Pleiten und Pannen - The very best of...

verschenk_nix

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23 Jan. 2015
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Pleiten und Pannen - The very best of...

Weil wir ja hier im OffTopic sind, kam mir aus aktuellem Anlass bei mir selbst der Gedanke - einfach zur allgemeinen Erheiterung - ein Thema zu eröffnen, welches mal etwas anderes ist, als "Die besten Witze" oder "Welche Farbe haben die Schulranzen Eurer Urenkel". - Etwas, was mit Technik zu tun haben kann - aber nicht auf unsere TPs beschränkt sein sollte.

Dinge, die bei Euch erwartet oder unerwartet schief gelaufen sind und somit zur Erheiterung aller Forenbewohner beitragen könnten... - Im Sinne von "Murphys Law" bis hin zu "Darvin-Award"

Zugegeben, es gehört etwas Mut dazu, eigene Fehlleistungen öffentlich kund zu tun. Es kann aber genau so gut erleichternd sein, einmal - bitte auf sachlicher Ebene - über die selbst erlebten, möglichst nicht alltägliche "Tücken der Technik" abzulästern.



Ich fang mal ganz harmlos an:

Neulich stieg ich in meinen ganz bestimmt nicht mehr taufrischen Toyota (Baujahr 1989). Prima Auto, als Neuwagen hohlraumversiegelt - und deshalb hundertpro Rostfrei. Dazu zuverlässig. Ein alter Toyo halt...

Weil alte Autos aber durchaus mal ein Problemchen haben können - und Pannen zu über 90% leere Batterien sind - habe ich eine Reservebatterie im Kofferraum. Beides sind hochwertigste Blei/Gel-Trümmer - Die halten die Ladung sehr lange, sind also für Wenigfahrer wie mich oder als Backup ideal.

Normalerweise brummt die Kiste nach spätestens zwei Anlasserumdrehungen los. Neulich steige ich ein - *klick* - Außer dem Magnetschalter und einer gefühlten Viertel-Anlasserdrehung - NIX

Kein Problem, kommt halt "Starthilfe im Eigenbau" zum Einsatz. Genau deshalb wird ja das im Kofferraum gebunkerte Teil nicht nur mit durch die Gegend geschaukelt, sondern auch regelmäßig geladen.

Also g'schwind das Überbrückungskabel und die Reservebatterie rausgeholt und angeschlossen. Ein - *klick* - und außer dem Magnetschalter und einer gefühlten Viertel-Anlasserdrehung - NIX
(Hatten wir das nicht gerade eben schon einmal?)

Ich LIEBE ES wenn ein Notfallplan im Falle eines Falles NICHT funktioniert!!
*motz-und-mecker*

Das Bordnetz war - wie immer, wenn der Wagen mehrere Tage nicht bewegt werden soll - über einen Zentralschalter von der eingebauten Starterbatterie abgeklemmt. Die Reservebatterie vor gerade ein paar Wochen vollgeladen. Jetzt sind beide voneinander unabhängig nicht nur leer, sondern mausetot.

Nein, ein Serienfehler in der Charge kann es nicht sein. Beide Brocken wurden unabhängig voneinander gekauft. In unterschiedlichen Jahren an unterschiedlichen Orten.

Einzige Erklärung meinerseits: "McMurphy" - Der stand am Schaltpult und wollte mich einfach nur mal wieder ärgern.

Der Anlasser selbst ist zunächst einmal unverdächtig. Die eingebaute aber bis zum Startversuch abgeklemmte Batterie ist bei 10,3 Volt Ruhespannung tiefentladen - und die andere im Kofferraum ist ebenfalls platt - aber so richtig - obwohl sie nirgendwo angeschlossen war und auch erst einige wenige Ladezyklen hinter sich hat.

Alterungsschaden, möglicherweise. Zweimal Hitzeschaden in der Garage? Ebenfalls denkbar. Aber bei zwei Batterien zweimal zur gleichen Zeit vollkommen unabhängig voneinander?

Jetzt darf ich nicht nur nach einer nicht überall erhältlichen Batterie suchen, sondern sollte mittels Ruhestrommessung auch nach Kupferwürmern und danach die Ladeleistung des Generators prüfen.

Das Leben mit den Tücken der Technik ist wohl manchmal lästig - aber bestimmt nicht langweilig.
Hab ja auch gerade nichts anderes zu tun...*grummel*


Die Frage zum Trost für die Einen und zur Belustigung der Anderen lautet somit:

Was habt Ihr in der letzten Zeit an mehr oder weniger nicht erklärbaren Dinge im Umgang mit Technik jeglicher Art erlebt?


@admin / Mornsgrans
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Nuja...

...mein letztes Event in der Hinsicht war das Motorrad, welches nicht mehr anspringen wollte und das passiert völlig logisch vor dem Café. Erst war ich auch der Annahme, dass die Batterie sauer ist, weil beim Drücken des Anlasserknopfes die Lampen kurz dunkel wurden. Anschieben/Anrollen half aber auch nicht.

Nach einem Moment des Besinnens fiel mir auf, dass die Wippe vom Not-Aus so auf halb Acht stand - das Ding einmal richtig raus- und reingedrückt und siehe da, der Big Block brummelt wieder unter´m Arsch. Peinlich ist es freilich trotzdem;-)
 
Einen hab ich gerade noch... - Schon ein paar Monate her.

Keine Batterie, sondern eine simple SD-Karte, die sich nicht mehr beschreiben ließ und somit schon auf halbem Weg in das Nirwana meines digitalen Endlagers.

"Sie sind nicht berechtigt auf das Medium zu schreiben..." - *blafasel*
HALLOOOO - Ich bin ROOT - Ich darf alles.

Den Schreibschutzriegel hin- und hergeschoben. NIX. Daten lassen sich aber lesen, somit kein Totalausfall. Mehrere Formatierungsversuche - Logisch, erst lsblk und mkfs.vfat -F32 auf sdf - NIX - Dann mit Gparted mal draufgeschaut. - NIX - Entgegen meiner eigentlichen Überzeugung ein uraltes Steinzeit-XP rausgkramt und Panasonic SD-Formatter. - NIX

Was für ein Blödel ich bin wohl. - Man hätte früher drauf kommen können - zumal - genau sowas hab ich schon mal gehabt und offensichtlich stammhirntechnisch verdrängt.

Eine Micro-SD im Adapter. Hin- und herschieben ließ sich der Schreibschutzriegel. Aber getan hat er immer wieder ganz genau - NIX.

Billig-Noname-Adapter-Gelumps. Reumütig einen von Transcend rausgekramt und schon klappte es wieder.

Ach ja, beinahe vergessen. Natürlich hatte ich das Teil vorhaer auch in diverse Speicherkartenleser mit unterschiedlichen USB-Kabeln geschoben. Und am anderen Rechner ausprobiert. - Vermutlich nur deshalb, damit ich mich am Ende über meine eigene Holzköpfigkeit ganz besonders ärgern kann.
 
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