Xp gezielt auf eine Partition wiederherstellen

BlackLegend

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Nabend zusammen,

Ich habe eine neue Festplatte hier im Forum gekauft (500GB) und habe ein Backup vom alten System erstellt (alte Festplatte 60GB)
Nun würde ich gern das System gezielt auf eine Partition der 500GB festplatte wiederherstellen, allerdings find ich eine Auswahl im Rescue and Recovery Menü nicht, ich hab angst, dass mir das Programm die ganze Festplatte löscht und nur komplett das alte System wiederherstellt.

Wie kann ich mein altes System gezielt auf eine Partition der 500GB Festplatte wiederherstellen?

Vielen Dank schonmal!

MFG Kai
 
Das Windows wird mit R&R grundsätzlich auf die erste Partition als C: wiederhergestellt. Etwas anderes lässt R&R nicht zu, zumal die Skripte, die das Windows installieren und einrichten, allesamt auf das Laufwerk C: ausgelegt sind - und das sind einige.
 
Versteh ich das richtig, wenn ich bereits betriebssysteme auf D und E installiert habe, die C PArtition leer ist und z.B. 50 GB groß ist, dann löscht R&R nur die Partition C und die anderen Partitionen bleiben unangetastet?

Gibt es denn noch eine andere Lösung, wie ich mein XP gezielt auf eine PArtition wiederhergestellt bekomme?
 
Wenn C: die erste Partition auf der HDD ist, könnte es klappen. Problematisch könnte es mit dem Überschreiben des MBR werden, ein GRUB verhindert beispielsweise, dass XP booten kann. Die übrigen Partitionen solltest Du dennoch sichern.

Ein Recovery von CD/DVD wird jedoch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht klappen. R&R beansprucht hier die gesamte HDD für sich und duldet keine weitere Partition neben C: und einer eventuell noch vorhandenen recovery-Partition.
 
[quote='Mornsgrans',index.php?page=Thread&postID=870474#post870474] Die übrigen Partitionen solltest Du dennoch sichern. !

Ein Recovery von CD/DVD wird jedoch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht klappen. R&R beansprucht hier die gesamte HDD für sich und duldet keine weitere Partition neben C: und einer eventuell noch vorhandenen recovery-Partition.[/quote]R&R lässt afaik die HPA immer unabgetastet.

Mit set_max_address die Grösse der HD für den recovery prozess temporär auf die Grösse von C: zu beschränken sollte klappen,
keine Garantie dafür aber wenn nicht hast Du ja Deine backups;)

Andere Option wäre auf 3. Platte zu recovern und die Partition zu klonen,
bzw ein Backup der 60er auf die 500er ziehen, auf 60er rcovern, nach 500 klonen, backup auf 60er zurück e voila
 
[quote='tom_k',index.php?page=Thread&postID=870497#post870497]R&R lässt afaik die HPA immer unabgetastet.[/quote]
Die Recovery-CDs überschreiben grundsätzlich die HPA. Nach dem Reboot wird anschließend automatisch die HPA gebootet und anschließend die Partition C: wiederhergestellt.
 
[quote='Mornsgrans',index.php?page=Thread&postID=870508#post870508]Die Recovery-CDs überschreiben grundsätzlich die HPA. Nach dem Reboot wird anschließend automatisch die HPA gebootet und anschließend die Partition C: wiederhergestellt.[/quote]gilt dann vmtl aber erst ab artx 60, beim t4x mit beer und parties war das bei mir nie der Fall.
Verwenden die 60er und höher überhaupt noch die host protected area? (>ata command: set_max_address)
Bei thinkwiki.ork sind die neueren modelle nicht mehr aufgeführt,
wobei ich mir anmasse zu bemerken dass der Artikel über die hpa imo Ungenauigkeiten aufweist,
vmtl hatten der/die Verfasser auch nicht die volle Kompetenz,
macht den Eindruck als sei das nicht from sratch geschrieben sondern aus einer mehr o weniger korrekten Infosammlung gestrickt.
 
Hmm so wirklich schlauer bin ich jetzt noch nicht. Darum nochmal als Frage formuliert:

Auf der Festplatte sind zZ 3 Partitionen, eine ist bereits mit MAcOS belegt. Wie bekomm ich jetzt auf die 2. Partition XP installiert? Wie sieht das aus mit dem MBR, wird der vom MacOS überschrieben, wenn ich jetzt xp installiere?
 
Wie oben geschrieben:
R&R schreibt einen neuen MBR. Bestehende Bootmanager werden - sofern überschreibbar - rücksichtslos überschrieben, dass die anderen OS nicht mehr ohne "Hand anlegen" gebootet werden können.

Konnte R&R den MBR nicht überschreiben, bricht R&R mit einem Bootfehler ab.

Das ist eben der Nachteil eines recoverten Betriebssystems: Es muss in der zeitlichen Abfolge immer als erstes eingespielt werden.
Ausnahme: Du verwendest einen Bootmanager, der Partitionen verstecken kann.
 
Ich habs bei meinem R60 mal probiert - danach waren alle Partitionen weg und ich hatte ein 320GB großes C: Drive. Ich meine ich habs sogar auf der alten HDD mal mit boot-us und versteckten Partitionen probiert, aber da gings imho auch nicht...
 
Ok, mit R&R scheint es also nicht zu gehen.

Was würde passieren, wenn ich XP als clean install auf die partition installiere, würden sich die bootsektoren der einzellnen BS in die Quere kommen?
Wenn ich nen clean install gemacht hab, könnte ich nen BAckup von Acronis aufspielen.
HAt das einer schonmal ausprobiert, erst MacOS und dann XP?
 
XP überschreibt in jedem Falle den MBR.

Da ich ein ähnliches Szenario habe wie du, bin ich wie folgt vorgegangen:

1. Partitionierung (in Reihenfolge wie auf der Platte):

1.1 GRUB-Partition: 500 MB Ext2 Primär
1.2 WinXP-Partition: 40GB NTFS Primär
1.3 MAC-OSX-Partition: 80GB HFS+ Primär
1.4 Extended-Partition
1.4.1 Linux-Partition: Ext4 logisch
1.4.2 Linux Swap logisch
1.4.2 Datenpartition NTFS logisch

2. Installation:

2.1 Mac OSX in die HFS+ Partition ohne Neupartitionierung (Umpartitionieren in MacOSX ist leider sehr schwer bzw. unmöglich - ich kenne zumindest kein Programm, dass HFS+ unter Datenerhalt vergrößern und Verkleinern kann)
2.2 WinXP in NTFS-Partition: auch hier kein neu Partitionieren - der MAC-OSX-Bootsektor wird hierbei überschrieben - OSX bootet nicht mehr
2.3 Linux in EXT4-Partition 1.4.1 - im letzten Schritt (ich glaube 7 von 8) wird Grub in /dev/sda5 installiert (die EXT4-Partiton) - das ist wichtig, ansonsten funktioniert der Rest nicht.
2.4 Mithilfe einer Linux-Live-CD werden die Grub 1.5 und 2-Stages vom installierten linux auf die Grub-Partition (1.1) kopiert - also die Verzeichnisse der Linux-Installation welche in boot zu finden sind (also quasi das gesamte Verzeichnis boot). Die dort drin befindliche Boot-configuration (ich nutze noch grub 1) wird so umgeschrieben, dass die 3 relevanten Partitionen per chainloader geladen werden (also dev/sda2 für Mac OSX; dev/sda3 für XP und dev/sda5 für Linux)
2.5 Per Supergrub-Disk wird der Grub-Bootsektor für /dev/sda1 wieder hergestellt (grub repariert)

3. Booten:

Wenn alles ordentlich geklappt hat steht dir nun beim Boot ein Grub-Menü zur Verfügung, welches alle drei Betriebsysteme booten kann und durch Änderungen am Linux oder auch Neuinstallation von WinXP nicht geschädigt wird. Wenn der MBR durch eine Neuinstallation verändert wird - einfach Schritt 2.5 wiederholen und alles funktioniert wie zuvor.
 
ok, wäre es theoretisch möglich WinXP mit BootCamp zu installieren? Dann hätte ich doch auch nen Bootmenü....


Gibt es irgendwelche nachteile WinXP über BootCamp zu installieren?
 
Du hast einen nativen Mac? Ich dachte du hast das X60.

Wenn X60, ja - dann hat es Nachteile. Die Bootcamp-Lösung ist suboptimal, da es dann trotzdem eine GUID-Partitionierung ist - damit handelst du dir bei Multi-Bootsystemen nur Probleme ein. Möglich ist es aber, ja.
 
ich hab ein X60 mit installiertem OSX und hätte gern XP auf eine 2. Partition installiert.

am ende möchte ich gerne beide Betriebssysteme nutzen, am besten mit einer auswahl im Bootmenü....
 
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