Falsches Laufwerk "gewiped"...

jdoehner

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9 März 2014
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Guten Abend,
mir ist leider ein fataler Fehler unterlaufen. Ich habe versehentlich eine Festplatte mit wichtigen, sehr wichtigen Dateien (Hausarbeiten für die Uni) gelöscht. Zwar habe ich noch ein Backup, aber das ist über einen Monat alt.

Ich habe das Programm "Diskwipe" auf den falschen Datenträger zur Löschung angesetzt. Allerdings habe ich den Datenträger nur einmal mit Nullen überschreiben lassen. Von daher mache ich mir noch berechtigte Hoffnungen, mit der richtigen Vorgehensweise einen Großteil der (wichtigen) Daten retten zu können. Ich habe mittlerweile ein Image von der Festplatte erstellt, um den Schaden nicht zu vergrößern.


Daher die Fragen: Welches Tool könnte ihr mir empfehlen? Wie komme ich wieder an meine Dateien?

Verzweifelte Grüße
Jan
 
Wenn man es nicht in der eigenen Cloud (=NAS) sichert, kann man doch sicher die NSA um die Daten bitten, oder? ;)
 
@Mornsgrans Doch hab ich. Aber ich dachte so ein nettes Beispiel verleiht der Aussage noch mehr Nachdruck.
 
nimm' die richtige und einzig sichere Cloud: Wuala

Sicherheit
Cryptree: A Folder Tree Structure for Cryptographic File Systems
Eine Cloud ersetzt kein Backup, sondern kann und darf nur eine Ergänzung zu einem regulärem Backup sein. Sichern in der Cloud geht auch nur dann, wenn es sich nicht um sensible Daten handelt. Wo da die Grenze anzusetzen ist, muss jeder für sich entscheiden. Unternehmensdaten haben dort ohne Erlaubnis der IT bzw. Geschäftsführung schon mal gar nichts dort zu suchen.

Ob Dropbix, Wuala oder wie sie alle heißen: Es kann immer vorkommen, dass die Sicherheit der Daten kompromittiert wird, sei es durch einen Bug auf den Servern oder einem Hack. Beispiele dafür gab es in den verganenen zwei Jahren zur Genüge. Verlass ist nur auf das, was man nicht aus der Hand gibt.

Letztendlich schweifen wir aber vom Thema ab. Mich interessiert mehr, ob der Themenersteller trotz der niederschmetternden Nachrichten weiterkommt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dropbox unterstützt Revisionen und m.W. auch das Wiederherstellen von gelöschten Daten (in gewissem Umfang).
Ja, in vollem Umfang.

Aber man sollte sich nicht NUR auf die Cloud verlassen. Wichtige Daten gehören mehrfach gesichert.
Denn: Bei Dropbox kann auch mal was schiefgehen; Oder es kann sein, dass jemand in das Account einbricht und alle Daten unwiderruflich löscht, was möglich ist. Dieser Zustand wird zurückgesynct, und dann ist auch lokal alles weg. Blöd ist das besonders, wenn man den Schaden erst Monate oder vielleicht Jahre später merkt. Ich empfehle deshalb zusätzlich ein versioniertes Offline-Backup.
 
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