X6x RAM Schaden?

Os.

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Hallo,
hatte gestern das Vergnügen eines eingefrorenen X61 mit BSOD bei Neustart - irgendwas mit Memory. Nix ging solange ich den zweiten Speicherriegel (Typ Team Group 2GB ddr 667Mhz) der rumzickte noch drin hatte. Dachte dann den freien Platz mit einem 333Mhz ddr usw. aus meinem T41 zu belegen , doch der passt ja nicht mal physisch, wobei ich mich auch frage ob das überhaupt geht 667 + 333Mhz? Und ob ein RAM so Schaden nehmen kann, oder ob es an etwas anderem liegt, so dass ein neuer Arbeitsspeicher gar keinen Sinn macht?

Danke für Antwort!
 
Ich würde die Kontaktleiste des fraglichen Moduls vorsichtig putzen (Radiergummi, Glasfaserstift) und eventuell mal die Module auf den Steckplätzen vertauschen.
Memtest86 ist IMHO ein besserer Test für Speicherfehler als Windows BSOD.

Wie lange liefen denn die beiden Module zusammen ohne Probleme?
 
wobei ich mich auch frage ob das überhaupt geht 667 + 333Mhz?

Das man Speicher unterschiedlicher Technologien (..., DDR, DDR2, DDR3) nicht kombinieren kann, hast Du ja schon gemerkt. Netterweise haben die auch andere Kontaktleisten, so dass man das nicht versehentlich zusammen einbauen kann.

2 gleichartige Speichermodule (also beim X61 DDR2-RAM) kann man zusammen laufen lassen, selbst wenn sie nicht die gleiche maximale Taktrate haben. Es laufen dann halt alle RAM-Module mit der Taktrate des langsamsten RAM-Moduls (oder langsamer, wenn diese noch schneller ist als unterstützt von der sonstigen Hardware)
http://de.wikipedia.org/wiki/DDR-SDRAM#Kompatibilit.C3.A4t
 
Erstmal vielen Dank für die aufschlußreichen Antworten!

@jal2: habe das Gerät vom "Leiter" des Berliner TP Stammtisches, sollte also stets gut gegangen sein ,). Sehe daher vom Radiergummieinsatz ab, ging ja gut vorher bis ... ich glaube da war irgendein automatisches Programm-update dazwischen gekommen=freeze.
Memtest86 bekomme ich nach entpacken nicht gestartet => memtest.bin , sonst nichts drin?

@proteus03: wurde mir dann auch klar, und danke für den Link - man lernt immer dazu!
 
Memtest86 bekomme ich nach entpacken nicht gestartet => memtest.bin , sonst nichts drin?

Das ist ein komplett eigenständiges,lauffähiges Programm, braucht kein OS, nur einen Bootloader.
Schau mal hier, da gibt es .iso, um es von einem externem opt. LW (am besten in der Ultrabase) zu booten oder auch einen USB Stick Installer.

EDIT: Ich weiss nicht, ob das .iso von einem USB-Laufwerk bootet, ich benutze memtest86 meist aus dem Bootmenü einer Linux-Distribution, z.B. grml.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh,ich wusste gar net das einen "Leiter beim Berliner Stammtisch gibt" was es alles nicht gibt.

Wir sollten auch einen für den Münster Stammtisch benennen.

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