bei anderen firmen gab es definitiv sowas. ich weiß es sicher z.b. von monitoren. die röhren aus derselben produktion wurden damals in pro-, consumer- und billigheimerprodukte eingebaut, natürlich nach sortierung nach erreichter qualität.
ebenso wird das bei glühlampen gemacht (kein scherz). so kann es sein, dass du eine lampe mit polnischem aufdruck kaufst und die kommt aus der selben maschine wie die, wo eine renommierte marke draufsteht. nur, dass die polnische die hälfte kostet und vielleicht (!) nur halb so lange hält oder falsch fokussiert (reflektorlampen) oder oder oder...
das wird in allen möglichen bereichen gemacht. autoreifen. cpus. fahradrahmen. lautsprecher. porzellan. lebensmittel. festplatten (ja, ist so). akkus.
schonmal überlegt, warum der elektrobilligmarkt mit m oder s oft leicht abweichende produktbezeichnungen hat, obwohl die technischen daten auf den ersten blick die sind, die man beim normalen produkt auch sieht? bei laptops und waschmaschinen habe ich mir das mal genauer angesehen und recherchiert (beim hersteller). die geräte sind teilweise aus spezialserien, die extra für solche märkte gebaut werden und heißen dann halt xy203 statt xy200. diese sonderserien bekommt man meist nur in diesen märkten und finden sich nicht auf den herstellerseiten. so kann man dann leicht ein paar euro billiger sein, als der fachhändler, der das produkt aus der originalserie verkauft.
ach ja: bei thinkpads sieht das evtl. anders aus. ich schätze, dass es bei den panels qualitätsunterschiede gibt, aber lenovo z.b. nur eine bestimmte qualität für Txx ordert. aber für das gesamtprodukt halte ich die kategorisierung in a/b/c eigentlich für undurchführbar.