neues x220, Systempartion belegt 50 Gb ?

pilot

New member
Themenstarter
Registriert
20 Nov. 2011
Beiträge
9
Als Neuling bei Win 7 habe ich mich über den Platzbedarf der Systempartition sehr gewundert.
Habe ein neues x220 mit Win 7 Prof. 64bit und Office 2010 Home und Business gekauft.
Selbst habe ich noch Norton Internet Security installiert, sonst bisher nichts.

Ich bin einigermaßen überrascht, dass nun schon mehr als 50 Gb Speicherplatz belegt sind.
Ist das normal bei Win 7 (Windows Ordner 16 Gb), oder liegt das an den ganzen Tools und Treibern von Lenovo?

Außerdem scheint die Größe des belegten Speicherbereichs auf C: in einer Größenordnung von bis zu 3 Gb zu
variieren, selbst wenn ich nichts Neues installiert oder gespeichert habe. Kann mir jemand erklären, womit das zusammenhängt?

Danke
pilot
 
50 GB ist wirklich etwas viel.
Windows 7 belegt normalerweise 10 bis 20 GB nach einer Neuinstallation.

Hast du denn einen großen Arbeitsspeicher? Dann ist auch die Hibernation-Datei genauso groß und kostet auch viel Speicher. Ebenso die Auslagerungsdatei.

Schau doch mal nach, wo die anderen 34 GB geblieben sind. Die 16 GB für Win7 scheinen jedenfalls normal.
 
Habe tatsächlich 8GB Arbeitsspeicher installiert.
Im Explorer finde ich dann noch 3 'Programme'-Ordner mit annähernd 5 GB, da ist Office 2010 sicher ein dicker Brocken, dann sind da noch die SW-Tools mit den Treibern, der ist auch etwa 3,5 GB groß, mein Admin -Ordner mit fast 4 GB ( da sind wahrscheinlich die Downloads von Knoppix und Linux-Mint drin abgelegt), um nur die größten Ordner zu nennen.

bei den anderen kommen sicherlich auch noch einmal an die 10 GB zusammen, das kann ich aber nicht so genau feststellen, weil Windows mir selbst mit Admin -Rechten teilweise nicht den Zugriff erlauben will, kann die Eigenschaften nicht immer auslesen.
So 5 bis 10 GB scheinen mir aber zur Zeit nicht erklärlich.
 
Wenn du Suspend to RAM nicht benötigst, kannst du das auch abschalten und somit schonmal eine ganze Menge einsparen. Einfach auf der Kommandozeile eingeben: powercfg -h off

Zum Wiederanschalten: powercfg -h on
 
Danke für die schnellen Antworten.

Suspend to RAM ist für die / ist die Hibernation?

erscheinen dir den 5-10 GB für die Hibernations-Datei und Auslagerung normal von der Größe her?

Ziel ist es für mich, die zukünftige Größe von C: abzuschätzen, weil ich als Dualboot ein zweites Betriebssystem installieren will.
Wobei dann die Daten-Dateien in einer gemeinsam benutzten NTFS-Partition liegen sollen.

Danke
Pilot
 
Die Hibernationsdatei ist etwa genauso groß, wie der RAM, dessen Inhalt auf die Platte geschrieben wird.
 
okay, das macht die 50 GB letztendlich erklärbar, wow , wenn man von w2k und winXP kommt ist der Speicherbedarf schon erstmal überraschend groß.

Bei den geplanten weiteren Programmen unter win7 sollte ich für die c: sicherlich so 80-100 GB als Partitionsgröße vorhalten.

vielen Dank einstweilen für eure Hilfen
 
Hallo!

Handelt es sich um ein Windows von Lenovo mit all dem Original-Gedöne? "Rescue & Recovery" frißt nämlich auch eine Menge Platz und wird vor allem im Lauf der Zeit gern mal mehr. Wenn Du ordentliche backups machst, kannst Du darauf ggf. auch verzichten und eine Menge Platz einsparen. Mit demselben Windows und allen Programmen (samt Adobe CS), die sich so in zwei Jahren ansammeln, komme ich uner Verzicht auf die meiste Lenovo-Software mit einer 50er-Systempartition ganz prima aus.

Gruß

Quichote
 
noch zu beachten: du kannst die treiber downloads, nachdem der treiber an sich installiert ist, natürlich wieder löschen. die lenovo treiber entpacken sich ja in ein verzeichnis und werden von dort gestartet.
mein windows 7 x64 belegt zur zeit 20GB (nur "Windows" ordner), das ist normal.
 
@ Quichote
ja, genau so einer scheint es zu sein, extra partition Q: Lenovo_Recovery, alle möglichen ThinkVantage Tools usw ..
und irgendwie habe ich den Eindruck, sobald man irgenwie was online machen will, hängt sich dauernd irgendwas von Google rein. (Hab' noch keinen Firefox installiert).
Vorne auf der Festplatte ist eine versteckte boot-Partition von Windows SYSTEM_DRV, aber das scheint ja typisch für Win7 zu sein. wenn ich die Posts hier im Forum richtig verstanden habe.

Win7 soll doch eigentlich selber Backups machen können, will mir die Woche eh noch einen NAS-Server installieren. einesteils zum backup-speichern, aber auch zum Daten transfer und File sharing.

Du meinst also, ich sollte großzügig entrümpeln?
 
Ja, danke für den Hinweis, habe eine Version auf einem 16 GB USB-Stick erstellt, und eine auf cd/dvd.

Auf DVD war zunächst etwas schwierig, es gab immer Fehler bei der Erstellung der Recovery-DVD's, bis ich einen Hinweis gefunden habe, dass Lenovo dass nur vernünftig macht, wenn der 1 Datenträger eine CD ist. So hat es dann auch funktioniert Datenträger 1 ist eine CD, Die Datenträger 2-4 sind DVD's.

Die Q: macht etwas Umstände bei der Installation eines weiteren Systems. wenn ich den Grub in eine Bootfähige Partition und nicht in den MBR installieren will,
muss dass doch meines Wissens eine primäre Partition sein. Nun hat die Lenovo Installation schon 3 primäre verbraten, Die Leovo_Recovery-Partition muss also einen Umzug in eine logisches Laufwerk in einer erweiterten Partition machen.
Oder haben andere Forennutzer bessere Lösungen gefunden?

Stimmt es, das unter win7 die Partition SYSTEM_DRV immer notwendig ist?


@macmob11

Guter Tip, die ganzen SW-Tools von Lenovo mit allen Treibern, diversen Programmen usw können auf den Installationsstick umziehen, dann sind wieder 3,5 GB Festplattenplatz frei.
 
Zuletzt bearbeitet:
m.E. sind vier primäre Partitionen erlaubt, also kannst Du noch eine erstellen.
Oder Du klonst/sicherst das Laufwerk Q: z.B.mit Acronis auf eine externe HDD und machst die auf Deinem Rechner platt.
 
ja,das ist natürlich noch möglich, aber im allgemeinen kann ich dann keine erweiterte Partition mehr anlegen, in die dann zb / (root) und eine Partitionfür Daten erstellt werden kann. Eine der existierenden Partitionen müsste also 'weg'.

Könnte denn eine Recovery von einer erweiterten Partition, (die dann natürlich den Laufwerksbuchstaben Q und das Label 'Lenovo_Recovery' wieder erhalten muss) gestartet werden, wenn die Daten aus der primären einfach rüberkopiert worden sind?

Wozu braucht man unbedingt die 'unsichtbare' bootfähige Partition 'SYSTEM_DRV', Eigentlich kann man doch auch von der Windows System Partition booten.

Stehe vielleicht mit beiden Beinen auf dem Schlauch, aber irgendwie wird mir nicht recht klar, wie man hier am geschicktesten zum Ziel kommt. Ich fühl mich nicht so sicher und erfahren, dass ich die Recovery-Option einfach über Bord schmeißen möchte und bin mir auch total unsicher, was dann nachher noch funzen mag, wenn ich jetzt die Größen der Partitionen verändere und neue hinzufüge.

Hat denn schon jemand im Forum mit einer solchen 'ab-Werk-Partitionierung' ein zweites OS aufgespielt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!

Zu dualen Systemen kann ich nichts sagen; bei mir lief immer nur ein Windows.

Meine Meinung zur Recovery-Partition ist aber, daß man sie als leidlich sicherer Normalnutzer nicht braucht. Sie ist bestimmt schick in einem Unternehmensumfeld, in dem ein Admin täglich die verhunzten Rechner irgendwelcher Deppen retten muß, weil sie das System mit einem Knopfdruck wieder herstellt. Dafür zahlt man aber den Preis einer ständig anschwellenden Partition.

Die Frage ist in meinen Augen, wie oft Du ewartest, das System wiederherstellen zu müssen. Wenn Du den Rechner einfach nur nutzt und nicht ständig in den Tiefen herumbastelst, ist Win7 eine durchaus stabile Angelegenheit. In diesem Fall wäre es in meinen Augen die sinvollere Lösung, darauf zu verzichten. Also:

-Festplatte klonen, Wiederherstellungsdatenträger erstellen, damit Du Dich später noch umentscheiden kannst,

-einen "clean install" durchführen (unter dem Stichwort gibt es hier reichlich im Forum) und dann bewußt und ausgewählt nur die gewünschten Lenovo-Tools installieren (auch hierzu gibt es reichlich Tips und verschiedene Ansichten), die Systempartition je nach Softwarebedarf auf 30-60 GB beschränken

-eine blitzsaubere Backup-Strategie (z.B. mit einem kontinuierlichen Backup auf eine SD-Karte und einem regelmäßigen Backup auf externe Platte(n))

-mit schlankem und wahrscheinlich schnellerem System und Datensicherheit glücklich sein.

Eine eventelle Wiederherstellung der Kiste dauert damit ein wenig länger und läuft weniger automatisch ab, wird aber in der Regel nur so selten erforderlich, daß sich das unter dem Strich trotzdem rentiert.

Gruß

Quichote
 
Hallo noch einmal;

nachdem ich nun viel gelesen und bedacht habe, ist der Weg mit eurer Hilfe nun klarer geworden. Ich bin da immer erst mal ebbes vorsichtig, wollte mir jetzt nicht gleich in forscher Manier die ganze Installation des neuen Notebooks zerschießen.

Habe mir von diesem Thread aus einiges angelesen:
http://thinkpad-forum.de/threads/81019-Sammelthread-Erstellen-einer-Windows-7-Rettungs-CD-Strom-sparen-und-andere-Tipps?highlight=clean+install

3 x recoverydatenträger erstellt: CD, DVD, USB-Stick
Die Software-Tools von Lenovo sind "umgezogen"
Die Q-Partition "Lenovo-Recovery" werde ich sicherheitshalber noch auf einen Stick sichern.
Eine Windows 7 .iso - bootable DVD habe ich gebrannt.

Jetzt kann man eigentlich die Platte platt machen und neu installieren. Falls nötig sollte ich einen dem Auslieferungszustand der Platte quasi identischen Zustand dann wieder herstellen können. Falls ...

Zur Neu-Installation habe ich dann im Linux-Bereich einiges erfahren, damit der Zugriff auf die Daten von Win und Linux klappt.
Linux Mint Debian .iso DVD ist auch gebrannt und fertig für die Istallation.
Wird schon schiefgehen, aber heute abend gehts nicht mehr los, sonst gibts Krampf.

Wollte aber an dieser Stelle nochmal Danke sagen für die vielen Hilfen und nützlichen Threads an alle 'Profis'.
Werde mir sicherlich noch so einige Info's in diesem Forum zusammensuchen.

Grüße von Pilot
 
  • ok1.de
  • thinkstore24.de
  • ok2.de - Notebook Computer Server
  • Preiswerte-IT - Gebrauchte Lenovo Notebooks kaufen

Werbung

Zurück
Oben