Von wegen Tintenstrahldrucker sind langsam ...

EthanHunt

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Also ich war schon ganz schön baff, als ich das zum ersten Mal gesehen hab! :huh: :eek: :thumbsup:
 
45 Farbseiten pro Minute, mit einem Tintenstrahler... und das Ergebnis ist nicht einmal schlecht. Also baff bin ich da auch :D
 
Im kommerziellen Druckzentrums-Umfeld wird davon ausgegangen, daß in ca. 3 - 5 Jahren die Tinte den Toner bei Massendrucksachen ablöst. Gerade im Farbdruck ist Tinte haushoch überlegen.
 
Ist jedoch nicht dokumentenecht. Heisst also, die Ausdrucke werden rechtlich nicht anerkannt.
 
Diesem neuen Druckertyp der mit (zig?) tausenden von stationären Düsen Tinte verspritzen werden ja großes Potenzial vorhergesagt. Trotzdem sind die Zahl der Hersteller die auf diese Technik setzen recht überschaubar, nach meiner letzten Zählung gerade einmal drei. HP ist mit zwei Drucker dabei, sehr überschaubares Engagement wenn man sich die Vielzahl an Tinten- und Laserdruckern in deren Portfolio sich anschaut.

Hat durchaus Potenzial, speziell wenn die Lobbyarbeit wegen der Toner-Nanopartikel eingestellt würde aber sonst sieht es mir nach einem weiteren vielversprechenden Projekt aus das irgendwann eingeht weil es Probleme löst die man schon längst in Griff hat.

Nach meiner Meinung wird die Dokumentechtheit keine Bremse darstellen. Dass Arztpraxen noch auf Nadeldrucker setzt konnte den Siegeszug der Laser und Tinte auch kaum aufhalten.
 
Ich kann nur für die Schweiz sprechen. Hier wird die Dokumentechtheit der Tintenstrahldrucker etc. nicht rechtlich anerkannt. Die Dokumente müssen mit einem Laserdrucker erstellt werden.
 
Gibt es dazu ein paar zusätzliche Informationen, speziell zum technischen Hintergrund?
 
Ich kann nur für die Schweiz sprechen. Hier wird die Dokumentechtheit der Tintenstrahldrucker etc. nicht rechtlich anerkannt. Die Dokumente müssen mit einem Laserdrucker erstellt werden.

Wegen? Da Drucke mit dem Laserdrucker wirklich wischfest sind?

Gibt es dazu ein paar zusätzliche Informationen, speziell zum technischen Hintergrund?

Was meinst du denn genau?
 
Was meinst du denn genau?
Das Helios :D
Nein, mir ging es um die Tatsache, dass in der Schweiz Tintenstrahlausdrucke nicht als dokumentenecht anerkannt werden. Da ich mich gerade näher mit dem Thema Druck und Druckverfahren beschäftige, würde mich die technische Grundlage interessieren, auf der man ausschließlich Laserausdrucke anerkennt.
 
Da ich mich gerade näher mit dem Thema Druck und Druckverfahren beschäftige, würde mich die technische Grundlage interessieren,
auf der man ausschließlich Laserausdrucke anerkennt.
Es handelt sich warscheinlich um das Selbe Problem wie bei Unterschriften mit Füllfederhalter, oder Schularbeiten mit Bleistift ;)
Da Tinten nur aufgetragen/-gesprüht werden sind diese (Stichwort Tintenkiller oder Spezialradiergummi) potentiell leichter entfernbar als Laserausdrucke,
welche mit hoher Temperatur fixiert werden, damit diese wisch- und wasserfest sind.
Die genaue Begründung wirst du allerdings (wenn überhaupt) nur in den Kommentaren zu den entsprechenden Gesetzestexten finden :)
 
Denke es ist einfach irgendwann beschlossen worden.

Ich erinnere mich noch an die Zeit wo die Angst vor Papierknappheit massiv grassierte. Ich glaube es war einige Jahre nach sprunghafter Verbreitung von Laserdruckern als diese Papier wie nix wegdruckten und das Versprechen von papierlosen Büros als ein leeres erwies. Da gab es Geräte, die konnten den Toner vom Papier runterbügeln, so dass das Papier wieder bedruckt werden konnte. Die Etablierung von funktionierenden Papier-Recycling und das hochfahren der Papierproduktion haben das Gerät wohl überflüssig gemacht.

Langer Rede, kurzer Sinn, Toner lässt sich wohl einfacher herunterbügeln als Tinte auswaschen, vor allem wenn nachträgliche Manipulation unsichtbar bleiben soll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, ich habe mal eben Google befragt. Das Stichwort ist "Dokumentenechtheit", diese ist bei Tintenstrahldruckern nicht gegeben. Ausnahme: http://www.epson.de/de/de/viewcon/c...ssages/message.php?id=2486&filtercat=products und http://web.archive.org/web/20120406...gn/printer/laser/doku-echt-officejet8600.html
Besagte Zertifikate gelten aber nur (wie HP auch schreibt) für eine Einheit aus Drucker, Tinte und Papier. Wenn der Notar also aus Geiz auf das Kopierpapier von Aldi druckt, hat er ein Problem.

Generell geht es aber tatsächlich in die Richtung, wie supertux meinte: http://www.druckerchannel.de/artike...=druckerkaufberatung_fuer_anwaelte_und_notare
Es hat also nicht unbedingt etwas damit zu tun, dass Tintenstrahldrucker per se ausgeschlossen sind. Bei der PTS-Prüfung erfüllen deren Ausdrucke aber - von Ausnahmen abgesehen - nicht die Anforderungen und sind damit nicht dokumentenecht.

Allerdings sieht man ja an den zwei Spezialdruckern, dass es durchaus möglich ist, dokumentenechte Tinte zu entwickeln. Ich denke, da ist das letzte Wort noch lange nicht gesprochen.
 
Ein weiteres Problem für fototaugliche Tintenstrahldrucker in Sachen Dokumentenechtheit ist der Kompromiss zwischen wasserlöslicher und pigmentierter Tinte!
Erstere ist für die Fotoqualität besser, Zweitere für Dokumentenechtheit unabdingbar (da sonst die Tintenkillermethode wieder funktionieren würde :rolleyes:
Info dazu:
http://www.toner-dumping.de/toner/pigmentiertetinte.php
 
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