[Win7 / Vista] Dualboot entfernen ohne Neuinstallation

Sir Charles82

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Hallo liebe Leute,

folgende Situation wurde mir von einem Freund präsentiert: Desktop-Rechner (32bit, 1 Festplatte mit 500 GB verbaut, 2 GB DDR2-RAM) wurde vor einigen Jahren mit Vista Enterprise 32bit gekauft. Nachdem es Probleme mit dem Vista gegeben hat (Updates sind hängengeblieben bei "Abschnitt 3 von 3, 0% abgeschlossen", kommt bei jedem Hochfahren, auch im abgesicherten Modus) wurde die Festplatte kurzerhand in 2 Partitionen geteilt und ein Windows 7 Prof. installiert, das bis jetzt das Hauptsystem ist. Angeboten wird natürlich Dualboot, Vista und 7.

so, jetzt soll das Windows 7 das alleinige Betriebssystem werden und das Vista soll runter von der Platte. Allerdings liegt natürlich der Bootsektor in der Vista-Partition. Gibt es da eine Möglichkeit, den Bootmanager zum Windows 7 zu verschieben? Mit der W7 DVD und Systemreparatur vielleicht? ich bin mir nicht sicher, glaube mich aber an etliche cmd-Befehle zu erinnern, mit denen das gehen sollte.

Weiß da wer was oder kann mich auf eine Anleitung hinweisen, so es denn eine gibt?

Danke!
 
Werde mich einlesen, ob ich damit die versteckte Partition vom Vista aufs 7er verschieben kann und wie knifflig das wird.
Nein, das bcdedit ist nur dazu da, den Eintrag aus dem Bootmenü zu entfernen. Wenn das passiert ist, kann über die Windows Datenträgerverwaltung die alte Vista Partition gelöscht werden. Sollte die allerdings vor der Windows 7 Partition liegen, geht das Zusammenfügen der beiden Partitionen zu einer großen wohl nicht so einfach mit Bordmitteln.
 
Nein, das bcdedit ist nur dazu da, den Eintrag aus dem Bootmenü zu entfernen. Wenn das passiert ist, kann über die Windows Datenträgerverwaltung die alte Vista Partition gelöscht werden. Sollte die allerdings vor der Windows 7 Partition liegen, geht das Zusammenfügen der beiden Partitionen zu einer großen wohl nicht so einfach mit Bordmitteln.

ja, leider ist genau das der Fall: die Vista-Partition ist "C", die Win7-Partition ist "I", und zwar auch, wenn Win7 gebootet ist. Da wird man die DVD bemühen müssen, nicht?
 
Da oben steht auffallend viel Müll, bcdedit ist gar nicht erforderlich.

ja, leider ist genau das der Fall: die Vista-Partition ist "C", die Win7-Partition ist "I", und zwar auch, wenn Win7 gebootet ist.

Wenn das wirklich so ist, dass WINDOWS 7 den Laufwerksbuchstaben I: hat, auch wenn man WINDOWS 7 selbst bootet, (was ich persönlich ja für ein böses Gerücht halte), kommst Du um eine Neuinstallation nicht herum. Alle Verknüpfungen verweisen jetzt auf z.B. I:/programme/blabla , und das kriegst Du nicht repariert.

Wenn Du riskanterweise dennoch die Vista-Partition löschen möchtest, tue es unter gparted mit einer LINUX-CD.

  1. gparted booten
  2. erste Partition (Vista) löschen
  3. zweite Partition (W7) an den Anfang der Platte verschieben
  4. reboot mit WIN7-Installations-DVD
  5. Startreparatur ausführen
  6. WINDOWS 7 booten

Klappt immer, aber wegen des Laufwerksbuchstaben I: gebe ich keine Garantie, dass dies hier klappt.

Es lohnt sich vielleicht eher, die verhinderte-Update-Funktion von Vista zu reparieren...

Klare Ansage! :D
 
Zuletzt bearbeitet:
Da oben steht auffallend viel Müll, bcdedit ist gar nicht erforderlich.

Wenn das wirklich so ist, dass WINDOWS 7 den Laufwerksbuchstaben I: hat, auch wenn man WINDOWS 7 selbst bootet, (was ich persönlich ja für ein böses Gerücht halte), kommst Du um eine Neuinstallation nicht herum. Alle Verknüpfungen verweisen jetzt auf z.B. I:/programme/blabla , und das kriegst Du nicht repariert.

Wenn Du riskanterweise dennoch die Vista-Partition löschen möchtest, tue es unter gparted mit einer LINUX-CD.

  1. gparted booten
  2. erste Partition (Vista) löschen
  3. zweite Partition (W7) an den Anfang der Platte verschieben
  4. reboot mit WIN7-Installations-DVD
  5. Startreparatur ausführen
  6. WINDOWS 7 booten

Klappt immer, aber wegen des Laufwerksbuchstaben I: gebe ich keine Garantie, dass dies hier klappt.

Klare Ansage! :D

ich soll das System auf Windows 10 heben... und das mit dem Buchstaben "I" hab ich selber gesehen, das ist ja das Bittere... die alte Festplatte war fehlerhaft, ich hab diese ganze Konstruktion mittels Clonezilla auf eine neue 1 TB-Platte geclont (nachdem das System Acronis nicht starten wollte...).

das heißt, da ist ein Backup mehr als Pflicht.

Naja, es ist etwas "doof", weil er beim Hochfahren immer die Auswahl stellt zwischen Vista und W7 und standardmäßig Vista ausgewählt ist... da kann man vielleicht mit dem bcdedit doch noch was drehen (das Vista ist leider komplett tot).
 
Hallo Sir Charles83,

wie sieht die Paritionierung konkret aus?
Zur Zeit scheint scheint es ziemlich wirr bei dir.

Mein Vorschlag:
Sichere die zu Windows 7 gehörenden, in Verbindung stehende Partitionen.
Nimm eine zweite HDD (zur Sicherheit und einfacher) und beschreibe diese, in gleicher Reihenfolge mit den gesicherten Windows 7 Partitionen.
Nimm die Windows 7 Rettungs CD und lasse es durch diese DVD startbar machen.

Nimm dir für dein Vorhaben sehr viel Zeit und Ruhe, die Übung, Routine scheint dir noch zu fehlen.

MfG

xsid
 
Hallo xsid,

Verwirrung / Wirrheit kommt daher, dass ich mir das Wissen erst Stück für Stück erarbeiten muß, an mich aber immer neue Herausforderungen herangetragen werden, weil "der kann das eh".

Ich beschreibe mal die Gesamtsituation, die ich vorgefunden habe:

Desktop-Rechner von dimotion mit Intel Core 2 Prozessor, 500 GB Seagate Festplatte mit 7200, 2 GB RAM, Foxconn-Motherboard. Installiert auf Partition C:\ das Original mit dem Gerät gelieferte Vista Business 32bit, auf derselben Platte in einer Partition I:\ ein Windows7 Prof. 32bit.
An Informationen dazu habe ich bekommen:
1. die Festplatte wurde schon einmal getauscht, war kaputt
2. "irgendwann" hat sich das vorhandene Vista beim Updaten zerschossen, es bleibt mit oben erwähnter Fehlermeldung hängen, deswegen haben sie / hat ein PC-Fachmann die Platte geteilt und auf die 2. Partition Win7 installiert.

Der Wunsch an mich war, ob man das Gerät beschleunigen kann.
Bei erster Überprüfung des Gerätes ist mir dann aufgefallen, dass Crystal Disk Info alle Warnleuchten gezeigt hat, weil die Platte anscheinend auch kaputt ist. Also geplante zusätzliche 2 GB DDR2-RAM (mehr schluckt das Mainboard nicht) und die alte Platte auf eine neue WD Blue 1 TB-Platte klonen (mittels Acronis Universal USB-Stick und einem USB-IDE/SATA-Adapter).
Erstes aufgetretenes Problem: der Desktop läßt sich nicht vom USB-Stick booten, Verweigerung an allen Ports, vom USB-Stick zu starten.
Lösung: Clonezilla gebrannt, das hat dann funktioniert. RAM-Aufrüstung ist auch problemlos über die Bühne gegangen.

Das heißt, es gibt noch eine "alte", fehlerhafte Platte (die aber bis zum Schluß funktioniert hat) mit eben dieser Aufteilung und es gibt die neue WD-Blue-Platte.

@xsid: Dein Vorschlag wäre also, (wenn ich das richtig verstehe, bitte um allfällige Korrektur), die alte Platte wieder einzubauen, eine W7 RettungsCD zu brennen (gibts noch nicht), dann NUR die W7-Partition auf die neue Platte zu klonen und dann mittels RettungsCD zu "reparieren" und startbar zu machen.

Problem, dass ich noch lösen muß: ich hab beim Clonezilla-Dialog keine Möglichkeit gesehen, eine lokale Partition auf eine lokale Platte zu klonen. Werde mich aber mal eingraben in die Dokumentation, da finde ich sicher etwas.

Zu Zeit und Ruhe: so arbeite ich eh lieber, aber wenn man nur an einem Abend an den Computer randarf, und dann innerhalb von Hausnummer 5 Stunden alles erledigt haben soll .... wirds schwierig. ;)

Danke auf jeden Fall für die Geduld :)
 
Wenn da früher ein 32 Bit Windows 7 installiert war, wird ein Teil der 4 GB überhaupt nicht genutzt. Das wäre ein zusätzliches Argument für ein Windows 10 64 Bit Clean Install.

Also Daten sichern, dann das aktuelle Windows 10 64 Bit mit dem MCT auf eine DVD brennen (wenn das Booten vom Stick nicht klappt) und neu installieren. Dabei alle vorhandenen Partitionen auf der Platte löschen und bei der Installation den Win 7 Key eintippen.
 
@gerli09: ich bin mir nicht sicher, ob das System nicht "nur" 32bit "kann". so, das ist das Gerät in der ursprünglichen Konfiguration: https://geizhals.at/dimotion-torino-bs46-pcdbs46-a443123.html - hmm, laut ark.intel.com, kann er 64bit.

Das wollte ich eigentlich sowieso noch fragen: wäre es eigentlich eine Option, das vorhandene Windows 7 auf Windows 10 zu heben, das aktiviert sich dann mit der Hardware-ID und dann Windows 10 völlig neu aufspielen? das müßte ja dann gleich aktiviert sein und man kann sich den W7 Key sparen...
aber da stellt sich die Frage: wenn das mit einem 32bit W10 bei MS hinterlegt ist, aktiviert er dann auch ein 64bit W10?
 
Du machst dir viel zu viele Gedanken: Du kannst sofort d.h. ohne vorheriges Updategewürge ein Windows 10 64 Bit clean installieren und dabei den Win7 Key verwenden.

Edit: Könnte höchstens sein, dass der Mainboard-Chipsatz nicht 64 Bit fähig ist, das weiß man bei Billigrechnern nie. Aber dann meckert Windows direkt am Anfang der Installation.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du machst dir viel zu viele Gedanken: Du kannst sofort d.h. ohne vorheriges Updategewürge ein Windows 10 64 Bit clean installieren und dabei den Win7 Key verwenden.

Die Gedanken sind nicht ganz unbegründet. Hängt damit zusammen, ob es der W7-Key zum Aktivieren noch "tut". Aber da es ja noch eine Platte gibt, kann mans ja wieder probieren.

Ist wahrscheinlich einfacher und es putzt die Berge an Spielen, die installiert sind, gleich ordentlich weg.
 
Die Gedanken sind nicht ganz unbegründet. Hängt damit zusammen, ob es der W7-Key zum Aktivieren noch "tut". Aber da es ja noch eine Platte gibt, kann mans ja wieder probieren.

Ist wahrscheinlich einfacher und es putzt die Berge an Spielen, die installiert sind, gleich ordentlich weg.

so, noch eine Eigenantwort zur Abrundung: Vorgehen war dann: Upgrade des vorhandenen, upgrade-berechtigten Windows 7 32bit auf Windows 10. Danach Neustart und Booten von einer Win10-DVD mit 64bit BS. Platte komplett formatiert, alle Partitionen gelöscht und Win10 Pro 64bit neu installiert --> war von vorneherein aktiviert und alles funktioniert. Danke für alle Hilfestellungen.
 
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