RuR-restore killt Partitionslayout bei Dual Boot

Gucka

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Hallo,

möchte Euch von einem Problem berichten mit RuR 4.1 in Verbindung mit meinem Dualboot-Partitionslayout. Vorausschicken möchte ich, dass ich sonst keine Probleme mit RuR habe und nicht zu denen gehöre, die immer ACRONIS schreien, wenn irgendjemand ne Frage zu Backup oder Image hat - im Gegenteil, habe zwar auch eine alte (7.0) wie eine neuere Seagate-Version von TI, habe bisher aber auch die Alternativen RuR sowie NT-backup wertgeschätzt.

Die Einrichtung meines Dual-Boots zog sich zeitlich hin und verlief nicht ohne Rückschläge siehe Howto: Ubuntu 7.10 und XP mit R&R Dual Boot
Jedenfalls hab ich dabei einiges gelernt. Während meiner Linux-Installationsversuche mit verschiedenen Partionslayouts habe ich immer schön brav regelmässig meine Windows-Partition mit RuR gesichert und zusätzlich mit Acronis TI das gesamte Laufwerk mit allen Partitionen. RuR arbeitet bekanntlich inkrementell (btw. hat irgendwer einen weg gefunden, RuR zu differenziellen Sicherungen zu veranlassen oder auch nur dazu, mehr als eine Basis-Sicherung zu verwalten?)

True Image erwies sich als "lebensrettend", denn als ich eine RR-Sicherung restorte, klappte das zwar, aber ich konnte nicht mehr in Ubuntu booten. Offenbar hatte RuR die mehrfach veränderten Partitionslayoute mitgesichert und kam beim Zurückspielen der letzten Windowsicherung aus dem Tritt und spielte ein veraltetes Partitionslayout zurück, mit der Folge, dass mein Ubuntu im Nirvana war.

Mit einem aktuellen Vollimage von TI konnte ich dann erfreulicherweise alles wieder herstellen. Hier muss ich einschränkend hinzufügen, dass meine Seagate-Version von TI gar keine inkrementellen oder differenziellen Sicherungen beherrscht, so dass ich nicht weiss, ob das gefunkt hätte.
Anschliessend habe ich dann eine neue Basissicherung mit RuR erstellt und die liess sich dann auch auch ohne schädliche Auswirkungen für Ubuntu restoren.

Für mich stellt sich die Frage, was sichert RuR eigentlich alles? Ich war immer davon ausgegangen, dass RuR nur Win sichert . . .

Übrigens, NT-backup, das ich parallel zu RuR eingesetzt hab, machte diese Probleme nicht.

Es grüsst Euch ein rätselnder

Gucka
 
Eigentlich sollte R&R nur Windows backupen. Wie hast du denn das Backup restored? Von einem lokalen Backup auf der Platte oder hast du mit einem externen USB Laufwerk gebootet und von da restored? Es könnte nämlich sein dass R&R beim booten und Restore von externer Platte immer alle Partitionen löscht (nur ne Vermutung, vielleicht erkennt es auch die Windows Partitionen) und dann neu anlegt. Wäre zumindest eine Erkärung.

Wenn man das Partitionslayout zwischem mehreren Backups ändert gehe ich davon aus dass es beim Restore Probleme gibt. Diese Info wird ja im Backup irgendwo mit festgehalten. Ist halt die Frage ob diese Info nur beim Restore von externer Platte verwendet wird oder auch beim Restore von lokaler Platte (vermute aber ersteres)

Zu R&R: in einem ini File von R&R (TVT.txt glaube ich), kann man angeben wie oft ein inkrementelles Backup gemacht werden soll (default ist 5), bis es wieder von vorne anfängt. Kann man natürlich runter setzen auf 1, ob dann aber ein zweites volles Backup erstellt wird oder das erste Vollbackup überschrieben weiß ich nicht.

Falls du übrignes noch weitere tiefergehende Info zu R&R, haben willst, dann schau mal hier (vor allem im Appendix sind viele Parameter für TVT.txt zu finden):
http://www.redbooks.ibm.com/abstracts/sg247107.html
 
Original von s0larist
Eigentlich sollte R&R nur Windows backupen. Wie hast du denn das Backup restored? Von einem lokalen Backup auf der Platte oder hast du mit einem externen USB Laufwerk gebootet und von da restored?

Von externer USPladde - die Servicepartition hab ich platt gemacht, wie ich in dem anderen thread schrieb

Original von s0larist
Es könnte nämlich sein dass R&R beim booten und Restore von externer Platte immer alle Partitionen löscht (nur ne Vermutung, vielleicht erkennt es auch die Windows Partitionen) und dann neu anlegt. Wäre zumindest eine Erkärung.

Glaub ich eigentlich nicht, dass das Restoren von interner oder externer platte anders abläuft.

Original von s0larist

Wenn man das Partitionslayout zwischem mehreren Backups ändert gehe ich davon aus dass es beim Restore Probleme gibt. Diese Info wird ja im Backup irgendwo mit festgehalten.

Ja, offensichtlich, obwohl ich die Windowspartition weder in Grösse noch Lokalisation geändert habe. Geänderet habe ich nur Anzahl und Grösse der anderen Partitionen (/boot, swap und /)

Original von s0larist

Zu R&R: in einem ini File von R&R (TVT.txt glaube ich), kann man angeben wie oft ein inkrementelles Backup gemacht werden soll (default ist 5), bis es wieder von vorne anfängt.

Da gips sogar ne GUI für - unter "Zeitplan und Einstellungen festlegen"

Original von s0larist

Falls du übrignes noch weitere tiefergehende Info zu R&R, haben willst, dann schau mal hier (vor allem im Appendix sind viele Parameter für TVT.txt zu finden):
http://www.redbooks.ibm.com/abstracts/sg247107.html

Danke, da werde ich mich mal einlesen

Ansonsten find ich das NT-backup auch Klasse
 
Hallo Gucka!

Das ist aber ein alter Hut. R&R reicht schon ein simples Update über die ThinkVantage-Aktualisierungssoftware aus, um den MBR zu zerstören und den Nutzer auszusperren. Sehr schön ist dabei, dass der Nutzer völlig ahnungslos gelassen wird. So war mir nicht bewusst, dass die Aktualisierung einer einzelnen Programmkomponente Auswirkungen auf den MBR haben kann. Wozu das nötig ist, ist mir schleierhaft, aber ich bin auch kein Fachmann.

Ich habe mir in diesem Fall primär mit der Super Grub Disk beholfen. Sekundär indem ich R&R nicht mehr benutze bzw. sogar deinstalliert habe.

Ich nutze nur noch AcronisTrue Image, es hat mich bisher nie im Stich gelassen.

Gruß,
xstefanx
 
Original von xstefanx
Hallo Gucka!

Das ist aber ein alter Hut. R&R reicht schon ein simples Update über die ThinkVantage-Aktualisierungssoftware aus, um den MBR zu zerstören und den Nutzer auszusperren.

Ist glaub ich eine andere Geschichte: Bei grösseren Versionssprüngen z. B von RuR 3 nach 4 kann die höhere Version mit den Sicherungen der Vorgängerversion nix anfangen. Darüber wird man in den readme informiert und hat m. E. nix mit dem MBR zu tun. Übrigens war mein grub auch nicht im MBR, sondern im Bootsektor der Linuxpartition. Und Win startete durchaus, nur konnte ich nicht mehr in Ubuntu booten.

Danke für den Tip mit der Super Grub Disk

G.
 
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