Windows XP mit 8GB Ram möglich!!

ThinkMat

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Hallo!

Ich habe ein T61 mit 8GB Ram unter XP.

Vielleicht interessiert manche dies:

Ich installierte Speedspeed RamDisk und kann 5 der 8GB nun als Ramdrive nutzen.

XP nutzt 3 GB.

In diese Ramdrive verlegte ich die Auslagerungsdatei mit 4GB. Das restliche Gigabyte ist für die Temp-Dateien.

Somit kann ich über Umwegen doch die vollen 8GB nutzen.

Das System ist suuuuper schnell, auch dank der SSD.

MfG
TM
 
Interessant, nie probiert :-)
Aber: Warum nimmst nicht gleich Windows XP x64. Nachdem der 2003er Server x64 am T61 läuft, sollte das x64 XP auch laufen.
 
Ich habe XP nur in der 32bit-Version.

Windows 7 habe ich zwar auch in der 64bit - aber ich habe keine Lust und keine Zeit, meine Rechner alle auf Win 7 upzugraden.
 
Achso. Xp x64 kann aber was. Das muss man mal installiert haben, gleich wie früher mal OS 2.
 
Gavotte RAM-Disk nutzt ebenfalls den von Windows32bit nicht zur Verfügung stehenden Speicherbereich.
Selbst bei Win7 64bit ist die RamDisk in Betrieb. Windows verwendet eh nie die vollen 8gb.

Uwe
 
Die RAM-Disk ist mir lieber, als das Windows den Speicher sinnlos vollballert.
Einerseits beschleunigt es ein wenig das System (der RAM ist noch um ein vielfaches schneller als die schnellste SSD) und temp/Browsercache sind beim runterfahren vollautomatisch entsorgt.

Uwe
 
Hat vielleicht jemand ein T60 mit 4GB Ram und mag ausprobieren, ob das auch so funktioniert?

Ich weiß, daß der Chipsatz nur 3 GB ansprechen kann - allerdings werden ja im Bios auch 4GB angezeigt.
 
Hallo,
sehe ich das richtig, das es im T61 Hardwareseitig möglich ist, die 4GB Beschränkung für WIN XP 32-Bit aufzuheben um 8GB ansprechen und
nutzen zu können und ist euch ein PAE Tool oder Patch zur Aufhebung und Erweiterung der 4GB beschränkung bekannt bzw. was wäre diese
"Bootoption" ?

Auf 32-Bit-Systemen gibt es mit PSE-36 und PAE verschiedene Möglichkeiten, die 4-GiB-Grenze zu überwinden. Diese Prozessorerweiterungen vergrößern allerdings nur den adressierbaren physischen Speicher, jeder Prozess für sich kann weiterhin nur 4 GiB Daten gleichzeitig adressieren. Unter Windows existiert außerdem die Möglichkeit, über eine AWE genannte Schnittstelle physische Speicherseiten jenseits der 4-GiB-Grenze in den logischen Adressraum des Prozesses einzublenden, womit ein 32-Bit-Prozess insgesamt mehr als 4 GiB ansprechen kann. Allerdings erlauben nur einige spezielle Versionen von Windows 2000 und Windows Server 2003 die Verwendung von RAM jenseits der 4-GiB-Grenze auf einem 32-Bit-System; die Verbraucher-Betriebssysteme Windows XP (ab SP2), Windows Vista und Windows 7 erlauben dies in ihren 32-Bit-Versionen gewollt nicht, um Inkompatibilitäten mit diversen Treibern von Fremdfirmen zu vermeiden. Für Normalanwender von Windows bleibt daher nur der Wechsel auf eine 64-Bit-Version des Betriebssystems als Problemlösung.

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/4-GB-Grenze

Mit PAE kann im 32-Bit-Modus eines x86-kompatiblen Prozessors (CPUs) mehr physischer Arbeitsspeicher adressiert werden als die 4 GB,
die über ein 32-Bit-Adressregister erreichbar sind.

PAE wird von Microsoft Windows ab Version 2000 (Professional und höher) und XP (alle Varianten) unterstützt und muss hierbei zumeist
durch eine Bootoption aktiviert werden.

Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension

Physische Adresserweiterung
13.03.2025

Physical Address Extension (PAE) ist ein Prozessorfeature, mit dem x86-Prozessoren auf mehr als 4 GB physischen Arbeitsspeicher in fähigen Versionen von Windows zugreifen können. Bestimmte 32-Bit-Versionen von Windows Server, die auf x86-basierten Systemen ausgeführt werden, können je nach physischer Adressgröße des Prozessors auf bis zu 64 GB oder 128 GB physischen Arbeitsspeicher zugreifen. Ausführliche Informationen finden Sie unter Speicherbeschränkungen für Windows-Versionen.

Mit PAE wechselt das Betriebssystem von der linearen Adressübersetzung auf zwei Ebenen zur Adressübersetzung auf drei Ebenen. Anstatt eine lineare Adresse in drei separate Felder für die Indizierung in Speichertabellen aufzuteilen, wird sie in vier separate Felder unterteilt: ein 2-Bit-Bit-Feld, zwei 9-Bit-Bit-Felder und ein 12-Bit-Bit-Feld, das der seitengröße entspricht, die von der Intel-Architektur implementiert wird (4 KB). Die Größe von Seitentabelleneinträgen (PTEs) und Seitenverzeichniseinträgen (PDEs) im PAE-Modus wird von 32 bis 64 Bit erhöht. Die zusätzlichen Bits ermöglichen es einem Betriebssystem PTE oder PDE, auf physischen Speicher über 4 GB zu verweisen.

Systemunterstützung für PAE​

PAE wird nur für die folgenden 32-Bit-Versionen von Windows unterstützt, die auf x86-basierten Systemen ausgeführt werden:
  • Windows 7 (nur 32 Bit)
  • Windows Server 2008 (nur 32-Bit)
  • Windows Vista (nur 32-Bit)
  • Windows Server 2003 (nur 32-Bit)
  • Windows XP (nur 32-Bit)
Quelle:
https://learn.microsoft.com/de-de/windows/win32/memory/physical-address-extension
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist das schon Leichenschändung? 🤭

Thread aus 2012

Das Thema 8GB Ram im T61 wäre auch was für das Wiki.;)
https://thinkwiki.de/T61

Ob das bei einem 32Bit System funktioniert, kann ich weder bestätigen noch dementieren.
Mit 64Bit System funktioniert es auf jeden fall.

Aber wer will/braucht schon 8GB Ram auf einem 32Bit System?:unsure:
Wofür?
Im Jahr 2025 :ROFLMAO:
 
Mit RAMdisks konnte man halt tricksen und mit Switchen zwischen Speicherbänken, weswegen es auch 8bit Computer mit mehr als 64kbyte gab.

Effektiv waren mit 32bit Windows meist um 3,25Gbyte drin wegen den Systemadressen.
Aber schon bevor man so viel brauchte gab es gut ausgestattete AMD Sockel A Athlon PCs mit weniger als 3GB freiem RAM bei Vollbestückung mit 4GB.
 
PAE war unter Linux eine lange genutzte Krücke um schon damals eigentlich überholte x86_32-Installationen mit mehr als 4GB RAM zu betreiben. Es war besser als Nichts, aber das Mappen der Speicherregionen in den 32bit-Adressraum kostete Performance, weshalb x86_32 mit PAE nie wirklich konkurrenzfähig zu x86_64 war.
In den letzten Jahren wurde PAE dann mangels Bedarf* wieder aus dem Linux-Kernel entfernt.

Also ja, das Prinzip funktioniert, aber jenseits von Archäologie, um Hardware aus dem IT-Mittelalter mit Betriebsssytemen aus der Antike zu betreiben, ergibt es wenig Sinn.


*) inzwischen haben viele Linux-Distributionen die x86_32-Unterstützung aufgegeben
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Es nützt eh nix, da das 32 Bit OS nur 3 GB adressieren kann. Schon bei 4GB RAM bleibt 1 GB ungenutzt.
Das liegt aber nicht am Betriebssystem, sondern am BIOS. Ein 32bit-Betriebssystem könnte durchaus 4GB RAM (-1 Byte) adressieren, aber in diesen theoretisch oder auch praktisch vorhandenen 4GB müssen noch verschiedene andere Dinge Platz finden (Low BIOS, VRAM, TOLUD).
Das selbe Problem besteht im Prinzip bei 64bit. Darüber reden wir dann, wenn wir uns der 16EB-Marke nähern. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Danke für die Antworten, hat jedoch bei der Suche nach einer Löung für ein T61 leider nicht geholfen.

Was ich mich allerdings immer frage ist, wer den Maßstab setzt, wer wann und aus welchen Gründen
Hardware zu verwenden hat. Kloppt halt nicht jeder für`n neues Fancy Betriebssystem oder bling-bling
Hardware gleich alles in den Container.
 
Für PAE braucht man auch 64bit und aus Kompatibiliätsgründen könnte es heute noch überall verwendet werden. Da müsste man schauen welche Adressen der Hardware im Gerätemanager zugewiesen sind. Traditionell von 3 bis 4GB. Umgemappt wird der RAM aus diesem Bereich und man braucht dann 5GB Adressraum mind.
Man hätte das auch vor längerer Zeit und von mir unbemerkt ans Ende von heute glaub 16 oder 64TB verlegen können, wo noch lange kein RAM hin kommt.
PAE ist glaub noch in der Windows Sicherheit und defaultmäßig aktiv.
 
sehe ich das richtig, das es im T61 Hardwareseitig möglich ist, die 4GB Beschränkung für WIN XP 32-Bit aufzuheben um 8GB ansprechen und
nutzen zu können und ist euch ein PAE Tool oder Patch zur Aufhebung und Erweiterung der 4GB beschränkung bekannt bzw. was wäre diese
"Bootoption" ?

/PAE.


Allerdings ist das in XP blockiert und nur für Server 2003 freigegeben. Da es der selbe Kernel ist, sollte es sich freischalten lassen. Das dürfte dann aber eine Lizenzverletzung sein, daher gehe ich da nicht tiefer drauf ein. Es gab m.E. damals mal entsprechende PAE-Patcher für Windows XP. Aber nachdem das über 20 Jahre her ist, hab ich das mittlerweile verdrängt. ;-)

Wenn du auf dem T61 ein 32-bit Windows mit mehr als 3 bzw. 4 GB nutzbarem RAM betreiben willst, solltest du dir eine Server 2003 bzw. Server 2003 R2 Lizenz besorgen. Ein einzelner Prozess hat dann auch weiterhin nur 2 GB bzw. mit entsprechendem Parameter /3GB auch 3 GB RAM zur Verfügung.

Für PAE braucht man auch 64bit

Nein.
 
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