Zufällig habe ich gerade heute morgen meine Bibliotheken neu geordnet.
Bei mir sind alle von Win7 vorgegebenen Bibliotheken gelöscht, dagegen habe ich eine Anzahl eigener angelegt (und finde das Prinzip äusserst praktisch.)
Wenn man auf den realen Speicherort eines Ordners geht und dort rechtsklickt, steht die Option ''in Bibliothek aufnehmen' zur Verfügung. Jetzt hat man die Wahl: eine neue Bibliothek erstellen oder in eine bestehende einfügen. Eine neue B. bedeutet: in der Win7-Bibliothek erscheint der Ordner als eigene (Unter)bibliothek (die Win7-B. zeigt ja nur eine Verknüpfung zum realen Speicherort an, der reale Ordner oder die real gespeicherte Datei bleiben unverändert am Ursprungsort).
So kann man sich eine Reihe themenbezogener Unterbibliotheken verschaffen und verschiedene Unterordner bzw. Dateien dort "unterbringen", d.h. auf übersichtliche (themenbezogene) Weise drauf zurückgreifen, ohne sich - im Unterschied zum Dateimanager - des realen Speicherorts erinnern zu müssen.
Die Anzeigeweise der in den Bibliotheken gelisteten Ordner und Datein finde ich übrigens sehr gelungen.
Ich habe anfangs zwar eine Weile gebraucht, bis ich das Konzept begriffen habe. Aber seither nutze ich es Tag für Tag und finde es prima.
(Wenn man einen Ordner oder eine Datei, die 'ihre' 'Karteikärtchen' in einer Bibliothek haben, real verschiebt, kriegt die B. das nicht mit: man muss den (jetzt leeren Bibliotheks-)Ordner/die (...) Datei in der B. manuell löschen und den Ordner/die Datei (jetzt vom neuen Speicherort aus) wieder neu in die General-Bibliothek aufnehmen. Das habe ich heute morgen machen müssen, da ich "meine" Dateien alle auf eine andere Festplatte verschoben habe und dadurch alle bestehende Verknüpfungen zur Bibliothek gegenstandslos geworden waren).