Wie verschenkt man altes Hardware?

Robbyrobot

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25 Juli 2007
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Wie wohl jeder von uns, mache ich gelegentlich "klar Schiff" in meinem Arbeitszimmer - und wie wohl jeder von uns finde ich dabei alte "Schätzchen", die ich irgendwann in der frommen - aber vergeblichen - Hoffnung aufgehoben habe, sie irgendwann wieder zu gebrauchen.

Ich rede von Sachen wie Nadeldrucker, Scanner mit SCSI-Anschluß, alte Netzkarten mit BNC-Anschluß, alte ISDN-Karten (ISA), alte Telefonanlagen (analog), Tinte für ältere Tintenstrahler, und auch alte Desktop-Rechner.

Meine Erfahrung ist leider, daß man solche Sachen nicht mal verschenken kann. Ich habe hier versucht, bei der "Tafel" und beim Caritas (in Datteln Kreis Recklinghausen). Ein Versand kommt i.d.R. nicht in Betracht, weil die Geräte oft relativ schwer sind.

Es blutet mein Herz, funktionsfähige Geräte einfach zu verschrotten, aber es gibt anscheinend niemand, der sie haben will.

Hat sonst jemand ähnliche Erfahrungen - oder einen Tip, wer an ausrangiertem Hardware interessiert sein könnte, das nicht gerade mit Gold überzogen ist?
 
Ich kenne das Problem. Aber wo soll man sowas noch einsetzen? -> Elektronikschrott
 
Ja, das ist ein Problem.
Es ist schade um Geräte, die eigentlich noch funktionieren. Aber was will man damit machen?

Ich dachte neulich, ich könnte ja eine Schule o.ä. beglücken, aber die wünschen sich (verständlicherweise) auch einigermaßen aktuelle Hardware.
Ich habe dann irgendwann aufgegeben und wollte das Zeug auch endlich loswerden, hab´s also auf den Wertstoffhof gefahren.

Ich weiß auch von Projekten (z.B. mancherorts von der Lebenshilfe getragen), die solche Geräte demontieren und die einzelnen Komponenten dem Recycling zuführen, aber so eines konnte ich hier leider nicht finden.

Eine Initiative in unserer Firma wollte gebrauchte Hardware einer Mädchen-Schule in Afghanistan spenden.
Aber der Versand war so teuer, daß man sich entschied stattdessen vor Ort Neuware einzukaufen.
 
Bei uns in Essen sind am grössten Recyling Zentrum der Stadtbetriebs zwei Gruppen interessiert:

a. Die Leute, die (fast - werden auch wählerischer) alles nehmen, um es beim Flohmarkt zu verkaufen;
b. Ein ehrenamtlicher Ingenieur der Elektronikschrott für Schluen und Behindertenarbeit im Rahmen einer Gemeinützigkeit annimmt. Die Visitenkarte habe ich leider verlegt.

Also es gibt solche ehrenamtlichen Gottseidank doch noch ... finde ich auch gut.

Gruss

Heiko
 
a. Die Leute, die (fast - werden auch wählerischer) alles nehmen, um es beim Flohmarkt zu verkaufen;
An so einen habe ich neulich einen DVD-Spieler, einen Scanner mit Parallelanschluß und ein Konzepthalter verschenkt - mir ist es lieber, wenn sie die Sachen verkaufen können, als wenn ich sie nutzlos verschrotten muß. Nur wollen auch solche Leute die alten, grösseren Geräte nicht.
Ich weiß auch von Projekten (z.B. mancherorts von der Lebenshilfe getragen), die solche Geräte demontieren und die einzelnen Komponenten dem Recycling zuführen, aber so eines konnte ich hier leider nicht finden.
Gute Idee... ich muß mich an das CJD Dortmund wenden, wo auch mein Sohn seine Ausbildung bekam. Die haben auch eine Gruppe, die altes Hardware aufarbeitet.
b. Ein ehrenamtlicher Ingenieur der Elektronikschrott für Schluen und Behindertenarbeit im Rahmen einer Gemeinützigkeit annimmt. Die Visitenkarte habe ich leider verlegt.
Ich wäre an die Daten interessiert, bin auch in Deiner Nähe.
 
Meistens scheitert die weitere Nutzung solcher Geräte auch leider daran, dass es keine Verbrauchsmaterialien mehr für Geräte wie Drucker gibt, wie ich bei meinem Fargo Pictura 310s die Erfahrung gemacht habe. Die tauchen alle paar Monate sogar mal bei ebay auf und gehen selbst für 50,- Euro nicht weg - und das bei einem Neupreis von damals fast 15.000,- Mark. 10 Jahre sind im Computerbereich eine Ewigkeit, dann ist kaum noch was zu gebrauchen, auch weil das Bessere des Guten Feind ist.
 
[quote='Robbyrobot',index.php?page=Thread&postID=623484#post623484]
a. Die Leute, die (fast - werden auch wählerischer) alles nehmen, um es beim Flohmarkt zu verkaufen;
An so einen habe ich neulich einen DVD-Spieler, einen Scanner mit Parallelanschluß und ein Konzepthalter verschenkt - mir ist es lieber, wenn sie die Sachen verkaufen können, als wenn ich sie nutzlos verschrotten muß. Nur wollen auch solche Leute die alten, grösseren Geräte nicht.
Ich weiß auch von Projekten (z.B. mancherorts von der Lebenshilfe getragen), die solche Geräte demontieren und die einzelnen Komponenten dem Recycling zuführen, aber so eines konnte ich hier leider nicht finden.
Gute Idee... ich muß mich an das CJD Dortmund wenden, wo auch mein Sohn seine Ausbildung bekam. Die haben auch eine Gruppe, die altes Hardware aufarbeitet.
b. Ein ehrenamtlicher Ingenieur der Elektronikschrott für Schluen und Behindertenarbeit im Rahmen einer Gemeinützigkeit annimmt. Die Visitenkarte habe ich leider verlegt.
Ich wäre an die Daten interessiert, bin auch in Deiner Nähe.[/quote]

Wenn ich die Visitenkarte finde, gebe ich dir die Daten gerne ... ich habe gerade mal nachgesehen und nichts gefunden. Wenn ich sie noch finden sollte, dann melde ich mich. Der herr war vom TÜV und hat das Privat gemacht. Das weiss ich noch.

Gruss

Heiko
 
falls du es doch verschenkst, erwarte ja kein Dankeschön der Beschenkten....

Gruß
 
melde dich mal bei enrico65. der sucht laufend spenden für seine schule
 
Einen funktionierenden Tintenstrahl Drucker würde meine Tante in ihrer Zahnarztpraxis nutzen.
Gruß Max
 
[quote='elektriker',index.php?page=Thread&postID=623547#post623547]falls du es doch verschenkst, erwarte ja kein Dankeschön der Beschenkten.... [/quote]Habe ich auch schon mal drüber nachgedacht: Kurzes Feedback per PN halte ich eigentlich für selbstverständlich. Aber meistens klappt das hier ja. :)
 
falls du es doch verschenkst, erwarte ja kein Dankeschön der Beschenkten....
Das kriegst Du auch nicht, wenn Du einen nagelneuen T60 verschenkst :thumbdown:
melde dich mal bei enrico65. der sucht laufend spenden für seine schule
Danke, ich schreibe ihm.
Einen funktionierenden Tintenstrahl Drucker würde meine Tante in ihrer Zahnarztpraxis nutzen.
Sowas habe ich heute morgen beim Recyclinghof gesehen :( Aber den einzigen Tintenstrahler, den ich über hatte, habe ich vor ca. einem Jahr entsorgt (verschrottet). Jetzt habe ich nur zwei Nadeldrucker (mit Verbrauchsmaterial = Farbbändern).
 
Tintenspritzer hab ich noch.

Erst vor ein paar Tagen hab ich etliche Monitore und Rechner an das Jugendcafe der Stadt verschenkt. Für nen feuchten Händedruck vom BüMei.

Und noch drei Rechner (alte PII) und eine ganze Kiste mit Soundblaster, Netzwerk, SCSI, Grafikkarten weggeworfen. Nur die Platten haben wir liebevoll auseinandergenommen. Die Erkenntnis: Festplattenplatten können brechen (staun) und in Festplatten sind brutale Permanentmagnete verbaut :)

G.
 
heute herrscht Wegwerfmentalität.
das ist leider nicht nnur bei PC Teilen so,
auch bei anderem.
Man muss lange suchen, um noch eine Verwendung für was zu finden.
Ist meißt die Zeit nicht wert: -> Wertstoffhof/Deponie...

Guss V
 
Ich bin selber als Administrator an einer Schule tätig und kann sagen, dass wir bei Hardwarespenden relativ wählerisch sind. Für den Unterrichtsgebrauch kommt gespendete Hardware ohnehin nicht in Frage, da die Geräte wegen der Wartbarkeit alle gleich sein müssen. Außerdem kann ich nicht bestätigen, dass Gelder zu knapp wären. Wir kriegen zwar nicht laufend neue Hardware, aber wenn mal was gebraucht wird kann das auch angeschafft werden. Und meistens wird dann schon auf Qualität geachtet.
Wir selbst haben auch von der Schule aus unendlich viel Hardware eingelagert, die keiner mehr haben/nutzen will. Daher müssen wir das Zeug am Ende sowieso nur wieder loswerden. Unterm Strich heißt das, dass das Gymnasium von umme Ecke i.d.R. nicht an Hardwarespenden interessiert ist.
 
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