Hallo,
sehe ich das richtig, das es im T61 Hardwareseitig möglich ist, die 4GB Beschränkung für WIN XP 32-Bit aufzuheben um 8GB ansprechen und
nutzen zu können und ist euch ein PAE Tool oder Patch zur Aufhebung und Erweiterung der 4GB beschränkung bekannt bzw. was wäre diese
"Bootoption" ?
Auf 32-Bit-Systemen gibt es mit
PSE-36 und
PAE verschiedene Möglichkeiten, die 4-GiB-Grenze zu überwinden. Diese Prozessorerweiterungen vergrößern allerdings nur den adressierbaren physischen Speicher, jeder Prozess für sich kann weiterhin nur 4 GiB Daten gleichzeitig adressieren. Unter
Windows existiert außerdem die Möglichkeit, über eine
AWE genannte Schnittstelle physische Speicherseiten jenseits der 4-GiB-Grenze in den logischen Adressraum des Prozesses einzublenden, womit ein 32-Bit-Prozess insgesamt mehr als 4 GiB ansprechen kann. Allerdings erlauben nur einige spezielle Versionen von
Windows 2000 und
Windows Server 2003 die Verwendung von RAM jenseits der 4-GiB-Grenze auf einem 32-Bit-System; die Verbraucher-Betriebssysteme
Windows XP (ab SP2),
Windows Vista und
Windows 7 erlauben dies in ihren 32-Bit-Versionen gewollt nicht, um Inkompatibilitäten mit diversen Treibern von Fremdfirmen zu vermeiden. Für Normalanwender von Windows bleibt daher nur der Wechsel auf eine 64-Bit-Version des Betriebssystems als Problemlösung.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/4-GB-Grenze
Mit PAE kann im
32-Bit-Modus eines
x86-kompatiblen
Prozessors (CPUs) mehr physischer
Arbeitsspeicher adressiert werden als die 4
GB,
die über ein 32-
Bit-
Adressregister erreichbar sind.
PAE wird von
Microsoft Windows ab
Version 2000 (Professional und höher) und XP (alle Varianten) unterstützt und muss hierbei zumeist
durch eine Bootoption aktiviert werden.
Quelle:
https://de.wikipedia.org/wiki/Physical_Address_Extension
Physische Adresserweiterung
13.03.2025
Physical Address Extension (PAE) ist ein Prozessorfeature, mit dem x86-Prozessoren auf mehr als 4 GB physischen Arbeitsspeicher in fähigen Versionen von Windows zugreifen können. Bestimmte 32-Bit-Versionen von Windows Server, die auf x86-basierten Systemen ausgeführt werden, können je nach physischer Adressgröße des Prozessors auf bis zu 64 GB oder 128 GB physischen Arbeitsspeicher zugreifen. Ausführliche Informationen finden Sie unter
Speicherbeschränkungen für Windows-Versionen.
Mit PAE wechselt das Betriebssystem von der linearen Adressübersetzung auf zwei Ebenen zur Adressübersetzung auf drei Ebenen. Anstatt eine lineare Adresse in drei separate Felder für die Indizierung in Speichertabellen aufzuteilen, wird sie in vier separate Felder unterteilt: ein 2-Bit-Bit-Feld, zwei 9-Bit-Bit-Felder und ein 12-Bit-Bit-Feld, das der seitengröße entspricht, die von der Intel-Architektur implementiert wird (4 KB). Die Größe von Seitentabelleneinträgen (PTEs) und Seitenverzeichniseinträgen (PDEs) im PAE-Modus wird von 32 bis 64 Bit erhöht. Die zusätzlichen Bits ermöglichen es einem Betriebssystem PTE oder PDE, auf physischen Speicher über 4 GB zu verweisen.
Systemunterstützung für PAE
PAE wird nur für die folgenden 32-Bit-Versionen von Windows unterstützt, die auf x86-basierten Systemen ausgeführt werden:
- Windows 7 (nur 32 Bit)
- Windows Server 2008 (nur 32-Bit)
- Windows Vista (nur 32-Bit)
- Windows Server 2003 (nur 32-Bit)
- Windows XP (nur 32-Bit)
Quelle:
https://learn.microsoft.com/de-de/windows/win32/memory/physical-address-extension