Neuer X61s stürzt ständig ab...

dasun

New member
Seit einigen Tagen habe ich ein neues X61s von cyberport, allerdings bin ich enorm über die Leistung des x61s enttäuscht. Das x61s hat mich mit Docking und CD-Laufwerk knapp 1800 Euro gekostet und ist ausgestattet mit dem U7500 1,6 ghz Prozessor, 2 MB Arbeitsspeicher, 160 GB Festplatte etc. Die Performance ist allerdings so unterirdisch, dass ich davon ausgehe, dass irgendwo ein Hardwarefehler vorliegen muss...

1) Der Startup Prozess dauert fast 4 Minuten. Ich will das fairerweise gar nicht mal mit meinem Macbook vergleichen, aber sogar meine billigen 300 Euro Dell PCs im Büro starten in der halben Zeit

2) Die Batterie hält max 2 Stunden durch

3) Ohne irgendetwas neu installiert zu haben, ist der x61s bereits bei INet Explorer abgestürzt. Excel lässt sich fast gar nicht nutzen, der x61s stürzt ständig ab bzw hängt sich ständig auf.

4) Ich hab bereits PC Doktor laufen lassen, aber wie solls auch anders sein, der x61s hängt sich während des Testlaufs auf...und zwar immer während des Smart Festplatten Tests.

Woran könnte es liegen? Oder ist das normal für einen x61s? Bin kurz davor, das Teil gegen die Wand zu schmettern :)
 

Grun

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Formatieren und Win neu installieren bewirkt Wunder.

Warum Lenovo die Kisten so vollmüllt ist eine Frage, die sich hier schon mehrere gestellt haben.
 

fishmac

New member
Im Thinkvantage-Menue (beim Booten die Taste gedrueckt halten) ist AFAIK ein Tool zum Testen der Platte.

Ich wuerde zum Testen eine Live-CD von Linux brennen und damit mal testen. Wenn Du trotz des langsamen CD-LW bessere Performance hast, wuerde ich mal Lenovo kontaktieren.
 

dasun

New member
Themenstarter
wie mache ich denn den hdd Testdurchlauf in Bios? Und da IBM keine Installationsdisks mitliefert, kann ich doch nur den original Zustand wiederherstellen, der ganze Software Müll wäre dann doch auch direkt wieder drauf?

Aber mal ganz im Ernst, bei einem Notebook für 1800 kann es doch nicht angehen, dass man erstmal stundenlang alles neu installieren muss...
 

ingope

Moderator im Ruhestand
Die Festplatte brauchst du nicht überprüfen, es wird an der vollgemüllten
Installation liegen.

Warum Lenovo das macht? Aus genau den finanziellen Gründen aus denen
Hersteller wie Acer, HP und co das auch auf Ihren Notebooks so machen.
Nennt sich Werbung.

Installiere das OS neu und der Spuk ist vorrüber. Das dies für dich
keine zufriedenstellende Lösung darstellt ist mir klar, aber ändern
können wir es nicht.
 

Larsen

New member
Original von dasun
... U7500 1,6 ghz Prozessor, 2 MB Arbeitsspeicher, 160 GB Festplatte etc.

mit 2MB Arbeitsspeicher könnten deine Probleme nachvollziehbar sein *spass beiseite* nehme mal an du hast Vista dann das SP1 installieren (sofern noch nicht vorhanden) sollte zumindest den Bootvorgang schneller gestalten
 

sirbender

New member
Ich weiss genau was dein Problem bei den Abstuerzen ist. Nichts reagiert mehr, richtig?

Einfache Loesung:
Intel Turbo Memory komplett ausschalten.


Leicht kompliziertere Loesung:
Das Problem liegt daran, dass der Windows Hybrid Harddisk (also das Turbo Memory) Power Savings Mode nicht funzt und zu deinen Haengern fuehrt.

Diesen Mode kann man deaktivieren: Power Options > Advanced Settings > Hard Disk > Windows Hybrid Harddisk Power Savings Mode.

Sorry, habe englisches Vista, deswegen die Beschreibung auf englisch.

Gruss,
sb
 

Magic48ges

New member
Original von ingope[..]
Warum Lenovo das macht? Aus genau den finanziellen Gründen aus denen
Hersteller wie Acer, HP und co das auch auf Ihren Notebooks so machen.
Nennt sich Werbung.

Installiere das OS neu und der Spuk ist vorrüber. Das dies für dich
keine zufriedenstellende Lösung darstellt ist mir klar, aber ändern
können wir es nicht.
Ich möchte noch hinzufügen, dass man bei der sog. 'Wiederherstellung' möglicherweise einige Komponenten von der Installation ausschliessen kann.
So war es jedenfalls bei meinem IBM ThinkCentre M55 mit C2D.

Da konnte man dann Schrott wie die Google-Spyware (Browser-Plug-Ins, Picasa),
die Norton-Bloatware (AntiVirus Trialware), und die beknackte buggy Brennersoftware abwählen,
was der Performance und Systemstabilität sehr zugute kommt.

Die ThinkVantage Software selbst ist ebenfalls eher 'Beamtensoftware'.
Wenn Du den Update-Connector und das System-Backup nicht nutzt,
ist diese auch überflüssig.

Wenn ich mich recht erinnere, hat die Installation/Wiederherstellung
auch das unsägliche IBM Java RTE mit auf die Platte gerotzt.
Möglicherwiese haben altere Versionen der ThinkVantage-Software
diese RTE auch genutzt.

Ich habe sie jedenfalls deinstalliert, ebenso wie das Dotnet-Framework,
und ThinkVantage läuft auf Anfrage immer noch;-)
 
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