Mag jemand einen Quarz in einem Braun-Funkwecker tauschen und dadurch eine Spende generieren?

Ist denn die Uhr ohne DCF77 Funkzeit alleine vollständig benutzbar (also z.B. im Ausland oder Sommer/Winterzeit Umstellung).
Also kann man sie mit den Tasten auf die richtige Zeit einstellen ? Evtl. mal im Keller testen.
Wenn ja, könnte man den DCF77 Empfänger vernachlässigen und sich auf die reine Uhr konzentrieren.

Auf dem Bild links ist die Uhrenplatine vermutlich oben und da ist das eine Quarz mit Q1 32768 beschrftet.
Da würde ich erstmal nur das austauschen, oder bis zum nächsten Fehler gar nichts machen.

Die andere Platine ist der DCF 77 Empfänger und evtl. eine zweite Uhrmit einem 32768 Quarz für den Digitalteil.
Wenn man mehrere Quarze bestellt, könnte manauch beide "Uhrenquarze" austauschen.

Ich habe auch eine analoge Braun Uhr (4774 AB50sl) auf dem Schreibtisch stehen.
Die hat ein normales Uhrenwerk mit zusätzlich angebauter Quarzplatine. Typisch Braun.
Problem bei Braun ist häufig, das Gerät ohne Beschädigung aufzubekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist denn die Uhr ohne DCF77 Funkzeit alleine vollständig benutzbar (also z.B. im Ausland oder Sommer/Winterzeit Umstellung).
Also kann man sie mit den Tasten auf die richtige Zeit einstellen ? Evtl. mal im Keller testen.
Ja, klar, das geht.

Wenn ja, könnte man den DCF77 Empfänger vernachlässigen und sich auf die reine Uhr konzentrieren.
Als der Fehler aufgetreten war (mit der blinkenden Anzeige "- - - -") war allerdings der Wecker komplett blockiert. Also keine Möglichkeit, ihn auf einen Betrieb als simpler Quarzwecker umzustellen.

Auf dem Bild links ist die Uhrenplatine vermutlich oben und da ist das eine Quarz mit Q1 32768 beschrftet.
Meinst du das beschriftete Bild hier im neueren µC.net-Thread? Die Beschriftungen da sind allerdings vermutete Zuweisungen des dortigen Users Alexander S. (esko). Oder hast du noch woanders eine Beschriftung entdeckt? Die Platine auf dem linken Bild(-teil) ist jedenfalls die, die im Fuß des Weckers steckt. Auf der anderen Platine, die im Oberteil des Weckers steckt, sitzen das analoge Uhrwerk und der IC, der die Signale von der Funkantenne verarbeitet

Da würde ich erstmal nur das austauschen, oder bis zum nächsten Fehler gar nichts machen.
Auf Letzteres könnte es jetzt tatsächlich hinauslaufen. Aber vielleicht taucht ja doch noch eine Erkenntnis auf, die einem weiterhilft.

Die andere Platine ist der DCF 77 Empfänger und evtl. eine zweite Uhrmit einem 32768 Quarz für den Digitalteil.
Wenn man mehrere Quarze bestellt, könnte manauch beide "Uhrenquarze" austauschen.

Ich habe auch eine analoge Braun Uhr (4774 AB50sl) auf dem Schreibtisch stehen.
Die hat ein normales Uhrenwerk mit zusätzlich angebauter Quarzplatine. Typisch Braun.
Problem bei Braun ist häufig, das Gerät ohne Beschädigung aufzubekommen.
Beim Sinnieren darüber ist mir folgender Gedanke gekommen, den ich parallel auch im µC.net-Forum ausgebreitet habe (hätte ich sicherlich früher erwähnen können, war mir aber leider nicht in den Sinn gekommen): Der Wecker zeigt einerseits die Zeit mit dem analogen Uhrwerk im Oberteil an, andererseits aber auch Zeit und Datum auf dem LCD-Display im Unterteil. Ich hatte bisher angenommen, das seien nur zwei verschiedene Anzeigen ein und derselben internen Uhr. Könnte es vielleicht sein, dass es tatsächlich zwei Uhren sind, die dann miteinander synchronisiert werden? Das würde womöglich die Existenz eines dritten Quarzes erklären, der dann wieder ein Uhrenquarz mit 32,768 kHz wäre. Man hätte demnach auf der oberen Platine die funkgesteuerte Quarzuhr mit Analoganzeige und im Unterteil eine weitere Quarzuhr mit Wecker, die mit der Uhr im Oberteil synchronisiert würde. Im Unterteil den Uhrenquarz Q1 mit 32,768 kHz, im Oberteil die beiden Quarze Q2 und Q3, einer wieder als Uhrenquarz mit 32,768 kHz, der andere als Quarzfilter mit einer Frequenz von 77,5 kHz für den Empfang des Zeitzeichensignals vom Sender DCF77. Man müsste dann nur noch herausbekommen, welcher von den beiden der Taktgeber für die Uhr und welcher der für den Filter ist.

Klingt das plausibel? Es wäre ggf. auch eine Erklärung für das Fehlerbild, dass bei mir vor dem Ausfall die analoge Uhr eine andere Zeit angezeigt hatte als das LCD-Display (zuerst hatte ich vermutet, dass das an schwachen Batterien gelegen haben könnte).
 
(Meine Vermutungen basieren darauf, dass mein Ausbildungsbetrieb vor 50 Jahren auch die lokale Braun Servicestelle hatte und an einigen trickreichen Schaltungen alle fast verzweifelt sind....).

Ich nehme auch an, dass es zwei getrennte Uhren sind.

Allerdings gibt es eine weitere Problematik. Die analoge Braun Funk Uhr, die ich kenne, stellt sich beim Einschalten auf 12 Uhr, wartet auf das Funksignal und läuft dann auf die richtige Zeit vor (evtl. täglich, das brachte meinem Vater fast zum Wahnsinn).

Es ist also kein normales Uhrwerk, was nur den 1Hz Impuls vom Quarz braucht, sondern ein Schrittmotor der nach dem Einschalten ziemlich mühsam synchronisieren muss.

Wenn es wirklich ein defekter Quarz sein sollte, würde ich einfach mal probieren, die beiden 32768 Quarze auszutauschen.
Beim nächsten Fehler. Das wäre keine grosse Sache.

Hilft zwar nicht direkt weiter, aber bei meiner Braun Uhr wurde ein normales Uhrwerk durch eine Quarzbasis "verbessert". So schaut es aus:



1741701464146.png
 
Ich nehme auch an, dass es zwei getrennte Uhren sind.

Allerdings gibt es eine weitere Problematik. Die analoge Braun Funk Uhr, die ich kenne, stellt sich beim Einschalten auf 12 Uhr, wartet auf das Funksignal und läuft dann auf die richtige Zeit vor (evtl. täglich, das brachte meinem Vater fast zum Wahnsinn).

Es ist also kein normales Uhrwerk, was nur den 1Hz Impuls vom Quarz braucht, sondern ein Schrittmotor der nach dem Einschalten ziemlich mühsam synchronisieren muss.
So etwas macht dieser Wecker nur beim Batteriewechsel, wenn man die Synchronisation händisch auslöst und beim Wechsel zwischen Sommer- und Winterzeit. Also das Uhrwerk auf 12:00 Uhr bzw. 0:00 Uhr (LCD-Display) stellen, die Zeit mit dem Funksender synchronisieren und die Zeiger dann entsprechend dahin laufen lassen. Aber nicht jeden Tag, zum Glück, auch wenn laut Bedienungsanleitung täglich ein Abgleich mit dem DCF77-Sender erfolgt. Wie auch immer die Differenzen dann ausgeglichen werden.

Wenn es wirklich ein defekter Quarz sein sollte, würde ich einfach mal probieren, die beiden 32768 Quarze auszutauschen.
Beim nächsten Fehler. Das wäre keine grosse Sache.
Deine Annahme wäre da auch, dass Q2 in der Ecke der oberen Platine der 77,5 kHZ-Quarz ist und Q3, der näher beim Uhrwerk, der 32,768 kHz-Quarz? Aber ja, solange der Wecker jetzt noch wieder läuft, lasse ich ihn wohl besser erst einmal in Ruhe...
 
Wie der Quarz schwingt, sollte man auch mit einem Oszilloskop (habe ich natürlich...) messen können, also ob es 32768 Hz oder 77500 Hz sind.
Und dann eben auf Verdacht alle 3 Quarze austauschen. Ist ja kein Kostenfaktor. Obwohl ich noch nie einen defekten Quarz hatte.
Bei Kleinanzeigen werden einige Uhren angeboten. Ich würde mal eine Suchanzeige machen, vielleicht kommt irgendwann eine mechanisch defekte vorbei.
 
Zuletzt bearbeitet:
Könnt vllt auch wie bei mir ne kalte Lötstelle sein.
Meiner ging ja nach ner Unterbrechung auch im Turbogang auf Nullstellung und nach Empfang vom Zeitsignal auf korrekte Zeit.
 
Zum Vorlaufen: scheinbar kann die Uhr nur schneller (also mehr Impulse als 1 pro sek.) aber nicht langsamer oder angehalten werden. Wenn die Uhr meines Vaters minimal zu schnell war, hat sie eben einmal täglich einen kompletten Vorlauf gemacht. War auch im Werk nicht reparierbar.
 
Ich hab noch ne Küchenuhr, die es so macht wie der Wecker damals. Schneller Vorlauf, und nur Vorlauf nach Einsetzen der Batterien(oder nach Unterbrechung durch Wackler) und dann nochmal wenn sie die Uhrzeit hat. Jede Menge Rödelei, meine Junghans Armbanduhr mit DCF77, die ebenfalls Aussetzer hatte am Schluß legte bloß die nötige Strecke zurück.
Die blieb am Ende einfach stehen, dann ging sie ne Zeitlang nach bis Signalempfang, dann wurde nachgestellt und dann wieder von vorne.
Wie die Uhren mit der normalen Drift im Sekundenbereich umgehen hab ich nie raus gefunden,sie aber nie im Schnellgang ertappt.
 
Statusaktualisierung: Der Wecker funktioniert weiterhin. Ich habe ihn allerdings auch noch nicht wieder von der Stelle bewegt. Irgendwann werde ich alllerdings schon auch mal Staub wischen müssen. 😉

Ganz vielen Dank auf jeden Fall an alle, die sich hier bislang eingebracht haben. Ich werde für den Moment dem Tipp do not touch a running system folgen. Falls es doch wieder zu einem Ausfall kommt, würde ich dann aber doch auf das hier (und im µC.net-Forum) gesammelte Wissen sowie ggf. auf eines der Angebote hier zurückgreifen wollen.
 
Statusaktualisierung: Der Wecker funktioniert weiterhin. Ich habe ihn allerdings auch noch nicht wieder von der Stelle bewegt. Irgendwann werde ich alllerdings schon auch mal Staub wischen müssen. 😉
Wenn der Wecker dann mal nicht mehr funktioniert, kann man die Rückseite abschrauben, Batterien einlegen und dann mit einem Zahnstocher oder besser Eßstäbchen mal den Quarz oder andere Stellen anstupsen. Läuft der Wecker dann los, hat man den Schuldigen identifiziert.
 
Niemals Essstäbchen für sowas benutzen!
Dann denkt der Quarz womöglich dass er gefüttert wird und reagiert echt Sauer weils nix gibt,
was in 1-2 Tg das kpl Board durchkorrodiert.

Hatte ja gehofft dass es hier noch weiter geht und endlich mal ein Ex perte den Backofen herbeibeschwört. scnr

besides, NTARS aka never touch a running system
 
Wenn der Wecker dann mal nicht mehr funktioniert, kann man die Rückseite abschrauben, Batterien einlegen und dann mit einem Zahnstocher oder besser Eßstäbchen mal den Quarz oder andere Stellen anstupsen. Läuft der Wecker dann los, hat man den Schuldigen identifiziert.
Im Prinzip genau der richtige Ansatz. Geht bei aber diesem Gerät leider nicht. Um an die Innereien zu kommen muss man den Wecker schon ziemlich weitgehend zerlegen, siehe hier.
 
Im Prinzip genau der richtige Ansatz. Geht bei aber diesem Gerät leider nicht. Um an die Innereien zu kommen muss man den Wecker schon ziemlich weitgehend zerlegen, siehe hier.
Dann lies noch mal nach, fang mit dem ersten Punkt an. ;) Viel mehr als diesen solltest du nicht abarbeiten müssen, um Zugang zur Leiterplatte hinter dem Uhrwerk und dem Steckverbinder zu bekommen. Nach dem Abnehmen der Rückwand kannst du die Batterien sicher wieder einsetzen, alternativ packst du sie in ein Batteriefach und schließt dieses an die Kontakte im Batteriefach per Klemmen an. Nur falls die stehende Platine nicht reagiert, mußt du den Wecker weiter auseinandernehmen.
 
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