ThinkPad A Serie wann hergestellt/verkauft

w124driver

New member
wann wurden eigentlich die ThinkePads der A Reihe hergestellt bzw. in welchem Zeitraum wurden sie verkauft? Habe irgendwo mal gelesen es war wohl so 2003.Wer weiß was darüber,vieleicht sogar damalige Preise.Was mich stutzig macht: die Software Everest Home meldet mir: Display:
Herstellungsdatum Woche 35 / 1999

Modell 1400x1050 also ist es doch ein:SXGA plus

ist das 15 Zoll SXGA plus das beste Display damals oder sogar heute noch? Das gabs doch bestimmt 1999 noch nicht,-oder doch?
Auf der Unterseite klebt ja auch bei mir ein originaler Win XP PRO Aufkleber.Wie kann man denn rausfinden wann der/mein A 30
hergestellt/verkauft wurde.Ich denke mal ich bin wohl nicht der einzigste denn das interressiert.........................MfG Thomas
 
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enrico65

Guest
A30 ist gebaut worden von Oktober 2001 bis November 2002, A31p von März 2002 bis März 2004, SXGA+ war damals eines der besten Displays, zu Zeiten der A2x gab es nur noch mit dem A21p und A22p und UXGA eine höhere Auflösung, allerdings alle noch ohne FlexView. A30p und A31p bieten dann UXGA FlexView, A30 auch SXGA+ und A31 auch SXGA+ FlexView. Von den Modellen ohne "p" gibt es auch noch XGA-Displays sowohl mit 15" als auch Teils mit 14,1".

Gruß
enrico65

P.S.: A20m gebaut von Mai 2000 bis Februar 2001 (US-Modelle).
 
E

enrico65

Guest
@w124driver:
Ich habe halt noch die alten Vertriebsunterlagen da. Auch ganz spezielle Sachen wie z.B. den IBM-Fotokatalog, den es bis in die 90-er Jahre mal gab oder die Literatur vom IBM PC-Institut. Das einzige, was ich nicht mehr nutze, ist der PC-Konfigurator. Das ist die offizielle Vertriebssoftware von IBM. Habe ich zwar auch noch für die fraglichen Jahre auf CD, aber ich habe nicht mehr das Betriebssystem OS/2 installiert und auch keine Lizenz mehr davon da. Deshalb sind Preisangaben nicht mehr möglich.

Gruß
enrico65
 

w124driver

New member
Themenstarter
also ich habe ja den A 30 mit SXGA+.Also ist er irgendwann zwischen Oktober 2001 und November 2002 hergestellt worden,sehe ich das jetzt richtig? Wie lang ist den noch seine Lebenserwartung insbesondere die des Displays?
 
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enrico65

Guest
@w124driver:
Wenn Du die genaue Modellbezeichnung mitteilst, können wir das Herstellungsdatum noch mehr eingrenzen. Zur Lebensdauer des Displays: Sofern es sich um das Original-Display handelt, hat es noch kein FlexView. Dann dürfte es sich um ein Sony- oder LG/Philips-Display handeln, und die halten sehr lange. Wenn man pfleglich umgeht mit dem Gerät (Kühlung!), so treten auch Probleme mit dem Mobo deutlich seltener auf, also praktisch nicht. Schwachpunkt ist beim A3x das Gehäuse, weil man darauf jeden Kratzer sieht. Ansonsten sorgen die Kisten heute noch für Aufsehen, vor allen Dingen die "p"-Geräte wegen des Displays.

Gruß
enrico65
 

w124driver

New member
Themenstarter
es ist ei 2652,hilft das zur weiteren Eingrenzung weiter? Wieviel hat so ein Teil früher gekostet? Ja Thema Kühlung ist gut:ab wann sollte man den damit anfangen,also wieviel Grad höchstens für 1) Prozesor, 2) Board,3)PCMCIA-Schacht und 4) Hauptbatterie ? Habe ich was vergessen? Ich benutze da freewaretool fcontrol in der Version 0.8 by Nico ...................
 
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enrico65

Guest
A3x sind alle 2652/2653/2654. Wichtig sind die drei letzten Buchstaben oder Ziffern, also bei 2652-xxx die drei "xxx". Die Geräte haben je nach Ausstattung bis zu über 6.000 € gekostet (beim A31p mit allen sinnvollen Optionen). Wichtig ist, dass auch heute noch für diese Typen von Drittherstellern aus Asien Optionen neu entwickelt werden, so z.B. SATA-Adapter. Da guckt man bei anderen in die Röhre. Temperaturen: Immer so kühl wie möglich. Ich habe z.B. CPU in etwa 40-42°C, GPU maximal 40°C, Akku ist nicht so wichtig. Ein Auge sollte man noch auf die HDD-Temperatur haben, maximal etwa 40°C.

Gruß
enrico65
 

w124driver

New member
Themenstarter
achso sorry 3 XG,Temperaturen werde ich dann mal nach deinen Werten das fcontrol einstellen.........................MfG Thomas
 
E

enrico65

Guest
@w124driver:
Der ist gebaut zwischen Oktober und Dezember 2001.

Gruß
enrico65
 

w124driver

New member
Themenstarter
ooohhh,ooohhh hoffentlich macht der noch ein wenig,man weiß ja bei solchen Käufen leider nicht wieviele Besitzer und Std. so ein gutes Stück auf dem Buckel hat,naja wollen wir mal abwarten.Er ist ja optisch (technisch natürlich auch) in einem 1 A Zustand,und läuft nun seit
2 Wochen täglich mind. 6 Std. Fehler/Macken sind bis jetzt keine aufgetreten............................Sogar das Bios-Update von Version 1.17 auf 1.19 lief ohne jegliche Probleme ab.MfG Thomas
 
E

enrico65

Guest
Kein Grund zur Panik. Ich habe noch einen 380XD (Baujahr 1998) und einen PS/2note N51sx (Baujahr 1991), beide in technisch einwandfreiem Zustand, wobei letzterer mit der 386sx-CPU nur noch zu Demozwecken unter DOS zum Einsatz kommt. Der hat auch einen toten Akku, aber sonst ist das Gerät top! Und die haben beide einige Jahre Schwerstarbeit auf dem Buckel. Da wird es ein A30 noch länger machen. :) Immer an die Kühlung denken!

Gruß
enrico65

P.S.: In einem kann ich Dich beruhigen: Das "G" in 2652-3XG steht für "Germany", also ist das Gerät zumindest keine ausgelutschte Leasing-Kiste irgendwo aus Saudi-Arabien, wo schon die Einschalttemperatur bei 50°C liegt. Und wenn Du auf der Unterseite keinen roten Aufkleber findest mit der Aufschrift "This Product Contains Used Parts", dann ist es mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit auch keine abgewrackte Geodis-Kiste.
 

w124driver

New member
Themenstarter
jo das ist ja ok,aberwas ist nun Geodis-Kiste schon wieder ?( NEIN habe keinen roten Aufkleber auf der Unterseite...............
 
E

enrico65

Guest
@w124driver:
Kein roter Aufkleber ist schon mal was Gutes. Was es damit auf sich hat, ist

hier -->> http://www.linux-user.de/ausgabe/2007/03/062-gebrauchte/

zu finden. IBM hat leider das Wiedervermarkten von Thinkpads im EMEA-Raum (Europa, Mittlerer Osten und Afrika) an Geodis, Europas größtes Entsorgungs- und Recyclingunternehmen, vergeben. Die bekommen die Geräte aus den o.g. Ländern paletten- und containerweise angeliefert, testen durch, ersetzen ab und an mal was und verkaufen die so "überholten" Systeme dann weiter an Firmen wie Lapstore, Scharbert, tb-computers u.s.w.. Man kann Glück haben und ein ordentliches Gerät erhalten, aber die Quote an Schrott ist weit überdurchschnittlich hoch. Deshalb rate ich - wenn es ein gebrauchtes Gerät vom Händler sein soll - zu CUE-Geräten. CUE steht für "Certified Used Equipment", das sind Geräte, die IBM selbst wieder in der Herstellungsfabrik aufarbeitet und die anschließend nur über autorisierte IBM Business Partner weiterverkauft werden. Firmen wie Lapstore, tb-computers u.s.w. sind jedoch allesamt keine autorisierten Partner, auch wenn Lapstore so tut. Das sind Kistenschieber. In Europa sind CUE-Geräte allerdings wegen des Geodis-Vertrages nur sehr schwer zu bekommen. Man muss dann schon oft über den großen Teich gehen, wo IBM die Wiedervermarktung selbst macht. Da bekommt man zudem gelegentlich noch Kontingent-Geräte, also Geräte, die zu Gewährleistungszwecken auf Lager gehalten worden sind bis zum Auslaufen der Finanzierungsvertäge bei den Kunden. So habe ich letztes Jahr noch nagelneue A31p-Rechner bekommen, eingeschweißt (das ist in den USA so, die legen auch aus hygienischen Gründen Papiertücher auf die Klobrille), mit Original-Garantie und ovp. Leider machen sich die A31p inzwischen sehr rar. Man muss ziemlich viel Glück haben, um noch an solch ein Gerät zu kommen. Beim A3/p ist es noch schwerer, weil die älter sind. Da sind die Finanzierungsverträge längst ausgelaufen.

Gruß
enrico65
 

w124driver

New member
Themenstarter
@enrico DANKE für den ausführlichen Beitrag.Ist wirklich sehr Interressant zu lesen,vorallen Dingen der Link.................ich wollte fast vor 3 Wochen ein Thinkpad bei TB kaufen/bestellen.Habe dann aber (gottseidank) mehr oder weniger durch Zufall meinen jetzigen A 30 gesehen und der hatte noch 3 Min und lag bei 120,00€ also habe ich gedacht egal rieskier mal 140,00 €.30 min später schaute ich nochmal nach und traute meinen Augen nicht es war meiner für genau 140€.Also hatte ich nun ein ThinkPad A 30 mit 15Zoll SXGA+, 512MB und 30 GB HDD,(mittlerweile 60GB HDD),plus CD Brenner und Dockingstation und alles in einem 1 A Zustand,naja denke mal das war mehr als Glück und der Preis ist wohl auch mehr als OK,-oder?p.s.DVD LW habe ich mittlerweile auch (aus dem Forum) MfG Thomas
 

da distreuya

New member
Hallo,

nachdem der Thread wirklich ungeahnt interessant und aufklärend wurde möchte ich dies doch mal ausnutzen. :thumbup:
@ enrico65, den A3x-Experten:
Die A3x haben ja - wie viele andere Notebooks auch - große Probleme mit der Grafikkarte. Nun ist das A3x ja aufgrund seiner Maße sehr verwindungssteif und verhältnismäßig robust.
Der bei den T4x immer sofort angeführte mechanische Stress für das Mainboard aufgrund eines zu filigranen Unterteils als Ursache aller Probleme ist somit kaum gegeben. Trotzdem kommt es zu Grafikfehlern oder gar kompletten Ausfällen, die sich durch neues Verlöten der Grafikkarte restlos beheben lassen - genauso wie auch z.B. beim T4x. 8)
Nun stelle ich mir immer wieder die Frage, woher diese Ausfälle genau resultieren. Ist es wirklich der mechanische Stress durch Torsion des Gehäuses (m.M eher eine sekundäre Erscheinung) oder resultiert es aus der Versprödung des Lötzinns aufgrund ständiger Wärmeausdehnung bzw. Wärmeschrumpfung der Grafikkarte im Betrieb beim Aufwärmen/Abkühlen?
Oder gibt es noch einen weiteren Faktor in diesem Zusammenhang? ?(

Beste Grüße
Tobias
 
E

enrico65

Guest
@w124driver:
Da hast Du wirklich großes Glück gehabt. Ausgerechnet tb! Bei deren Geräten gibt es oft noch eine Besonderheit: Die kleben auf der Unterseite ihre Maschinchen ab mit zusätzlichen weißen Aufklebern "Nicht öffnen!" Diese hübschen "Verzierungen" finden sich quer und längs auf allen Abdeckplatten, so dass Du weder RAM erweitern noch eine größere Platte einbauen kannst, ohne diese Aufkleber zu zerstören. Und wenn dann bei einem solchen Gerät, bei dem Du was erweitert hast, ein Garantiefall eintritt... Ich hatte hier einen A30p, bei dem habe ich die Aufkleber rigoros entfernt, und als ich den dann geöffnet habe, ist der Sand herausgerieselt, etwa ein Esslöffel. Anscheinend war das Gerät zuvor irgendwo in der Wüste im Einsatz gewesen, so nach dem Motto "Ich hab' noch Sand in den Schuhen von Hawaii..." War natürlich auch mit dem roten Aufkleber verziert. Der Rechner war auch schon äußerlich höchst suspekt, weil enorm verdreckt. Da hatte wohl nur schnell einer die Aufkleberchen draufgeklebt.

@da distreuya:
Das hat wohl verschiedenste Ursachen. Grundsätzlich liegt dieses Grafikproblem wohl daran, dass einfach mit der Zeit die Kontakte bei VRAM/GPU aufgrund der permanenten Wärmeentwicklung und Abkühlung nach dem Ausschalten spröde werden. Das hat IBM wohl auch so erkannt und gegengesteuert, indem in den A3x-Gehäusen der zweiten Generation eine Gummimatte von unten gegen das Mobo drückt, und zwar exakt unter der GPU. Diese Matte dient auch der Wärmeableitung und sitzt fest auf einem Alu-Körper. Gleichzeitig scheint jedoch auch mechanische Belastung dort mitzuwirken: Beim Zuklappen drücken die Scharniere kurzzeitig auf das Mobo. Die sind ja beim A3x hinten auf der Unterschale in kleine Kunststoffschächte eingeschoben, und da die Scharniere fest sitzen, drücken sie gegen das Mobo beim Zuklappen. Mit einer Metalllasche, die wiederum gegen die Scharniere auf der Unterschale drückt, hat IBM diesem Problem abgeholfen. Bei diesen neueren Gehäusen mit der Lasche biegen sich die Scharniere beim Zuklappen kaum mehr nach vorn. Auch die beim A2x einfach wenig erbauliche Anordnung der wärmeabstrahlenden Bauelemente ist beim A3x geändert. Beim A2x sitzen ja die VRAM-Chips direkt unter den normalen RAM-Riegeln, hier wird also die Hitze gleich zweifach gestaut. Auch der A2x hat daher diese Probleme, wobei dort weniger die mechanische Belastung eine Rolle spielt. Dann kommt beim A3x noch die Belastung durch angesteckte Komponenten hinten an der Anschlußleiste hinzu. Um dort Druck auf die Anschlüsse (und somit das Mobo) wegzunehmen, hat IBM in den neueren Gehäusen die Anschlußleisten durch kleine Metallumrandungen, die fest angeschraubt sind, zusätzlich verwindungssteif befestigt. Da diese kleinen Leisten abschraubbar sind und sich der Sinn nicht sofort erschließt, gibt es ein paar Spezialisten, die beim Tausch des Mobos oder Reparaturen die Leisten einfach nicht wieder anschrauben. Das kann fatale Folgen haben. Dieses GPU/VRAM-Problem kann man eigentlich nur verhindern, wenn man das Gerät im Originalzustand behält (also nicht die Gummis oder Rähmchen entfernt) und obendrein permanent kühlt. Seit ich die Rechner auch bei Kunden ständig kühlen lasse, ist dieses Grafikproblem nicht mehr aufgetreten. Und die Systeme werden wirklich beansprucht. Vorher dagegen hatte ich im Wochenwechsel ständig Ärger damit, und zwar bei allen A-Systemen, auch A2x, und auch bei R3x. Der hat ja ein ähnliches Gehäuse. T-Serie habe ich nur bis einschließlich T30 verkauft, insofern bin ich vom Flexing beim T4x verschont geblieben.

Gruß
enrico65
 

w124driver

New member
Themenstarter
@enrico du bist wohl ein echter A Speziallist,wenn bei mir mal was kaputt ist,vertraue ich dir mein A 30 an :D MfG Thomas
 
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