Frustrierter User mit defektem X61s (Audio Buchsen, Akku, etc.)

thinkuntu

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Hallo zusammen,

vielleicht kann mir hier ja jemand weiterhelfen. Zumindest soll geteiltes Leid ja halbes Leid sein. Hier meine Geschichte:

Kurz vor Weihnachten wollte ich an meinem ein knappes Jahr alten X61s das erste mal die Kopfhöhrer/Lautsprecher Buchse nutzen. Ich war erstaunt, dass ich nichts zu hören bekam. Wie sich schnell herausgestellt hat, lag es an einer fehlerhaften, weil etwas zu kuren Audio-Buchse auf dem Mainboard. Wenn ich den Stecker ein paar mm herausgezogen habe, dann hatte ich einwandfreien Stereo-Klang, aber bei jeder Bewegung hat es geknackst und gerauscht, weil der Stecker nicht ganz fest saß. Das es nicht am Kopfhörer lag, hat ein Test mit vier weiteren Geräten, darunter auch hochwertigere Kpfhörer von Sennheiser und Sony gebracht: immer das selbe Problem.

Da ich die "vor Ort" support Option für drei Jahre hatte, dachte ich, probiere den doch mal aus.

Ich habe den Support um Abhilfe gebeten und schwupps kam am nächsten Tag ein Techniker vorbei, der das Mainboard tauschen wollte. Ausprobieren wollte er vorher nichts, dafür sei keine Zeit. Also wurde flugs das gesamte Notebook demontiert und das Mainboard getauscht. Nach weiteren drei mal komplett zusammen und auseinanderschrauben hatte er auch die "vergessenen" Teile wie WLAN und UMTS Karten, BIOS Batterie und Lautsprecherknopf wieder installiert.

Das Gerät hat danach einwandfrei gebootet, aber der ursprüngliche Fehler war nach wie vor vorhanden. Die Buchsen scheinen serienmäßig zu kurz zu sein. Ich war etwas sauer, wollte mich aber mit dem Fehler arrangieren, weil ich nicht an weitere Besserung geglaubt habe.

Leider ist am nächsten Tag während des Akkubetriebs (war gerade frisch geladen) mit einem relativ lauten, mechanischen "klack" der Rechner ausgegangen. Danach ließ er sich nicht mehr booten. Flugs das Netzteil eingestöpselt, noch immer kein booten möglich. Leicht panisch habe ich den Akku entfernt und nur das Netzteil eingestöpselt. Der Rechner hat wieder gebootet.

Nach einem hektischen Backup all meiner wichtigen Daten habe ich mich wieder beim Lenovo Service gemeldet und mich über diesen neuen Fehler beschwert. Reaktion: Sie schicken einen Techniker zum Austausch des Mainboards. Mein Einwand, man möge doch bitte auch gleich einen neuen Akku mitbringen, um testen zu können, ob der Akku defekt ist, wurde mit den Worten "der ist aus der Garantie heraus, wir wechseln das Board" abgelehnt.

Techniker kam, hat das Board unter noch lauterem fluchen und stöhnen ausgetauscht, als der Vorgänger. Die Tesafilmstreifen, mit denen etliche wild laufenden Kabel festgekleistert sind, sahen schon reichlich ramponiert aus.

Rechner neu gebootet, startet mit einem veralteten BIOS (2.16). Der Akku ließ sich jetzt wieder hineinstecken, ohne das der Rechner den Dienst verweigert hat. Aber die LED für die Batterie blinkt nur orange vor sich hin, ein Laden ist nicht möglich. Außerdem lief der große Hauptlüfter nicht, das Gerät wurde sehr warm. Mit den Worten, dass er mehr nicht für mich tun könne, ist er wieder abgedüst.

Also wieder bei der Service-Line angerufen. "Wir schicken einen Techniker mit einem neuen Mainboard". Mein expliziter Wunsch, diesen Techniker über das Board hinaus auch mit einem Akku auszustatten, um testen zu können, ob der Fehler im Akku läge und die notwendigen Tools für ein BIOS update miztubringen (ich nutze ausschließlich Linux) wurde bestätigt. :huh:

Leider kam der Techniker ohne weitere Gertschaften und ohne Akku um -- ja, genau -- das Mainboard auszutauschen. Diskussionen, dass ich das für wenig zielführend hielte, halfen nichts. Der Rechner wurde abermals komplett demontiert. Die Metallfolie, Kabel und Tesafilmstreifen waren nurmehr Fetzen. Aber egal, es gab ja ein neues Mainboard. Auch hier wieder Gefummel und Gestöhne. Er habe das Modell schließlich das erste mal vor sich. Auf meinen dezenten Hinweis, dass die UUID, Seriennummer, etc. laut Serivemanual stets auf den ursprünglichen Wert zurückgesetzt werden sollten, wurde mit dem Hinweis, das hätte er noch nie gemacht, abgelehnt. Die Vorgänger hielten das übrigens auch für überflüssig. ?(

Das Ergebnis: Noch immer kein funktionierender Akku, noch immer eine zu kurze Audio-Buchse, ein nicht komplett funktionierendes Linux (Lautstärke und Helligkeit des Displays lassen sich nicht mehr regeln) und ein veraltetes BIOS wegen "refurbrished" Board anstelle von neuem Teil. X(

Ich habe dann in meiner Verzweiflung ein Windows XP installiert, um ein BIOS upgrade machen zu können (mit dem externen USB Laufwerk geht das nicht, da die update CD keinen USB Treiber mitbringt). Leider sagt mir das update-tool: Ohne einen vollen Akku verweigert es den Dienst. Unabhängig davon, dass ich das Netzteil eingestöpselt habe.

Ich habe sowas von die Schnauze voll von Lenovo! Ich bin kurz davor, mir ein Apple MacBook zu kaufen. Ist 500,- EUR billiger und nur minimal schwerer. Dafür hat es ein vernünftiges Gehäuse und mit Sicherheit korrekte Audio-Buchsen :D

Gruß

Thinkuntu -- Der Thinkpad mit Ubuntu user
 
[quote='thinkuntu',index.php?page=Thread&postID=532876#post532876]Ich halte das mit dem Festplattenschutz übrigens für unwahrscheinlich. Dafür haben die Video- und Audioplayer alle einen zu großen Puffer. Der Soundtreiber selbst hat auch noch mal einen. Bewegungen sollten da nicht zu Problemen führen, auch wenn die Festplatte überreagiert.[/quote]Also zumindest bei mir ist das aber in der Praxis so. Wenn ich ein Video wiedergebe und der Festplattenschutz anspringt dann ist kurz schluss mit Bild und Ton.
 
Moin,
hab seit ner halben Woche ein x61s (7669-3jg) gebaut im Juli 08....
Kann mich über die Buchsen nicht beklagen ;)


MfG
Riese
 
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