Suche Suche X61t Tablet 1.8GHz mit Multitouch

=CO=Windler

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Ich hab mir die verschiedenen 4:3 Thinkpads angesehen und bin zu dem Schluss gekommen, das für mich am ehesten wohl ein X61t mit Ultrabase geeignet ist. (Siehe: X6xS oder T6x? - Was ist besser? (WWW,Gaming,Audio?))

Die Tabletfunktion wird wohl hauptsächlich zum Schaltpläne zeichnen und PDF lesen verwendet. Das Gerät wird sonst 90% der Zeit in der Ultrabase bleiben (Parallelport wichtig für Eprommer, besserer Sound) und nur im Haus eingesetzt (Netzbetrieb, Ethernet). 4:3 ist besser für Texte, und auf Reisen (Ferien bei Eltern) laufen auch historische Games (Emulatoren) drauf. ("Donkey Kong" auf 16:9 sähe einfach nur blöd aus...) Ich wollte maximal ca. 200€ ausgeben.

Er sollte folgendes haben:

  • CPU 1.8GHz (noch schneller wäre besser)
  • 1024x768 Multitouch TFT (möglichst ohne viele tote Pixel)
  • deutsche Tastatur
  • 2. MPCIe-Slot
  • kein zerbröselndes Bezel
  • Netzteil (klein, nicht zu heiß)
  • mech. kleiner Akku (kein Rückruf-Exemplar!)

Zubehör (ggf. zukaufbar):

  • Ultrabase (mit Brenner für CD oder DVD)
  • große Festplatte (ab 512GB?)
  • viel RAM
  • Win8.1 (evt. Win7) mit Lizenz
  • evt. MPEG-Beschleunigerkarte (mit TV-Out?)
  • FBAS-Konverter für TV-Out (z.B. Testbildgenerator, Colorimeter)

Funk fliegt sowieso raus (Elektrosmog) =>WLAN/Bluetooth/UMTS sind irrelevant. Zur Datenaufbewahrung traue ich keiner SSD (kurzlebig) =>höchstens als Teil einer Kombifestplatte mit z.B. 8GB SSD-Bootpartition denkbar. Ein SXGA-Display will ich nicht, da hohe Auflösung bei schwacher GPU die Framerate reduziert (Gaming, Video?) und i.a. kein Fingertouch hat.

Leichte Gebrauchsspuren wären ok. Mich irritieren aber die Horrorstories vom zerbröselnden Bildschirmrahmen (Fehlerliste X61 Tablet). Sowas kenn ich nur von gewissen China-Musikkeyboards (z.B. Yongmei, aus zufällig zusammengerührtem Altplastik?), deren Gehäuse etwa die Robustheit von Joghurtbechern und Konsistenz von Schellack-Schallplatten hat und beim kleinsten Stoß wie Glas zerspringt. Deren Schraubenlöcher sind oft schon im Neuzustand ab und Postversand gibt ihnen den Rest.

http://weltenschule.de/TableHooters/Yongmei_MS-210B.html
http://weltenschule.de/TableHooters/GoldenCamel_11AB.html

Doch solche Keyboards kosteten neu i.a. unter 30€. Dass bei Highend-Profilaptops das Bezel wie Brezel zerbröselt wundert mich sehr. (Ein Wegwerfgerät wollte ich grade nicht.) Oder ist das eine Reaktion von Öl (falscher Lack?) und Duroplast? Sitzt das Scharnier direkt am Bezel oder an der Deckelrückseite?

Ich kann mir schwer vorstellen dass XGA zu grob aussieht oder der resistive Touchscreen (weniger E-Smog ohne Digitizer) unbenutzbar ist. Ich habe PDA sogar mit nur 320x240, worauf mit Kantenglättung Schrift erstaunlich gut lesbar ist. Mit XGA-Auflösung meines 760XD bin ich zufrieden; eher stört mich das leicht hologramartige "Flimmern" durch Blickwinkelabhängigkeit (als würde man durch ganz feine Gardine auf Schrift starren), aber das scheint bei TFT wohl normal zu sein. (Mein Hauptmonitor ist CRT.) Die Hintergrundbeleuchtung des antiken Geräts reicht hingegen völlig und ist i.a. nur halb aufgedreht. Nur die mittlerweile ca. 30 kaputten Störpixel unten im Bild nerven. Unklar ist ob CFL-Hintergrundbeleuchtung durch irgendeine Strahlung (UV?, Kathodenstrahlen?, Röntgen??, oder bloß Hitze?) das TFT dort zersetzt oder bloß Biegekräfte in Scharniernähe es stärker abnutzen.

Wozu ist der (oft fehlende) Schlüssel für die Ultrabase? Braucht man den damit der Laptop überhaupt sicher einrastet (gegen Wackelkontakt, besser transportierbar), oder dient der nur als Klauschutz (unlogisch solange die Ultrabase selbst nirgends festgemacht ist)?

Beim Akku ist entscheidend dass es kein Rückrufexemplar ist. Ich nutze das Gerät oft auf Bett oder Teppichboden und will auf keinen Fall riskieren dass soeine Brandbombe plötzlich explodiert. (Für 760XD gab es welche mit harmlosen NiMH-Rundzellen ohne Lithium. Sind Umbauten bei X61 möglich, oder verweigert ein DIY-Akku ohne Microcontroller die Zusammenarbeit?) Der Akku dient bloß als USV und gegen Brummschleifen bei Messungen/Tonaufnahmen (evt. auch für Tabletmodus) und braucht keine hohe Kapazität. Wichtig ist eher dass er nicht stark übersteht (Nachbauten sollen angeblich nicht in die Ultrabase passen).
 

=CO=Windler

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Ob der 2. Slot wichtig ist, muss ich mal sehen. Aber es könnte evt. sein, dass ich irgendwas exotisches einbauen will (optisches POF-Ethernet, Messkarte o.ä.), daher wäre Erweiterbarkeit gut, denn was besseres in 4:3 wird vermutlich in den nächsten 10 Jahren nicht wieder gebaut.

Wie schlimm ist das Brösel-Bezel-Problem? Waren das bloß Haarrisse durch zu fest gezogene Schrauben beim SXGA-Panel, die wie Sprünge in Windschutzscheiben durch Erschütterungen weiter reißen, oder ist das echte Zersetzung? Mich wundert, dass darüber nichts im Thinkpad-Wiki steht.
 

=CO=Windler

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Ich habe jetzt auf eBay für 80€ ein Thinkpad X61t mit Fingertouch ersteigert (noch nicht angekommen). Die CPU hat leider nur 1.6Ghz, aber 1.8 gab es wohl sowieso nur mit SXGA (somit ohne Fingertouch). Er hat die üblichen 2GB RAM und 160GB Pestflatte sowie Ultrabase. Der Stift fehlt ( =>gleich für 8€ aus China nachbestellt) und auch der Deckelverschluss ist weg, aber immerhin ist es die rare IBM-Version und das Gehäuse scheint nicht allzu ramponiert zu sein. Als OS ist Vista drauf - ich hoffe dass Win10 fkt. wenn die Vollversion bald rauskommt.

- Braucht man eine spezielle TFT-Schutzfolie damit der Stift nichts zerkratzt?

Beim Casio IT-10 (PDA im Gameboy 1-Format) hatte ich darmals mit diversen Verpackungsfolien experimentiert (sah schlierig aus) und dann eine billige iPad-Displayfolie (2€ von Tedi) zurecht geschnitten. Aber in 12'' 4:3 dürfte es wohl nichts passendes in billig geben. Gibt es solche Folien überhaupt in entspiegelt?

- Muss man den Stift mit Filzmine o.ä. umbauen damit er nichts zerkratzt?

Stimmt es, dass die Chinaversion keine Druckstufen übertragen kann? Wie wird das überhaupt gemessen. Ändert sich per federnd gelagerter Mine der Abstand der Spule zum Digitizer, oder hat der Originale einen zusätzlichen Drucksensor drin?
 
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RanHoeck

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Hallo!

- Braucht man eine spezielle TFT-Schutzfolie damit der Stift nichts zerkratzt?

Ich habe auf meinem X61t im Moment keine Schutzfolie auf dem Display. Ich habe jedoch schon x61t gesehen, wo das Display erkennbar durch den Eingabestift verkratzt wurde. Daher ist eine Folie für den Dauergebrauch sicherlich hilfreich. Ob du jetzt eine größere und evtl. günstigere Folie passend schneidest oder z.B. diese hier erwirbst musst du entscheiden. Der Markt speziell für das x61t ist sicherlich klein. Vom Preis hier liegen die speziellen Notebook Displayfolien alle etwas höher. Was die Qualität der Entspiegelung angeht evtl. mal ein paar Bewertungen zu einem Produkt lesen.

- Muss man den Stift mit Filzmine o.ä. umbauen damit er nichts zerkratzt?

Man muss das nicht unbedingt. Es kommt auch auf den Druck an, den man beim Schreiben auf dem Display einwirken lässt. Es gibt jedenfalls rote (harte) und graue (weichere?) Minen für den Stylus. Einfach mal googeln oder hier im Forum fragen.

Ich habe auch schon mehrere China-Klone des Stylus bestellt. Bislang waren alle in ihrer Funktion einwandfrei und auch die Druckstufen wurden ohne Einschränkungen übertragen.

Und zu Windows 10 - ich habe hier ein x61t mit Win8.1 Pro - von daher gehe ich davon aus, dass auch Win10 sich darauf produktiv nutzen lässt. Es haben aber auch andere im Forum bereits X/T61 Geräte unter Win10 positiv getestet.

Gruß
Chris
 

=CO=Windler

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Danke. Ich weiß nur dass die TFT-Version mit Fingertouch als besonders kratzempfindlich gilt. Vielleicht gab es genau deshalb keinen offiziellen Treiber mit Multitouch und Drucksensitivität gleichzeitig, um Nutzer vom stärker Aufdrücken abzuhalten. Ich werde ja sehen ob Overheadfolie als Schutz taugt oder man tatsächlich Vikuiti-Mondpreise zahlen muss. Schiebt man die Folie unters Bezel oder muss die selbsthaftend sein?

Hoffentlich zerbröselt der berüchtigte Stift nicht nach kurzem Gebrauch. (Nein, ich biege nicht aus Stress dran rum und nutze ihn nicht als Trommelstock oder Dartpfeil. Mein Rotring-Schulfüller fkt. z.B. trotz regelmäßiger Nutzung immer noch. Nur die Kappe hielt nicht mehr =>1mm Ring aus Silikonschlauch geschnitten und um Rille im Vorderteil gezogen und schon ging der wieder.) Ich hoffe dass man für die abfallende Taste (offensichtlich Obsoleszenz) eine dauerhafte Lösung finden kann. Mich wundert echt dass noch niemand seine Stiftleiche aufgesägt und langlebige Ersatzteile konstruiert hat. Vermutlich ist da doch nur ein Schwingkreis (ähnl. Supermarkt-Alarmschranke) mit Spule, Kondensator und evt. verschiebbarem Kern drin. Das zu harte Radier-Ende könnte man bestimmt mit was weichem (Silikon?,Filz?) ersetzen.

Die 12% Mehrleistung einer 1.8GHz CPU hören sich nicht danach an, danach mein Leben lang suchen zu wollen. Hat schon jemand ein höher taktendes CPU-Transplantat (4-Kern 2.6GHz o.ä.) mit einer hobbyüblichen regelbaren SMD-Lötfönstation verbaut, oder ist das bei solchen BGA praktisch ausgeschlossen?
 

RanHoeck

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Das mit der höheren Empfindlichkeit der Multitouch-Displays würde ich aus eigener Erfahrung jetzt mal bestätigen, da das auch mir so aufgefallen ist. Teilweise konnte man ganze Sätze lesen, die mit dem Stift darauf irgendwann mal geschrieben wurden. Ich vermute mal, das das an der speziellen Beschichtung des Displays liegt, die es unempfindlicher gegen Fingerabdrücke machen sollte. Das die Drucksensivität dieser Displays gegenüber den non-Fingertouch anders/vermindert sein soll wäre mir neu.

Die Folie ist übrigens selbsthaftend und man muss diese nicht unter das Bezel schieben. Ob das jetzt Mondpreise sind kann ich nicht beurteilen. Von den Preisen der Smartphone-Schutzfolien verwöhnt würde ich platt behaupten ja - aber wenn man mal die größere Materialmenge bedenkt. Auch konnte ich jetzt beim gestrigen googlen nicht sehen, dass die x61er Folien die angeboten werden teurer waren als die Folien für andere Geräte. Das liegt halt auch immer irgendwie im Auge des Betrachters.

Zu dem Stylus Klon kann ich nur sagen, dass ich hier zwei im Einsatz habe, welche optisch und technisch und auch vom Handling her absolut keinen Unterschied zum Original aufweisen (vom erheblich günstigeren Preis mal abgesehen). Gebrochen ist da bislang noch nix.

Zu der CPU Geschichte kann ich nix gross sagen - habe jedoch meine Zweifel das das so ohne Weiteres funktionieren wird. Wenn Du aber gerne bastelst und dir das zutraust, dann lese dich doch mal in diesen Faden ein.
 

Deufel

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die empfindlichkeit des multitouchdisplay liegt in dessen aufbau. der resitive fingertouch besteht aus 2 folien mit flüssigkeit drin und das ist die oberste schicht des display. da kann man keine glasplatte drauf legen, da sonst der fingertouch nicht mehr funktioniert. ne dicke folie kann unter umständen auch den fingertouch blockieren.
die displays ohne fingertouch haben eine scheibe drauf und sind daher unempfindlich gegen die stiftspuren.

cpu tausch geht mit ner reflowstation die komplette bgachips ent/verlöttet. ob der 1,8er die 2. phase braucht die der 1,6er nicht braucht kann man anhand der boardbilder ermitteln.
 

el-sahef

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Mit FSB-Mod (siehe Thread, den RanHoeck verlinkt hat) ist ein L7500 sowieso schneller als ein L7700. Die L7700 schaffen den FSB-Mod quasi nie, mit den L7500 geht es aber relativ oft.
 

qwertzo

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ich hab noch so ein X61t - Touch mit Ultrabase da, bei Intersse einfach mal eine PN schreiben
 

=CO=Windler

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die empfindlichkeit des multitouchdisplay liegt in dessen aufbau. der resitive fingertouch besteht aus 2 folien mit flüssigkeit drin und das ist die oberste schicht des display. da kann man keine glasplatte drauf legen, da sonst der fingertouch nicht mehr funktioniert. ne dicke folie kann unter umständen auch den fingertouch blockieren.

Beim PDA (Casio IT-10) hab ich auch Folie draufgetan. Obwohl die optisch nicht perfekt ist (Knick am oberen Rand, etwas Staub drunter), reagiert der Touchscreen auch mit Finger ziemlich gut. Ich weiß nur noch, dass ich früher aus Blisterplastik Folie selbst geschnitten hatte, und da versagte der Touchscreen komplett sobald sie ein Stück in den Spalt am unteren Bildschirmrand rutschte (Kurzschluss im Folienkabel?). Generell war er mit der dickeren Folie und Finger etwas weniger sensibel. Der simple Plastikstift des PDA fkt. bei beiden.
 

=CO=Windler

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Mein X61t ist nun angekommen. Das Bezel hat rechts oben kleinen Riss in der Ecke und der Verschluss fehlt, wodurch der zue Deckel etwas offen steht und beim Antippen ums Scharnier rotiert. Der Rest scheint ok und nicht versifft. Die Tasten haben bis auf etwas Glanz kaum Abnutzungen.

Ich hab erstmal im BIOS das WLAN, Bluetooth, TPM und Intel AMT (Fernwartung) ausgeschaltet. Irgendwie chemieft das Ding deutlich - vermutlich nach Lithium-Akku (Ich hoffe dass der nicht explodiert.) - und das ganze gemischt mit altem Telephonzellenhörer (ich meine jenen fauligen Kondensmilchkaffeegeruch mit etwas Aschenbecher). Ich bekam danach erstmal wunde Mandeln; hoffentlich ist das keine dauerhaft allergische Reaktion auf LiPo-Ausdünstungen. Laut Verk. hat der Akku 40min Restlaufzeit (Vorschau meldet etwas mehr). Das Testprogramm meint er sei nicht vom Produktrückruf betroffen.

Das Vista (32 Bit) fkt. Es ähnelt im Design tatsächlich sehr stark Win7, außer dass das Thema mehr blau-grün statt nur blau ist und es ein Taskbar-Icon zum 3D-Durchblättern aller offenen Fenster gibt. Auch die Graphikgimmicks von "Aero Glass" laufen gut auf der 1.6GHz CPU. Allerdings hängt es sich bei diversen Einstellungen der Systemsteuerung öfters auf bzw. wartet etliche Minuten bis es weiter läuft (vermutlich Bugs - oder liegt es an nur 2GB RAM?). Jemand hat offenbar einen englischen InternetExplorer installiert (benutze ich nicht). Auf Firefox sieht das Internet trotz geringerer Auflösung ok aus. Youtube fkt., nur Pro7-Mediathek hing sich nach 59 Minuten auf (nach Werbeblock rotierte endlos der Ladekreis - auf meinem T61 fkt. die auch nicht). Auch Sumatra-PDF macht gute Schrift. Bloß ThinkVantage-Systemwartungsprogramme sehen teils etwas bräunlich unscharf aus (wie auf schlechtem CRT-Monitor, aber trotzdem lesbar). Da ich eine Win7-Lizenz kaufen und ihn damit auf Win10 umstellen will, will ich nicht zuviel Arbeit in die aktuelle Installation stecken.

Das IPS-Display ist blickwinkelstabiler als mein T61 und hat schöne Farben; nur Schwarz ist etwas lila. (Mein T61 hat ein TN mit leichtem Purpurstich (in Gesichtern) aber neutral grauem Schwarz.) Der Fingertouch ist ziemlich schwergängig (eher auf Fingernagel optimiert?) und jeder Fingerstrich sieht aus als sei grade eine Nacktschnecke über den Schirm gekrochen, die ihre sichtbare Schleimspur aus Schweiß hinterlässt. Es sind leichte Kratzer (Schriftreste) drauf und sogar Fingernägel hinterlassen welche, die sich aber wegwischen lassen.

- Stimmt es, dass sich die Fingerdrucksensitivität per Treiber ändern lässt?

Bei PDAs ist sie deutlich höher trotz resistiver Technik. (Drückt man mehrere Stellen gleichzeitig, gleitet auch dort der Cursor in die Mitte zwischen beiden Positionen.) Der Sound klingt mit der Ultrabase relativ fett und sogar besser als beim T61. Allerdings gehen beide nicht so laut wie mein 760XD, dessen ansonsten geniale Brüllmünzen auf voller Lautstärke aber sowieso unschön knistern.

Hoffentllich war der Kauf des X61t keine Schnapsidee. Ich wollte immer Schaltpläne und Elektroniknotizen digital erstellen um von all dem hingekritzelten und durchgestrichenen Papiergeschmier wegzukommen. Aber erstmal muss der bestellte Stift ankommen und Win10 drauf.

Mich wundert nur warum IBM beim Tablet das ThinkLight weggelassen hat. Man könnte doch problemlos den Verschlussclip aus lichtleitendem flexiblen Kunststoff herstellen und im Deckel beim Loch eine weiße LED platzieren, deren Licht durchs Plastik austritt. An störenden Stellen wäre der Clip lichtundurchlässig reflektierend beschichtet (dicke Folie) um das Licht hauptsächlich abwärts austreten zu lassen. Technisch wäre das leicht zu lösen, und in Tablet-Position könnte es sich automatisch abschalten um nicht zu blenden.
 

=CO=Windler

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Verschluss repariert (Umbau: stabileres Center Latch)

Ich hab grade den fehlenden Verschluss-Schnapper (Center Latch) meines X61t ersetzt. Nur war das China-Ersatzteil von eBay so mies gefertigt, dass die interne Feder klemmte und der Schnapper nicht in Position blieb, sofern man die Schrauben nicht so lose anzog dass er wackelt. Außerdem scheint das ein typisches Obsoleszenz-Ding zu sein aus noch dünnerem Plastik als der die Reste des alten (dafür mit schwächerer Feder).
:cursing:
Also hab ich das Teil zerlegt (wobei die berüchtigten winzigen Haltezapfen für die Schnapper-Nut sofort abbrachen), die beidseitige Nut des Schnappers per Laubsäge in eine durchgehende verwandelt und per Mini-Schraubendreher ein Loch beidseitig ins alte Center-Latch-Gehäuse gebohrt (wo mal die winzigwn Haltezapfen waren), dort einen Kupferdraht durchgesteckt der den Schnapper im Langloch nun durchgehend festhält ( => Rausfallen ausgeschlossen!) und den Draht an den Enden umgebogen. Der alten Plastikzapfen saßen beidseitig etwa wie 2 Schallplattennadeln in ihren Rillen und waren wohl gebaut um jederzeit abzubrechen. Das Original Marke Schmeißwegka hatte die Stabilität eines Plastikbausatzes aus Yps oder Ü-Ei und war auf keinen Fall für die Ewigkeit gemacht. Nach Umbau wackelte der Schnapper zwar leicht seitwärts (Bohrtoleranz - ich bin keine CNC-Maschine), doch im montierten Zustand funktioniert es einigermaßen. Ich hoffe nur dass der Metallzinke im Gehäuse-Unterteil den Schnapper nicht zu schnell abnutzt. Immerhin habe ich zur Not 2 Exemplare gekauft.

Ein ähnlicher Umbau (mit Profi-Werkzeug) findet sich auch hier.

X61 Tablet - broken latch:
http://forum.thinkpads.com/viewtopic.php?f=30&t=75029


WLAN- und Bluetooth-Karte entfernt

Bevor ich es wage, das Geräte der Willkür von Win10 auszuliefern (dessen Rootkit beliebig das Bios umkonfiguriert), habe ich erstmal Bluetooth und WLAN beseitigt. Mit Schrecken musste ich feststellen, dass der Hersteller offenbar was gegen Befreiung ihrer Hardware von dieser E-Smog-Schleuder und Spyware-Backdoor hat, denn die Intel WLAN-Karte war in meinem Gerät bombenfest mit 2 flachen Klebeschrauben befestigt, die scheinbar als einzige des ganzen Geräts so winzige weiche Kreuzschlitz-Löcher hatten, dass sie bei Kontakt mit jeglichen Schraubendrehern nur ausrissen und sich nicht drehen ließen, wobei sich das Mainboard bedenklich durchbog. Selbst Erhitzen per SMD-Lötfön (habe nur 130°C gewagt) löste die Plombe nicht.
:eek: :zornig:
Schließlich habe ich die Schraubenköpfe per Mini-Kneifzange am Rand gepackt und vorsichtig gedreht (wurden etwas eckig), bis sie lose genug waren dass Schlitzschraubendreher in den (schon ziemlich kegelförmigen) Löchern Halt fanden. Anscheinend sind alle Kleinteile der WLAN-Karte noch dran (nicht ausprobiert). Die Bluetooth-Karte war normal verschraubt und ging leicht raus; bloß das backige Folienkabel war (gegen unnötige Antennenwirkung von Bus-Leitungen) etwas fummeliger zu entfernen.


Die 2GB RAM sind glücklicherweise als ein einzelner Riegel verbaut (2. Slot leer), den ich zum Aufrüsten auf 4GB somit weiter verwenden kann, sodass ich nicht beide neu kaufen brauch.
 

=CO=Windler

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Und der Ethernet-Port?

Ich bin kein völliger Nonliner. Ich lass mich nur nicht mit gepulsten Mikrowellen verstrahlen und will selber entscheiden wann ich online gehe und wann nicht (Stecker raus wenn offline).

Dass Win10 offenbar selbst tief ins BIOS eingreifen kann um bei Thinkpads ein abgeschaltetes WLAN zu reaktivieren und seine Windows-Updates (auch drahtlos) Peer2Peer in alle Richtungen zu verbreiten erfüllt den Tatbestand eines Botnet-Rootkits, und wer sowas verbaut dem ist alles zuzutrauen (der VW-Abgasskandal zeigt wieder was für Gesinnungen Großkonzerne haben). Wenn M$ z.B. auf die Idee käme, irgendein nicht eingestöpseltes Gerät im Zimmer (oder der Nachbarn) per Bluetooth und WLAN heimlich mit DRM-Zwangsupdates zu beglücken um z.B. Videoaufnahmen fortan unmöglich zu machen (meine VHS-Rekorder sind analog und sicher nicht anfällig) will ich keinesfalls die Infrastruktur für sowas bereitstellen. Es ist eine ethische Entscheidung, dass ich solche WLANsinns-Technologien der Always-Online-Ideologie nicht unterstütze.

Ich hab nun auch die Maoni-Displayschutzfolie montiert, was wegen heftiger Elektrostatik beim Korregieren der Position kaum staubfrei möglich ist. Hier ist mein Testbericht:

Displayschutz: Taugt "Maoni Antireflex Schutzfolie" was?

Der chinesische Tabletstift-Nachbau scheint zu funktionieren, doch die rote Plastikmine fühlt sich drauf kratzig an und dürfte wohl auch irgendwann Spuren hinterlassen. Vermutlich sind Filzminen sinnvoll. Die Stiftposition wird schon erkannt, wenn er ca. 1cm entfernt gehalten wird. (Soll das so sein?, Lightpens für CRT taten das auch.) Die zerbrechliche Stifttaste habe ich vorsorglich mit Tesafilm ummantelt.
 
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zwieblum

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Ich hab' bei meinem X61t (nicht Fingertauglich) die Kunststoffscheibe vor dem Display durch eine Glasplatte ersetzt - da bekommt das Quietschen des Nachbau-Stylus erst die besondere Note :)
 
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