- Registriert
- 24 Juni 2009
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Hallo,
Immer öfter hat mich die miese Auflösung meines X200 geärgert. 1280x800 sind für ein Surf-Book auf Dauer einfach zu wenig, das von mir verbaute IPS-Panel machte zwar den Kontrast und die Farben besser, die riesigen Pixel blieben aber leider. Deshalb sah ich mich im Laden um und informierte mich im Internet. Schockiert war ich z.B. beim Antesten des ThinkPad Twist. Ungewohnt hässliche Optik und wieder ein pixeliges (diesmal 1366x768) Display. Toll, Hauptsache "Ultrabook" Und "Core i7". Und dafür sollten knapp 1000€ fällig werden. Nicht mit mir. Also suchte ich weiter. Im Bereich der Books unter <=13" war keines im ThinkPad-Bereich zu finden, welches mit etwas mehr Pixeln glänzen konnte, wenn man vom X1 Carbon (viel zu teuer) oder Ideapad Yoga absieht, welches allerdings keinen Trackpoint hat.
Lange Rede, kurzer Sinn: Bei Lenovo wurde ich selbst mit über 1500€ nicht zufrieden!
Deshalb habe ich mich weiter umgeschaut, an höchster Stelle stand ein hochauflösendes Display, ich habe keine wirkliche Sehschwäche und möchte meine Sehkraft auch nutzen. Fündig wurde ich dann bei Asus. Die verkaufen ja schon seit geraumer Zeit die Zenbooks mit Full HD Displays! Die Zenbooks sind allerdings mit über 1000€ auch wieder recht teuer, sodass ich weitersuchte. Und da fand ich es: Das nahezu perfekt auf mich zugeschnittene Notebook: Das ASUS U38N für rund 700€, Ein "Ultrabook" mit AMD APU.
Das Besondere an diesem Notebook ist die verbaute AMD-Technik. Diese ermöglicht einen geringeren Preis bei entsprechend verringerter Leistung. Dennoch hat man die meisten Vorteile der Zenbook Reihe behalten: Beleuchtete Tastatur, Full Alu Case, sehr dünnes Gehäuse, großes Multi Touchpad. Abstriche müssen lediglich bei der Rechenleistung und bei der Akkulaufzeit gemacht werden, was mich als Couchsurfer nicht wirklich stört.
Hardware:
Beim Auspacken fällt trotz des relativ geringen Preises sofort der Premium-Flair auf, könnte auch ein Macbook sein. Asus geizt nicht mit Zubehör, sogar eine Tasche ist dabei. Da LAN gar nicht und VGA nur in Mini-Version an Bord ist, werden Adapter mitgeliefert.
Das Notebook ist unglaublich hochwertig, im Gegensatz zu den ganzen Intel Ultrabooks von ASUS ist die Oberfläche nicht kreisförmig gebürstet, sondern schlicht gerade gebürstet. Geschmackssache, aber mir gefällts. Das X200 wirkt im Vergleich sehr grob und langweilig.
Außerdem ist im Gegensatz zum Intel-Ultrabook die Farbe des Alus nicht Bronze/Golden, sondern eher fast schon bläuliche Grauton, welcher mir auch besser gefällt.
Die Tastatur ist hochwertig und tippt sich auch ganz gut, da ich aber generell nicht wirklich ein Fan von Chiclet-Tasten bin, finde ich das Keyboard des X200 doch um einiges besser. Auch ist der Druckpunkt beim X200 etwas angenehmer.
Das Touchpad war meine größte Sorge, schliesslich ist kein Trackpoint vorhanden, sodass ich auf das Touchpad angewiesen bin. Im Nachhinein finde ich den Verlust des roten Knubbels gar nicht mal so schlimm. Die neuen Gesten mit Windows 8 funktionieren auch mit dem dem neuen Touchpad. Das wäre mit dem Trackpoint nicht möglich gewesen und erleichtert den Workflow doch beträchtlich. Ist reine Gewöhnungssache, ich komme gut mit dem großen Trackpad zurecht, obwohl ich jahrelang nur mit dem Knubbel gearbeitet habe.
Die Akkulaufzeit ist mit knapp 4 Stunden für mich okay, aber für manche könnte es knapp werden, der Akku lässt sich nicht austauschen. Die Leistung des AMD 4 Kerners (1,6Ghz-2,4Ghz) reicht für Alltagsarbeiten völlig aus, auch Spiele sind noch drin (COD MW2 z.B.). Wirklich im Vordergund lag das aber auch nicht, deshalb gehe ich hier nicht näher drauf ein. Ein großer Pluspunkt ist die Möglichkeit, den RAM und die HDD zu wechseln! Und das bei der Gehäusedicke, sehr beeindruckend. Es hat, im Gegensatz zu den Edge-Modelle sogar eine Festplattenleuchte, sehr löblich von ASUS.
Display:
Nun aber zum wichtigsten, dem Display. Es ist einfach eine ganz andere Welt, als das, was mir das X200 geboten hat. Die Auflösung ist dermaßen hoch, dass ich wie an einem 24" Monitor problemlos mit mehreren Fenstern arbeiten kann und beim Surfen viel Platz habe. Das Display hat natürlich IPS-Technologie und ist dadurch kontraststark, blickwinkelunabhänig und liefert satte Farbtöne. Ich bin hochzufrieden, an dem Display ist wirklich NICHTS zu beanstanden. Es ist glossy, aber das finde ich sogar besser, da die Darstellung nicht durch eine Mattierung leidet. Die Helligkeit ist mehr als ausreichend und ermöglicht auch ein Arbeiten im Freien. Achja, es hat noch einen Touchscreen
Ein Multitouch 5-Finger Touchscreen, welcher recht zuverlässig funktioniert. Einziger Minuspunkt hierbei ist die zu dünne Schutzscheibe, leichter Druck am Rahmen lässt schon "Wellen" entstehen, das hätte man besser machen können.
Fazit:
Ein rundum gelungens "Budget"-"Ultrabook", welches die typischen Schwächen eines Thinkpads (Display, Trackpad) gekonnt umgeht und mich voll überzeugt hat. Ich werde nun bei dem Notebook bleiben, mal schauen, was mit dem X200 passiert.
Pro:
- Display: 1920x1080 IPS Full Touch
- Dünnes Gehäuse, Premium Optik
- Tastaturbeleuchtung
- Aufrüstbarkeit
- gutes P/L-Verhätnis
Contra:
- Akkulaufzeit
- Etwas lahmere AMD Hardware
Ist nur ein (mein erster) kleiner Zwischenbericht spät nachts, vielleicht kommt später noch was hinzu
Also bitte nicht zu anspruchsvoll sein.
Wenn es Fragen gibt, nur zu!
Immer öfter hat mich die miese Auflösung meines X200 geärgert. 1280x800 sind für ein Surf-Book auf Dauer einfach zu wenig, das von mir verbaute IPS-Panel machte zwar den Kontrast und die Farben besser, die riesigen Pixel blieben aber leider. Deshalb sah ich mich im Laden um und informierte mich im Internet. Schockiert war ich z.B. beim Antesten des ThinkPad Twist. Ungewohnt hässliche Optik und wieder ein pixeliges (diesmal 1366x768) Display. Toll, Hauptsache "Ultrabook" Und "Core i7". Und dafür sollten knapp 1000€ fällig werden. Nicht mit mir. Also suchte ich weiter. Im Bereich der Books unter <=13" war keines im ThinkPad-Bereich zu finden, welches mit etwas mehr Pixeln glänzen konnte, wenn man vom X1 Carbon (viel zu teuer) oder Ideapad Yoga absieht, welches allerdings keinen Trackpoint hat.
Lange Rede, kurzer Sinn: Bei Lenovo wurde ich selbst mit über 1500€ nicht zufrieden!
Deshalb habe ich mich weiter umgeschaut, an höchster Stelle stand ein hochauflösendes Display, ich habe keine wirkliche Sehschwäche und möchte meine Sehkraft auch nutzen. Fündig wurde ich dann bei Asus. Die verkaufen ja schon seit geraumer Zeit die Zenbooks mit Full HD Displays! Die Zenbooks sind allerdings mit über 1000€ auch wieder recht teuer, sodass ich weitersuchte. Und da fand ich es: Das nahezu perfekt auf mich zugeschnittene Notebook: Das ASUS U38N für rund 700€, Ein "Ultrabook" mit AMD APU.
Das Besondere an diesem Notebook ist die verbaute AMD-Technik. Diese ermöglicht einen geringeren Preis bei entsprechend verringerter Leistung. Dennoch hat man die meisten Vorteile der Zenbook Reihe behalten: Beleuchtete Tastatur, Full Alu Case, sehr dünnes Gehäuse, großes Multi Touchpad. Abstriche müssen lediglich bei der Rechenleistung und bei der Akkulaufzeit gemacht werden, was mich als Couchsurfer nicht wirklich stört.
Hardware:
Beim Auspacken fällt trotz des relativ geringen Preises sofort der Premium-Flair auf, könnte auch ein Macbook sein. Asus geizt nicht mit Zubehör, sogar eine Tasche ist dabei. Da LAN gar nicht und VGA nur in Mini-Version an Bord ist, werden Adapter mitgeliefert.
Das Notebook ist unglaublich hochwertig, im Gegensatz zu den ganzen Intel Ultrabooks von ASUS ist die Oberfläche nicht kreisförmig gebürstet, sondern schlicht gerade gebürstet. Geschmackssache, aber mir gefällts. Das X200 wirkt im Vergleich sehr grob und langweilig.
Außerdem ist im Gegensatz zum Intel-Ultrabook die Farbe des Alus nicht Bronze/Golden, sondern eher fast schon bläuliche Grauton, welcher mir auch besser gefällt.
Die Tastatur ist hochwertig und tippt sich auch ganz gut, da ich aber generell nicht wirklich ein Fan von Chiclet-Tasten bin, finde ich das Keyboard des X200 doch um einiges besser. Auch ist der Druckpunkt beim X200 etwas angenehmer.
Das Touchpad war meine größte Sorge, schliesslich ist kein Trackpoint vorhanden, sodass ich auf das Touchpad angewiesen bin. Im Nachhinein finde ich den Verlust des roten Knubbels gar nicht mal so schlimm. Die neuen Gesten mit Windows 8 funktionieren auch mit dem dem neuen Touchpad. Das wäre mit dem Trackpoint nicht möglich gewesen und erleichtert den Workflow doch beträchtlich. Ist reine Gewöhnungssache, ich komme gut mit dem großen Trackpad zurecht, obwohl ich jahrelang nur mit dem Knubbel gearbeitet habe.
Die Akkulaufzeit ist mit knapp 4 Stunden für mich okay, aber für manche könnte es knapp werden, der Akku lässt sich nicht austauschen. Die Leistung des AMD 4 Kerners (1,6Ghz-2,4Ghz) reicht für Alltagsarbeiten völlig aus, auch Spiele sind noch drin (COD MW2 z.B.). Wirklich im Vordergund lag das aber auch nicht, deshalb gehe ich hier nicht näher drauf ein. Ein großer Pluspunkt ist die Möglichkeit, den RAM und die HDD zu wechseln! Und das bei der Gehäusedicke, sehr beeindruckend. Es hat, im Gegensatz zu den Edge-Modelle sogar eine Festplattenleuchte, sehr löblich von ASUS.
Display:
Nun aber zum wichtigsten, dem Display. Es ist einfach eine ganz andere Welt, als das, was mir das X200 geboten hat. Die Auflösung ist dermaßen hoch, dass ich wie an einem 24" Monitor problemlos mit mehreren Fenstern arbeiten kann und beim Surfen viel Platz habe. Das Display hat natürlich IPS-Technologie und ist dadurch kontraststark, blickwinkelunabhänig und liefert satte Farbtöne. Ich bin hochzufrieden, an dem Display ist wirklich NICHTS zu beanstanden. Es ist glossy, aber das finde ich sogar besser, da die Darstellung nicht durch eine Mattierung leidet. Die Helligkeit ist mehr als ausreichend und ermöglicht auch ein Arbeiten im Freien. Achja, es hat noch einen Touchscreen
Fazit:
Ein rundum gelungens "Budget"-"Ultrabook", welches die typischen Schwächen eines Thinkpads (Display, Trackpad) gekonnt umgeht und mich voll überzeugt hat. Ich werde nun bei dem Notebook bleiben, mal schauen, was mit dem X200 passiert.
Pro:
- Display: 1920x1080 IPS Full Touch
- Dünnes Gehäuse, Premium Optik
- Tastaturbeleuchtung
- Aufrüstbarkeit
- gutes P/L-Verhätnis
Contra:
- Akkulaufzeit
- Etwas lahmere AMD Hardware
Ist nur ein (mein erster) kleiner Zwischenbericht spät nachts, vielleicht kommt später noch was hinzu
Wenn es Fragen gibt, nur zu!





