Kauft Euch schon mal neue Straßenkarten und Stadtpläne...

Man sollte vielleicht mal weiter denken und nicht nur an die persönliche Notwendigkeit eines Navis, oder ob ich die Straße, wo Oma wohnt auch mit ner Karte finde. An dem "ganzen GPS Gerödel" hängt noch 'n Bisschen mehr dran, als nur ein olles Navi oder ein alter PDA. Was glaubt ihr was das für ein logistisches Problem mit sich bringen würde, wenn auf einmal GPS "weg" wäre. Da hängt ein Milliardengeschäft dran. Wieviel Industrie bzw. Handel hängt dirket oder auch nur indirekt (Kostenersparnis) von der Satellieten-Navigation ab? Was glaubt ihr, was alles nicht mehr geht, wenn die Dinger nicht mehr piepen, oder allein was dadurch nur teurer wird. Moderne Agrartechnik, zivile Luftfahrt und auch Raumfahrt, Speditionen/Logistik (Stichwort: die gerade verabschiedete Container-Security der Amis), und weiß der Geier was noch alles - was man so gar nicht vermutet - davon mehr oder weniger abhängig ist.

Vom "Militärischen" ganz zu schweigen...
 
Mir Sicherheit hängt da noch mehr dran als so ein olles Navi.
Aber ich persönlich kann mich nur mit dem auseinandersetzen was mich auch persönlich betrifft und was ich ändern kann.
Selbst wenn mich der Ausfall der Satelilten indirekt betreffen würde so kann ich persönlich nichts dazu beitragen um das Problem zu lösen.
Ein Normalsterblicher kann nun mal keinen Satelliten basteln und den ins all schiessen .
Genau deshalb kann nur von dem ausgehen was mich tangiert und da gehören navis im Moment nicht dazu.
Wohl aber internet und Computer.
Interessant aber wäre zu erfahren was an so einem GPS alles dranhängt.
 
[quote='McPixl',index.php?page=Thread&postID=609024#post609024]Interessant aber wäre zu erfahren was an so einem GPS alles dranhängt.[/quote]...jedenfalls ne Menge mehr als einem so auf die Schnelle infällt. Da gibt es Abhängigkeiten, die man so erst mal gar nicht vermutet. Die wirtschaftliche Abhängigkeit ist nicht zu unterschätzen.
 
[quote='mtu',index.php?page=Thread&postID=608555#post608555][quote='Eric',index.php?page=Thread&postID=608503#post608503][...] man aber für ne grobe Positionsbestimmung schon mit 3 bedient ist, sagen wir mal 4, so wird das nicht so tragisch.[/quote]
Im dreidimensionalen Raum gibt es noch keine eindeutige Lösung für die Position mit nur drei Referenzpunkten. Du brauchst schon vier, sonst gibt es mehrere Lösungen für Deinen Aufenthaltsort.

Man stelle sich das so vor: Die zu einem Punkt (Satelliten) äquidistanten Punkte bilden eine Sphäre. Der Schnitt aus zwei Sphären ist immer noch ein Kreis. Wird der von einem Kreis geschnitten, gibt es immer noch zwei Lösungen.

Edith sagt: Okay, im seltenen Fall, dass sich die Kreise nicht schneiden, sondern berühren... Naja ;-)[/quote]Einer der beiden Punkte müsste aber hoch über der Erdoberfläche liegen (max. doppelt so hoch wie der Satellit fliegt). Da ist es doch dann klar welcher der richtige Punkt ist und drei müssten reichen. Der vierte Satellit wird benötigt um die Zeit des Empfängers zu bestimmen, oder?
 
ich fände das okay wenn man mal wieder eine gute alte Strassenkarte in den Händen hielte. Die Berichte über Leute die sich blindlings auf GPS verlassen und dann in die Elbe fahren und absaufen, oder sich im Wald verirren, sollte nachdenklich stimmen :D
 
Meines Erachtens ist generell bedenklich wenn man sich zu sehr auf (technische) Hilfsmittel verlässt.
Andererseits ist auch bedenklich das man immer weniger die wahl zu alternativen hat.
 
[quote='McPixl',index.php?page=Thread&postID=609024#post609024]Ein Normalsterblicher kann nun mal keinen Satelliten basteln und den ins all schiessen .[/quote]

Dann wird es aber Zeit für einen entsprechenden Bastel-Thread hier im Forum. :D
 
[quote='Think_freak',index.php?page=Thread&postID=609082#post609082]@Mornsgrans

Klasse Idee :D ich hab noch nen paar alte Ofenrohre im Keller, die Gunpowder Mischung kann ich auch liefern, fehlt nur noch die Elektonik...



http://videos.rofl.to/clip/die-selbst-gebaute-rakete[/quote]
Also ob Gunpowder und Ofenrohre reichen ich weiss ja nicht, damit kommst Du höchstens ein paar hundert meter weit , ins All aber mit sicherheit nicht.
Dann musst auch Überlegen das so ein satellit einiges wiegt und auch einiges können muss die Zeiten des sputniks der mal piep piep machte sind lange vorbei.
dazu gehört schon mehr als ein Hobbykeller.
Da wären terestrische Ortungsmethoden sofern es diese gibt eine interessantere Alternative.
Man müsste ein Verfahren entwickeln wie man die Wlan Signale die es zumindest in Ballungsgebieten Zuhauf gibt zur ortung verwenden kann.
also so ein Projekt al la seti@home. ;)
 
soein Mist aber auch jetzt dachte ich das da eine marktlücke entdeckt habe.....................................
......................und da war jemand schneller .
;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( ;( :D
also doch aus Ofenrohren und Schwarzpulver nen Spaceschuttle basteln .
 
ist genau so eine panikmache wie der eigentliche topic dieses threads

übrigens finde ich gps persönlich für mich auch nicht nötig, bisher habe ich immer alle adressen, zu denen ich wollte, auch ohne gps gefunden, auch wenn es manchmal etwas länger gedauert hat oder ich jemanden fragen musste.

aber ich denke hier (neben der militärischen nutzung) gibt es auch bereiche, für die die nutzung eine erhebliche erleichterung darstellt: feuerwehr, rettungsdienst, polizei, u.s.w.

ich kann hier aus eigener erfahrung beim deutschen roten kreuz mal anführen, dass bei einem einsatz im nicht heimatlichen dorf die suche doch schon sehr mühsam war, weil die bauernhöfe in den bauernschaften unserer umgebung die hausnummern nach der bauzeit erhalten habe und dann liegt schon mal die hausnummer 12 neben der 49 oder so.

und einen taxifahrer deshalb rufen, wenns um sekunden geht, ist auch nicht wirklich sinngebend


gruß in't huus

gatasa
 
keine Panikmache sondern eine studie die ein Kolumnist aufgegriffen hat und populärwissenschftlich verwurstet.
Klingt so ein wenig wie ein artikel in der P.M
und irgendwann habe schon mal davon gelsen ist aber Jahre her.
Inwieweit dieses Scenario auch auf Europa zutreffen würde, bleibt abzuwarten.
Immerhin leben wir ein wenig anders als die US-BürgerInnen.
Allerdings zeigt diese studie eines das wir uns zu sehr von technischen Hilfsmitteln abhängig gemacht haben
 
...so, jetzt fehlt an dieser Stelle eigentlich noch das Ding mit den Asteroiden, à la Armageddon. Nur um die Möglichkeiten eines längst überfälligem galaktischen Inferos noch zu kompletieren. Sollte der Mond nicht eigentlich auch schon längst auf die Erde gestürzt sein? Oder das Magnetfeld der Erde, dass sich "in Luft auflöst" (was uns wirklich an den Kragen gehen würde, jedenfalls mehr als so ein paar heftigere CMEs). Was gips noch? Supernovas und Gammablitze. Alles streng wissenschaftlich erwiesen!

Ja, dass wir noch leben ist echt ein Wunder...
 
CERN oder wie basteln wir uns unser schwarzes loch :)
Das mit dem Magnetfeld soll wenn ich Herrn Lesch richtig verstanden habe gar nicht so tragisch sein da sich die erde wieder neu magnetsiert.
Ich müsste mal die Alpha centauri Sendung raussuchen
aber was solls wir sind doch eh Teil der matrix :)
 
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