64bit Ultimate auf R60 möglich?

TJ 150

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Hallo,

mein R60 in der Signatur wurde mit Win XP Pro ausgeliefert. Leider habe ich das kostenlose Update auf Vista verschlafen.

Ich habe mein System bereits mit 2Gb Arbeitsspeicher aufgerüstet und eine schnellere Festplatte eingebaut. Dennoch kann ich keinen besonderen Geschwindigkeitsvorteil gegenüber meinem alten T23 mit Win XP Pro feststellen.

Nun überlege ich das neue Vista käuflich zu erwerben und zu testen.
Nun gibt es die Wahl zwischen 32bit und 64bit. Mein Dual Core 5600 ist laut Intel 64 bit fähig.

Bringt das was in der Performance? Ich habe irgendwie das Gefühl diese Dual Core Technologie bietet dem Otto Normal User mit Office, Photoshop usw. keine besonderen Vorteile. Jedenfalls spüre ich davon nichts.

Wie sieht es mit der Kompatibilität aus? Ich verwende Office 2003, Photoshop 7, Itunes, Skype, und einige spezielle Anwendung derer Kompatibilität ich in den jeweiligen Softwarehäusern klären kann.

Wie seht ihr die Sache? Loht ein Umstieg von XP Pro auf eine Vista 64bit - ich würde die Ultimate Version nehmen.
 
Hallo,

der Umstieg auf ein 64-bit OS wird Dir keinen Vorteil bringen, höchstens Nachteile, weil insgesamt die Unterstützung deutlich schlechter ist. Es sei denn, Du hast Anwendungen, die speziell auf 64-bit optimiert ist. Kann sein, dass das bei Photoshop der Fall ist. Das weiss ich aber nicht.

Ebenso verhält es sich mit der DualCore CPU. Du müsstest schon Anwendungen nutzen, die speziell auf den Betrieb mit 2 CPUs bzw. 2 CPU-Kernen entwickelt wurden. Ansonsten ist es nämlich genauso, wie Du beschrieben hast. Du merkst nichts von dem 2. Kern...

Gruss
highwaystar
 
Ich benutze Vista Ultimate mit einem T60 (32bit) und mit einer anderen Festplatte XP Pro (also total getrennt/ kein dual-Boot...)

Auf beiden HDD/Os sind die gleichen Programme installiert... u.a. Office 2007 und gefühlsmäßig verhalten sich die Programme bei beiden Systemen gleich - Da ich auf beiden Systemen auch die gleichen Daten benutze (Synchronisiert während Arbeitspause der anderen Platte) - ist ein direkter Vergleich doch möglich... - ich kann keinen Unterschied (Performance) feststellen - bin dennoch sehr zufrieden.. (Vista läuft irgendwie besser und schöner... (vom Eindruck her)
 
Danke euch schon mal für die Antworten!

Es ist mir schon klar, dass ich bei alten Anwendungen, die für 32bit ausgelegt sind, keine Vorteile habe.

Was mich eher stört, ist die lange Zeit, die Windows zum Start braucht. Da hab ich mir erhofft, dass das beim 64bit System schneller von der Hand geht, bis das System geladen ist und alle Hintergrundanwendungen ( wie die ganzen Lenovo Treiber und Software ) laufen.

Kann man denn sagen, dass 32bit Anwendungen normalerweise auch unter 64bit wie gewohnt laufen, oder müssen alle Programme zwangsweise für 64bit ausgelegt sein?
 
Die lange Startzeit ist das Ergebnis von falschen Einstellungen.... wenn zum beispiel APIPA abgestellt ist, könnte alles Ruckzuck geschehen... - Die "normale" Installation ist immer ein Kompromiss von allen bestehenden Konfigurationen... wie nachher alles eingestellt wird - ist eine andere Sache... - das ist aber leider nicht Benutzerfreundlich und nicht von jedermann gleich nachvollziehbar... ist traurig... aber PC-Technologie ist ja immer noch in den Kinderschuhen...
 
Ich bin mit einem Systemtool von Spybot in die zu startenden Programme gegangen und hab allen unnötigen Schrott in der Registry deaktiviert.
Besonders geht mit Microsofts Active Sync und der daraus resultierende Outlook zugriff auf den Geist.

Was aber bedeutet APIPA ?

Bin nicht gerade ein Neuling in Sachen PC Technik, aber davon weiß ich noch nix.
 
APIPA (Automatische private IP-Adressierung)

wobei Apipa den adressbereich wählt: 169.254.0.1 bis 169.254.255.254

und allgemein DHCPs von Routern im Adressbereich von 192.168.1.xxx ausgegeben werden...

aber alle mit Subnet 255.255.255.0 - dann wird gesucht und gesucht und gesucht und gesucht.....
 
Ich glaube, das wird bei mir nicht der Grund der langen Ladezeit sein, denn ich beobachte ja auch den Festplattenzugriff. Das dauert mitunter 2-3 Minuten, bis der Rechner gebootet hat und alles geladen ist.

Ich hänge hier bei uns im Büro über die Dockingstation ab 1Gbit Netz mit automatischer IP Adressvergabe über Access Connections. Und privat per W-Lan an einer Fritzbox. Das klappt super und die Verbindung wird auch immer schnell aufgebaut.

Oder passiert das, was Du meinst schon vorher? Kann man das Überprüfen und ggf. abstellen?
 
das alles passiert vorher...

Die fritzbox wird Dir sicherlich 192.168.2.100 / 255.255.255.0 o.ä. zuteilen... (sie selber hat ja als default 192.168.2.1/255.255.255.0) - je nach Konfiguration und Netzwerk konnte aber 169.254.0.1/255.255.255.0 gesucht werden... - da das Subnet richtig ist, wird auch das Netzwerk gefunden, nicht aber mit der Station verbunden.. sondern gesucht, bis dann endlich 192.268.2.100 zugeteilt wird... geht alles schnell.... (wenn man 2-3 Min als langsam bezeichnet... :D - uU aber auch ein paar Minuten mehr...)

ich hab alles abgeschaltet - der Router hat Mac-filter und DHCP - vergibt aber fest dann für jeden registrierten Computer die festgelegte IP adresse...

wenn ich boote... dann ist er sogleich Online (sehe ich am AVG-Virus-Update, das sogleich loslegt, sowie die Verbindung besteht...)
 
Original von techno
ich hab alles abgeschaltet - der Router hat Mac-filter und DHCP - vergibt aber fest dann für jeden registrierten Computer die festgelegte IP adresse...

wenn ich boote... dann ist er sogleich Online (sehe ich am AVG-Virus-Update, das sogleich loslegt, sowie die Verbindung besteht...)

Gibt's diesbezüglich irgendwo eine Step-by-step-Anleitung für Untalentierte? Bei mir dauert das Hochfahren auch ewig, was ich natürlich gerne ändern würde.
 
Original von TJ 150
Nun überlege ich das neue Vista käuflich zu erwerben und zu testen.
Nun gibt es die Wahl zwischen 32bit und 64bit. Mein Dual Core 5600 ist laut Intel 64 bit fähig.

Bringt das was in der Performance? Ich habe irgendwie das Gefühl diese Dual Core Technologie bietet dem Otto Normal User mit Office, Photoshop usw. keine besonderen Vorteile. Jedenfalls spüre ich davon nichts.

Nein. Der Unterschied zwischen 32bit und 64bit ist meiner Meinung nach marginal. Wie die Treibersituation aussieht, weiß ich nicht, aber wenn du nicht für bestimmte Anwendungen explizit 64bit brauchst, würd ich drauf verzichten.

Wenn du nur aus Performance-Gründen umsteigen willst, wirst du keine Freude mit Vista haben. Wo XP noch unter 1GB für eine Installation gebraucht hat, belegt Vista direkt mal 5GB (oder so, kommt nicht drauf an). Und das will beim Booten erstmal von der Platte gelesen werden - besonders (im Vergleich zu 3,5"-HDDs langsame) 2,5"-HDDs brauchen dafür ihre Zeit. Wenn du dann noch deine ganzen Programme wie Photoshop, Office, etc. installierst, wird das Ganze nur noch langsamer. Wenn dir XP zu langsam ist, steig nicht auf Vista um.

Ein Dual-Core Prozessor bringt dir was bei extrem CPU-lastigen, auf Multithreading optimierten Programmen was. Office, Internet etc gehören nicht dazu, und ob Photoshop 7 schon was mit mehreren Cores anfangen kann, weiß ich auch nicht.

Von Vorteil kann es noch sein, wenn du mehrere halbwegs CPU-lastige Sachen gleichzeitig machst, weil das System dann nicht so träge wird wie mit nur einer CPU.

Wie sieht es mit der Kompatibilität aus? Ich verwende Office 2003, Photoshop 7, Itunes, Skype, und einige spezielle Anwendung derer Kompatibilität ich in den jeweiligen Softwarehäusern klären kann.

Wie seht ihr die Sache? Loht ein Umstieg von XP Pro auf eine Vista 64bit - ich würde die Ultimate Version nehmen.

Erstmal zum Umstieg von XP auf Vista: Generell ist Vista meiner Meinung nach ein tolles Betriebssystem, das zwar langsamer ist als XP, aber moderne Rechner sind trotzdem schnell genug, um es flüssig laufen zu lassen. Es hat aber noch seine Probleme, bei mir gibt's zB ständig Ärger mit den USB-Ports, nachdem der Rechner im Standby war. Ist halt noch SP0 und nicht SP2 wie XP.

Trotzdem kann ich nicht mehr zu XP zurück - ich hab mich einfach zu sehr an das Look & Feel (nein, nicht nur die Transparenz der Fenster!) gewöhnt.

Office 2003 ist offiziell nicht Vista-kompatibel, läuft aber, soviel ich weiß, halbwegs problemlos. Freeware, die noch weiterentwickelt wird, ist mittlerweile zum größten Teil kompatibel, sieh einfach zu, dass du die neuesten Versionen installierst.

Photoshop 7 wird wohl nicht laufen. Selbst Ps CS2 wurde von Adobe nicht an Vista angepasst, erst Ps CS3 ist Vista-kompatibel. Da würde also eine nicht unbeträchtliche Investition (und ggf. Umgewöhnung) auf dich zukommen.

Den Umstieg von 32 auf 64bit halte ich wie schon gesagt für unnötig, solange nicht bestimmte Programme unbedingt 64bit benötigen.

Und zu guter Letzt: Brauchst du die Ultimate Edition? Sie ist nicht nur teurer, sondern auch größer.


Der Business-Version fehlen im Vergleich zur Ultimate die folgenden Features:
  • Media Center
  • Movie Maker HD Publishing
  • Subsystem for UNIX-based Applications (SUA)
  • Secure Startup (Cornerstone)
  • Single Session Virtual PC
  • Multi-Language User Interface (MUI)
Der Home Premium-Version fehlen:
  • Shadow Copy Client
  • RDP/Remote Desktop
  • P2P Meeting Place
  • Windows Web Server
  • Windows Fax client
  • Domain join support (Quattro Only) - wtf?!
  • Offline folders with client-side caching
  • Subsystem for UNIX-based Applications (SUA)
  • Secure Startup (Cornerstone)
  • Single Session Virtual PC
  • Multi-Language User Interface (MUI)
  • Unterstützung mehrerer physikalischer CPUs (unterstützt aber Dual-Core CPUs!)

Ich benutz die Business und brauch nichtmal davon alles. Also denk drüber nach, ob du das Geld und den Platz auf der Festplatte verschwenden willst!
 
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