen hatten. Mehrmals obige Prozedur durchgezogen und schon wurden beide wieder mit fast voller Kapazität und Status grün angezeigt.
 
Ging mir schon mehrfach ähnlich, nur dass der Akku bei 0% noch über eine Stunde durchhielt, bis die Abschaltspannung erreicht war.
 
Ein Lithium Akku muss das aushalten, sonst hätte das kein Akku werden dürfen.
Im Neuzustand ja, aber nem schon etwas kaputten Akku gibst Du damit den Rest ;) Desweiteren haben Li-Ion-Zellen bei schonender Entladung mehr Kapazität - die Spannung bricht eben nicht so stark ein.
Ich erinner mich an nen Thread letztens, wo jemand auf der Zugfahrt mit seinem T61 immer gezockt hat, wodurch der 9c-Akku nach spätestens 1,5 h leergezogen war, was einer Entladerate von knappen 60 Watt und einem Entladestrom von 5,.. A entspricht (beim Laden sinds ja maximal 3,5 A).

Ein paar Mal hält ein Akku sowas durch, aber zur Lebensdauer trägts negativ bei, was man daran sah, dass dem TE damals innerhalb von knapp über einem Jahr der zweite Akku kaputt gegangen ist.

Daher versuch ich das so gut es geht zu vermeiden...
mfg
 
Zuletzt bearbeitet:
So, nach dem ersten Durchgang lädt er jetzt wieder bis 82% und 35 Wh. Werde das morgen nochmal wiederholen :)

Danke für die ganzen Tipps! :thumbup:
 
Im Neuzustand ja, aber nem schon etwas kaputten Akku gibst Du damit den Rest
Da gebe ich Dir durchaus recht. Aber was solls: kaputt ist der eh, das Sterben würde nur etwas beschleunigt werden.
Wenn ich parallel den Energiemanger laufen lasse zeigte der nie mehr als 45W Vebrauch an, bei nem T520 oder W510 oder aktuell bei einem X220.
Das muss der Akku aushalten, denn wie gesagt, sonst hätte das kein Akku werden dürfen.

Um nochmal Tesla als Beispiel zu nehmen: Die sind ja felsenfest davon überzeugt, dass die Lebensdauer des Akkus auch ganz entscheidend von der Temperatur abhängt: Wenn man so eine Mörderprozedur tatsächlich ausschließlich fährt, dann wird der Akku natürlich auch wesentlich heißer als sonst, und genau dieser Umstand trägt dann zum frühen Sterben mit dazu bei.
 
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