X1xxe 121e: Akku-Rekalibrierung fehlerhaft? HDD defekt?

fokka

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Hallo,

seit ein paar Tagen habe ich das X121e in der Fusion-Variante (30515QG). Find es an für sich ziemlich gut, Geschwindigkeit liegt derzeit (gefühlt) in etwa auf der eines T43, Verarbeitung ist ganz in Ordnung.

Möglicherweise sind es Anlaufschwierigkeiten, jedenfalls sind mir zwei komische Sachen aufgefallen:

  1. Die Rekalibirerung des Akkus hat überhaupt nicht funktioniert (zumindest so, wie ich es gewohnt bin!). Akku wurde im ersten Schritt komplett geladen, dann im zweiten Schritt bestimmt 10 Stunden lang entladen und verharrte dann auf der 0% Grenze, ohne dass noch wirklich viel Entlade(?)strom lief (0,00 bis 0,02 A) und es passierte wirklich stundenlang nix, so dass ich den Spaß irgendwann beendet und somit den dritten Schritt ausgelassen habe. Im Akku war wirklich kein Saft mehr, denn das Ziehen des Netzsteckers ließ das Gerät sofort ausgehen. Nur der Powermanager hat das nicht erkannt bzw. verarbeitet. Aufladen so klappt jetzt aber noch. Keine Ahnung, ob durch diese Aktion der Akku bereits ordentlich strapaziert und ausgewalkt ist, geärgert hats mich jedenfalls.
  2. HDD-Geräusche: Zumindest erst gestern ist mir aufgefallen, dass die HDD beim Ausschalten in meinen Augen Ohren zu laute Auslaufgeräusche von sich gibt. In dieser Form habe ich das von intakten Platten noch nicht gehört: 5 Sekunden nachdem das System aus ist, die Platte möglicherweise noch ausdreht, kommt es zu einem 2-3 Sekunden langen - ich nenne es mal - Auslaufgeräusch. Klingt wie ein schlecht gelagerter Lüfter der ausdreht (so als akustischen Anhaltspunkt) und es ist schon deutlich hörbar, sprich in normaler Arbeitsentfernung vom Gerät.
    Ist die Platte hin?! SMART liefert "GUT" in CrystalDisk, aber das hat meines Wissens nur eine 2/3 Trefferquote... (Ein Headcrash ist es nicht, das hört sich (leider) erfahrungsgemäß anders an. Lagerschaden?!)
  3. BIOS-Einstellungen: Ich habe gelesen, dass man im BIOS folgende Einstellungen haben sollte bzw. steht auf der Lenovo Seite dieser Guide: UEFI/Legacy Boot = "Both", UEFI/Legacy Boot Priority = "Legacy First". Wirklich relevant wäre UEFI doch ohnehin nur, wenn ich verdammt große HDDs verwenden würde, oder?!
Wäre klasse, wenn ihr ein paar hilfreiche Antworten beisteuern könntet. Der telefonische Lenovo Support ist mittlerweile leider unter aller Kanone. Davon abgesehen, dass sie dort kaum verstehen, was das Problem ist, scheinen sie auch keine Ahnung von der Materie zu haben... (Keine Anekdote: Das X121e sei ein IdeaPad und ich solle bitte eine andere Abteilung anrufen! Sooo unterirdisch finde ich das Plastegehäuse dann doch nicht...
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)

Viele Grüße
 
2. eine Platte mit 7200 U/min ist deutlicher wahrzunehmen als eine mit 5400U/min wenn sie Dir zulaut ist und du noch mehr Performance und ein paar Minuten mehr Akkulaufzeit rausholen möchtest kannst du ja eine SSD wie die Crucial M4 dazukaufen ist absolut leise und Ladezeiten dürften sich nochmals deutlich verkürzen. Hab mir für meins auch eine bestellt.Dann ist ruhe solange der Lüfter nicht läuft :)
 
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Ich meinte nicht das Grundrauschen der Platte, sondern das Geräusch beim bzw. NACH dem Abschalten. Das kam mir etwas kurios vor. Die verbaute Platte ist eine Hitachi (2,5 Zoll, 7mm) mit 7200rpm und nicht die Seagate, die wohl auch in manchen Versionen verbaut ist und lauter sein soll... Es geht also wirklich nur um das Geräusch bei/nach dem Abschalten. Falls jemand auch ein X121e mit Hitachi-Platte hat, wäre es klasse, wenn derjenige das mal überprüfen könnte und hier ein Feedback reinschreibt. Danke.
 
UPDATE: Die Hitachi HDD liefert beim Drive Fitness Test nun Corrupted Sectors. Außerdem beginnt die Platte zu klackern...

:confused: Irgendwie schräg - ein Headcrash bei ner neuen Platte. Und das Gerät stand quasi nur auf dem Tisch!?

Erhöht grad merkwürdigerweise mein Verlangen nach ner SSD... :eek:



EDIT: Laut Hitachi-Support ist das o.g. Auslaufgeräusch bei manchen Serien normal. Soll das stoppende Lager sein, das dieses Geräusch verursacht,
 
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durch eine SSD wird das Gerät unhörbar wenn der Lüfter nicht läuft und zudem sind die Ladezeiten auch deutlich niedrieger auch wenn man die aktuellen SSDs mit dem SATAII Controller nicht voll ausfahren kann.
Zudem weniger Abwärme und leicht geringere Leistungsaufnahme. Aber eben leider noch deutlich teurer als herkömmliche Magnetfestplatten.
 
Außerdem beginnt die Platte zu klackern...

Ich würde auf solch einer Platte keine wichtigen Daten mehr lagern. Das letzte mal, dass ich eine HDD Geräsche machen hörte muss Jahre her sein. Neu HDDs rauschen vllt und Vibrationen können sich mal ganz leicht aufs Gehäuse Übertragen, aber klackern?

Also ist Datensicherung das Gebot der Stunde :thumbsup:
 
Zu Beginn der Inbetriebnahme von Festplatten ist die Ausfallwahrscheinlichkeit mit am höchsten. Deshalb sollte man immer um ganz sicher zu gehen anfangs noch keine sensiblen Daten auf die Platte legen, sondern 1-2 Tage lang beobachten was passiert. Am besten wäre es natürlich iometer oder ähnliche Tools anzuschmeißen und die Festplatte mal mehrere Stunden lang zu stressen.

SSDs können anfangs auch genauso schnell ausfallen, das passiert dann erfahrungsgemäß sogar eher ohne Vorwarnung.

Deine Platte wird hinüber sein...
 
Geklackert hat die Platte beim ersten X121e wie gesagt erst nach ein paar Tagen und Hitachi's DFT mit corrupted sectors. Die Platte hab ich nicht mehr benutzt sondern => Gerät Retour.

Zwischenzeitlich hatte ich ein zweites X121e bekommen. Die HDD Geräusche sind übrigens die gleichen (das Ausbremsen beim Ausschalten, kein Klackern). Dieses Gerät stand dann mit irgendeinem essentiellen Bauteil auf Kriegsfuß oder das BIOS war hinüber, jedenfalls hat es sich schön aufgehangen, sobald man im BIOS Setup eine Option wählen wollte (und davor noch zweimal kurz gepiept). Die Phoenix-IBM Beep-Codes haben mir nicht großartig weitergeholfen => Gerät ebenfalls Retour.

Das dritte X121e kam dann von einem anderen Händler. Ich weiß nicht, was mit dem Gerät angestellt wurde jedenfalls war das Base Cover vorne bzw. der Palm Rest erheblich verformt (Spaltbreiten von 1-2mm!). Wärmeverformung? Schlecht verschraubt? Wellendesign? Ich weiß es nicht und kann nur vermuten... Mal wieder (ihr ahnt es) => Retour.
IMGP2627.jpg

Das vierte X121e habe ich dann vorhin im Laden abgeholt. Äußerlich soweit alles in Ordnung auf den ersten Blick. Allerdings hat irgendwas mit der Esc-Taste nicht gestimmt - konnte man kaum runterdrücken und nach 5 mal Drücken ist irgendwo darunter die Feder rausgesprungen. Dacht nur: Ist nicht wahr. Also beim Lenovo-Support angerufen und die schicken mir n neues Keyboard.

Ich finds fast unfassbar, was ich da mittlerweile erlebt hab. Auch der Headcrash erscheint mir skurril - schließlich bin ich mit dem Gerät nicht rumgeturnt... Wie auch immer: Die Qualität scheint bei Lenovo nicht mehr die gleiche zu sein, wie zu IBM-Zeiten. Habe mehrfach gebrauchte T-Serien Geräte bis T43 gekauft und die waren i.d.R. immer TOP... Mir ist schon klar, dass die kleinen X...e das untere Ende der Fahnenstange bei den ThinkPads darstellen, aber so ne miese Qualität?! :facepalm: "Montagsgerät" trifft übrigens höchstens sprichwörtlich auf alle Geräte zu. :D Und doch finde ich es merkwürdig wieso ich bei drei unterschiedlichen Händlern immer in die K.... gegriffen hab... :thumbsup:

Bin auch jetzt auf SSD umgestiegen, schien mir bei mobilen Geräten schon immer erstrebenswert und wenn die ein paar Wochen durchhält, sollte sie es wie unrel2k geschrieben hat ja danach auch ein paar Monate tun. Backup muss man eh machen und trotzdem nerven abrauchende Platten! ;)

Würd mich ja mal brennend interessieren, ob anderen auch so ein Müll in jüngster Zeit passiert ist.
 
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