Wie sicher sind Bootup- und Harddiskpasswort ?

Seeeb

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Huhu,

na? wie leicht knackbar sindse denn nu - die zwei?

Ohne weiter drauf einzugehen, aber: ich befinde mich z.Z in einer Situation, in der man Angst haben muss,
dass sein TP geklaut wird. Und würden meine Daten geklaut - Ach! Ich fühlte mich so nackt! [-;
 
Darüber wirst du hier im Forum keine Auskunft bekommen. Wenn du Angst um deine Daten hast, dann verwende doch TrueCrypt.
 
Supervisorpasswort mit aktiviertem Passphrase im Bios kann schon als recht sicher gelten, ein Hobbybastler wird sich da vorerst die Zähne dran ausbeissen. (ist aber trotzdem nicht unknackbar!).
Festplattenpasswort ist auch nicht ohne weiteres knackbar (afaik nur per brute force - also sicheres, langes Passwort wählen!), allerdings nutzlos wenn man die Platte an eine Datenrettungsfirma übergibt, die bekommen die Daten dann immernoch raus.
Wichtig auch: niemals gleiche SVP+ HDD-Passwörter wählen.
Festplattenpasswort + Truecrypt allerdings ist schon ganz gut sicher ;)

mfg Tobias
 
Die Festplattenpasswörter sind unterschiedlich sicher.

Es gibt Hersteller / Modelle, bei denen man ohne Brute Force mit frei zugänglicher Software das gesetzte Kennwort auslesen bzw. entfernen kann. Für andere Hersteller / Modelle gibt es für rund 200,- Euro im Handel Adapter die das gesetzte Kennwort auf Knopfdruck entfernen. Investiert man einen einstelligen Tausend-Euro Betrag öffnet man nahezu jede Festplatte. Bei einigen Festplatten kann man vom Laptophersteller gegen Vorlage eines Eigentumsnachweiss vor einiger Zeit noch einen Zweitschlüssel erhalten.

Ein gesetztes Festplattenkennwort schützt wie schon Tobias geschrieben hat nur vor einem Hobbybastler. Mit einem in meinen Augen geringem finanziellen Aufwand läßt sich die ganze Sache (teilweise auch online über das Internet) aushebeln.

Wer nicht möchte, daß seine Daten Dritten in die Hände fallen kommt um eine gute Verschlüsselung mit einem möglichst quelloffenem Programm nicht herum.
 
Moin,

bislang ist mir keine 2,5" PATA-Platte bekannt, die nicht nach spätestens einer halben Stunde entsperrt ist. Leider!
Die Zeit ist abhängig von Festplatte und der Art des Angriffs, es gibt nämlich mehrere Möglichkeiten.
Wie das bei SATA-Platten aussieht kann ich mangels Erfahrung und Ausrüstung nicht sagen, gehe aber davon aus, daß die gleichen Methoden angewendet werden können. In diesem Zusammenhang würden mich aber ganz besonders die HDDs mit FDE (Full Disc Encryption) interessieren.

Die Sicherheit des SVP ist abhängig vom Modell. Es gibt ThinkPads, da kann man das SVP umgehen ohne eine Taste zu drücken oder das Gerät zu öffnen.

Beim Lesen einiger Beiträge hier oder anderswo im WWW habe ich manchmal das Gefühl, daß die ThinkPads und ihre Sicherheitsfeatures (Hardware) maßlos überschätzt werden. Vor allem wenn dann noch das TPM ins Spiel gebracht wird, wird es richtig abenteuerlich.

Kann mich den Vorrednern nur anschließen und würde für hohe Sicherheit bspw. Truecrypt mit Systemverschlüsselung benutzen, allerdings auf Kosten der Performance. Festplatten mit FDE haben zwar keine spürbaren Geschwindigkeitseinbußen, scheiden allerdings für mich aus mehreren Gründen aus.
Wie immun ist der Controller und die Firmware gegen Manipulationen?
Wie und wo wird der Hash (oder schlimmstenfalls das PW) abgelegt?
Haben die Hersteller vielleicht irgendwelche Backdoors eingebaut, um mit Ermittlungsbehörden oder anderen Organisationen zusammenarbeiten zu können? Diesbezüglich gibt es ja Regularien in verschiedenen Ländern.

Gruß
Ralph
 
Die Sicherheit der Boot-PWs dürfte je nach Modell unterschiedl. sein. Festplatten-PWs gaukeln mehr Sicherheit vor, als sie bieten. Plattenverschlüsselungen schützen ebensowenig gegen Diebstahl.

Somit stellt sich die Frage stellt sich bei Verlust doch eigentl. auch garnicht... wenn das TP weg ist, ist's weg. Sinnvoller wäre zu fragen, wie man sein TP und wichtige Daten sinnvoll vor Verlust schützt bzw. mit welcher Versicherungsart anschl. welche Leistung zu erwarten ist.
 
[quote='u.mac',index.php?page=Thread&postID=447880#post447880]Die Sicherheit der Boot-PWs dürfte je nach Modell unterschiedl. sein. Festplatten-PWs gaukeln mehr Sicherheit vor, als sie bieten. Plattenverschlüsselungen schützen ebensowenig gegen Diebstahl.

Somit stellt sich die Frage stellt sich bei Verlust doch eigentl. auch garnicht... wenn das TP weg ist, ist's weg. Sinnvoller wäre zu fragen, wie man sein TP und wichtige Daten sinnvoll vor Verlust schützt bzw. mit welcher Versicherungsart anschl. welche Leistung zu erwarten ist.[/quote]
Das kommt eben darauf an. Oft sind die Daten auf der Platte wesentlich wertvoller als der Rechner. Wenn die in die falschen Haende geraten, kann es extrem teuer werden. Die Kosten fuer den Rechner selbst sind da Peanuts.
Das Problem besteht doch schon bei privat genutzten Rechnern. Man hat Zugangsdaten fuer den Internetanschluss, Mail, Bank, Foren, Funknetze, soziale Netzwerke, Rootserver.......
Dazu kommen Bewerbungen, sehr private Fotos, Unterlagen, die das Finanzamt nicht kennen sollte u.s.w.
Da halte ich eine ordentliche verschluesselung der Daten schon fuer angebracht.
 
[quote='EuleR60',index.php?page=Thread&postID=447929#post447929]Unterlagen, die das Finanzamt nicht kennen sollte u.s.w.[/quote]
soso... also ich habe solche Unterlagen nicht... im Gegenteil... ich suche alles, was ich denen noch zusätzlich für's Abrechnungsjahr auf den Tisch legen kann... :thumbsup:


cheers...
 
[quote='Todi',index.php?page=Thread&postID=447858#post447858]
Beim Lesen einiger Beiträge hier oder anderswo im WWW habe ich manchmal das Gefühl, daß die ThinkPads und ihre Sicherheitsfeatures (Hardware) maßlos überschätzt werden. Vor allem wenn dann noch das TPM ins Spiel gebracht wird, wird es richtig abenteuerlich.
[/quote]

Erzähl doch mal was an dem TPM Chip abenteuerlich ist. Das Problem ist wohl dass viele Leute nicht wissen was der eigentlich macht und wofür man ihn verwenden kann. Der TPM Chip verwaltet, erzeugt und speichert letztendlich nur Schlüssel und Zertifikate, und es ist laut gängiger Meinung schwieriger einen Hardware Chip auszulesen als wenn der Schlüssel oder das Zertifikat auf der Festplatte liegt.
 
[quote='Todi',index.php?page=Thread&postID=447858#post447858]Die Sicherheit des SVP ist abhängig vom Modell. Es gibt ThinkPads, da kann man das SVP umgehen ohne eine Taste zu drücken oder das Gerät zu öffnen.

Beim Lesen einiger Beiträge hier oder anderswo im WWW habe ich manchmal das Gefühl, daß die ThinkPads und ihre Sicherheitsfeatures (Hardware) maßlos überschätzt werden. Vor allem wenn dann noch das TPM ins Spiel gebracht wird, wird es richtig abenteuerlich. [/quote]Tja, mich würde es freuen, wenn ich die Sicherheit meines X41T überschätzen würde. Dank Fingerprint-Reader habe ich das Passwort vergessen und dank der Sicherheitseinstellungen kann ich kein BIOS-Update mehr machen. Wenn mir jemand einen Tip hat, soll er bitte bescheid geben (Natürlich ist die original Rechnung vorhanden!). Ich war schon beim Händler aber die wollen mir ein neues Mainboard verkaufen.
 
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