[Gelöst] Arch, Intel 4500 MHD 2D Geschwindigkeit lahmt

alroar

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Hallo Miteinander,

mein Arch läuft soweit auf dem x200. jetzt kämpfe ich nur noch etwas mit der Intel Karte (4500, P8600).

Und zwar: Darstellung, etc... alles sauber. Scollen im browser auch wunderbar flott und flüssig. Jedoch wenn ich Fenster in Gnome (3.4.1) verschiebe, dann "ziehen" die nach. Setze ich den CPU Takt auf maximum, ist es etwas besser, nehm ich ne ganz einfache Window Decoration ist es auch etwas besser, aber alles noch nicht "zack flott". Scheint mir so als würde Xorg keine Gescheite 2D Beschleunigung vollziehen und alles mit der CPU Rendern. Auch ist ein Anstieg der CPU Auslastung beim Fensterziehen auf bis zu 20-30% erkennbar.

Kernel 3.3.7.1, 64 Bit
Gnome 3.4.1
XF86 Intel Treiber sind drin

Habe schon in ein paar Freds gelesen das die letzten/aktuellen Xorg Treiber die Performance runter ziehen. Aber wie kommt ich da drum rum?
Wenn ihr Ausgaben benötigt, einfach Befehl posten :D


Code:
[alroar@x200 ~]$ glxinfo | grep renderer
OpenGL renderer string: Mesa DRI Mobile Intel® GM45 Express Chipset


Update 2.7.:
Problem gelöst, XF86-video-intel (uxa) durch xf86-video-intel-sna ersetzt. Begründung weiter unten.



Gruß,
Alex
 
Zuletzt bearbeitet:
So mal ein Bump, nach reinstall immernoch das selbe Spiel.
 
Moin Moin,

ich hab hiern T400 mit KDE und x4500 .. und kann mich absolut mal gar nicht über die Performance der Intel beschweren.

Was genau ist das Problem. Wie machst du das fest?!

Grüße
 
soweit ich weiß, ist das eine regression des intel-treibers.
 
Ich kann es absolut gar nicht bestätigen!

Auf der FIrma, verbauen nur Intel-Grafikchips, keinerlei Probleme mit der Performance wie auch mitm T400 keinerlei performance probleme.

WAS ist genau das Problem?
 
spinn ich? :confused:
ich finds nicht mehr.
bei mir ruckelt allerdings z.b. das verschieben von fenstern auf andere arbeitsflachen und andere monitore unter gnome3.
 
Die 2D Geschwindigkeit ist das Problem. Gibts irgendwelche Kernelparameter sowas verursachen?

Code:
[alroar@x200 ~]$ glxinfo |grep -i opengl
OpenGL vendor string: Tungsten Graphics, Inc
OpenGL renderer string: Mesa DRI Mobile Intel® GM45 Express Chipset 
OpenGL version string: 2.1 Mesa 8.0.3
OpenGL shading language version string: 1.20
OpenGL extensions:

hier mal noch mein TLP-Stat auswurf:
http://pastebin.com/dMwtutTZ


Das interessante: unter Bridge Linux Live CD (Arch + Gnome Shell) läuft alles Super, quasi erst nach Update aufm System wirds lahm (auch ohne jegliche Kernel Paramter). Dann sollte ich am besten mal die Intel Treiber von der Live CD aufspielen und schauen ob der Downgrade hilft.
 
Das solltest du mal ausprobieren. Du hast auch eine ganze Reihe grafikrelevante Kernelparameter gesetzt. Hast es mal ohne versucht?
 
jap, die kamen erst bei der Fehlersuche hinzu. Die meisten sollten wohl für die 4500 irrelevant sein...
 
So das Mysterium ist gelöst, es lag tatsächlich an XF86-video-intel, bzw. genauer: die in Arch standardmäßig genutzte UXA Beschleunigung.

Das ganze ist mir eben beim pacman -Syu entgegengesprungen, da xf86-video-intel durch zwei Pakete mit jeweils xf86-video-intel "-sna" bzw. "-uxa" ersetzt wird. Per default wird UXA installiert, SNA scheint aber die bessere Performance zu liefern (wird auch in Ubuntu ab 12.10 als Default genommen).

Also hat ein einfaches "pacman -S xf86-video-intel-sna", damit das UXA Paket ersetzten, reboot und fertig.
 
Allerdings gibt es mit SNA noch mit gtk2 Probleme, weswegen UXA nach wie vor Standard ist.
Falls also plötzlich alles garbled ist, doch lieber wieder langsames aber stable UXA nehmen.

mfg demonicmaniac
 
jau kann ich bestätigen, häufige grafikfehler. ist mir aber lieber als lahmendes interface :D
 
Mir faellt auf das SNA "laggy" ist .. zb beim Scrollen im FF und so. Das hatte ich mit UXA nicht.

Also im allgemeinen wirkt bei mir UXA schneller / flüssiger als SNA.

Grüße
 
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