Win 7 Installation: 160GB-SSD partitionieren?

cyberjonny

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Hi miteinander,

endlich komme ich mal dazu auf meinem X200s Windows 7 zu installieren. Daher einige Fragen dazu:

1. Würdet ihr bei einer 160GB-SSD mehrere Partitionen anlegen und wenn ja wie würdet ihr sie aufteilen (und warum gerade so)?
2. Wie groß sollte bei Win 7 die System-Partition so sein (mit ausreichend Luft etc.)?
3. Gibts bei der Windows 7 Installation speziell mit einer SSD etwas zu beachten (Alignment etc.) oder macht Win 7 das alles selbstständig?
4. Gibts im späteren Verlauf der Konfiguration Dinge, die ich mit der SSD beachten sollte?


Vielen Dank schonmal! :)
Gruß, Jonny
 
zeroC00L' schrieb:
Diese ganzen Optrimierungstweaks sind Relikte aus vergangenen Tagen!

Hallo,

genau so sehe ich das auch und handhabe das auch so. Hatte den Hardwareluxx Thread auch schon gelesen.

Zu Defragmentierung, der Dienst läuft natürlich, aber die SSD kann ich gar nicht zur defragmentierung auswählen, es lassen sich nur die Festplatten auswählen.

Zur Partitionierung, ich mache eine C Partitition aus dem einfachen Grund, das ich Windows auch mal neu installieren kann (natürlich mit formatieren) und gleichzeitig meine Daten erhalten bleiben. Von diesem Grundsatz würde ich auch nicht abweichen. Es sei denn man hat nur max. 80GB zur Verfügung. Die Dokumente, Bilder usw. Ordner verschiebe ich grundsätzlich auf D, da liegen auch meine E-Mails und meine Internet Links. Ist zwar ein bisschen Arbeit das einzurichten, aber wenn Du mal neu installieren willst, wirst Du dafür dankbar sein.

Grüße
Jürgen
 
@ afo
Also von Partitionierung abzuraten finde ich ein wenig fahrlässig!
Bei Beruf hast du IT-ler stehen ?(

Sensible Daten sollten immer vom System getrennt werden! Auch wenns "nur" eine weitere Partition ist.
Als Admin denke ich da an die vielen verkorksten Systeme die schon bei mir standen mit nur 1 Partition.
Im Fehlerfall macht ein Backup der Daten da wirklich Spaß und kostet natürlich.
Und was ist mit dem System Image (Backup) da zieh ich jedesmal meine privaten Daten mit = Speicherplatz.
Wie willst du das System neu (clean) machen wenn du Daten und OS nicht ordentlich trennst?
...

Grüße
Audrey
 
Für die Daten an sich gibt es Backup.
Das grundlegende Systemimage ist nach Neuinstallation, mit der benötigten Software, danach reichen Meits die Wiederherstellungspunkte aus. Die Patches sind dann schnell wieder drauf.
Zum Datenchaos: Mein Erfahrung ist die: Auch wenn die Leute eine Datenpartition haben wird a) Vieles auf dem Desktop gespeichert (wenn Profilordner nicht umgebogen, dann auf c:, und b) vieles direkt auf c: gespeichert, teilweise ins root, teilweise in extra Ordner. c) manches in den Vorgebenen Ordnern, wie Dokumente/Bilder/Musik (wenn nicht umgebogen auch auf c:). Das ist Chaos und macht beim Not-Backup Spaß. Zumal man öfter User hat die ihren Kram einfach nicht mehr finden.
Die Anweisung an den user sollte wie folgt lauten: Speicher Dokumente in Dokumente. Downloads in Downloads, Bilder in Bilder, Musik in Musik. Dann findet man alles wieder. Kann es einfach komplett backupen. Die Zugriffrechte funktionieren ordentlich. (Bruder liest nicht die Liebesbriefe seiner Schwester...) Und die Windows Homegroup macht dann auch Spaß.
 
Sa muss ich mich afo anschließen. Früher habe ich auch immer eine Partition C: für das System und eine
zweite Partition für Daten gemacht. Da haben wir dann aber das Problem der Berechtigunge und der Zugriffs-
einschränkungen. Aber was noch mehr "nervt" - dass eben unter c:/ inzwischen die eignen Dokumente von
den Bildern bis zum Download ist - und viele Programme diese Pfade auch nutzen.

Und einen Schutz, wenn die Platte abraucht, ist es ja logischerweise auch nicht, da ja auf der einen Platte
dann eh beide Partitionen im Nirvana sind.

Inzwischen lasse ich eine C:/ Partition. Erst einmal installier ich Win sauber auf die Platte, dann kommen
alle meine Programme und Daten drauf. Dann sofort, wenn alles sauber ist, kommt ein Image der C: Partition.
Und dann arbeite ich ganz normal - plus dem täglichem oder wöchentlichen Backup (was immer man selbst
bevorzugt. bei dem Backupo werden alle Daten Dateien gesichert (bei mir).

Raucht das System ab - oder ich meine ich müsste wieder einen Clean Install machen - wird das Image
der sauberen installation zurück gespielt und vom Backup was ich täglich mache, kommen die Daten "rein".
Schwupps - alles wieder ok.

So mache ich das. Aber muss jeder für sich entscheiden. Zwei oder eine Partition - wie jeder mag.
 
+1
+1
Früher unter XP konnte man schön die Eigenen Dateien umbiegen und hatte praktisch alle Daten auf ner anderen Partition...
Hilft aber auch nicht wenn die ganze HDD abraucht!
Wenn System zerschossen ist, half gggf. immer noch ne Reperaturinstall, ging das nicht, muss die HDD raus und die Daten extern ausgelesen werden!
War die HDD hin und der USER hatte kein Backup> Pech gehabt!

Desegen sehe ich die Partitionierung heute bei "kleinen" SSD's als eher unnötig an!
1. Bekommst du dann ggf. Probleme da C: zu klein wird
2. Hast du eh kaum Platz zu Partitonieren> 80GB= 40 + 40?
3. Handelt Windows 7 (ich geh von aus, dass die meisten Win7 nutzen mit ner SSD) als XP damals, lauter virtuelle Pfade etc.
4. Bei den heutigen Größen von Festplatten, ist nen Image nicht mehr so schlimm, und große Daten wie Filme sollten eh nicht auf dem Hauptsys gelagert werden, dazu gibs Server oder ne NAS
 
Nur der Vollständigkeit halber: Die SSD hat 160GB (welche vermutlich nicht ausschließlich Installationen sondern vorrübergehend evtl. auchmal ein paar "sonstige Daten" enthält).
Insofern tendiere ich momentan zur 2-Partitionen-Variante (wohl wissend, wo die Grenzen dabei liegen).


Andere Frage:
Man sollte eine SSD ja nie komplett voll machen, da sonst die Performance merklich darunter leidet (ich glaube, ~ 20% oder so sollten immer frei bleiben).
Würde es da Sinn machen, die ca. 20% direkt schon einzuplanen und einfach unpartitioniert zu lassen, sodass man den verfügbaren nutzbaren Speicher ohne groß überlegen zu müssen einfach vollständig nutzen kann?
Was meint ihr dazu?

Danke soweit für eure Einschätzungen!
Gruß, Jonny
 
Ja gut du hast 160GB, welchen richtigen Vorteil hättest du wenn du 2 Partitionen hast?
Das mit diesen 20% ist auch son Mythos, nutz das Teil einfach und gut ist!
Wenn du abert natürlich die 20% eh weniger einplanst, dann lass sie unformatiert:-P
 
Da haben wir dann aber das Problem der Berechtigunge und der Zugriffs-
einschränkungen. Aber was noch mehr "nervt" - dass eben unter c:/ inzwischen die eignen Dokumente von
den Bildern bis zum Download ist - und viele Programme diese Pfade auch nutzen.

Ja eben, darum verschiebt man den Pfad und dann funktioniert das alles einwandfrei!

Und einen Schutz, wenn die Platte abraucht, ist es ja logischerweise auch nicht, da ja auf der einen Platte
dann eh beide Partitionen im Nirvana sind.

Aber ein zerschossenes Windows kann man wieder herstellen.
 
jumas' schrieb:
Ja eben, darum verschiebt man den Pfad und dann funktioniert das alles einwandfrei!

Aber ein zerschossenes Windows kann man wieder herstellen.
Aber wo besteht der Vorteil, wenn ich die Daten / Dateien auf die zweite Partition auslagere?
 
Impcaligula' schrieb:
jumas' schrieb:
Ja eben, darum verschiebt man den Pfad und dann funktioniert das alles einwandfrei!

Aber ein zerschossenes Windows kann man wieder herstellen.
Aber wo besteht der Vorteil, wenn ich die Daten / Dateien auf die zweite Partition auslagere?

1. Das Backup ist einfacher
2. Man muss bei einer Neuinstallation die Daten nich wieder herstellen, sind ja schon da. Einfach die Pfade umbiegen und fertig.

Wenn ich nicht die ganzen Programme neu installieren müsste, hätte ich in einer Stunde ein Clean Install mit E-Mail und Firefox und sämtlichen Updates am laufen.

Grüße
Jürgen

Edit:
Ich finde es ist ein beruhigendes Gefühl vor einer Neuinstallation, nicht überlegen zu müssen ob man nun alles hat, oder nicht.
 
Ok... aber wo ist der Vorteil ggü der anderen Vorgehensweise?

- Installation des Betriebssystem
- Installation aller Treiber & Patches
- installation aller Software
- Einrichten des Desktop
- Eigene Dateien aufspielen
>>> Image brennen

- Eigene Dateien täglich (wie man es auch machen sollte) auf Backup laufwerk spielen.

So, wenn jetzt mein Win abraucht oder sich ab schießt, brauche ich doch nur noch das Image zurück spielen
und vom BackUp die Daten rüber schieben. Und kann auch direkt weiter machen. Keine treiber, keine Einstellungen,
nichts zu machen. Frisches Windows aus dem Image samt Software - die Dateien aus dem backup zurück.

Ich finde - aber das ist meine Meinung - diese 2 Partitionen sind aus den Zeiten, wo man nicht so preiswert an
zweite Platten heran gekommen ist. Heute kann man dank preiswerter Platten und der Möglichkeit von USB Sticks,
DVD`s und Co recht schnell ein Image zu speichern. Die Eigene Dateien sichert man ja eh unabhängig öfters in
der Woche oder Monat.
 
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