Linux mit grafischer Oberfläche für sehr alte Thinkpads, gibt es das?

chris1308

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Hallo,

ich bekomme bald ein Thinkpad 760EL.
Mit nur 1GB HDD und 32 (vielleicht auch 64) MB Ram gibt es nicht viel her.
Noch dazu hat es nur ein Floppy-Laufwerk.
Gibt es dafür überhaupt noch ein passendes Linux oder macht das einfach keinen Sinn?

Gruß
Christopher
 
Eine GUI wird da nicht richtig Spass machen. Allerdings gibt es auch hierfür Lösungen.

Verzichte auf eine GUI jedoch kannst du den Framebuffer aktivieren. Damit kann man dann Konsolentools ausführen und sogar Videos oder Bilder und surfen mittels Framebuffer.
 
Wenn ich an meinen ersten Pentium zurückdenke, würde ich Suse 5 oder Mandrake 9 probieren, der PC wurde mit Windows 98 ausgeliefert.
Suse 5.3 gibt es scheinbar noch als DL von FTP.
 
Wenn ich an meinen ersten Pentium zurückdenke, würde ich Suse 5 oder Mandrake 9 probieren, der PC wurde mit Windows 98 ausgeliefert.
Suse 5.3 gibt es scheinbar noch als DL von FTP.

NEIN! ;)

Man sollte sein Glück hinsichtlich der Sicherheitslücken nicht herausfordern.

Moderne Distributionen laufen mindestens genauso performant, wenn man eben sparsam mit seinen Ressourcen umgeht.
 
Ich habe auf meinem 380Z Debian Squeeze. Das läuft mit X, schlankem Fenstermanager (wmii) und ein paar schlanken Anwendungen einigermaßen brauchbar. Allerdings ist das von der Hardware her (Pentium II, 96 MB Ram, 30 GB HDD) auch ein Stück moderner.

Ich würde auf jeden Fall schauen, den RAM so groß wie möglich zu bekommen und die Festplatte durch eine schnellere zu ersetzen (damit das das Laden von Daten und das Auslagern in den Swap möglichst schnell läuft). Dann könnte das was werden.

Installieren würde ich das System in einem anderen Notebook. Dein T22 oder A30 würden sich da anbieten, einfach dort die Festplatte einbauen.

Edit: Vielleicht ganz interessant (entweder als Distribution oder zumindest Tipps für schlanke Programme):
http://www.connochaetos.org/wiki/


Grüße
Thomas
 
TinyCore (nur 12 MB groß) bzw. CorePlus (64 MB) ist auch noch einen Blick wert. Es bringt im Auslieferungszustand nur einen minimalen X-Desktop mit, alles andere muss nachinstalliert werden.

Ich weiß allerdings nicht, wie es mit der Unterstützung älterer Hardware aussieht (Kernel 3.x), aber einen Versuch könnte man wagen.
 
Es wird doch wohl noch ein Linux geben, das der Hardware nicht mehr abverlangt als es Win 3.1 inkl. Dos seinerzeit getan hat...
 
Es wird doch wohl noch ein Linux geben, das der Hardware nicht mehr abverlangt als es Win 3.1 inkl. Dos seinerzeit getan hat...

Klar, sofern man auf grafische Oberfläche verzichtet oder eben eine sehr schlanke nutzt - welche optisch dann meist Win 3.1 gleicht ;)
 
Aber daran denken:
Unter Linux funktioniert Cardbus nicht. Schuld daran ist der unsägliche TI-Cardbus-Controller.
Siehe auch:
http://thinkwiki.de/760#Bekannte_Probleme
Cardbus funktioniert schon, man braucht eben nur den dort auch verlinkten Patch. Den hatte ich schon irgendwann einmal manuell in einen neueren Kernel reingehackt und die Sache lief reibungslos mit einer Atheros-PCMCIA-Karte, soweit ich mich erinnern kann. Einfach die Stellen, die im Patchfile stehen, von Hand im Kernel-Quellcode suchen und dort die entsprechenden Änderungen vornehmen. Das war aber noch Kernel 2.6.30 oder sowas, wie es mit ganz aktuellen aussieht, weiß ich nicht.

Als viel nerviger habe ich die GPU in Erinnerung, bei der man sich unter X zwischen 16bit Farben und 2D-Beschleunigung (oder so ähnlich) entscheiden musste. Für beides gleichzeitig hatte zumindest mein 760XL zu wenig Grafikspeicher.
 
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