X2xx/s (X200/s-260) Mini-PCI SSD für X220

joe_sixpack

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Hallo!

Ich würde gern eine SSD (nur fürs Betriebssystem + Apps) in meinen X220 einsetzen, aber trotzdem WWAN-Karte und das herkömmliche Datengrab behalten. Nach recht ausführlichem Studium des Forums sollte in der Kiste ja noch ein Mini-PCI frei sein, da ich keinen Fingerprint-Reader drin habe (Typ 4291 SD7) oder sehe ich das falsch? Ich will die Kiste nicht sinnlos auseinanderbauen...
Wenn dem so ist - was für eine SSD könntet ihr mir empfehlen? Ich brauche nur 64 GB. Viel muss ja nicht drauf: Win7 Pro mit allen Hardware-Treibern, Calibre, Openoffice und 8GB für den Ruhezustand.
Wenn sich jemand nach dem Sinn fragt: Ich will einfach ein schneller startendes System, wenn ich die Kiste mal wieder in den Ruhezustand geschickt habe. Der Austausch der SAT-Platte gegen eine SSD ist auf Grund meines augenblicklichen Anwendungsprofils eher ungünstig, weil ich permanent Dateien umbenenne, verschiebe sowie weitere Dateien erzeuge. Damit bekomme ich 'ne SSD ziemlich schnell in verschlissen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi, also meines Wissens ist der FPR nicht separat über einen mPCI(e)-Anschluss, sondern gemeinsam mit dem TouchPad über ein kleines Flachbandkabel direkt auf dem Board angebunden. Bei der gleichzeitigen Nutzung von 2,5"-HDD/SSD, WLAN und WWAN ist dementsprechen kein Slot/Port mehr frei, an den man eine HDD oder SSD hängen könnte. Aus meiner Sicht hast du mehrere Optionen, um deinen Speicherplatz zu erweitern und WLAN und WWAN weiterhin zu behalten:

1. Du tauschst die 2,5"-HDD gegen eine 2,5"-SSD mit passender Kapazität. Ohne genau zu wissen, wieviel du tatsächlich schreibst, wage ich stark zu bezweifeln, dass das für eine aktuelle SSD ein Problem darstellt. Das wäre die einfachste Lösung.
2. Du tauschst die WLAN-Karte durch eine 3in1-mPCIe-Karte mit WLAN/WWAN/GPS, wodurch der WWAN-Slot frei für eine mSATA-SSD wird (siehe dazu: https://forums.lenovo.com/t5/ThinkP...SATA-SSD-amp-ExpressCard-Questions/m-p/785409). Das wäre eine experimentelle Lösung, wohl mit halbwegs ungewissem Ausgang.
3. Du nutzt statt der integrierten WWAN-Karte einen UMTS-Stick, Smartphone-Tethering oder einen mobilen WWAN-Router; damit wird der WWAN-Slot für eine mSATA-SSD frei. Das wäre eine pragmatische Lösung.
4. Du nutzt den SD-Slot oder einen Mini-USB-Stick als Speichererweiterung. Das wäre eine andere pragmatische Lösung.

Jetzt liegt es an dir! ;)
 
Okay - dann hat sich mein Gedanke damit erledigt. Den WWAN-Adapter rauswerfen fällt aus - gerade das mag ich ja: kein externen Stick, nicht noch mit'm Handy herumfummeln und trotzdem UMTS:thumbsup:.
Der WLAN-Adapter bleibt auf jeden Fall auch drin, wenn auch als Tausch gegen eine AC-7260 (inkl. BIOS-Mod), damit ich auch noch Bluetooth bekomme.

Trotzdem danke...
 
Verrate uns doch mal, was/wieviel du genau jeden Tag auf die HDD/SSD schreibst.

Dann können wir dir vielleicht auch die Sorge nehmen, dass eine SSD damit überfordert ist (oder sie bekräftigen :D)...
 
Heutige ssds halten zwischen 30 und 60gb pro Tag aus (laut herstellerangaben), in der Realität sind es deutlich mehr.
 
Hallo!

Rein mengenmäßig nicht viel - vielleicht 60 GB. Den größten Teil davon macht die Datei für den Ruhezustand aus (jedes Mal 8 GB sichern). Ansonsten sortiere ich die meiste Zeit eBooks mit Calibre: für jedes hinzugefügte Buch wird 1 neues Verzeichnis erstellt, die Datei (epub) dort hineinkopiert & umbenannt, + 1* jpeg (Buch-Cover) + 1 Datei mit Meta-Daten (Autor, Verlag, isbn, Klappentext/Kurzbeschreibung, Buchserie, Genre) + 1 Datei umgewandeltes Format (.mobi für Kindle-Reader). Dazu kommt dann nich der Eintrag in die Calibre-Datenbank (die ist inzwischen aber auch schon rund 50MB groß). Jetzt "alte Datei" aus dem Grabbelverzeichnis löschen und weiter mit dem nächsten Buch: 1* Suche, ob das Buch schon existiert, danach entweder löschen oder zur Bibliothek hinzufügen...
Ich weiss, von'ner SSD geht der Start wesentlich schneller, aber ich will auf den Ruhezustand nicht verzichten, denn das Laden der Bibliothek dauert bei rund 45.000 Büchern doch ein Weilchen und ich kann nicht so einfach mitten in'ner Arbeit pausieren (z.B. beim Konvertieren oder Eintragen der Meta-Daten) und dann an genau der Stelle weitermachen. Mit Ruhezustand geht das nämlich wunderbar: im Zug kurz vor dem Aussteigen einfach zuklappen, die Kiste speichert und geht aus (ab in den Rucksack und zur Arbeit), wenn dann wieder Zeit ist (Mittagspause oder bei der Heimfahrt) gehts genau an der Stelle weiter...
 
Ich weiss, von'ner SSD geht der Start wesentlich schneller, aber ich will auf den Ruhezustand nicht verzichten, denn das Laden der Bibliothek dauert bei rund 45.000 Büchern doch ein Weilchen und ich kann nicht so einfach mitten in'ner Arbeit pausieren (z.B. beim Konvertieren oder Eintragen der Meta-Daten) und dann an genau der Stelle weitermachen. Mit Ruhezustand geht das nämlich wunderbar: im Zug kurz vor dem Aussteigen einfach zuklappen, die Kiste speichert und geht aus (ab in den Rucksack und zur Arbeit), wenn dann wieder Zeit ist (Mittagspause oder bei der Heimfahrt) gehts genau an der Stelle weiter...

Wie wäre es mit "Suspend To RAM", das geht noch schneller und spart sogar die 8GB.

Mir hat "Suspend to Disk" mit 16GB sogar bei der SSD zu lange gedauert bis der Rechner ruhig war.
 
Also das reine Umbenennen einer Datei sollte vernachlässigbar sein gegenüber Dateigrößen von 50 MB. (Korrigiert mich wenn ich falsch liege.)
Ansonsten ein ganz pragmatischer Vorschlag: einfach eine SSD holen und dein jetziges System mit einer entsprechenden Klon-Software übertragen. 2 Wochen nutzen und mit entsprechendem Tool prüfen wieviel wirklich geschrieben wird und wie es sich damit bezüglich der vom Hersteller zugesicherten Schreibleistung verhält.
Grundsätzlich sehe ich da auch durch den Ruhezustand die größte Belastung. Aber ich erwarte ebenso, dass du auch dort vom Geschwindigkeitsgewinn begeistert sein wirst.
Solltest du nach zwei Wochen nicht überzeugt sein zurück klonen auf die HDD und SSD zurückgeben oder weiterverkaufen.
 
Also alles außer dem Ruhezustand ist völlig unproblematisch; und selbst der Ruhezustand dürfte aus meiner Sicht für aktuelle SSDs eigentlich kaum ein Problem darstellen.

Ich würde es an deiner Stelle auch einfach mal drauf ankommen lassen. Wie XP1000 schreibt, einfach mal einbauen und eine Weile messen, was tatsächlich geschrieben wird.
Und regelmäßig backuppen (was man ja sowieso tun sollte). Was soll dann schon passieren?

Kauf die SSD eine Nummer größer, damit sie im Zweifelsfall etwas Platz fürs Wear Leveling hat (und du genug Reserven), und probiers einfach mal aus! Du wirst vermutlich positiv überrascht sein! :)
 
Oder einfach eine mit hoher TBW kaufen, z.b. Samsung SM863, die 240er kann für ca. 150€ 1540TB ab !
Das sollte diiiicke reichen :-)
Zum Vergleich: die Samsung 850Pro (auch ca. 256GB) liegt bei 150TB !
 
Hm - das muss ich mal mit meiner Finanzverwaltung abklären, denn eigentlich wollte ich keine Investitionen mehr in diesem Jahr machen (zumindest für Computertechnik)...
 
Glaub mir, das lohnt sich! :)


Aus meiner Sicht gabs in den letzten 10 Jahren nichts, was die gefühlte Performance eines Rechners im Alltag so deutlich spürbar gesteigert hat, wie SSDs. Und mittlerweile sind die echt bezahlbar geworden, den Preis sind SSDs in jedem Fall wert.
 
Du könntest auch mit den diversen Standby Modi arbeiten.

ganz kurz nur Standby/Energie sparen.
mittags- oder sonstige Pausen bis 1 Stunde suspend to ram nutzen.
für längeres nichtarbeiten dann suspend to Disk.

aber mit ner ssd wird das laden deiner Bibliothek wesentlich schneller gehen, so das du auch komplett abschalten kannst.
durch viel lesen altert eine ssd nicht, nur durch schreiben.

(meine Samsung 830 ist nun auch schon ewig alt, hängt seit gut 2 Jahren als bootssd in meinem Server und läuft wie am ersten Tag.)
 
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