Auf SD-Karte installieren?

easteregg

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Heyho

ich wollte erst mit wubi (aufgrund von platzmangel) linux auf meinem x61t mit installieren. allerdings hat das nicht geklappt, da meine beiden ntfs partitionen auf der 80GB hdd mit Truecrypt verschlüsselt sind. Des Wubi kommt damit scheinbar leider nicht klar. hab auch noch keine lösung weiter dazu gefunden.
nun war mein alternativ gedanke, das ganze auf einer SDkarte zu installieren, die ich dann eben immer im SDslot behalte, mit den 10mb/s die der liefert müsste linux ja einwandfrei klarkommen und ich könnte sogar die HDD im betrieb ausschalten, da die dann ja nichtmehr gebruacht wird.

hat damit jemand schon erfahrungen gemacht?

edit: hab grad im bios geschaut, man kann offensichtlich nich direkt von der SD karte booten, gibts ne möglichkeit das dennoch hinzubiegen?
 
Also mit Wubi, habe ich keine Erfahrungen :-\, aber dem Pinguin(Linux) ist es eigentlich relativ egal ob es auf einer Magnetspeicher oder einen Chipspeicher gehalten wird. Es ist natuerlich ein bissl umständlicher :-)

[quote='easteregg',index.php?page=Thread&postID=435075#post435075]

edit: hab grad im bios geschaut, man kann offensichtlich nich direkt von der SD karte booten, gibts ne möglichkeit das dennoch hinzubiegen?[/quote]
jepp, ich kenne jetzt Deine TP-Spezifikationen nicht. Aber es gibt "USB-Sticks", welche keinen eigenen Speicher besitzen, sondern eine SD-Karte verwenden.
Wenn Du via USB booten kannst, wäre dies eine Möglichkeit :-)

Allerdings weiss ich nicht ob ein "standard"-Installer anbietet auf einen USB-Stick zu installieren ...
 
nuja mein plan war eben, keinen usb stick zu nutzen sondern nur den SD karten slot, aber ich find keine möglichkeit wie ich von der SDkarte dann booten kann, ohne das ich da kopfstände mit dem bootmanager machen müsste! :(
bin am überlegen, ist es möglich, dass ich von nem usb stick nur boote, und dann alle daten von der sdkarte nachziehe?
weil mit dem sdkartenslot habsch nicht zusätzlich was an dem lappi dran stecken und büse vorallem keinen usb platz ein
 
Ja sowas geht (sofern das SD-Lw zur Verfügung steht),

eigentlich sogar ohne USB-Stick :-) in dem Du den BootManager Deines anderen Betriebssystemes (bestimmt Windows) anpasst. Aber da müssen Dir die Windowsspezi's einen Hint geben, weil ich mache soetwas immer nur mit den GNU/Linux Werkzeugen (Grub).

Also die Boot-Partition/incl. dem Kernel muss vom BootManager ansprechbar sein, sprich das SD-Lw muss für den Win-BootManager verfügbar (lesbar) sein. Den rest macht dann Dein Linux...
SuSE-Hilfe...

btw. habe ein ähnliches Problem: Bei meinem alten Server wurden HDDs über ~60GB nicht erkannt und ich habe das System auf eine alte <1GB Platte installiert und Linux macht dann den Rest.
 
wäre denn das sdlaufwerk sdbX unter linux?
das problem mit dem bootmanager is grad gar nich so schlimm.

ich hab ja derzeit truecrypt -> vistas manager -> (wenn gewollt) grub und über den grub könnte ich dann natürlich einfach das linux booten, ist eben nur die frage ob ich da auf die SDkarte zugreifen kann - eben über /dev/sdb und los gehts, damit wäre das ja schon geritzt!
 
Ich habe es mal mit CF so gemanaged, dass ich auf der Platte eine kleine Boot-Partition hatte. Die muss nur ein paar MB groß sein, für den Bootloader und den Kernel. Und dann gibste dem Kernel einfach als Rootdevice die SD-Karte. Die 16MB oder was das sind, kannst du evtl noch abzwacken?!
Wichtig ist hier nur, dass du eine initrd mit den SD-Modulen (MMC) oder die gleich einkompiliert hast.
Wenn du Interesse hast, sag Bescheid, dann schreibe ich dazu mehr auf.
 
[quote='easteregg',index.php?page=Thread&postID=435400#post435400]wäre denn das sdlaufwerk sdbX unter linux?
das problem mit dem bootmanager is grad gar nich so schlimm.

ich hab ja derzeit truecrypt -> vistas manager -> (wenn gewollt) grub und über den grub könnte ich dann natürlich einfach das linux booten, ist eben nur die frage ob ich da auf die SDkarte zugreifen kann - eben über /dev/sdb und los gehts, damit wäre das ja schon geritzt![/quote]

Wenn Deine int. HDD ne SATA-Platte wirds die SD-Karte wohl auf /dev/SDB verschlagen - genau...
Der Zugriff der SD-Karte funktioniert spätestens wenn der Linuxkernel die entsprechenden Treiber hat. D.h. auf jeden fall funktioniert das starten des Kernels auf HDD/oder USB-Stick und das weitere einbinden der "int. SD-Karte" als Root-Partition.


Aber mal ne andere Idee: das SD-Lw wird wohl intern über USB verbunden sein, wenn Du im BIOS via USB-Booten kannst könnte man ja hoffen das Du auch direkt von der Karte booten kannst.
 
Es ist auch mein Kenntnisstand, dass die ThinkPad X61, X61s und X61t nicht von SD Card booten können.
 
[quote='schrank21',index.php?page=Thread&postID=435420#post435420]Ich habe es mal mit CF so gemanaged, dass ich auf der Platte eine kleine Boot-Partition hatte. Die muss nur ein paar MB groß sein, für den Bootloader und den Kernel. Und dann gibste dem Kernel einfach als Rootdevice die SD-Karte. Die 16MB oder was das sind, kannst du evtl noch abzwacken?!
Wichtig ist hier nur, dass du eine initrd mit den SD-Modulen (MMC) oder die gleich einkompiliert hast.
Wenn du Interesse hast, sag Bescheid, dann schreibe ich dazu mehr auf.[/quote]

das wäre toll, wenn du das noch bissl weiter fassen könntest.

was ich jetzt aber noch für ein problem hab, ist dass ich ja die _ganze_ festplatte verschlüsselt hab.
von nem usbstick kann ich ja booten, könntest du mir da vielleicht helfen, wie ich kernel und bootinfos auf nen usbstick bekomme, und dann damit von der platte boote?
das dürfte ja reichen, wenn denn einmal das system gebootet ist, kann ich ja den usbstick wieder abziehen oder?

Gruß easteregg
 
verschlüsselt oder nicht, Verkleinern und Verschieben der Partitionen und neue Linux Partition anlegen sollte kein Problem sein. Speichern der Systemdaten auf SD lohnt nur, wenn Du die Platte wärend Betrieb gerne abgeschaltet lassen möchtest.
 
nuja, truecrypt hat ja nicht nur die partitionen verschlüsselt, das greift ja noch ne ebene tiefer und hat die gesammte platte verschlüsselt.
vondaher war jetzt auch die idee, das unberühert zu lassen und mit einem usb stick zu booten den ich anschliesend abziehen kann.
alle genutzten daten von linux sollen auf der SD karte landen (4gb sollten dafür ja locker ausreichen).

bin da recht genügsam, will da nur nen awesome wm und bissl tools für die bekannten atherosgeschichten installieren sowie ne handvoll kleinerer programme zum rumsurfen und co !
 
Ok, wenn Interesse daran besteht, werde ich mal was dazu schreiben (kann aber eine Weile dauern).
Mit USB-Stick ist das auch kein Problem.
Übrigens kann Truecrypt nicht die ganze Platte verschlüsseln, irgendwo muss noch ein Punkt sein, der unverschlüsselt ist. Irgendwo muss das Bios ja einen Bootloader finden, der dann eine Umgebung läd, die die Partitionen entschlüsselt.

Ich weiß auch nicht, wie das beim X60 gelöst ist, wie schnell der SD-Slot ist, aber bei meinem X24 hatte ihc neben der extrem niedrigen Geschwindigkeit auch noch das Problem, dass das Lesen hohe Prozessorlast verursacht hat.
Hier würde ich erstmal mit einem bestehenden System testen oder nachlesen, ob das nicht auch beim X60 der Fall ist.
 
[quote='easteregg',index.php?page=Thread&postID=435777#post435777]nuja, truecrypt hat ja nicht nur die partitionen verschlüsselt, das greift ja noch ne ebene tiefer und hat die gesammte platte verschlüsselt.[/quote]
Gesamte Platte verschlüsselt? Ich glaube nicht, dass das geht. Die Aufteilung in Bootsektor und Partitionen kann das Tool wohl kaum überwinden. D.h. du kannst einfach mit gparted LiveCD der entsprechenden Partition Platz entziehen und einer anderen Partition zuordnen.
Von USB Stick booten geht natürlich, aber eine dauerhafte Lösung ist das ja nicht.
 
nuja ich weis es nicht exakt, aber der truecrypt bootloader fragt halt direkt nach dem booten das passwort ab.
muss mal ne livecd starten und mal schauen ob man da schon die partitionen einsehen kann. wäre ne interessante sache.

das linux brauch ich ja nicht so häufig, daher wäre das mit dem usbstick okay, da ich den am schlüssel hab und mein schlüssel immer bei mir ;)
 
xPUD[/url] an. Das ist an DSL angelehnt und auf schnelle Bootzeit optimiert. Und nutz den leichgewichtgen aber vollwertigen LXDE Desktop mit Openbox. Passt sicher auch gut mit awsomeWM zusammen. Das ganze ist nur 31MB groß. Und musst einfach nur install.exe aufrufen, das wars. Bitte berichte mal, was das taugt.
Gedacht ist das aber eher als Immerdabei Distri, mit der man dann am Desktop auf Arbeit bzw. zu Hause bootet und sich das lästige syncen spart. USB am Laptop ist dagegen suboptimal, weil es etwa 2 Watt Mehrverbrauch kostet.
 
Ich denke, da noch irgendwo ein grub drüberzubügeln, wird schwer (zumindest aus der Ferne).
Ausführlicher schreibe ich auch noch dazu, aber später.

Du musst einfach einen Kernel auf den USB-Stick kopieren. Wenn du die Treiber für SD-Karten (das ist der für MMC-Karten) nicht in den Kernel einkompiliert hast, musst du eine initrd erstellen, die die Module beinhaltet.
Auf den USB-Stick packst du dann noch den Bootloader, der den Kernel auf dem USB-Stick läd und als rootdevice gibst du ihm die SD-Karte. Hier guckst du am besten mit ner Live-Distribution, wie die Platten dadrin bezeichnet werden.
 
gut, das werd ich mal probieren, muss ich nur sehen, wie ich nen livelinux auf nen usb stick bekomme, weil nen externes laufwerk hab ich gar nicht.
werd mich mal umsehen, danke erstmal für die grobe ausrichtung.
 
Das geht recht einfach, z.B. mit Slax:

http://www.slax.org/

zuerst entpacken auf dem Stick oder der Karte, dann im Verzeichnis boot am Stick/Karte die datei bootinst.bat starten

Starten geht zumindest am R61 per F12 und Boot von USB, ich glaube karte kann man auch zu booten auswählen....

Und beeinflusst die orig installation nicht
 
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