Intel 4965AGN Draft N aktivieren

pilus

New member
Hallo
ich habe einen neuen Thinkpad T61 mit Intel WLAN 4965AGN. Laut Telefonat mit Lenovo ist in dem Gerät eine AGN Karte eingebaut. Jedoch soll der N-Modus deaktiviert sein. Kann man irgendwie den Draft-N aktivieren?
Gruss
Christoph
 

Elwood70

New member
Also mein T61, siehe Signatur, schafft an einem Netgear WN802T 144MBit nominal, was da wirklich an Durchsatz anliegt habe ich noch nicht ermittelt.

Extra aktiviert habe ich nichts, nur die neuesten WLAN-Treiber von Intel installiert.
Auf Intels Website sind einige wage Angaben gemacht, mit welchen Herstellern von Access Points Draft N möglich sein soll. Direkt unterstütze Geräte waren dort, zumindest vor Kurzem, noch nicht gelistet.
Allerdings wird beim Netgear AP explizit darauf hingewiesen, das 300MBit nur mit Netgear Karten möglich sei.
Eventuell hat ja noch jemand Erfahrungen mit DraftN machen können?
 

michael_ulm

New member
mein D-Link Router DIR-635 sollte auch Draft N unterstützen, jedoch bring ich mit WPA2 nur die normalen 54MBit zusammen... Ich habe mich auch noch nicht so schlau gemacht ob Draft N WPA2 schon komplett unterstützt, schließlich ist Draf=Entwurf und daher noch nicht ganz fertig.

Ohne WPA2 jedenfalls bringe ich eine Verbindung mit den vorhin genannten 144MBits zusammen
 

Martin.H

New member
Wichtig dabei ist, daß bei Draft-n-1 nur die Geräte eines Herstellers untereinander zusammen arbeiten, uU sogar nur die der gleichen Serie.
Ab Draft-n-2 sollte gewährleistet sein, daß alle Geräte kompatibel sind.

Die Inkompatibilität stellt man aber uU nur mit Messungen statt, da bei Verbindungsproblemen einfach die Standards soweit zurückgeschraubt werden, bis eine Kommunikation möglich ist - sofern das jedenfalls nicht per Konfiguration unterbunden wird. Dann arbeitet eben der Draft-n-1-hyper-Turbo-Duper im 802b-mode.

Aber das beantwortet gar nicht die Frage von pilus...!
Die meisten Hersteller haben inzwischen die mindest-Hardware-Vorraussetzungen für 802n bereits integriert (lange nicht so aufwendig wie die zugehörigen Algorithmen) und können noch keine Firmware liefern, da die gesteckten Ziele einfach ziemlich hoch sind und vieleicht noch nicht erreicht sind.
Das wird dann gerne vereinfacht als 'deaktiviert' bezeichnet.

Es gibt allerdings auch noch Patent-rechtliche Probleme mit einer Firma in Australien, die eine der maßgeblichen Ideen des Mimo-Konzeptes schon hatte, bevor es Mimo hieß. Vielleicht haben sich einige Hersteller noch nicht entschieden, wie sie damit umgehen. Bei Apple soll die Aktivierungs-Gebühr (Größenordnung 2Euro) damit zu tun haben.

Und zum Schluß wieder zurück zur Ausgangs-Frage: Weiß ich nicht!

Grüße
Martin
 
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