Windows-Sicherheit durch RAM-EEPROM geknackt

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Nach Festplatten (SSDs und HDDs) sind nun die RAM-Bausteine ins Visier der Beutelschneider geraten:

„Download more RAM“: Windows-Sicherheit durch RAM-EEPROM geknackt​

IT-Forscher zeigen Angriff „Download more RAM“ auf Windows-Sicherheitsmechanismen, der auf Manipulation des RAM-EEPROMs basiert.

Speichermodul mit SPD-EEPROM

(Bild: heise medien)

10:44 Uhr
Lesezeit: 4 Min.
Security
Von Dirk Knop

IT-Forscher haben auf der Usenix-Sicherheitskonferenz einen Angriff auf einen wichtigen Windows-Sicherheitsmechanismus namens „Virtualization-Based Security“ (virtualisierungsbasierte Sicherheit, VBS) vorgestellt. Der Angriff erfolgt über ein unscheinbares EEPROM auf RAM-Speicherriegeln, das Informationen zu Größe und Organisation des Moduls vorhält, „Serial Presence Detect“ (SPD).



CPU-Z zeigt Details zu einem DDR4 RAM-Modul.


Das Tool CPU-Z kann die Spezifikationen eines DDR4-RAM-Moduls aus dem SPD-Speicher auslesen und anzeigen.
(Bild: heise medien)

Beim Startvorgang liest das Mainboard die Werte des SPD aus und konfiguriert den Speicherzugriff entsprechend. „Download more RAM“ missbraucht das, um Speichermodule zu manipulieren, die keinen Schreibschutz auf den EEPROM-Baustein setzen. Dadurch erhalten die Angreifer Zugang zu eigentlich geschützten Speicherbereichen.
 
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