X61t - Handschrifterkennung mit OneNote und Eingabe Webadresse

skydancer73

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Hallo TP-Gemeinde,

habe nur noch 2 kurze Fragen bevor ich mich heute zwischen dem x61t und dem x61s entscheiden werde.

1. Erkennt die Suche innerhalb OneNote auch handgeschriebene Notizen oder ist die Fehlerrate (Auffinden) recht hoch?

2. Wie gibt man beim x61t im Tabletbetrieb eine Webadresse mit dem Stift ein? (geht das schnell oder ist es eher mühsam?)

Wäre nett wenn mir jemand kurz antworten könnte!

Danke!!!!



Gruß

skydancer73
 
zu 1 kann ich nix sagen.
zu 2.: über die freihandeingabefelder. dass kann per stift oder auch via virtueller tastatur sein
 
Die Schrifterkennung des X60/61T ist ist insgesamt sehr gut, da die Druckstufen des Digitizers ausgewertet werden.

In OneNote ist die Erkennung recht gut, allerdings sollte man nicht zusehr krakeln, da die Korrektur nicht so bequem wie bei dem Vista Eingabepad ist.

Das Vista-Eingabepad hat drei Eingabemöglichkeiten: Freihand fliessender Text, Freihand Buchstaben oder virtuelle Tastatur. Bei Webadressen kann man die 2. oder 3. Möglichkeit benutzen, da dort keine Autokorrektur versucht wird. Man kann auf beide Weisen recht flott Adressen eingeben.
 
[quote='skydancer73',index.php?page=Thread&postID=480158#post480158]Erkennt die Suche innerhalb OneNote auch handgeschriebene Notize[/quote]

Genau das ist der Hauptgrund OneNote zu nutzen.

Wie gibt man beim x61t im Tabletbetrieb eine Webadresse mit dem Stift ein? (geht das schnell oder ist es eher mühsam?)

Mit der Bildschirmtastatur oder dem Tablet Input Panel von Windows. Schnell ist etwas anderes, aber es geht.
 
Also mein Fazit ist da recht zwiespältig. Die Handschrifterkennung ist zwar überraschend gut. Allerdings nur, wenn die Wörter auch im Dictionary vorhanden sind. Und das ist leider oft nicht der Fall. Dann versucht MS irgendwie ein anderes zu treffen, das klappt natürlich nicht. Dabei ist die deutsche Sprache ein großes Hindernis, weil die Grammatikerkennung irgendwie nicht so gut mit zusammengesetzen Wörtern und bestimmten Flexionen umgehen kann. Auf englisch geht es dagegen fast fehlerlos. Das liegt auch daran, dass auf Englisch ein Handschrifttraining möglich ist - für Deutsch nicht. URLs oder besondere Wörter einzugeben erfordert schließlich immer den manuellen Wechsel in den "Letter Modus". Das ist doch recht umständlich. Auch der Wechsel zwischen Sprachen. Dabei wird dann auch lästiger Weise das Tastaturlayout auf diese Sprache umgestellt (völliger Nonsense). Mein Fazit nach vielen Versuchen daher: Unbrauchbar. Ich bin ja dann auf Linux gewechselt und arbeite nun mit Cellwriter. Das hat zwar nur eine Druckbuchstabenerkennung, die funktioniert dafür viel besser als die von Windows. Damit hat man aber die obigen Probleme nicht. Damit bin ich recht zufrieden, solange man nur wenige Zeilen schreibt, oder URLs eingibt, Formulare ausfüllt etc, funktioniert das spitze und auch recht schnell, ca 130 Anschläge/Minute erreiche ich fehlerfrei (und damit schneller als Handschrift unter Windows, wenn man das Korrigieren einrechnet, da ist die erreichbare Geschwindigkeit stark abhängig vom Text, bis zu 160 erreicht man auf Englsch). Freihandschrift kann man in xournal ebenso wie unter Windows in journal machen. Da wird aber nichts erkannt. OneNote hat aber auch den Vorteil, dass man Seiten komfortabel durch Tabs anspringen kann, das ist die eigentliche Überlegenheit gegenüber xournal (die Handschrifterkennung bzw. Suche benutzen die meisten nicht, da zu unzuverlässig oder langsam). Für mich ist das handschriftliche Mitschreiben aber - nach diversen Versuchen - nicht sinnvol. Ich kann praktisch alles deulich schneller und genauer per Tastatur eingeben. Insgesamt ist diese Situation zwar nutzbar, aber noch weit von ausgereift entfernt. Zusammen mit der überlegenen Gestenerkennung (easystroke) sehe ich Linux jedenfalls auch in im Bereich Tablet-PC vor Windows.
Für Windows 7 sind deutliche Verbesserungen am TIP geplant. Und es gibt auch ein paar Tools die das ersetzen wollen (z.B. Inker). Noch ist das aber alles nicht ausgereift genug, um einsatzbereit zu sein, das wird aber noch besser. Mein Fazit: Wer sich zu viel von der Tabletnutzung erwartet, der wird wohl enttäuscht sein.
 
Für 2) benutze ich ritepen. IMHO angenehmer als die Windowseigenen Eingabefelder.
 
[quote='pibach',index.php?page=Thread&postID=480202#post480202]OneNote hat aber auch den Vorteil, dass man Seiten komfortabel durch Tabs anspringen kann, das ist die eigentliche Überlegenheit gegenüber xournal (die Handschrifterkennung bzw. Suche benutzen die meisten nicht, da zu unzuverlässig oder langsam).[/quote]

Ich schreibe sämtliche Vorlesungen in OneNote mit und kann Dir versichern dass die Suche (trotz großer Datenbank) schnell und auch treffsicher ist. Sogar Bilder und Audio-Files lassen sich durchsuchen. Überhaupt ist die Suche der Hauptgrund warum ich mit OneNote mitschreibe statt mit Bluebeam Revu.

Für mich ist das handschriftliche Mitschreiben aber - nach diversen Versuchen - nicht sinnvol. Ich kann praktisch alles deulich schneller und genauer per Tastatur eingeben.

Nur wenn man reinen Text hat, was in der Regel nicht der Fall ist. Skizzen und Grafiken erstellt man mit der Hand viel schneller, genauer und komfortabler als mit Tastatur und Maus. Zudem sind nur wenige Menschen mit der Tastatur schneller als per Handschrift. Du selbst hast einmal behauptet man könne mit der Hand generell schneller schreiben als mit der Tastatur und hast irgendwelche wissenschaftlichen Quellen angeführt.
Wenn man natürlich seine Handschrift in gedruckten Text umwandeln will, dauert das Ganze viel länger, und das ist meiner Ansicht nach auch nicht der Sinn eines Tablet-PCs.
 
[quote='T42p',index.php?page=Thread&postID=480215#post480215]
Ich schreibe sämtliche Vorlesungen in OneNote mit und kann Dir versichern dass die Suche (trotz großer Datenbank) schnell und auch treffsicher ist. Sogar Bilder und Audio-Files lassen sich durchsuchen. Überhaupt ist die Suche der Hauptgrund warum ich mit OneNote mitschreibe statt mit Bluebeam Revu.
[/quote]
Interressant. Also bei mir klappt das nicht zuverlässig. Liegt entweder an meiner Handschrift oder an dem (Windows unbekannten) Vokabular. Ich vermute mal beides.

mit der Hand viel schneller, genauer und komfortabler als mit Tastatur und Maus. Zudem sind nur wenige Menschen mit der Tastatur schneller als per Handschrift. Du selbst hast einmal behauptet man könne mit der Hand generell schneller schreiben als mit der Tastatur und hast irgendwelche wissenschaftlichen Quellen angeführt.
Genau. Nur leider ist die SW noch nicht ganz ausgereift. Mein Argument war Weltrekord Maschinenschreiben (auf Dvorak) versus Weltrekord Handschrift (Steno), und da ist Handschrift einiges schneller. Wissen viele nicht. Gilt übrigens auch im Durchschnitt. Und sogar selbst ohne Steno. Jedenfalls habe ich nur sehr selten die Situation, dass ich was mitschreibe, ohne das später astrein formatiert haben zu wollen. Daher ist für mich Zeichen mit einem Tool (z.B. Inkscape) schneller. Da hilft ein Stift aber schon.

Ich erreiche etwa 180 Anschläge per Handschrift, das geht runter auf ca 80-120 wenn es korrekt umgesetzt werden soll, Englisch ist einiges schneller, da die Erkennungsrate viel besser ist. Per Tastatur hab ich da ca 200, und das ist auch entspannter. Mit Tools etwa Speedscript erreiche ich aber auch 200 und z.T. auch mehr (ist aber übungsaufwändig).
 
[quote='pibach',index.php?page=Thread&postID=480322#post480322]Also bei mir klappt das nicht zuverlässig. Liegt entweder an meiner Handschrift oder an dem (Windows unbekannten) Vokabular.[/quote]

Die Schrifterkennung sollte nichts mit Windows zu tun haben. Ich denke hier kommt eine leistungsfähigere OCR-Erkennung zum Einsatz.
 
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