Festplatte - Datenrettung möglich?

galloper

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Hi liebe Hardware/Software-Experten,

ich habe eine 7200er Hitachi IDE HDD aus einem T40 mit 60GB hier, die beim
Booten mit Win XP mit einem Bluescreen "unmountable Boot Device" abbricht und dann wieder neu startet.

Das ganze verhält sich so, dass die Platte im BIOS des Thinkpad erkannt wird, dass sie auch beim
Einschalten des Rechners anläuft, dass der "Windows-Logo-Bildschirm" kommt und dann eben nach ca. 40sek.
der Bluescreen erscheint. Neu formatieren wollte ich noch nicht, weil noch ein paar Daten gern von der Platte
gerettet werden sollen.

Die Platte hat ca. 17.000 Betriebsstunden und ich habe mit einer Boot-Cd ein DOS gebootet und das Programm
HDD Regenerator laufen lassen - Ergebnis einige Tausend defekte Sektoren sowie eine hundert "gerettete Sektoren".
Allerdings erlaubt dieses Programm nicht, auf die Datenstruktur der Platte zu schauen. Eine "externe USB-Platte"
erkennt dieses Programm auch nicht und es kann auch keine Daten kopieren.

An meinem IDE->USB-Adapter kann ich aber gar nicht auf die Festplatte zugreifen und Daten auslesen.

Wie kann ich nochmal auf diese Platte zugreifen, um noch ein paar Bilder herunterzuladen?

Danke

Hendrik
 
Grundsätzlich bist du es etwas falsch angegangen - bevor man einen nicht rückgängig zu machenden Schritt wie den Hdd Regnerator unternimmt versucht man erst soviele Daten zu sichern wie man kann - beispielsweise über eine Linux-Bootdisk.

Das Programm "Testdisk" kann sowohl auf beschädigte Datenträger zugreifen als auch Fehler beheben und Dateien sichern - eventuell wäre das noch ein Anlaufpunkt für dich.
 
Danke, ich habe mal nach TestDisk geschaut. Soweit ich das erkenne, läuft Testdisk nur unter Windows.

Leider sehe ich die HDD aber unter Windows "nicht", da der USB-Adapter die HDD nicht "richtig" zeigt.

Gibt es irgendeine Idee, wie ich das Programm mittels einer Boot-Cd oder so starten könnte.

(Ich kann die defekte HDD bisher nur im Rechnerslot selbst starten und irgendwie betreiben)

Danke

HEndrik
 
La dir eine Linux Live-CD runter, boote davon und schau nach, ob das Linux die Daten auf der Festplatte findet.
Wenn ja erstmal das auf USB-Stick oder sonstwohin sichern, was sofort gelesen werden kann.

Danach kannst du mit TestDisk (was keineswegs nur unter Windows läuft, schau mal unter "Operating systems" nach) schauen, ob du weitere Daten retten kannst. Da es sich anscheinend um einen Hardwarefehler (beschädigte Oberfläche der Platter) handelt, würde ich aber nicht davon ausgehen.

Ein passendes Live-Linux mit TestDisk kannst du dir hier aus der Liste raussuchen, GParted Live-CD, parted Magic und System Rescue CD wären meine Empfehlungen.
 
Hi,

ich habe die GParted LIVE Cd genommen und die davon gebootet - die defekte HDD im Laufwerksschacht meines
T42 wurde erkannt mit dem richtigen Namen und der richtigen Größe. Eine Dateistruktur kann nicht angezeigt/gefunden werden.

Der Menü-Punkt "Überprüfen" bricht nach ca. 3 min mit einer Fehlermeldung ab.

Habe dann testdisk gestartet und habe versucht, von der HDD ein Image anzulegen - leider kann ich für das
Image keinen Speicherort angeben (habe keinen Menu-Punkt gefunden), weshalb der Image-Versuch regelmäßig
nach 2% mit der Fehlermeldung "out of Memory" oder so, abbricht.

Gibt es irgendwo eine Funktion zum "dateisystem wiederherstellen" oder so?

Da es aber wenigstens ein bischen läuft und der Bootvorgang der defekten Platte weiterhin bis zum besagten
Bluescreen funktioniert, würde ich es gern weiter versuchen - habt ihr bitte noch eine Idee?

Danke

Hendrik
 
mit der hirens boot cd kannst du ein mini xp starten von dem aus du gleich mehrere instanzen von testdisk laufen lassen kannst , da kannst du dann mehrere ordner kopieren.
ich hab das als ich auf meine hdd nicht mehr zugreifen konnte so gemacht.
ist halt ein gehangel, bis du den speicherort gewählt hast, aber wenn dus einmal raus hast gehts fix.
500 gb haben bei mir 3 tage gebraucht und ich konnte bis auf 8 kleinere dateien alles wiederherstellen.

dasda is auch ganz gut -----> http://www.pcinspector.de/
 
Danke,

ich habe nun nun das Filesystem der defekten Platte gefunden und die Daten auf dem Filesystem identifiziert.
Ein "c"-Kopieren hat auch geklappt - habe sogar den Speicherort gefunden, wo die Daten liegen
(noch nicht auf meines angeschlossenen USB-HDD).

Kenne ja aus alten Norton-Commander-Zeiten noch das grundsätzliche Handhaben, bin aber
noch nicht mit dem Handhaben von externen USB-HDD's vertraut - momentan kann ich nix auf diese
HDD speichern - sehe zwar den Laufwerksnamen der USB-HDD, aber mehr nicht.

Nun muss ich mich vermutlich erstmal mit dem Mounten von Laufwerken unter Linux vertraut machen.

Jedenfalls ist es im Gegensatz zum Anschluss der defekten HDD am USB-Adapter unter Windows
erstmal prinzipiell möglich, das Filesystem zu finden und auch Dateien zu ermitteln.Mit PC Inspektor
unter Windows XP (nicht Mini-XP) war ich gar nicht erfolgreich. - Nur Error 0964 - leider.

Viele Grüße

Hendrik
 
Mit welchem Datenrettungstool bist Du jetzt "unterwegs"?

Die Testdisk-CD bietet beispielsweise auf der grafischen X-Oberfläcke nach Rechtsklick ein entsprechendes Menü an.
 
Hi Mornsgrans,

ich habe Testdisk von der LiveCD - "Gparted" gestartet per Kommando-Zeile und dabei nur eine reine Kommandozeilenvariante
von Testdisk bekommen - ich weiss leider nicht, wie ich die "X-Oberfläche" starte.

(Bin Linux DAU) ;)

Gruß

Hendrik
 
bevor du die kopieraktion startest kannst du ja versuchen mit testdisk die partition(en) wiederherzustellen und den mbr
eventuell reicht das schon aus .
ist deine externe festplatte leer wenn ja leg doch da aussagekräftige ordner an dann fällt es dir leichter den pfad zu finden
die usb platte sollte evtl sda2 sein
 
Hi,

mit der G-Parted bin ich nicht zurecht gekommen, weil es mir nicht gelungen ist, meine externe USB-HDD
zu mounten und die geretteten Daten irgendwie von Testdisk auf ein Medium zu schreiben.

Mit dem MiniXP von Hirens ist leider kein Zugriff auf die HDD erfolgt - nur Fehlermeldungen.

Aber mit der Hirens-Disk war es sowohl erfolgreich möglich, die HDD zu mounten (rechtsklick -> mount)
und die Daten von Testdisk irgendwo im RAM zu finden, um sie auf die HDD zu schieben.
Leider sind inzwischen einige Dateien zu Null-Byte-Dateien geworden, aber einiges konnte ich dennoch
retten.

Danke nochmal für die Tips - ich bin nun zwar immer noch kein Linux-Experte, aber zumindest sind einige
Daten wiederhergestellt.

Gruß

Hendrik

Edith sagt: viele Dateien wurden nur als "Null-Byte-Dateien" wiederhergestellt - also ohne Inhalt.
 
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