Win7 virtuelle Maschine auf externem USB 3.0 Datenträger

jal2

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Hallo,

da ich nur ab und zu mal Windows 7 brauche und dann auch nur für genügsame Office Anwendungen, überlege ich, mir eine Win7 virtuelle Maschine auf einem externen USB 3.0 Datenträger aufzusetzen,
vorzugsweise auf einer mSATA in einem USB 3.0 Gehäuse. Die Hosts wären verschiedene Linux-Rechner - Desktop bzw. Thinkpads, die ggf. mit einer ExpressCard auf USB 3.0 aufgerüstet werden.

Hat jemand mit diesem Setup (VM auf SSD in externem Gehäuse, das per USB 3.0 angeschlossen ist) schon Erfahrungen gemacht?

Wie wichtig ist es, dass dabei UAS (USB Attached SCSI) unterstützt wird?

Gibt es Empfehlungen für Gehäuse und mSATA, damit das externe Gerät sicher aus der einen USB 3.0 Buchse gespeist werden kann?

Welche Möglichkeiten zur Verschlüsselung des externen Datenträgers gibt es und was sind die Auswirkungen auf die Performance?

Bringt die SSD via UAS wirklich viel Performance oder kann man auch mit einem schnellen USB 3.0 Stick arbeiten?

ADDED:
Könnte ich ein self-encrypting device, wie z.B. die Crucial M500 mSATA benutzen und das ATA Passwort mittels hdparm setzen?

Wie sieht es bei UAS mit dem Weiterreichen des TRIM Kommandos aus? Laut Web geht das, wobei es innerhalb des virtuellen Laufwerkes nichts nutzen wird.

ADDED2:

Ich könnte ja gleich noch auf der mSATA ein kleines Linux installieren, so dass der Host-Rechner im Notfall gar kein OS auf der internen Festplatte braucht.
Wenn ein Linux von einem externen USB Laufwerk gestartet wird, werden dann die UAS Treiber benutzt oder nur die normalen (BOT) USB 3.0 Treiber? -> UAS wird benutzt, wenn unterstützt.
Ich würde mal annehmen, dass das Host-Linux keine Swap Partition braucht. Gibt es weitere Nachteile bei diesem Setup? Die Eingabe eine ATA Passworts könnte schwierig sein.


ADDED3:

Ich habe jetzt mal ein Mushkin Atlas Flux (Chip ASM1153E) mit einer Crucial M500 probiert. Darauf läuft ein Xubuntu 14.04 und darin dann ein Win7 Gast in Virtualbox.
Bis jetzt läuft das Win7 relativ flott mit 4GB und einem Kern auf einem X230i an einem eingebauten USB 3.0 Port.
Der ASM1153E kann zwar UAS, das wird von Linux zur Zeit (3.19-rc3) aber nicht unterstützt, da die USB-Kennung des Mushkin identisch zum alten Chip ist :facepalm:. Es gibt aber bereits einen Patch, der das nachrüstet.
Jetzt steht noch die Frage, ob Verschlüsselung (ATA Security?) möglich ist.

Gruss,
jal2
 
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