von der neueren Reihe sammelwürdig würde ich sagen:
x61 -> das letzte, richtig kompakte X aufgrund von 4:3. Am besten mit SXGA Auflösung.
W701DS -> 17 Zoll Gerät mit ausziehbarem Zusatzdisplay, 4x Ramslots, 1x DVD Laufwerk und 2x HDD
X220/T420/T520 -> die letzte richtige Thinkpad-Serie mit klassischer Tastatur. Die 30er waren son Zwischending mit Chiclet-Tastatur. Ab den 40ern ging der Ultrabook-Müll los.
x230 -> das letzte X mit einer 35W full voltage CPU
T440p / T540p -> Das letzte richtig geile Aufrüst Gerät. Mit gesockelter CPU, DVD-Laufwerk (da passen ohne DVD Laufwerk 3 Platten rein !), 2 Speicherslots.
Ab den 50ern ging es nur noch Berg ab. Aktuell sind die Thinkpads fast schon zum Fremdschämen peinlich. Das sind so richtige Mitläufer bei Lenovo. Kein Mut zur Eigenständigkeit. Alles, was nicht den Gestank von Apple und Ultrabook verbreitet, wird als "hat keinen Käufermarkt" abgetan. Ich weiß nicht, ob Thinkpads jetzt unbedingt ein Museum brauchen. Es ging eher um eine Philosophie. Aber die o.g. Geräte markieren die Pfeiler, nach denen es steil Berg ab ging. Aufrüstbarkeit und Mündigkeit über eigene Hardware sind nicht mehr gewollt. Mit dem Tod dieser Philosophie werden aber auch die Thinkpads sterben. Weil wozu soll man sich sowas noch kaufen ? Wegen der schlechten Display-to-Body-Ratio und dem oldschool-Design ? Wohl kaum.
In Zukunft wird alles nur noch jährlich gemietet, Software im BIOS verankert sein, Daten in der Cloud gespeichert. Individuelle Eingriffe unmöglich gemacht. IT-Kommunismus sozusagen. Die Zeit, wo IT cool war, ist vorbei. IT ist in der Masse angekommen. Und wie immer gibt es dann nur noch Massen-Einheitsbrei und das einzige, worum sich alles dreht, ist Sicherheit. Ist ja bei Autos genauso. Wenn ich schon UEFI, TPM und Bitlocker höre, muss ich kotzen.