Das Phasen-Wechsel-Material, auf dem das PhaseSheet PTM basiert, ist bei Zimmertemperatur fest. Erst ab Temperaturen von über 45 Grad Celsius beginnt das Material damit, sich zu verflüssigen. Für optimale Verteilung des flüssigen PhaseSheet PTM und eine…
www.thermal-grizzly.com
Weißt du, wie der Phase-Change physikalisch funktioniert, also warum es bei Wärme seine Konsistenz ändert? Bei Gallium liegt das aufgrund des Schmelzpunktes nahe, und ja, sowas gab es tatsächlich. Dass die Kombination von Galium und Aluminium problematisch sein kann war auch regelmäßig ein Diskussionspunkt in Reviews.
Das weiß ich leider nicht.
Würde mich auch interessieren, was da vor sich geht.
Aber ich denke, dass ich dafür a) zu dumm bin, um das zu verstehen, und b) es dazu gefühlt auch zu wenig Informationen im Internet gibt, was genau da vor sich geht.
lt. Igor nie wirklich schlecht waren.
EInspruch eure Ehren.
Laut Igar, hat das Honeywell PTM7950 ca. 30.000 Zyklen
Das Laird Tpcm 7125 soll lauf Igoar auf etwa 40.000 Zyklen kommen.
Wenn Du etwas haben möchtest, was nicht altert,
dann wohl das Graphene Pad von TG,
Aber PTMs gelten als wirklich sehr langzeitstabiel.
Zum Vergleich, schlechte Pasten, die erreichen vielleicht 1000 Zyklen.
Gute Pasten bleiben in 4 Stelligen Bereich, alles was darüber hinaus geht, das hat schon eine recht gute Langzeitstabilität.
Die ganze Thematik ist m.E. eh völlig überhyped für den Normalanwender der evtl. alle 5 Jahre mal seinen Laptop schmiert.. Wenn man sieht wie z.B. Igor sich damit beschäftig hat und mit Equipment arbeitet das 5 stellig kostet um dann noch Nuancen herausmessen zu können. Mein Fazit von seinen Testberichten is immer alles funktioniert und wenn ich da meine alte Arctic MX4 für so ne räudige 15 Watt TDP CPU nehme geht auch das wieder ein paar Jahre gut.
Ich finde, dass das immer auf die Anwendung, Ziel und Zweck an.
Ich war lange Zeit bestrebt, ein altes W530 mit der K2000M und einem übertaktetem i7-3940XM zu zähmen, ohne ihn ins thermische Limit laufen zu lassen.
Und ein T430/T420 mit einem Quad, das ist auch so eine Sache...
Eine 0815 Paste hat da keine Chance!
Daher bin ich an diesem Thema sehr interessiert!
Aber für mich ändern die PTM sehr viel.
30.000 bis 40.000 Zyklen, bei einer besseren Wärmeleitfähigkeit,
das ist für mich ein Gamechanger, den ich sehr gerne mitnehme!
Igorslab in allen Ehren, das sind erstklassige Praxistests. Aber mir ging es um die physikalischen Hintergründe.
Der wesentliche Unterschied zwischen einem Galliumpad und einem Phase-Change-Pad ist ja, dass der Übergang des Aggregatzustands bei Ersterem bei 30°C passiert, das TIM also im Betrieb immer flüssig ist, während er bei Letzterem mitten im Arbeitsprozess passiert (bei einer CPU ohne Last mit max. 50°C ist das Pad fest, unter Last ab 70° ist es flüssig).
Die Änderung des Aggregatzustands von fest nach flüssig ist endotherm, d.h. zum Schmelzen selbst wird Energie in Form von Wärme gebraucht. Diese wird natürlich der CPU entzogen, was gut ist, aber das funktioniert ja nur im Rahmen der spezifischen Wärmekapazität des Pads. Und die ist bei der geringen Masse verschwindend gering. Daher ist mir nicht klar, warum die Performance eines Phase-Change-Pads besser sein sollte als die eines Galliumpads.
PTM arbeiten anders.
Das ändert 1x seinen Zustand und den behält es dann bei.
Nicht wie ein Liquid MetalPad, was bei jedem Zyklus über 30°C flüssig und darunter wieder fest wird.
Daher braucht ein PTM einen Einbrennzyklus, wo das PTM auf gesicherte min. 60°C kommt, besser etwas mehr.
Bei dieser Temperatur geschieht dann die Änderung, passt sich auch der Umgebung an, wird auch etwas flüssiger, dünner, etc.
Aber wenn dass dann erreicht ist, passiert bei einem erneuten überschreiten der Temperatur nichts mehr.
Bzw hat man nun auch bei Temperaturen von unter 60°C die gute Wärmeleitfähigkeit des PTM.
Dieser Test des PTM7950 zeigt das ganz gut
6. Bild auf dieser Seite, bzw. erste Grafik.
Der erste Zyklus, da ist dem Temperatur anfangs sehr hoch.
Nachdem sich alles eingependelt hat, sind die Temperaturen wesentlich chilliger
Aber wie oben geschrieben, was da genau passiert: Mich interessiert es auch
Bloß das wir jetzt noch für uns definieren das wir nicht aneinander vorbei reden. Phase-Change-Pads das was der Nutzer umgangssprachlich als PTM7950 von Honeywell kennt also das Tempo der PTMs. Gallium kenn ich als LiquidMetal.
PTM ist in der Performance überhaupt nicht zwingend besser als LiquidMetal. Eigentlich ist es das sogar überhaupt nicht. Es ist aber so wie ich verstehe physikalisch stabiler, prozesssicherer und langlebiger. Es findet kein Pump-Out statt und man muss keine Angst vor einem Kurzschluss habe oder nachlassender Kühlleistung in kurzer Zeit haben.
Es gibt Liquid Metal.
Es gibt aber auch MetalPads.
Es kann sein, dass die auf Galliumbasis basieren, oder auf anderen Legierungen.
Das von mir oben verlinkte MetalPad basiert wahrscheinlich nicht auf Gallium, da es mit Kupfer nicht reagiert.
Es ist aber bei normalter Zimmertemperatur fest und wird erst bei höherer Temperatur flüssig.
Das ist mit Liquid Metal nicht zu vergleichen
Du hast aber recht, PTM kommt an LQ nicht heran.
In Verbindung mit Kupfer ist das PTM auf jeden Fall langlebiger.
Wie es bei Nickel aussieht kann ich nicht beurteilen, da fehlt mit die Erfahrung.
Wir könnten in ein paar Jahren mal die Nutzer der PS5 fragen, ob bei ihnen das LQ noch immer flüssig ist.
Aber PTM ist im vergleich zu einer üblichen WLP:
physikalisch stabiler, prozesssicherer und langlebiger. Es findet kein Pump-Out statt und man muss keine Angst vor einem Kurzschluss habe oder nachlassender Kühlleistung in kurzer Zeit haben.
Mit mir einer bekannten Ausnahmen, der
DOWSIL TC-5960.
Die soll sogar langzeitstabiler sein, als ein PTM.
Aber sie ist nicht ganz leicht zu beschaffen, daher bleibe ich derzeit erstmal deim PTM.
@schmatzler,
ich habe ein L14 Gen2 mit einem PTM7950 ausgerüstet und kann das gleich bestätigen, wesentlich kühler und bis jetzt keine Probleme, werkelt bei mir aber auch erst seit Anfnag März.
Aber das augesprochen gut.
Edit: ein paar Tipp- und Schreibfehler korrigiert