X61t Siftabweichung

skydancer73

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24 Nov. 2008
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110
Hallo TP-Gemeinde,

ich habe ja nun seit ca. einem Monat mein X61t SXGA.
Mittlerweile habe ich auch mehr Zeit gefunden die Tabletfunktion öfters zu nutzen.
Mir ist aufgefallen, dass der Stift oben und unten und jedweils extreme Abweichungen hat.
Ich habe schon öfters versucht das Teil zu kalibrieren aber igendwie kommt da nix dabei rum.
Gehe ich auf dem Desktop links unten bei Windows auf Start habe ich extreme Abweichungen nach links und auf der rechten Seite (Bereich Lautsprechersymbol) genau anders herum. Das Ganze geschieht auch im oberen Bereich.
Die Abweichung beträgt teilweise 2-3 mm.
Das ist ziemlich extrem und ziemlich nervig!
In der Mitte des Bildschirms (z.B. beim Schreiben in Windows Journal) sind die Werte ganz annehmbar.
Ich hatte vorher das XGA bei dem das Schreiben/Bedienen mit dem Stift fast 100%-ig einwandfrei war.
Hat jemand einen Tipp?
Danke!

Gruß
skydancer73
 
Also das Wacom API sieht (zumindest bei den externen Tablets) den Parameter "Stiftwinkel" vor, man vermutet also, dass er erfasst wird. Ob er auch benutzt wird weiß ich nicht. Stark zu bezweifeln. Unter Linux ist bei mir der Stift aber auch etwas genauer (bei mir max ca. 2 mm). Und das obwohl man da gar nichts kalibrieren kann. Im übrigen sollte man beim Kalibrieren den Stift genau so halten, wie an ihn auch beim Schreiben hält. Das ist ja der Sinn der Kalibrierung.

Ansonsten soll es eine Art Stützstellenmatrix geben mit vielen hundert Stützstellen. Die werden werksseitig eingestellt für einen bestimmten Produkttyp. Wegen individuellen Herstellungsungenauigkeiten passen die aber nicht so super. Theoretisch könnte man die wohl umprogrammieren, m.W. sind Detaills dazu aber bislang nicht bekannt. Ich habe aber Postings gelesen, wo User mit Abschirmung des Induktionsfeldes mit Alufolie experimentiert haben. Es sind Effekte erzielbar. Aber es ist asserordentlich schwierig, das systematisch in den Griff zu bekommen.

Jedenfalls ist die Ungenauigkeit beim induktiven System wohl normal und prinzipbedingt. Zum Mitschreiben spielt das keine große Rolle, da hier die relative Genauigkeit zählt. Für genaues Point & Click ist der absolute Fehler dann aber nachteilig. Eine kleine Bildschirmtastatur kann man z.B. nicht so schnell und zuverlässig bedienen wie bei einem ressistiven Touchscreen. Auch kleine Links und Buttons lassen sich mit der induktiven Technik nur schlecht treffen. Auch für mich war das eine der (überraschenden) Enttäuschungen der Tabletnutzung. Mit etwas Übung kann man das aber umgehen, indem man sich mehr auf den eingeblendeten Cursor konzentriert als auf die Stiftspitze - dann klappts auch mit den feinfühligen Treffern.
 
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