GPT (GUID Partition Table) anstatt MBR (Master Boot Record) - Vor- und Nachteile

Helios

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Hallo zusammen,

wer von Euch benutzt anstatt des MBR (Master Boot Record) die "neue" GPT (GUID Partition Table) ?

Was sieht es mit den Vor- und Nachteilen bezüglich des MBR aus? Wäre eine Konvertierung empfehlenswert und überhaupt möglich? Denke, gerade im Serverbereich ist GPT von Vorteil. Aber wie sieht's im Laptop-/Desktopbereich aus?

Gruss Uwe
 
Scheint laut MS-KB-Artikel erst bei Platten > 2TB relevant zu sein (und es wird noch etwas dauern bis die in ein TP passen ...). Wenn ich eine flexible Partionierung brauche, nehm ich eh den LVM.
 
Also ich nutze bewusst noch überall MBR und HDDs mit maximal 2TB.
GPT kann afaik nur von halbwegs modernen Systemen mit speziellem BIOS (z.B. EFI) gebootet werden - ich weiß gerade nicht, ob HDDs mit GPT generell problemlos erkannt und genutzt werden können, wenn man sie an einem anderen System anschließt.
Prinzipiell wird GPT zukünftig bei moderneren Systemen aber immer interessanter... Nur sollte es eben zum Standard werden, damit es überall gleichermaßen funktioniert.
 
Viel lustiger wird die Umstellung auf 4k-Sektoren. Ich kann die XP-Bewahrer schon schimpfen hören.
 
Mit GPT würde das aber sowieso keine Rolle mehr spielen, wenn ich es richtig verstanden hab.
 
Da hast Du wohl Recht, Jonny.

Bei mir in der Datenträgerverwaltung ist der Punkt "Zu GPT-Datenträger konvertieren" grau unterlegt... funktioniert also nicht (zumindest nicht auf meinem W500). Scheint wohl am BIOS zu liegen.

Gruss Uwe
 
Vor-und Nachteile von MBR

Hallo zusammen,

wer von Euch benutzt anstatt des MBR (Master Boot Record) die "neue" GPT (GUID Partition Table) ?

Was sieht es mit den Vor- und Nachteilen bezüglich des MBR aus? Wäre eine Konvertierung empfehlenswert und überhaupt möglich? Denke, gerade im Serverbereich ist GPT von Vorteil. Aber wie sieht's im Laptop-/Desktopbereich aus?

Gruss Uwe

Der Unterschied zwischen MBR und GPT (GUID) ist,daß das Betriebsystem mit GPT schneller Bootet.Dies setzt allerdings UEFI vorraus.Das Problem was ich hatte war,daß wenn ich Windows mit UEFI installieren wollte,die Meldung kam: "Windows kann auf diesem Datenträger nicht installiert werden".Ging ich weiter,wurde Windows zwar installiert,aber später kamen Bluesreens.Also habe ich unter Windows eine andere Festplatte mit GPT Partition erstellt und seit dem habe ich keine Probleme mehr.
 
- Eine Installation im UEFI Modus setzt eine mit GPT eingerichtete Platte voraus.
- Booten von einer Platte größer 2 TB setzt UEFI und GPT voraus.
- Will man eine Platte größer 2 TB nutzen, aber nicht davon booten, ist ebenfalls GPT angesagt, aber UEFI brauchts dafür nicht.

Wenn man jetzt einen Rechner neu einrichtet, der UEFI hat, dann bietet es sich an, dies auch zu nutzen (und damit die Bootplatte mit GPT einzurichten). Schlicht weil es das modernere Konzept ist. Ob das nun wirklich schneller bootet und falls ja, ob das wirklich so merklich schneller ist, das ist zumindest mir eher nicht so wichtig. Aktuelle BIOSse booten schließlich ebenfalls recht zügig.
 
Wenn ich Windows 8 aufsetze (alsbald alle Treiber kompatibel sind), werde ich auf jeden Fall, wie bereits bei Windows 7 respektive von dir erwähnt, UEFI/GPT verwenden. Die Bootzeiten werden sich die Waage halten, aber wie bereits erläutert, das Konzept ist eben moderner.
 
Afair brauchst du kein UEFI zum booten von GPT-Platten. Nen Bios und nen 64bit Windows reicht, Linux kann so oder so davon booten ;) Egal ob BIOS/EFI 32 oder 64bit ;)

Grüße
 
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