Thinkpad für akademisches Schreiben (digitaler Zettelkasten/"moderne Schreibmaschine"/)

haddock

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Hallo zusammen!
Ich würde gerne ein Thinkpad kaufen, um daraus eine Art digitalen Zettelkasten und moderne Schreibmaschine für das akademische Schreiben zu machen. Die Idee ist, unter Linux nur sehr minimale Software zu installieren und im Userprofil die Installation weiterer Software zu beschränken. Ich möchte explizit keinen Browser, damit es wirklich ein ablenkungsfreies Arbeitsgerät ist.
Ich würde auf dem Gerät gerne nur folgende Software laufen haben:
- Zettlr & Obsidian (md editoren, zettelkasten, electron)
- Latex, Pandox und andere benötigte Dependencies
- LibreOffice und Only Office
- Seafile und Nextcloud zum synchronisieren
- Zotero (Literaturverwaltung und PDF/ebook reader)
- Foliate (Pdf reader)
- Handy STT (LLM-Diktierprogramm)
- (System requirements aus Github: Intel Skylake (6th gen) or equivalent AMD processors bzw. Intel, AMD, or NVIDIA GPU je nach Modell)

Wie ihr seht, sind die Anforderungen eigentlich ziemlich gering. Ich denke das LLM von Handy ist wohl das anspruchsvollste(?). Mir wäre es schon wichtig, dass alles flüssig läuft, mein altes MB pro aus 2015 konnte nicht mehr flüssig PDFs in Zotero scrollen. Das anschließen an moderne Bildschirme wäre ein muss. Ein Bluetooth-Modul für eine externe Tastatur ein Plus.

Nun meine Frage: Was wäre ein möglichst portables, also leichtes und kompaktes, Thinkpad, welches gebraucht/generalüberholt recht günstig zu haben ist, noch einige Jahre laufen wird und den Anforderungen genügt? Bevorzugt wäre unter 300 €.
Vielen Dank im Vorraus!

P.S.: Ich bin neu im Forum, daher verzeiht mir, wenn ich mich nicht an Forengepflogenheiten etc. gehalten habe.

Edits:
- Requirements von Handy
- Zettelkasten Funktion expliziert
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein erster Gedanke beim lesen Deines Beitrags ging in Richtung dieses Angebots von @Mr. Natural :

In der Regel sind die "fehlerhaften" Geräte besser, als beschrieben, da er als Händler sehr kritisch in Bezug auf die Warenbeschreibung ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Falls du es ganz extrem willst, kannst du in Markdown schreiben, mit typst Dokumente kompilieren und diese ohne Desktop Environment direkt in den framebuffer rendern. Das war/ist mein letzter Ansatz einer minimalen Schreibumgebung. Passt dann auf eine 1GB-SD-Karte, von der dann eines meiner X201 fröhlich bootet. Mehr Speicherplatz bedeutet mehr Bloat. Akkulaufzeiten sind da aber eher unerfreulich, ist dann keine "Reiseschreibmaschine" mehr.
 
Ich denke das LLM von Handy ist wohl das anspruchsvollste
Wenn Du uns noch sagst welche Anforderungen an CPU, GPU, RAM, SSD das hat, bekommst Du bessere Empfehlungen.

Ich möchte explizit keinen Browser, damit es wirklich ein ablenkungsfreies Arbeitsgerät ist.
Ich fürchte, völlig ohne Browser wird an der Praxis scheitern. Sehr oft braucht schon z.B. die Onlinehilfe einen Browser. Machst Du deine Literatur- und Quellenrecherche wirklich ganz ohne?
 
Wenn Du uns noch sagst welche Anforderungen an CPU, GPU, RAM, SSD das hat, bekommst Du bessere Empfehlungen.
Laut Github Intel Skylake (6th gen) or equivalent AMD processors. Habe das nun auch oben hinzugefügt, danke!

Ich fürchte, völlig ohne Browser wird an der Praxis scheitern. Sehr oft braucht schon z.B. die Onlinehilfe einen Browser. Machst Du deine Literatur- und Quellenrecherche wirklich ganz ohne?
Könntest du etwas spezifizieren, inwiefern das scheitern würde? Also die Onlinehilfe o.Ä. könnte ich ja auch von anderen Rechnern aus besuchen, wenn nötig. Oder glaubst du, es könnte die anderen Programme daran hindern zu laufen?

Die Recherche soll an einem anderen Gerät bzw. an Bibliotheksrechnern stattfinden und dann per Zotero oder Seafile synchronisiert werden, bzw. ich lese auch viel auf Papier. Die Idee ist die Arbeitsschritte wirklich klar zu trennen und im Schreib- und Denkprozess nicht immer nach neuem Material zu suchen, sondern mit dem Gegebenen zu arbeiten.
 
Falls du es ganz extrem willst, kannst du in Markdown schreiben, mit typst Dokumente kompilieren und diese ohne Desktop Environment direkt in den framebuffer rendern. Das war/ist mein letzter Ansatz einer minimalen Schreibumgebung. Passt dann auf eine 1GB-SD-Karte, von der dann eines meiner X201 fröhlich bootet. Mehr Speicherplatz bedeutet mehr Bloat. Akkulaufzeiten sind da aber eher unerfreulich, ist dann keine "Reiseschreibmaschine" mehr.
Grundsätzlich eine gute Idee. Tatsächlich nutze ich aber auch die Zettelkastenfunktionen von Zettlr und Obsidian und würde auch gern im Zweifel nochmal in Literatur hineinschauen, daher eben etwas mehr als nur das minimale setup. Wäre ggf. noch ein weiterer Usecase für mich, würde aber erst mal mit meiner Idee oben starten.
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Mein erster Gedanke beim lesen Deines Beitrags ging in diese Richtung dieses Angebots von @Mr. Natural :

In der Regel sind die "fehlerhaften" Geräte besser, als beschrieben, da er als Händler sehr kritisch in Bezug auf die Warenbeschreibung ist.
Vielen Dank für den Hinweis! Ich glaube, grundsätzlich wären mir 200-300 g weniger noch lieber, aber der sieht wirklich ordentlich aus und der Akku ist ja auch noch gut in Schuss. Habt ihr Ideen für einen der noch etwas leichter ist? Meine Recherche hat bisher auf T480s, X270/280, X1 Carbon oder X1 Nano (wobei ich den noch nicht in günstig gefunden habe) verwiesen. Gibt es zu denen Meinungen bezogen auf meinen Usecase?
 
Zuletzt bearbeitet:
Du darfst nicht vergessen dass Du bei t480s und X270/280 von ca 8 Jahren alten Geräten redest .Deren Leistungfähigkeit ist zwar der (meist) vierkernigen CPUs etwas besser als beim MacBook Pro 2015 (Hat eine Broadwell-CPU) aber die Akkus sind oft ausgelutscht oder mit Nachbau-Akkus aufgefrischt ,von letzteren halte ich aus Erfahrung recht wenig ...
Ich würde da das Mehrgewicht in Kauf nehmen und ein sauber beschriebenes T14 Gen2 von einem renommierten Käufer holen .
Bei den Geschichten die im Forum kursieren bezüglich Käufe in der Bucht (Auch und gerade von Händlern !) würde ich mir das nicht geben .

Gruss Uwe
 
Grundsätzlich eine gute Idee. Tatsächlich nutze ich aber auch die Zettelkastenfunktionen von Zettlr und Obsidian und würde auch gern im Zweifel nochmal in Literatur hineinschauen, daher eben etwas mehr als nur das minimale setup. Wäre ggf. noch ein weiterer Usecase für mich, würde aber erst mal mit meiner Idee oben starten.
Beitrag automatisch zusammengeführt:


Vielen Dank für den Hinweis! Ich glaube, grundsätzlich wären mir 200-300 g weniger noch lieber, aber der sieht wirklich ordentlich aus und der Akku ist ja auch noch gut in Schuss. Habt ihr Ideen für einen der noch etwas leichter ist? Meine Recherche hat bisher auf T480s, X270/280, X1 Carbon oder X1 Nano (wobei ich den noch nicht in günstig gefunden habe) verwiesen. Gibt es zu denen Meinungen bezogen auf meinen Usecase?
Ich würde für den Hochschuleinsatz ebenfalls einen hohen Wert auf Portabilität legen. Wegen dem ganzen Geraffel, welches man als Student sonst noch mit sich rumschleppt - und dafür lieber ein wenig mehr Kohle investieren.

Mein Tip - Schlappe in die nächste Fakultät, möglichst Deines künftigen Fachbereiches und schaue, womit Deine künftigen Kommilitonen der höheren Semester da so tagtäglich rumlaufen. Frage denen ruhig Löcher in den Bauch. Auch nach regionalen, fakultätsabhängigen Studentenrabatten - falls Du nicht auf die Angebote hier aus dem Forum zurückgreifen kannst.

Somit - Was die anderen gerade aktuell kurz vor Studienende einsetzen, dürfte für Dich anfänglich ebenfalls reichen.
 
Ansonsten könnte man noch dieses vernünftig ausgestatte X390 von AfB riskieren : https://www.ebay.de/itm/336461366774 .
Die € 229 nach Coupon halte ich für fair und der Verkäufer hat einen relativ guten Ruf hier im Forum ,zumindest sind mir noch keine üblen Geschichte zu Ohren gekommen .
Allerdings sind nur 60 % Akkukapazität garantiert ...
Zudem ist keine beleuchtete Tastatur verbaut .

Gruss Uwe
 
Wenn man keinen Touchscreen braucht, aber trotzdem ein nettes Display möchte, könnte man auch hier nochmal einen Blick riskieren ;-)

 
Das oben verlinkte T14 Gen 2
Vom Modell her bestimmt keine schlechte Wahl.
Allerdings sind nur 60 % Akkukapazität garantiert ...
Zudem ist keine beleuchtete Tastatur verbaut .
Man denke aber bitte an lange Seminar-Nachmittage.

Akkukapazität und somit Betriebszeit ist DAS entscheidende Kriterium, da in Hochschulen vermutlich nach wie vor nicht überall Lade- oder Netzanschlüsse vorhanden sind wo man sie brauchen würde.
 
Zwar kein TP aber aus eigener Erfahrung kann ich sagen dass das Dell 7390 ein nettes NB ist :D : https://www.ebay.de/itm/366372901552 .
Die Tastatur ist meinem Empfinden nach sehr gut und das 7390 recht modular aufgebaut (Z.B. kann der RAM gewechselt werden ) ,zudem kann per USB-C und Standard-NT geladen werden .
Für € 125,10 sollte man über die kleinen Blessuren hinweg sehen können (So diese denn wirklich so gering sind ...) .
Als 13-Zöller mit ca 1,260 kg ist das Dell schön mobil (Auf der Küchenwaage gemessen ).

Gruss Uwe
 
Ansonsten könnte man noch dieses vernünftig ausgestatte X390 von AfB riskieren : https://www.ebay.de/itm/336461366774 .
Die € 229 nach Coupon halte ich für fair und der Verkäufer hat einen relativ guten Ruf hier im Forum ,zumindest sind mir noch keine üblen Geschichte zu Ohren gekommen .
Allerdings sind nur 60 % Akkukapazität garantiert ...
Zudem ist keine beleuchtete Tastatur verbaut .
AfB ist okay.

Alternativ:
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

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