[gelöst] Frisches Win 7 nach Update zu fett

Der_Haase

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25 Nov. 2011
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506
Nabend zusammen,

dank der günstigen SSD-Preise habe auch ich zugeschlagen, und durfte die letzten zwei Tage mit system aufsetzen verbringen.
Es werkelt nun ein frisches openSuse, und ein Win7 Pro 64bit (zum zocken) auf der kleinen Samsung.

Da ich als Linux-User mein Win 7 nur zum spielen verwende, sollte das logischerweise nicht so viel Platz verschwenden.
Und da kommen wir zu meinem Problem / meiner Frage :

Habe natürlich direkt nach der installation sowohl systemwiederherstellung, als auch Ruhezustand deaktiviert und die Auslagerungsdatei stark verkleinert (brauche ich ja zum zocken alles nicht), und somit mein frisches Win 7 auf angenehme 8gb abgespeckt.
Allerdings dann mal das Win Update durchlaufen lassen und nun zu meinem erschrecken wieder bei 14gb gelandet:facepalm:...

Da ich von Win nicht so viel Ahnung habe: kennt einer von euch das phänomen ? Könnten das irgendwelche temp dateien vom Update sein ?
(Es handelt sich auch nicht um die temp dateien die beim update auf SP1 hängen bleiben, das habe ich schon überprüft).

Man dankt für Hilfe :)

mfg
Der_Haase
 
Zuletzt bearbeitet:
es hätte iirc gereicht die boot-partition von opensuse auf aktiv zu setzen. das sollte auch von windows gehen. die verwendung von grub2 alleine bereitet auch nicht unbedingt probleme, sondern der umstand, dass opensuse grub nicht in den mbr installiert, sondern in die boot-partition. deshalb muss diese als aktiv markiert sein um grub nutzen zu können.

Das dachte ich auch, nur leider hat grub das anders gesehen :huh:
Ich habe via gparted wieder meine / partition als aktiv markiert (via live-cd, denn windows hat sich geweigert partitionen deren dateiformat er nicht kennt zu bearbeiten) bin dann aber beim booten in der grub rescue konsole gelandet und habe daraufhin grub einfach neu installiert (was mir meine fstab einträge überworfen hat, so dass ich auch diese manuell anpassen musste :facepalm: (wie auch immer das passieren konnte)) .
 
wtf?! :blink:
nicht mal das aktiv-bit setzt die datenträgerverwaltung bei fremden dateisystemen?
und wie kommt es dazu, dass grub und die fstab sich beharken?:confused:
verwendest du ein separates /boot?
wie sind die partitionen in der ffstab referenziert, /dev/sdXY, UUID=..., LABEL=...?
 
wtf?! :blink:
nicht mal das aktiv-bit setzt die datenträgerverwaltung bei fremden dateisystemen?
und wie kommt es dazu, dass grub und die fstab sich beharken?:confused:
verwendest du ein separates /boot?
wie sind die partitionen in der ffstab referenziert, /dev/sdXY, UUID=..., LABEL=...?

Wie das mit der fstab passieren konnte weis ich auch nicht. Ist u.A. vermutlich auch mir geschuldet, da ich (wie auch immer) zuerst grub statt grub2 neu aufgespielt hab *hust (man sollte so etwas nicht vor dem morgen Kaffee machen).
Referenziert sind sie glaube ich "by-id" aufjedenfall hatte er einfach 2 aufeinanderfolgende partitionen als / und /home gemountet warum auch immer ?!. Dabei hat er dann die eigentliche /home partition als / gemountet, und statt /home hing dann meine windows partition drinn. Wie er da überhaupt noch / richtig starten konnte ist mir ein rätsel (denn es war faktisch mein root-verzeichnis eingehängt, obwohl die fstab etwas anderes gesagt hat).

Wie gesagt:
Ich hab keine Anung was genau da alles Schief lief :cursing: aufjedenfall ist nun in der fstab wieder alles richtig zugeordnet (by-id) und auch grub werkelt problemlos auf der / partition.
Und openSuse und Win 7 laufen problemlos.
Dabei belasse ich es erstmal ;)

Edit:
Und nein, ich verwende kein separates boot verzeichniss, das läuft bei mir über mein Root-verzeichnis.
Mein Struktur sieht so aus:
sda1:root, sda2:boot-partition von win7, sda3 win7 partition, sda4: home-verzeichnis
warum so kompliziert:
Weil ich noch gedanklich an festplatte gedacht habe, und demnach das so ausgelegt hab, das eine größenveränderung der win partition über abnahme der home partition einfach möglich ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
bei ner ssd hast du die gleichen beschränkungen bzgl partitionen wie bei hdds. wenn du für windows mehr platz brauchst, musst du sda4 verkleinern und die daten auf sda4 nach hinten schieben. der unterschied zwischen hdd und ssd hierbei ist die dabei an den tag gelegte geschwindigkeit. davon befreit bist du erst bei verwendung von lvm, nur leider kann windows damit wieder nicht umgehen. zwischen verschiedenen linux-volumes könntest du den freien platz jedoch beliebig verschieben. so mache ich das schoon seit einigen jahren. falls mal ein windows involviert sein sollte, bekommt das eine eigene partition außerhalb des lvm oder gleich ne eigene hdd.
 
bei ner ssd hast du die gleichen beschränkungen bzgl partitionen wie bei hdds. wenn du für windows mehr platz brauchst, musst du sda4 verkleinern und die daten auf sda4 nach hinten schieben. der unterschied zwischen hdd und ssd hierbei ist die dabei an den tag gelegte geschwindigkeit. davon befreit bist du erst bei verwendung von lvm, nur leider kann windows damit wieder nicht umgehen. zwischen verschiedenen linux-volumes könntest du den freien platz jedoch beliebig verschieben. so mache ich das schoon seit einigen jahren. falls mal ein windows involviert sein sollte, bekommt das eine eigene partition außerhalb des lvm oder gleich ne eigene hdd.

Gut zu wissen :) .
 
Das mit grub in der boot-Partition und der aktiven Partition bei Dualboot-Systemen ist eine echte Macke bei Opensuse. Ich stelle das eigentlich bei der Installation immer gleich so ein, dass grub in den MBR geschrieben wird, dann haut es auch mit dem Setzen der aktiven Partition problemlos hin.
 
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