Ist ein gebrauchtes T550 ein "Lowkost-Modell" ?

Thinksurfer

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Hallo.

Die erste Recherche ergab, die Preise für das T530, T540p und T550 lagen vielerorts nah beieinander, bei vergleichbarer Ausstattung.

Ist am T550 irgend was besonders, das den Preis drückt, denn für 180 € habe ich schon eins geseh`n, obwohl die separate Zahlen-Tastaur gewöhnungsbedürftig ist, vor allem, wenn wenn man Ziffern eher nur selten nutzt.

150 € wollte ich max. ausgeben, egal für welches der 3 Modelle. Aber wenn ihr dem T550 gegenüber den Vorgängern nichts nachteiliges nachsagen könnt, erhöhe ich selbstverständlich mein Limit.

Gruß
 
Das T550 hat fest aufgelötete Dual-Core-CPUs mit 15W TDP. Das T530 und T540p haben gesockelte CPUs früherer Generationen mit größerer TDP (und Quad-Core-CPU-Option).

Wenn Du eh' nur wenig Geld ausgeben möchtest, ist eine evenutelle Aufrüstbarkeit egal. Das T530 könnte man auch mit der 7-zeiligen Tastatur betrieben, so man will.

T550 hat Powerbridge dafür keinen Ultrabay mehr.

Persönlich finde ich den Zahlenblock am P53 nicht so schlimm. Ist aber sicher Geschmackssache, da ja auch TrackPoint und TrackPad nicht mehr mittig sind.

Wozu nutzt Du denn das ThinkPad?
 
Von all dem, was du geschrieben hast, verstehe ich nichts. Ist ja auch nicht weiter schlimm. Ob aufgelötet oder nicht, letztendlich suche ich ein funktionierendes und vor allem ausgereiftes System. Wenn du jedoch damit meinst, dass sich diese Unterschiede gegenüber dem T530 oder T540p negativ auswirken, aus welchen Gründen auch immer, freue ich mich natürlich über Erläuterungen.

Mein Linux T430s z.B. nutze ich täglich ausschließlich zum surfen und mails schreiben. Manchmal bis zu 5 Stunden. Das künftige 15,6 " Notebook dagegen kann schon mal 4 bis 6 Wochen ungenutzt im Sideboard stehen, aber wenn es drauf ankommt, ich mal Bock habe, TV-Aufzeichnungen zu bearbeiten, die sich in der Zeit angesammelt haben, dann kommt es zum Einsatz.

Man kann natürlich über diesen seltenen Sinn und Zweck diskutieren, aber das Geld für ein Gebrauchtes zwischen 150 und 200 € gebe ich gerne aus. Eine ca. 256 GByte große SSD muss es halt haben einen FHD Bildschirm und mindestens 8 GBte RAM. Von Prozessoren verstehe ich auch nichts. i3, i5, i7 und die Zahlenanhängsel dahinter. Pauschal würde ich sagen, ein i7 ist schneller als ein i3, aber ist das für das herausschneiden von Werbung wirklich so wichtig?
 
Heißt "TV-Aufzeichnungen zu bearbeiten" nur Schneiden (an I-Frames) oder reencodierst du die Videos?
Falls Ersteres, dann ist der einzige Vorteil den dir das T550 gegenüber dem T430s bieten würde das größere Display. Da würde ich eher in einen ordentlichen externen Monitor für das T430s investieren.
Falls Letzteres, dann brauchst du Rechenleistung, entweder in Software (was das T550 mit dem Dual-Core kaum mehr bietet als das T430s) oder in Hardware (wofür die CPU des T550 unabhängig von der Anzahl der Kerne nicht besser geeignet ist als die des T430s). Hier wäre für Software-Encodierung eine halbwegs moderne Quad-Core-CPU (ab T580) oder ein Gerät mit AMD-Ryzen-CPU, bzw. für Hardware-Encodierung eine Kaby-Lake- (T570), besser eine Ice-Lake-CPU (T15) angebracht.

Als Notnagel wäre für Software-Encodierung selbst ein T530/T540p mit Quad-Core-CPU besser geeignet als ein T550.
Beim T530 solltest du darauf achten, ein Gerät ohne Nvidia-GPU zu nehmen, denn der proprietäre Treiber dafür wird von Nvidia heute Nacht begraben. Der Treiber für die Nvidia-GPU im T540p hängt noch auf unbestimmte Zeit am Tropf.
 
Das künftige 15,6 " Notebook dagegen kann schon mal 4 bis 6 Wochen ungenutzt im Sideboard stehen, aber wenn es drauf ankommt, ich mal Bock habe, TV-Aufzeichnungen zu bearbeiten, die sich in der Zeit angesammelt haben, dann kommt es zum Einsatz.
Beim Videoschnitt sind m.E. Notebooks die falsche Wahl - außer ganz aktuelle High-End-Workstation-Notebooks. Doch die kosten abartig viel Geld.

Ich mache regelmäßig Videos für den Bildungsbereich ohne große Effekte. Screencast und ein paar Videokameraaufnahmen reinschneiden. Die Screencasts sind halt mit der nativen Bildschirmauflösung 1440p, die Videoaufnahmen mit 1080p.

Als Schnittsoftware nutze ich kdenlive unter Linux.

Mit meinem T480s in der Arbeit macht das nicht viel Spaß. Es hat zwar genug Speicher (24GB Vollausbau), aber die CPU kommt da massiv ins Schwitzen. Meist muß ich mit proxy clips arbeiten, sonst stottert es zu sehr. Das Rendern selber dauert i.d.R. 150% der Clipdauer.

Auf einem aktuellen Desktop geht alles dagegen wie geschmiert.

Man muß sich im Klaren sein, daß selbst so eine Notbook-CPU der 8ten-Generation bei Passmark-Werten von 6000 rumkrebst, wogegen aktuelle Mittelklasse-Desktop jenseits der 30000 liegen.
 
Die Geräte der 70er Serie und älter sind recht günstig weil erst die 89er Serie Win 11 unterstützt.
 
Also ich habe zwar indem Bereich keine eigene Erfahrung, aber so ein 150€ Stein wird da wahrscheinlich nicht die Beste Wahl sein. Ich könnte mir das mit einem T/W530 Quad vorstellen oder aber ein Gerät ab der 80er Serie. Die sind zwar auch überfordert aber das wäre noch ein bisschen zukunftssicherer.
 
Wie vorher schon gesagt hängt es davon ab, wie man Videos schneidet. Ich benutze dazu auf meinem X250 in einer virtuellen Windows Maschine den TS-Doctor. Damit geht es sehr flüssig von der Hand.
 
Vielleicht erst mal die Frage klären, ob man ohne Verrenkungen auf Windows 11 updaten möchte. Wie stiffi schon angemerkt hat.
 
Beim Videoschnitt sind m.E. Notebooks die falsche Wahl -
Ich habe das R500 mit seinen läppischen 2 GByte RAM bereits irgendwo nett verpackt, weiß gar nicht mehr wo es ist. Kann aber auch sein, dass es komplett entsorgt wurde, denn es hatte dieses Problem mit den abbrechenden USB-Zungen. Was ich jedoch damit sagen will, selbst das R500 reichte für ts-Doctor locker aus und die Bildschirmgröße auch.
Die Geräte der 70er Serie und älter sind recht günstig weil erst die 89er Serie Win 11 unterstützt.
Diese Bezeichnungen sagen mir jetzt nichts, werde ich selbst mal nach googeln.
Also ich habe zwar indem Bereich keine eigene Erfahrung, aber so ein 150€ Stein wird da wahrscheinlich nicht die Beste Wahl sein. Ich könnte mir das mit einem T/W530 Quad vorstellen oder aber ein Gerät ab der 80er Serie. Die sind zwar auch überfordert aber das wäre noch ein bisschen zukunftssicherer.
Der "Stein" kann schon ne Menge, siehe mein Kommentar über das R500. Tja, als ich gerade nach dem Unterschied zwischen der T und W Serie suchte, staunte ich nicht schlecht, dass Beispielsweise das W530 und W540 das gleiche Problem mit der Powertaste haben, wie mein T430s. Weiterhin steht in thinkwiki.de einiges unter Bekannte Probleme, wie Sicherheitslücken und einem schweren Bug, der mir als Nur-Surfer doch arg aufgestoßen ist. Ich wüsste jetzt gar nicht, wie ich mit den genannten Problemen umzugehen habe. Im Gegensatz dazu brauche ich auf der Windows Oberfläche unten in der Suchleiste einfach nur die Buchstaben UP eingegeben und schon werde ich zu meiner Update Seite verschoben und ich muss außer mal hier und da das Notebook neu starten zu lassen, nichts tun.
Wie vorher schon gesagt hängt es davon ab, wie man Videos schneidet. Ich benutze dazu auf meinem X250 in einer virtuellen Windows Maschine den TS-Doctor. Damit geht es sehr flüssig von der Hand.
Wenn dein reales Alter deinem Avatar entspricht, muss ich mich richtig schämen, denn normalerweise führe ich gerne ins Feld, im VHS Alter groß geworden zu sein und daher von einer virtuellen Maschine noch nie etwas gehört oder gelesen habe. Natürlich ist es nie zu spät, z.B. auch noch mit 90 eine neue Sprache zu erlernen, doch wenn bestimmte Lebensumstände es nie zuließen, muss man versuchen, das beste daraus zu machen. (OT) Aber schön, dass du in dieser Hinsicht nicht steh`n geblieben bist. (y)
Beitrag automatisch zusammengeführt:

Vielleicht erst mal die Frage klären, ob man ohne Verrenkungen auf Windows 11 updaten möchte. Wie stiffi schon angemerkt hat.
So lange der ts-Doctor, die Homebankingsoftware und ELSTER es noch zulassen, unter Windows 10 arbeiten zu können, werde ich nie zu 11 wechseln, Updates für 10 natürlich vorausgesetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Offiziell wird Windows 10 Home/Pro noch bis in den Oktober 2025 unterstützt.

Windows 11 läuft offiziell nur auf Prozessoren ab der 8. i-Core Generation (also z.B. dem T480) mit TPM 2.0 und UEFI-Secure-Boot. Defacto läuft es auch noch auf dem T60 mit 64Bit-Prozessor oder ganz generell Systeme ohne TPM und ohne UEFI, sofern sie eine 64Bit-CPU haben.

Da es im medizinischen und teilweise auch industriellen Bereich viele Windows-Systeme gibt, die nicht die Windows 11 Vorgaben erfüllen, kann es durchaus sein, dass Microsoft auch weiterhin so verfährt, dass Windows 11 de facto auf den meisten Systemen läuft, auf denen auch Windows 10 läuft. Upgrade und Downgrade sind eh' (lizenz-)kostenlos.
 
Heißt "TV-Aufzeichnungen zu bearbeiten" nur Schneiden (an I-Frames) oder reencodierst du die Videos?
Falls Ersteres, dann ist der einzige Vorteil den dir das T550 gegenüber dem T430s bieten würde das größere Display. Da würde ich eher in einen ordentlichen externen Monitor für das T430s investieren.
Ausschließlich an I-Frames. Und stimmt, die Displaygröße ist der und einzige Vorteil schlechthin gegenüber dem Mäusekino T430s. Doch aus architektonischen Gründen kommt diese Arbeit an einem externen Monitor nicht infrage. Ich weiche immer auf den Küchentisch aus, um ein klein wenig ins OT geh`n.
Offiziell wird Windows 10 Home/Pro noch bis in den Oktober 2025 unterstützt.
Gut zu wissen, dann habe ich ja (mindestens) noch knapp 2 Jahre.
 
Ich mache regelmäßig Videos für den Bildungsbereich ohne große Effekte. Screencast und ein paar Videokameraaufnahmen reinschneiden. Die Screencasts sind halt mit der nativen Bildschirmauflösung 1440p, die Videoaufnahmen mit 1080p.
Das ist natürlich maximal ineffektiv, denn um die Videos beider Quellen zu kombinieren, musst du zwangsläufig reencodieren.
Webcams die 1440p können gibt es unter 20 Euro. Die Kosten hast du nach 1000 Stunden gesparter Encodierzeit allein durch den Stromverbrauch wieder drin, wenn du wirklich nur noch schneiden, aber nicht mehr encodieren musst.
 
Dann viellleicht die Auflösung der Screencasts reduzieren (z.B. nur einen Bildschirmausschnitt casten)?
So oder so, 1080p und 1440p zu mischen ist auf Dauer Mist. Im Zielmedium musst du entweder eine Quelle nutzlos aufblasen, oder die Andere in der Auflösung reduzieren (womit die Original-Aufnahme sinnlos groß wäre).
 
Die Diskussion ist doch nur noch lächerlich. Im Jahr 2022 ist die Technik weit genug, um Videoquellen unterschiedlicher Auflösung problemlos verarbeiten zu können.
 
Nein, die Diskussion ist nicht lächerlich. Auch im Jahr 2022 muss beim Kombinieren von Quellmaterial mit N unterschiedlichen Codecparametersätzen zunächst ein Angleichen dieser Parameter vorgenommen werden, was bedeutet, mindestens N-1 Quellen zu reencodieren. Und das kostet nun mal Rechenleistung und damit Zeit und Energie (und bei den üblichen verlustbehafteten Codecs auch Qualität).
Sinnloses reencodieren wird nicht sinnvoll, wenn man mehr Rechenleistung draufwirft.
 
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