Akku "immer wieder" kaputt

doob

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Hallo, im März hab ich nen X60T (Vista) gekauft mit dem kleinen Akku, der nicht herausragt. Ich nutze den Rechner oft am Strom (ohne Dockingstation) und nach einigen Wochen blinkte die Akkuleuchte orange und der Hinweis erschein, der Akku sei defekt. Dann hab ich bei IBM angerufen und bekam recht flott nen neuen Akku. Der ist jetzt aber auch einfach so kaputt. Keine Ahnung ob ich nochmal nen neuen bekomme..

Mich interessiert ob das jemandem auch passiert ist und wie man sowas ggf. vermeiden kann? Ich will aber eigentlich nicht ständig drauf achten welches Energieprofil ausgewählt ist usw. Und den Akku rausgenommen hab ich auch nie. Hat jemand ne Empfehlung?
 
ein notebook ist kein desktop

wenn man den akku monate lang nicht nutzt so nutzt er sich ab
normalerweise veringert sich die kapazität nach ein zwei mal aufladen klappts dann auch weder
am besten ihn mal nehmen entladen und wieder aufladen 2 bis 3 mal
 
Mein 4-Zeller (X60T) hat sich auch nach kurzer Zeit verabschiedet, mit der von Dir beschriebenen Fehlermeldung. Ich bekam auch sehr schnell einen neuen. Von allen Li-Iion betriebenen Geräten die ich habe und je hatte, hat sich noch nie einer so plötzlich und unvermittelt abgeschaltet. Ich glaube, dass aus irgendeinem Grund die Schutzelektronik einen irreversiblen "Notstop" eingeleitet hat, entweder weil die Software in der Elektronik buggy ist, oder wegen einem Produktionsfehler des Akkus.
 
Ich hatte dasselbe Problem, nutze aber den Akku 8cell sehr häufig (fast täglich).
Austauschakku sehr schnell erhalten. Der nette Hotliner sagte, "das Problem sei bekannt" und ich vergewisserte mich, dass er nicht von der Rückrufaktion oder so redete, sondern mein Problem verstand.
Dies fand ich nicht sehr ermutigend, weil die Garantiezeit ja beim Austausch nicht wieder auf 12 Monate verlängert wird. Was, wenn der neue Akku wieder ...?
Er sagte mir aber, dass "die neueren Akkus dieses Problem nicht mehr kennen würden", was sich aber stark nach abwimmeln und ich muss gehen Gelaber anhörte. Eine weitere Person der Hotline wusst von dergleichen gar nichts und hat davon "zum ersten Mal gehört".... Was is nu?

Insgesamt nicht toll. Wenn das Problem generell vorliegt könnte man doch was über Gewährleistung machen? Müsste dann nicht auch für Akkus 2 Jahre gelten?

@consolinator
Sorry, aber du weißt nicht, wovon wir reden. Da ist nix mehr mit aufladen. Feierabend, ab ins Akkunirvana. und das vpn heut auf morgen.
 
Bei Verschleissteilen gibt es nur "Sachmängelhaftung". Und da kehrt sich nach 6 Monaten die Beweislast, dass das Teil VON ANFANG AN kaputt war um.
Insofern sind da 12 Monate "Garantie" schon grosszügig...

Gruß
Anfänger

>>>Das Leben ist hart, aber ungerecht...<<<
 
Aber wenn ein Akku nach 10 Monaten tschö sagt und dann der Austauschakku nur mehr 2 Monate Garantie hat, obwohl das Problem des defekts systematisch aufzutreten scheint, bzw. mit gewisser Wahrscheinlichkeit, halte ich dennoch für gemein.
Na gut, bei meiner Akkunutzung brauch ich eh alle Jahre einen neuen :D
 
also ich hab jetzt den dritten akku für mein im März erworbenes Thinkpad, der kam heute per UPS. Obwohl ein kleiner kaputt ging bekam ich nen großen - auch okay :)
Allerdings wüsste ich gern, ob bspw. bei der Nutzung der UltraBay der Akku geschont wird und wie das überhaupt so ist. Ich nutze den Rechner oft über Strom und lasse den Akku drin. Anscheinend kann genau das ja nicht so gut sein, weil diese Weise ja dazu führte das irgendwann die Akkulampe rot zu blinken begann... wie macht ihr das?
 
Original von doob
also ich hab jetzt den dritten akku für mein im März erworbenes Thinkpad, der kam heute per UPS. Obwohl ein kleiner kaputt ging bekam ich nen großen - auch okay :)
Allerdings wüsste ich gern, ob bspw. bei der Nutzung der UltraBay der Akku geschont wird und wie das überhaupt so ist. Ich nutze den Rechner oft über Strom und lasse den Akku drin. Anscheinend kann genau das ja nicht so gut sein, weil diese Weise ja dazu führte das irgendwann die Akkulampe rot zu blinken begann... wie macht ihr das?

Die Lebensdauer eines Akkus verkürzt sich beträchtlich, wenn er ständig großer Wärme ausgesetzt ist und vor allem, wenn er, (was beim Netzbetrieb häufig der Fall ist) zyklisch auf 100% geladen und bei Erreichen von z.B. 96% wieder geladen wird. Außerdem sollte man Akkus nicht 100% geladen oder stark entladen lagern. Im Thinkvantage Power-Manager kannst Du, um die Lebensdauer zu erhöhen einstellen, das der Akku z.B. nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz geladen werden soll, oder erst ab einem vorgegebenen Prozentsatz wieder aufgeladen. Ich habe z.B. vorgegeben, das der das Aufladen erst bei 50% Akkustand wieder gestartet wird, wenn ich das Notebook am Netz betreibe.

Aber dass der Akku wie bei Dir, oder auch bei mir einfach tot ist und sich garnicht mehr verwenden lässt, ist die absolute Ausnahme, kann eigentlich nur bei Tiefentladung, oder Aktivierung der Elektronischen Schutzschalten (um Explsionen, oder Bränden vorzubeugen) passieren. Doch selbst wenn Du den Akku bis zur Selbstabschaltung des Notebooks leersaugst, sorgt ist eine Sicherheitskapazität eingeplant, um eine Tiefentladung nach längerer Lagerung zu verhinder - du müsstest in vermutlich schon ein paar Monate nicht mehr benutzen, um das zu erreichen. Also wirds wohl eher die Schutzschaltung gewesen sein, die die Akkus unbrauchbar gemacht hat.
 
Original von Osaris
Die Lebensdauer eines Akkus verkürzt sich beträchtlich, wenn er ständig großer Wärme ausgesetzt ist und vor allem, wenn er, (was beim Netzbetrieb häufig der Fall ist) zyklisch auf 100% geladen und bei Erreichen von z.B. 96% wieder geladen wird. Außerdem sollte man Akkus nicht 100% geladen oder stark entladen lagern. Im Thinkvantage Power-Manager kannst Du, um die Lebensdauer zu erhöhen einstellen, das der Akku z.B. nur bis zu einem bestimmten Prozentsatz geladen werden soll, oder erst ab einem vorgegebenen Prozentsatz wieder aufgeladen. Ich habe z.B. vorgegeben, das der das Aufladen erst bei 50% Akkustand wieder gestartet wird, wenn ich das Notebook am Netz betreibe.

Danke für den Tipp, gleichmal eingestellt :)
 
Das wurde hier schon hundert mal durchgekaut / erwähnt.

Stell das Ding auf von mir aus 80% ein, wenn es eigentlich nur am Netz hängt, und wenn Du am nächsten Tag 100% brauchst, nimm ihn eine halbe Stunde vom Netz, steck ihn wieder ran -und schwupps hast Du 100 % :D
 
Original von OsarisAber dass der Akku wie bei Dir, oder auch bei mir einfach tot ist und sich garnicht mehr verwenden lässt, ist die absolute Ausnahme, kann eigentlich nur bei Tiefentladung, oder Aktivierung der Elektronischen Schutzschalten (um Explsionen, oder Bränden vorzubeugen) passieren. Doch selbst wenn Du den Akku bis zur Selbstabschaltung des Notebooks leersaugst, sorgt ist eine Sicherheitskapazität eingeplant, um eine Tiefentladung nach längerer Lagerung zu verhinder - du müsstest in vermutlich schon ein paar Monate nicht mehr benutzen, um das zu erreichen. Also wirds wohl eher die Schutzschaltung gewesen sein, die die Akkus unbrauchbar gemacht hat.
Bei mir wars so, dass ich den Lapi im Standby gelassen hatte und in Urlaub gefahren bin. 3,5 Wochen später war er tot. Mein Verdacht war Tiefentladung, der Hotliner von IBM sagte aber, das könne nicht sein.
 
Original von Sequeler
Original von OsarisAber dass der Akku wie bei Dir, oder auch bei mir einfach tot ist und sich garnicht mehr verwenden lässt, ist die absolute Ausnahme, kann eigentlich nur bei Tiefentladung, oder Aktivierung der Elektronischen Schutzschalten (um Explsionen, oder Bränden vorzubeugen) passieren. Doch selbst wenn Du den Akku bis zur Selbstabschaltung des Notebooks leersaugst, sorgt ist eine Sicherheitskapazität eingeplant, um eine Tiefentladung nach längerer Lagerung zu verhinder - du müsstest in vermutlich schon ein paar Monate nicht mehr benutzen, um das zu erreichen. Also wirds wohl eher die Schutzschaltung gewesen sein, die die Akkus unbrauchbar gemacht hat.
Bei mir wars so, dass ich den Lapi im Standby gelassen hatte und in Urlaub gefahren bin. 3,5 Wochen später war er tot. Mein Verdacht war Tiefentladung, der Hotliner von IBM sagte aber, das könne nicht sein.

Wie im von Dir zitierten Text schon geschrieben, halte ich Tiefentladung auch nicht für wahrscheinlich. Man kann vielerorts lesen, das Tiefentladung LiIo-Akkus unbrauchbar macht, ich habe aber noch von niemandem gehört, dem das passiert ist. Ich habe einen komplett leergasugten Acer N10 PPC nach über 6(!) Monaten wieder aus der Schublade geholt und geladen - kein Problem.

Nachdem mir das mit meinem kleinen Akku passiert ist, hab ich im übelsten Fall mit einem Serien- oder Margenfehler in der 4-Zeller-Herstellung gerechnet, da das aber offenbar auch jemandem mit seinem 8-Zeller passiert ist, rechne ich schon mit dem Schlimmsten. Für den 8-Zeller habe ich bei einem günstigen Versender immerhin stolze 180? berappt.

In US-Foren konnte ich aber noch keine Hinweise auf solche Probleme finden, hierzulande scheints ja schon einige getroffen zu haben.
 
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