http://www.truecrypt.org/docs/?s=tutorial, letzter Absatz: "Note: By default, Windows 7 and later boot from a special small partition. The partition contains only files that are required to boot the system. Windows allows only applications that have administrator privileges to write to the partition (when the system is running). TrueCrypt encrypts the partition only if you choose to encrypt the whole system drive (as opposed to choosing to encrypt only the partition where Windows is installed)."
Die Recoverypartition und das ganze Rescue and Recovery würde ich löschen (es wird soweit ich weiß nicht mehr funktionieren, sobald die Systempartition verschlüsselt ist). Alternative wäre TrueImage Home: es sichert den Rechner unter Windows im laufenden Betrieb (also ohne Beachtung der Festplattenverschlüsselung) wohin du willst, also auch auf etwa TrueCrypt-verschlüsselte externe Festplatten.
Sollte eine Systemwiederherstellung nötig sein, kopiert man dann das Image zunächst (mit Linux Boot-CD o.ä.) auf eine unverschlüsselte Partition, bootet dann TrueImage von einem USB-Stick und stellt das Image wieder her. Danach muss man die Systemplatte erneut mit TrueCrypt verschlüsseln und die unverschlüsselte Partition der externen Platte sicher löschen (etwa unter Ubuntu mit shred).
Das Ganze ist natürlich aufwendig, aber wenn es denn der Paranoia dient ...
Alternativen:
- nur eine TrueCrypt-Partition mit den zu verschlüsselnden Daten anlegen und ggfs. E-Mail- und Browserprofile, temporäre Dateien etc. darauf umleiten
- auf einer TrueCrypt-Partition eine virtuelle Maschine ablegen (VMware etc.), und die benutzen, wenn du es für nötig hältst.
N.b.: zumindest TrueImage Home 2009 hatte Probleme mit TrueCrypt: unter Windows 7 gab's konsequent einen Bluescreen, wenn das Programm gestartet wurde, während eine TrueCrypt-Partition eingebunden war. Musst du mal schauen, ob der Fehler inzwischen behoben ist, oder ob es Alternativsoftware gibt.