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Thema: L14 Ryzen 7 @ LiquidMetal | Backlightbleeding, neues Supportticket wurde eröffnet

  1. #1
    Avatar von Herr Moehre
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    L14 Ryzen 7 @ LiquidMetal | Backlightbleeding, neues Supportticket wurde eröffnet

    Hallo liebes Forum,

    mit diesem Thread möchte ich meine Erfahrungen mit meinem wenigen Wochen alten L14 mit AMD Ryzen 7 PRO 4750U vor allem in Hinblick auf Performance unter Last und Kühlung teilen. Das soll ein Erfahrungsbericht über einen längeren Zeitraum werden, ein Nachmachen wird nicht empfohlen, Garantieverlust ist möglich!

    TL;DR: In den folgenden Abschnitten geht es um eine Optimierung der Kühlung und Erhöhung der TDP, um das Maximum an Performance aus der Kiste zu holen.

    Motivation:

    Ich habe in 2020 ein T14 mit Intel i5-10310U geholt, wie bekannt ist, handelt es sich um hitzköpfige Systeme, die aufgrund von thermischer Überhitzung drosseln und das schon relativ früh. Nach Austausch der - viel zu sehr großzügig aufgetragenenen - Werks WLP konnte ich hier bereits die ca. 18 Watt TDP auf ca. 24 Watt erhöhen.
    Nach Bestellung eines Dual-Heatpipe Kühlers vom T495 und einigen Fehlgriffen in (hochwertiger) Wärmeleitpaste, die schnell austrocknete oder nicht genug Performance brachte, mit einem Graphit Wärmeleitpad stabil auf 30 Watt TDP zu bekommen, mit etwas Puffer was die Kühlung angeht (oder 33 Watt ohne den Puffer)

    Wie steht das L14 ab Werk da?

    Das L14 ist Bauart bedingt etwas dicker, ich hatte vor Kauf dieses Geräts als Vergleich ein L490 mit i7, welches bei vergleichbarer TDP (25W) etwa 15-20 Grad weniger auf die Kerne brachte als das T14.
    Ab Werk war auch hier die Wärmeleitpaste eher suboptimal platziert, dennoch konnte die Dauerlast (30 Watt Slow, 25 Watt Fast, 22 Watt Dauer-TDP) gehalten werden, zumindest mit TPFanControl auf Stufe 64 im Winter.
    Spielen damit ging bedingt, wenn man bedenkt, dass die Vega 7 von den vorhandenen 22 Watt TDP bis zu 25 Watt ziehen darf, handelt es sich hier um einen dauerhaften Konflikt um Ressourcen.

    Original_WLP.JPG

    Neue Wärmeleitpaste und Erhöhung des TDP-Limits:

    Die Wärmeleitpaste wurde getauscht (Arctic Silver 5) und die Kühlung damit schon deutlich verbessert, der Lüfter heulte stock nicht mehr auf, das Gerät blieb kühl. Nun ging es mir darum, den "Knoten" zwischen GPU und CPU zu lösen, also Prime und Ryzen Controller angeworfen, hier kam ich mit der neuen Wärmeleitpaste und Lüfter auf Stufe 64 in etwa auf 40 Watt bei Dauerlast.
    Die Cinebench Multicore-Werte konnten damit schon deutlich erhöht werden. 3861 in R20 und 8157 in R23 (SC ca. 1200).
    Aber viel wichtiger als die CPU-Performance war mir hier die 3D Performance bei moderater CPU-Last, getestet wurde überwiegend mit GTA V auf einem 2560x1600er Monitor.

    Hier gingen die Frameraten massiv nach oben und blieben auch konstant, ich spiele das Spiel auf hohen Einstellungen (ohne SSAO, MSAA, VSync) bei etwa 30-40 FPS, teilweise Drops auf 28 FPS. In den erweiterten Einstellungen ist eine Skalierung auf 2/3 (0,667) eingestellt. Das entspricht etwas mehr als 1600x1050, nur mit scharfen Schriften
    Auch andere Spiele (Bulletstorm, F1 2012, Age of Empires 2 DE, Age of Empires 3 DE) profitieren von der erhöhten TDP.

    HWInfo zeigte hier eine dauerhafte Auslastung der GPU bei ca. 100% an, mit 1600 MHz Takt und 25 Watt TDP -> Ungedrosselt

    Die Temperaturen waren unter GTA 5 aufgrund der moderaten CPU-Last (mehr als 8 Thread kann das wohl nicht) bei ca. 85-90 Grad und Lüfterstufe 7.

    Warum noch weiter daran fummeln?

    Erfahrungsgemäß sind vor allem Laptops - oder gar Ultrabooks - relativ abhängig von der Umgebungstemperatur, also was jetzt bei 19-20 Grad Raumtemperatur im Frühherbst funktioniert, muss nicht im Sommer bei 25-30 Grad Raumtemperatur funktionieren. Hier schätze ich, dass die TDP maximal auf 38 Watt gehalten werden kann.
    Außerdem ist die Akustik schon recht grenzwertig, also der Lüfter lief schon sehr häufig auf hoher Stufe. Also wäre die nächste Evolutionsstufe Flüssigmetall, ein Dual Heatpipe Kühler ist ab Werk verbaut.

    Flüssigmetall:

    Meine Wahl ging auf Thermal Grizzly Conductnaut für das Flüssigmetall, ist mit ca. 10€ im Rahmen und hat gute Rezensionen. Zum Isolieren der Kontakte/Spannungswandler/Whatever auf der CPU hatte ich erst an Polyimid gedacht, bin dann aber auch Scotch 33+ Isolierband gewechselt. Dieses ist lt. Datenblatt bis 220 Grad Fahrenheit (ca. 105°C) hitzebeständig.
    Leider hatte sich hier heraus gestellt, dass auf der Packung nur 80°C steht.. habe es dennoch genommen.

    Vorbereitend habe ich CPU und Kühler mittels Alkoholpad gründlichst gereinigt und die CPU mit 4x 3mm dickten Isolierbandstreifen abgeklebt in der Hoffnung, dass es im Falle einer Verselbstständigung des leitenden Galliums davor zu schützen.

    Das Auftragen des Metalls erwies sich als schwierig.. ich bin Grobmotoriker, nichts für mich eigentlich.
    Zum Einen muss man hier ziemlich aufpassen, dass man wirklich nur eine kleine, Stecknadelkopfgroße Menge nimmt, zum Anderen kommt meist sofort deutlich mehr raus.
    Es ist hier eine Spritze zum Absaugen mit dabei, sofern das noch nicht verarbeitet ist, kann man es gut absaugen. Man sollte nur aufpassen, dass man die Spritze nicht drückt, ich habe das Metall einmal quer über den halben Schreibtisch damit gespritzt, eine riesen Sauerei.

    Auf der CPU und den Kühler muss dann jeweils eine kleine Menge davon aufgetragen werden und mit den beigelieferten Wattepads verrieben werden. Von der Konsistenz erinnert mich das Flüssigmetall an geschmolzenen Lötzinn, so in etwa lässt es sich auch verarbeiten, außer dass es nicht hart wird.
    Wichtig ist CPU und Kühler zu benetzen, damit eine Oberflächenspannung entsteht und der Kontakt hergestellt ist, tut man dies nicht, kommt kein Kontakt zustande, habe ich getestet
    Also das Auftragen ist nicht trivial, das Zeug geht nicht bis nur sehr schwer wieder ab und ich dachte erst ich hätte irgendwas kaputt gemacht..

    Mein Tisch nachdem ich ihn trocken abgewischt hatte:
    Tisch.jpg

    Der Kühler nachdem ich versucht hatte das Flüssigmetall zu entfernen (ist eigentlich kupferfarben)

    FM2.jpg

    Der Ryzen 7 PRO 4750U mit Flüssigmetall auf dem Kopf:

    FM1.jpg

    Ergebnis:
    Kiste gebootet, schon deutlich leiser auch ab Boot im Betrieb, Prime95 an mit meiner 40 Watt Konfig.. die CPU Temperatur ging langsam hoch (Peak 45 Watt war eingestellt) und pendelte sich bei 85 Grad und Lüfterstufe 6 ein. Eine deutliche Verbesserung

    Weitere Optimierung:
    Weitere Erhöhungen der TDP mittels Ryzen Controller brachten mich nur noch auf 44 Watt TDP bei ca. 90 Grad CPU, das thermische Limit wurde nicht erreicht. Es musste ein anderes Tool her, hier habe ich erst mittels Renoir Mobile Tuning die Stromstärken erhöht und getestet, so kam ich auf ca. etwas über 50 Watt bis das thermische Limit erreicht wurde.
    Also habe ich - analog zum Linux - RyzenAdj aus Github geladen und damit gearbeitet. Folgende Werte habe ich damit nun produktiv geschaltet. Die 45 Watt TDP erreiche ich bei etwa 93 Grad CPU und Lüfterstufe 64, stabil.

    Code:
    ryzenadj--slow-time=60 --stapm-time=3600 --slow-limit=55000 --fast-limit=45000 --stapm-limit=40000 --tctl-temp=99 --vrmsoc-current=20000 --vrmmax-current=70000 --vrm-current=47000
    Ich habe also das Limit 30/25/22 @ 100°C auf 55/45/40 @ 99°C verändert. Wobei das TDP-Long Limit von 45 Watt für 3600 Sekudnen (1 Stunde) gehalten wird..

    Benchmark, Spiele und Erfahrungen

    Da ich bereits mit 40 Watt Konfig und der neuen Wärmeleitpaste in 3D Mark 12 bei Nightraid einen neuen Standard nach Oben gesetzt habe und bei Firestrike und Timespy ebenfalls kurz vor den Bestwerten war, habe ich hier nicht mehr viel erwartet. Bei Nightraid habe ich auf 13989 Punkte erhöht, halt durch die gesteigerte CPU Performance.
    In Spielen, auch bei GTA 5, tat sich nicht mehr viel, die letzten TDP bedingten Framedrops sind nun weg und das Gerät läuft gemütlich bei etwa 80-85 Grad und relativ leise, alles top. Auch andere Spiele sind im Rahmen des Möglichen halt am performen und das Laptop recht leise.

    Im Normalbetrieb und auch beim Surfen, Videos schauen etc. ist das Gerät deutlich kühler und auch leiser.

    Ich habe leider von dem Auslieferungszustand keine Cinebench Werte, da ich sehr früh die WLP getauscht habe. Ein Boot ohne Anpassungen aber mit Flüssigmetall bringt mir 1204/7624 Punkte in R23, was schon ein sehr hoher Wert ist, weil nicht thermisch gedrosselt wird, ich schätze bei einem Stock L14 werden es um die 7000 Punkte im Multicore sein.
    R23_Stock_all.jpg

    Cinebench R20 gab mir ca. 4000 Punkte im Multicore:

    R20_MC.jpg

    Bei Cinebench R23 im Multicore bin ich mit meiner o.G. Konfig bei etwa 9750 Cinebench Punkten. Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, den Ryzen mit 102°C und maximaler TDP einmal auf 10078 Cinebench R23 Multicore Punkte zu bringen. Wohlgemerkt ist das der normale 10 Minuten Dauerlauf!
    Singlecore ist das Ding weiterhin bei ca. 1200 Punkten, wie vorher.

    R23_MC_3.jpg

    Die Singlecore Werte haben sich nicht verändert.

    Falls ihr hierzu Fragen habt oder ich noch was testen soll, gebt mir gerne Bescheid!
    Geändert von Herr Moehre (Gestern um 13:17 Uhr)
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  2. #2
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    Bleibt das Zeug dauerhaft flüssig oder härtet es bei Wärme irgendwann aus, so daß die Verbindung stabil wird? Irgendwie wäre mir mulmig eine leitende Flüssigkeit herumzutragen :|
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  3. #3

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    Danke für den Bericht

    Kleiner Typo ganz oben:
    Werls WLP
    TPFanControl läuft auf nem AMD-System?

    Da juckt es ja gleich richtig in den Fingern die Werk-WLP beim T14 hier auszutauschen...

  4. #4
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    Zitat Zitat von TheGrey Beitrag anzeigen
    Bleibt das Zeug dauerhaft flüssig oder härtet es bei Wärme irgendwann aus, so daß die Verbindung stabil wird? Irgendwie wäre mir mulmig eine leitende Flüssigkeit herumzutragen :|
    Moin, genau das will ich damit halt auch testen, ich habe da bisher keine Erfahrung mit. Mulmig ist mir auch mit der leitenden Flüssigkeit, allerdings ist die Oberflächenspannung schon echt ordentlich.. ich denke dass da nichts passiert.. es sei denn das Flüssigmetall verhält sich bei Hitze nochmal deutlich anders.
    Ob es aushärtet oder - wie ich manchmal gelesen habe - sich mit dem Kupfer auch irgendwie verbindet und weniger Leistung bringt, wird sich mit der Zeit zeigen.
    Ich habe ein paar Tage darüber nachgedacht und bin zu keinem Ergebnis bekommen, da ich kein Fan von langen Grübeleien und Labereien bin, habe ich es einfach schlichtweg gemacht und gehe natürlich auch bewusst das Risiko ein, einen fast nagelneuen Backstein zu haben.

    Fakt ist natürlich, dass Aluminium damit nicht in Berührung kommen darf, dazu gibt es einige Videos im Netz, wie die dann zerbröseln.

    - - - Beitrag zusammengeführt - - -

    Zitat Zitat von sl500 Beitrag anzeigen
    Danke für den Bericht

    Kleiner Typo ganz oben:

    TPFanControl läuft auf nem AMD-System?

    Da juckt es ja gleich richtig in den Fingern die Werk-WLP beim T14 hier auszutauschen...
    Danke.. Werl ist hier in der Nähe.. :P
    Ja TPFanControl und ThinkFan laufen.. musste nur jeweils einen Sensor ausnehmen, weil der konstant Temp 11 auf 66 Grad setzt -> Lüfter fuhr nicht runter.

    hwmon /sys/devices/platform/thinkpad_hwmon/hwmon/hwmon4/temp13_input
    hwmon /sys/devices/platform/thinkpad_hwmon/hwmon/hwmon4/temp3_input
    hwmon /sys/devices/platform/thinkpad_hwmon/hwmon/hwmon4/temp10_input
    hwmon /sys/devices/platform/thinkpad_hwmon/hwmon/hwmon4/temp7_input
    hwmon /sys/devices/platform/thinkpad_hwmon/hwmon/hwmon4/temp14_input
    hwmon /sys/devices/platform/thinkpad_hwmon/hwmon/hwmon4/temp4_input
    hwmon /sys/devices/platform/thinkpad_hwmon/hwmon/hwmon4/temp1_input
    hwmon /sys/devices/platform/thinkpad_hwmon/hwmon/hwmon4/temp15_input
    hwmon /sys/devices/platform/thinkpad_hwmon/hwmon/hwmon4/temp5_input
    hwmon /sys/devices/platform/thinkpad_hwmon/hwmon/hwmon4/temp12_input
    hwmon /sys/devices/platform/thinkpad_hwmon/hwmon/hwmon4/temp9_input
    hwmon /sys/devices/platform/thinkpad_hwmon/hwmon/hwmon4/temp16_input

    #tp_thermal /proc/acpi/ibm/thermal (40, 0, 40, 0, 40, 40, 40, 0, 0, 0, 0, 0, 0, 0, 0, 0)
    (0, 0, 54)
    (1, 52, 60)
    (2, 55, 62)
    (3, 59, 69)
    (4, 64, 72)
    (5, 65, 75
    (6, 70, 80)
    (7, 75, 86)
    (127, 80, 32767)
    Bei meinem T14 Intel war auch die dreifache Menge drauf gespachtelt.. hat 'ne Menge gebracht das damals zu tauschen.
    Geändert von Herr Moehre (17.03.2021 um 08:47 Uhr)
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  5. #5
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    Folgend erstmal weitestgehend kommentarlos ein Video mit dem Ryzen auf 52 Watt, CPU Prime95 und Furmark Dauerlast und die Temperaturentwicklung.
    Ich denke, dass jeder, der mal bei plötzlicher Last seine Temperaturen bedacht hat weiß, wie diese hochschnellen.
    Bitte im späteren Verlauf wenn FurMark dabei ist, auf TPFanControl achten, das aktualisiert besser die Temperaturen.
    Fragen sind willkommen, weiterer Input folgt.
    Es ist natürlich kein Dauerzustand, ich habe Angst da etwas zu Grillen, beispielsweise die Spannungswandler.

    https://www.youtube.com/watch?v=FcN7cgSEB58

    55-56 Watt bringt einen Bluescreen sobald das Gerät zur Ruhe kommt, vorher drosselt das L14 auf 30 Watt, welches durch meinem Skriptlauf wieder auf 56 Watt geballert wird. Das ist Gewalt, nicht nachmachen, don't try this at home, whatever.

    Mein Plan sind ~40 Watt CPU TDP und ~47 Watt gesamt.. und dann im Sommer mal schauen was passiert.

    Als ich das Video oben kodiert habe, hatte ich 3,7 (!) GHz auf allen 8 Kernen (52 Watt) und kurz darauf 3,4 GHz und 46 Watt, ca. 200 FPS in H.264 "Slowest" Preset in Handbrake unter 1920x1080 als MKV ohne Ton.

    Die Erhöhung der Stromstärke habe ich unter Windows entfernt. Fahre nun wieder auf 50 Watt Fast und 45 Watt dauerhaft. Bei 95 Grad (statt 100 Standard) wird gedrosselt.
    Geändert von Herr Moehre (19.03.2021 um 21:54 Uhr)
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  6. #6
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    Hallo zusammen,

    es ist ein wenig Zeit vergangen seit meinem letzten Post. Die 52 Watt aus dem o.g. Video waren natürlich nur ein Test. Ich hatte eigentlich angepeilt, etwa mich bei 45 Watt TDP einzupendeln, was auch thermisch (mit zusätzlicher GPU Last) noch im Rahmen des Möglichen ist. Hierbei wird natürlich wenig Rücksicht auf die Spannungswandler genommen, das Stapm-Limit beim L14 ist bei "nur" 22 Watt (25 Watt beim T14 Gen 1 AMD).
    Wer mein o.g. Video gesehen hat und mal auf den Akkustand geschaut hat, dem ist vielleicht aufgefallen, dass der Akku in innerhalb von ca. unter 3 Minuten Volllast etwa 2% an Kapazität verloren hat. Hochgerechnet sind also etwa 2-3 Stunden Laufzeit möglich, im Netzbetrieb in der 40AJ ultra Dock mit 135 Watt Netzteil bei vollem Akku wohlgemerkt.
    Ich habe in der Dock dann ausgelotet, ab wann es für mich in einem vertretbaren Ausmaß ist, den Akku zu entladen, Schmerzgrenze hierbei sind ca. 1-3 Watt bei Volllast, bei ca. 38 Watt TDP und nur CPU Last erreiche ich keine nennenswerte Entladung mehr, schalte ich neben Prime95 ein FurMark dazu, entlädt sich der Akku wieder um bis zu 3 Watt bei gleichbleibender TDP. Aber diese Last ist rein theoretisch.
    Mit dem beigelieferten 65 Watt USB-C Netzteil kommt scheinbar geringfügig mehr Leistung an, wird genau so als 65 Watt Netzteil in Vantage gelistet, aber der Akku entlädt sich erst wenn ich das TDP Limit weiter erhöhe.
    Da ich bereits herausgefunden habe, dass die maximale TDP bei reiner CPU Last etwa bei 44 Watt liegt über einen Zeitraum von wenigen Minuten, habe ich das Long-Power Limit entsprechend auf 44 Watt erhöht für 60 Sekunden.
    Das Short Power Limit von 48 Watt ist konfiguriert, habe aber noch nie gesehen, dass es benutzt wurde, auch nicht wenn ich die ShortPower Time erhöhe.
    Als Stapm-Limit habe ich 39 Watt konfiguriert, der Akku entlädt sich also bei (theoretischer Dauervolllast) etwas, sollte aber über den Tag nicht großartig auffallen.

    Code:
    ryzenadj --stapm-time=60 --slow-limit=48000 --fast-limit=44000 --stapm-limit=39000 --tctl-temp=98
    Im Normalbetrieb läuft das L14 weitestgehend passiv oder auf kleiner Lüfterstufe, ich habe jetzt nach ca. 1 Stunde Uptime in der Dock und 18 Grad Umgebungstemp beim Schreiben dieses Textes 48 Grad CPU Temperatur, ohne Lüfter. Im Akkubetrieb liegend im Bett sind es knapp über 30 Grad, das Laptop hängt dann in der Luft mit vertikaler Basis.

    Aufgefallen ist mir, dass eine Änderung der Umgebungstemperatur nun deutlich mehr Auswirkungen auf die Thermik haben, habe ich bei ca. 18 Grad Umgebungstemp und 39 Watt TDP rein auf der CPU noch gemütliche ~90 Grad auf Lüfterstufe 7, sind es bei 20 Grad schon ~95 Grad bei Lüfterstufe 64.
    Hier merke ich beim Spielen von GTA 5 auch ein etwas lauteres Lüftergeräusch, liegt aber auch an meinen TPFanControl-Schwellwerten.

    Dennoch ist die Performance der Kühlung und auch des Gerätes in meinen Augen echt hervorragend, ich bin schon ganz gespannt, ob ich dieses oder nächstes Jahr eventuell an ein L14 Gen 2 mit Ryzen 7 5800U und 400 Nits LP FHD zu einem fairen Preis komme
    Ein Arbeiten mit VMs (Virtualbox unter Xubuntu) ist ebenfalls sehr fluffig, 3 Windows Server 2019 laufen gleichzeitig mit bis zu 60% CPU Last zeitgleich fluffig und können nebenher Updates installieren und neu starten.

    Das Einzige, was mir aufgefallen ist ist, dass unter Windows manchmal die konfigurierte TDP auf Standard zurückgesetzt wird, als hätte ich die Power-Schieberegler, die beim Ausklappen des Akkuzustandes erscheinen, bewegt. Da RyzenAdj über eine geplante Aufgabe alle 5 MInuten läuft, ist das allerdings fast zu vernachlässigen, man merkt aber in GTA 5 doch einen entscheidenen Framedrop und Hänger.

    Das "Problem" ist aber bekannt und z.B. RyzenController hat eine Funktion das Limit periodisch wieder erneut zu setzen, eventuell wechsel ich wieder die Software, ich habe ja nun keine Stromstärken mehr modifiziert.

    Natürlich bleibt langfristig abzuwarten, wie sich das Gerät mit der über 75% erhöhten TDP dauerhaft schlägt, ich bin da aber ziemlich zuversichtlich, da mir selbst das Gerät mit 154% mehr TDP noch nicht geplatzt ist, gab lediglich nach Lastabfall Bluescreens.

    Zu testen ist von meiner Seite aus noch der Akkubetrieb und das Verhalten damit, sofern das Gerät nicht über BIOS-Einstellungen hier drosselt, muss ich hier wohl echt was tun, unter Windows geht das mit RyzenCotnroller gut, unter Linux müsste ich mit einem Switch arbeiten, der ryzenadj entsprechend eines vorhandenen Akkubetriebes gedrosselt betreibt.

    Ich glaube kaum, dass der Akku der Belastung standhält.
    Geändert von Herr Moehre (27.03.2021 um 09:04 Uhr)
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  8. #7

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    Das liest sich alles spannend und interessant, muss ich schon sagen, mein 4800H ist ja im Prinzip sehr vergleichbar mit deinem freilaufenden 4750U.

    Mit RenoirMobileTuning habe ich da auch schon einiges machen können, aber das nutze ich letztendlich nur bei längeren Handbrake-Sessions...


    Aber eine Frage hätte ich am Rande: warum quälst du ein Laptop, wenn du die Leistung in einem kleinen Desktop-System ohne weiteres Tuning haben könntest?
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  9. #8

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  10. #9
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    ..ich habe auch irgendwie das Gefühl, dass der 4800H ein höher getakteter und stärker befeuerter 4750U mit etwas mehr L3 Cache ist.. oder umgekehrt letzterer halt weniger Stark.

    Zitat Zitat von Til Beitrag anzeigen
    ...Aber eine Frage hätte ich am Rande: warum quälst du ein Laptop, wenn du die Leistung in einem kleinen Desktop-System ohne weiteres Tuning haben könntest?
    Fairer Punkt. Zwei Geräte wären aber eins zu viel, doppelte Verkabelung und vermutlich doch schon große Abstriche am Mobilgerät, wenn das meiste Geld für ein ausreichend performantes Desktopgerät drauf geht.. und der Stromverbrauch wäre dann bei Weitem nicht so gut und unterwegs gäbe es wohl auch nicht viel Leistung.

    Zur Vorgeschichte: Habe ein T14 Intel letztes Jahr im Mai/Juni mit Preisfehler gekauft und wollte dies behalten, hatte mein T530 mit Quadcore und NVIDIA zugunsten des T14 verkauft, dann kamen größere Monitore und die eh schon veraltete Grafik war überfordert, trotz "Optimierungen"... dann kam ein super Angebot für das L14 mit R7 4750U, 16GB RAM und 512GB SSD + Windows.. habe also praktisch mit etwas Gewinn (sofern Zeit nichts wert ist) verkauft.

    Alles Andere sind halt meine Erfahrungen mit L490 und T14, die mir gezeigt haben, dass das Gerät zu mehr fähig ist, wenn man es vernünftig zusammenbaut und es mal laufen lässt. Also wieso nicht laufen lassen und nebenher etwas Spaß am Basteln haben?
    Selbst ohne die "Quälerei" auf jetzt 39 Watt TDP wäre das jetzt ein Gerät von dem Man sagen kann, dass es flott UND sehr kühl läuft.
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  11. #10
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    Akku-Erfahrung, 44W Volllast, Stock Betrieb

    Ich bin gerade am 6. April erstaunt, dass der Text nach dem Bluescreen am 3.4 jetzt doch wieder da ist.. schnell speichern
    Hintergrund ist, dass ich am Samstag beim Schreiben des Textes das Gerät mit Stock TDP auf Dauervolllast habe laufen lassen und nach Lastabfall genau wie mit erhöhter TDP ein Bluescreen kam..

    Hallo und frohe Ostern liebes Forum.
    Hello, great Eastern,
    Salut, joyseuses âques,

    if someone need this thread in englisch, let me know
    si quelqu'un a besoin de lire en français, laissez moi savoir..

    weiterhin benutze ich das L14 eigentlich meistens ohne auf die Parameter zu achten, möchte aber weitere Daten liefern.

    Zum einen der reine Akkubetrieb stand noch aus.. ich bin mittlerweile unter Windows wieder zurück auf RyzenController (Screenshot folgt, notfalls fragen, beim schreiben des Textes bin ich gerade Stock unterwegs für den 3. Teil des Eintrags) einfach weil RyzenController als GUI schneller die Soll-TDP neu setzt als RyzenAdj über eine geplante Aufgabe, die sich alle 5 Minuten wiederholt und die Schieberegler dort ausreichen.

    Der reine Akkubetrieb ist auf schätzungsweise 35 Watt Short/Long und 30 Watt dauerhaft "gedrosselt".. hier greift eine weitere Schutzfunktion, die ich nicht weiter evaluiert habe, habe halt mit der 48/44/39 Watt Konfig das Ding im Akkubetrieb auf Volllast gesetzt mit Prime95 und schnell eine Drosselung auf 25W erlebt.
    Die Schutzfunktionen sind nicht ohne Grund da.. ich habe früher sowohl (nachbau) Akkus überhalb der kritischen Temperatur betrieben, als auch einen T61-Wide 6-Zeller mit über 60 Watt.. muss nicht sein.. zumal hier auch einfach die Lebenszeit drastisch sinkt! Also bleibt im Akkubetrieb nahe des Originals.. Das T14 mit 25W TDP hat 4 Zellen im Akku, das L14 nur 3! Entsprechend ist die Belastung jeder einzelner Zelle auch höher.
    Also unter Windows wurde mittels Ryzen Controller Das Limit im Akkubetrieb anders gesetzt. Unter Linux werde ich eine If-Anweisung bauen und noch hier posten.

    Die 44 Watt Volllast habe ich ausprobiert bei etwa 19 Grad Raumtemperatur, folgend ein Graph, der bis 85°C ging, dann habe ich das gestoppt, einfach aus Zeitgründen, das sollte gerade einfach mal ein gutes Beispiel sein, wie gut der Kühler jetzt die Hitze abführt. Hierbei habe ich lediglich Prime95 laufen lassen, gleichzeitige Last mittels Furmark hätte die Kurve nochmals stark abgeflacht, da die GPU geographisch entfernt von den 8 CPU-Kernen auf dem Die liegt:

    85grad_Graph.png


    Ja, geschrieben hatte ich den Text mit Stock TDP und ohne TPFanControl.. also alles original auf maximaler Leistung! Witzigerweise dann 30W Short Boost, den ich sonst nie gesehen habe, 25 Watt Long Boost (ca. 8-9 Minuten) und dann 22 Watt dauerhaft. Also leicht unter dem T14 Gen1, was 25Watt konfiguriert hat, aber thermisch nicht sinnvoll abführen kann.
    Folgend der Graph, nach über 35 Minuten Dauerlast hatte ich dann Prime UND FurMark abgeschaltet und es kam schnell zum Bluescreen (Thread Stuck in Device Driver):

    Stock_Graph.png
    Das als Antwort auf die Frage, ob man das Gerät auch leise betreiben kann. also ja, kann man.. die Temperaturen sind sehr stabil und verhältnismäßig deutlich niedriger (schätze ca. 20 Grad).. Die roten Linien sind entsprechend CPU-Takt, CPU-Temp und GPU Auslastung in %, die Grünen Lüfterdrehzahl, CPU-PackagePower (TDP) und CPU-Last
    Eventuell mag jemand das mal mit einem Serien-L14 reproduzieren unter WIndows 10 20H2? Prime95 + FurMark 'ne halbe Stunde laufen lassen und dann im Abstand von unter 10 Sekunden beides stoppen und schauen was passiert?
    Ich mag nicht ganz ausschließen, dass diese "Phänomene" durch das Umstecken der SSD vom T14 Intel ins L14 AMD kommen.
    Ähnliche Phänomene habe ich im Akkubetrieb.. würde ich unter Windows 10 das L14 ohne weitere Konfigurationen betreiben hätte ich auf "Höchstleistung" weniger Leistung als unter "Erhöhte Akkulaufzeit"

    Jedenfalls bin ich beruhigt, dass diese Bluescreens nicht nur in Kombi mit der am Limit betriebenen TDP kommen.

    Es folgt bald noch ein weiterer Thread, in dem ich die verwendeten Tools einmal zusammenfasse, da in PNs gefragt wurde. Hatte da noch ein paar itneressante Dinge gefunden. Ansonsten bitte gerne hier Fragen im Thread stellen, dann werde ich diese auch möglichst zeitnah beantworten.

    Update 7.4.21: Mist

    Ich habe seit gestern Abend permanenten einen horizontalen Streifen, fast mittig im Display, war den Abend davor noch nicht. Wackeln am Bildschirm etc. hatte nicht geholfen, bleibt unverändert.
    Gestern ein BIOS Update gemacht, habe dieses aber zurückgespielt und es ist unverändert ab BIOS der Fall.
    Schaue nachher mal, ob ich bei entferntem Cover was sehe, gehe aber nicht davon aus.

    Das Blöde ist.. selbst wenn es "nur" ein Display Defekt sein sollte, muss beim Austausch die Kühleinheit ab.. also auch das Flüssigmetall, das will ich eigentlich nicht und ich glaube wenn der Techniker das sieht..
    Muss ich mal etwas überlegen.. vielleicht kann ich mit dem Fehler auch erstmal leben und ggfls. nachdem das L14 Gen 2 mit Low Power 400 Nits FHD mit dem neuen 5. Gen Ryzen draußen ist das mal auf Garantie machen..

    Ich wünsche allen einen schönen Start in den Tag
    e1032318-3a89-4c9d-84fa-7018ad7fbd2e.jpg
    Geändert von Herr Moehre (07.04.2021 um 06:31 Uhr)
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  12. #11
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    Thema: L14/L15 L14 Ryzen 7 4750U Unleashed - Lüfterstufe 1 mit Normal-TDP, Displaysch

    Lebt ihr noch? Die Resonanz hat doch stark nachgelassen, dennoch gibt es zumindest noch 1-2 Posts von meiner Seite aus.

    Also.. fangen wir mal an mit der Stock TDP, 30W Short, 25 Watt Long und 22 stapm TDP., letzteres weniger als die 25 Watt im T14. Ich habe hier das L14 auf dem Wohnzimmertisch bei ca. 20 Grad Raumtemperatur gehabt und mit 65 Watt Netzteil eingestöpselt.
    Habe mit einem Arbeitskollegen ein Skript getestet, und nebenher halt die Gunst der Stunde genutzt und 100% CPU Last produziert, mit Stock TDP allerdings Dabei wurde ich gefragt, ob ich zwischen "normaler", hochwertiger WLP und dem Flüssigmetall noch einen Unterschied merke.
    Aufgrund der Tatsache, dass ich das Flüssigmetall eigentlich immer nur mit Volldampf betrieben habe und das bisher absolut ohne Probleme oder großer Auffälligkeiten, wollte ich das direkt einmal mit Stock TDP demonstrieren.

    Also, Ryzen Controller aus, Höchstleistung auf den Prozessor (30/25/22 Watt) und Prime95 an.. achja und TpFanControl auf Lüfterstufe 1! Also ca. 2600 Umdrehungen und leise!

    Herausgefallen sind 76°C als maximaler Kerntemperatur bei ca. 20°C Raumtemperatur, wohlgemerkt ist hierbei die Gehäuseunterseite schon gut erwärmt worden, aber noch nicht so schlimm, wie ich es vom T14 kannte.

    Danach gab es eine Cooldown Phase von ca. 2 Minuten auf Lüfterstufe 7 und Volllast bei 44 Watt TDP mit Prime.. hier ging es von ca. 55 Grad langsam hoch.. bis 85 Grad und das relativ statisch.. großartige Sprünge gab es hier nicht, schon gar nicht über 85°C.

    Jetzt gerade unter Xubuntu beim Schreiben des Textes sind es beqeuem unter 50°C passiv gekühlt, ohne TDP Limit.
    Dies einfach als Demonstration, wie harmonisch das L14 läuft unter Windows und auch unter Linux.

    Also ja.. Flüssigmetall bringt eine Menge, wenn man es sich traut.. alternativ tut es auch gute Wärmeleitpaste schon deutlich besser als das, was Lenovo ausliefert.

    Die Schattenseite vom Flüssigmetall bzw. meiner Arbeiten spüre ich gerade selbst leider. Ich habe einen Displayschaden, ca. direkt in der MItte gibt es eine Horizontale Pixelreihe, welche durchgängig, aber von Links nach Rechts leicht abnehmend mit der Betriebsdauer einen dauerhaft grünen Streifen anzeigt.. also praktisch 1920 Subpixelfehler..
    Dieser Schaden KANN eigentlich NICHTS mit meinen Arbeiten zu tun haben, ein Problem mit dem Displaykabel oder mit der APU kann ich eigentlich ausschließen.

    Doof hierbei ist nur, dass für den Tausch des Panels bzw. des Displaydeckels der Kühler raus muss.. das Scharnier hängt darunter fest.
    Also was nun? Ich könnte versuchen das Flüssigmetall zu entfernen, was eine doofe Arbeit ist und eventuell eine weitere Gefahr mit sich bringt und dann versuchen, absolut Stümpferhaft eine Tube Wärmeleitpaste auf der CPU zu verteilen, dass es aus sieht, als wäre es original. Achja und hoffen, dass dem Techniker nicht auf fällt, dass da mal was gemacht wurde und es Probleme gibt, weil ein Panelfehler ja eventuell doch garantietechnisch durch irgendeine Zurechtlegung ergibt, weshalb der Panelfehler z.B: durch Überhitzung entstanden ist aufgrund nciht fachmännisch ausgeführter Arbeiten meinerseits..

    Also kurz: Ich verliere Zeit und Nerven, oder gewinne ein neues Panel.

    Ich nutze das L14 sowieso relativ selten mit dem Display, zu Hause ist es in der Dock, selten auf dem Sofa oder mal auf dem Bett.. wenn ich unterwegs bin, hängt eh meist ein Monitor dran, einfach weil er da ist und es ergonomischer ist. Deshalb bin ich mir derzeit noch nicht so sicher, ob ich überhaupt jetzt in den nächsten Wochen oder Monaten das Panel tauschen lassen muss.
    An der Stelle die Frage, ob es bei 3 Jahre VOS Probleme gibt, wenn ich das erst in 2 Jahren machen lasse?
    Klar, der Strich ist da und nicht schön und stört auch irgendwie.. aber da derzeit eh kaum Reisen und Urlaube möglich sind, kann ich eventuell damit leben, wenn es nicht schlimmer wird.

    Perspektivisch reizt mich ja das L14 Gen2 mit Ryzen 7 und dem 400nits LowPower Display, sofern das überhaupt bezahlbar wird oder konfigurierbar ist, derzeit sehe ich nur Intels mit dem 250nits Panel.

    Wäre das da und sagt zu, kommt dann da Flüssigmetall drauf und wird das neue Gerät... dann landet dieses L14 zu Verkauf oder in die Familie, je nach Preis, Interesse und so. Wichtig ist mir halt, dass es ein faires Gerät gibt...
    Transparenz halt
    Aber genug dazu, mal schauen was die Zeit bringt.

    Tools, kurz und knackig, Downloadlinks gibt es über die Herstellerseiten.
    Windows:

    * Prime95 -> CPU Last
    * FurMark -> GPU Last
    * Kombi aus Beiden -> Senkt die Temperatur aufgrund der Die-Bauart
    * HWINFO -> Name ist Programm, Sensoren wie TDP, Takt und Temperatur herausfinden oder aufzeichnen
    * GenericLogViewer: u.a. HWINFO Logs relativ einfach Graphisch auswerten, Excelt und CSV-Tools,versagen da eher
    * RyzenAdj -> Shell-Tool, worauf auch Ryzen Controller im Kern zum Teil zugreift, nur noch detailllierter mit einzelnen Stromstärken, die erhöht werden können (Siehe Github oder Helpfile)
    * Renoir Mobile Tuning (RMT) -> Ebenfalls Tool um Limits zu erhöhen (Granular wie RyzenAdj) , aber Stand April 2021 mit Sensor Abfrage des IST-STATUS, was ich bisher nicht so gefunden habe. nicht mal bei HWINFO
    * AMD μProf -> Unter Linux getestet, kann eine Menge, u.a. auch die Sensoren und die IST,-TDP herausfinden

    Linux:
    * "while true; do true; else done" -> 16x gibt auch 100% CPU Last
    * Furmark
    * RyzenAdj
    * AMD μProf
    * RyzenController eher semi gut, ich hatte mehr Nerven, ryzenadj über die Crontab jede Minute zu treten, als ryzen controller im Nutzerkontext automatisch zu starten
    Geändert von Herr Moehre (13.04.2021 um 07:13 Uhr)
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  13. #12
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    Doof hierbei ist nur, dass für den Tausch des Panels bzw. des Displaydeckels der Kühler raus muss
    Wieso willst du denn für den Paneltausch den Deckel abbauen? Das geht doch auch ohne Zerlegen wunderbar...
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  14. #13
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    Zitat Zitat von Mr. Natural Beitrag anzeigen
    Wieso willst du denn für den Paneltausch den Deckel abbauen? Das geht doch auch ohne Zerlegen wunderbar...
    Ich will da gar nichts zerlegen, aber in dem Video ist das Teil auch ausgebaut und beim Ausbau des Deckels muss der Kühler ab. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass das bei Garantiearbeiten auch so gemacht wird:

    https://pcsupport.lenovo.com/us/en/p...-amd-20u5-20u6
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  15. #14
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    Ja, der offizielle Weg ist so, aber der Techniker, der da anrückt, bekommt wahrscheinlich für den Auftrag 3-4 ZE gutgeschrieben, was ca. 20 Minuten entsprechen dürfte. Der zerlegt bestimmt nicht den ganzen Haufen, wenn er es nicht muss...
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  17. #15

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    Ich will da gar nichts zerlegen, aber in dem Video ist das Teil auch ausgebaut und beim Ausbau des Deckels muss der Kühler ab. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass das bei Garantiearbeiten auch so gemacht wird:

    https://pcsupport.lenovo.com/us/en/p...-amd-20u5-20u6
    Das ist ne gute Frage wie der Techniker das macht - die zweite Frage ob ihn dein Umbau stört wenn er schon vor Ort ist ...

    Mach doch eine Fall bei Lenovo auf und dann rückt der an mit Panel und Blende.

    Version 2 selbst ein Display anschaffen. (400 nits) ?!?
    Geändert von mcb (13.04.2021 um 11:03 Uhr)
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  18. #16
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    Mich stört mein Umbau, da ich nicht weiss ob ein (ggfls unvorsichtiges) Entfernen des Kühlers nicht das Flüssigmetall verteilt, das ist halt mein Problem. Müsste das also vorher einmal bereinigen.

    Ein eigenes Display anschaffen kommt mir nicht in die Tüte, da das Displaybezel sowie das Panel an sich geklebt sind, brauche ich diese Teile ja auch noch, Bezel kann nicht wiederverwendet werden.

    Den Hinweis von Mr. Natural finde ich fair, das überlege ich mir mal bis zum Ende der Woche, wäre ja ein Versuch wert. Werde ab Ende der Woche etwas länger mit dem L14 Display arbeiten, mal schauen wie schlimm es mit der Zeit dann wird.
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  19. #17

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    https://www.thermal-grizzly.com/prod...5-conductonaut

    Mit Kupferkühlern sollte das ja laut Beschreibung funktionieren. Wie "flüssig" ist das Zeug denn ?
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  20. #18
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    In etwa wie heißes Lötzinn und auch so schlecht zu verarbeiten, nur mit dem Vorteil, dass es nicht hart wird. Also schon sehr flüssig..

    Also so: https://www.youtube.com/watch?v=hdTsra-uLBI&t=300s
    Nur dass bei dem Conducnaut eine feine Spritze dabei ist.. die sollte man auch nutzen, siehe Startpost...

    Aber es leitet Strom und der Ryzen hat halt offene Kontakte, die ich mit dem Scotch Isolierband abgeklebt habe.
    Ich denke/hoffe, dass es ganz gut an CPU und Kühler klebt.. also das Flüssigmetall.
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  21. #19
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    L14 Ryzen 7 @ LiquidMetal Lüfterstufen Erfahrung, Schockmoment 0002 Beep Error, Bug?!

    Soo, gibt nochmal abseits des Displayschadens ein Update. Der Schaden fällt mir meistens kaum auf..
    Echt krass, der Balken ist sogar gerade auf dem Pixel genau da, wo der Schwarze Balken unter "Nachricht" ist, auf dem Foto, was ich Posten wollte ist das aber durch den Moiré-Effekt überdeckt

    Zum Einen wollte ich die Lüfterstufen und meine subjektive Akustik herausfinden:

    Stufe 6 und 7 sind gleich bei ca. 4400 Umdrehungen
    Stufe 5 ca. 4000rpm
    4: 3600
    3: 3200 ab da wird es angenehmer
    2: 3000
    1: 2550, leiser als eine Festplatte

    Stufe 64 (disengaged) 5500 Umdrehungen

    Entsprechend habe ich die Grenzen der Lüftersteuerung geändert:


    Code:
    (0, 0, 61)
    (1, 55, 67)
    (2, 65, 71)
    (3, 68, 77)
    (4, 72, 79)
    (5, 74, 84)
    (7, 80, 90)
    (127, 85, 32767)
    
    Zum Anderen habe ich das L14 halt einfach benutzt, dabei ist mir auch öfters der Streifen nicht mal sonderlich aufgefallen. Dennoch steht das noch auf der Garantieliste.

    Was ich aber hatte, war wohl ein Bug.

    Ich habe Windows 10 ein paar Stunden zum Spielen benutzen müssen, habe ohne Probleme dann mein Xubuntu 20.10 gestartet, dabei war dann der Bildschirm, der via USB-C Hub auf HDMI zu VGA Adapter angeschlossen war, sowie die angeschlossene Funktastatur tot, selbst ein neu Einstecken brachte nix.
    Also gab es einen Neustart, das L14 war dabie aufgeklappt und hatte Bild.

    Daraus kam eine Schleife aus einem Blackscreen, Pieptöne und der Tatsache, dass ich das L14 Mangels Emergency Reset hole UND 7 Sekunden den Powerknopf gedrückt halten nicht abschalten konnte:



    ...das Ding war echt nervig laut...

    Also blieb mir keine andere Wahl, als den internen Akku abzuklemmen.. soweit so gut, damit ich da nichts falsch mache, habe ich mich an das Video von Lenovo gehalten, dort wird eine Fahne.. naja eher schwarzes Klebeband zum abziehen benutzt.
    Habe ich auch versucht.. rutschte weg und ich glaube es gab dabei kurz einen Funken...
    Paranoid wie ich bin, hatte ich das Fenster offen!
    Das Gerät piepste weiter, es war sonst alles unauffällig und kühll. habe dann irgendwann den Stecker mit meinen Fingernägeln entfernt.. dann war Ruhe.
    Kurz darauf kam mein Vater in den Raum und meinte es riecht verbrannt (sagt vorher, dass die sich nicht übers Piepen wundern sollten, dass ich gerade Probleme habe)... ich habe verneint.. meinte das kann nicht sein und habe an dem offenen L14 gerochen... dann ergänzte er, dass es so riecht, als wenn jemand was erwärmte...
    ja, draußen grillte jemand... da hatte ich echt kurz Panik.

    Alles war gut, Akku abgeklemmt und Ruhe.. erstmal Pause..

    Habe mir Dann LenovoPCDiagnostic geladen und den Fehler (vom Video) auslesen lassen... 0002, Internal Bus Error, man muss das Board wohl tauschen.

    0002.jpeg


    Konnte ich nicht wirklich glaube, auch wenn es durch die Modifikationen möglich wäre..
    Habe mich daran erinnert, dass ich mit dem angeschlossenen USB-C Hub mit dem T14 auch ganz selten mal einen Blackscreen hatte, der erst nach 7 Sekunden Powerknopf drücken und Abklemmen des Gerätes weg ging.

    Aber die App ist nett und man kann sich alle potentiellen Fehler auflisten lassen. Schade finde ich, dass mein Fehler mit einem grünen Ausrufezeichen versehen ist.. dafür hat mein Baby aber laut und lange geschrien! EIn Fan Error, der aber noch zum Boot führt ist schlimmer laut Lenovo..

    Kurz darauf habe ich den Akku wieder angeschlossen, SSD und 2. RAM Riegel entfernt, lief... alles angestöpselt und lief auch wieder.. Seitdem keine Probleme mehr..

    Das einmal zu meinem Samstag.. ich denke es war ein Bug am "Bus", der einen "Internal Bus Error" erzeugt hat, also der USB-C Hub.. der lief danach ohne Probleme. Angeschlossen war dieser am Linken 2. USB-C Hub (oben Netzteil, um die 65W zu haben statt 58W). Dort hat das T14 den Thunderbolld Anschluss bei dem dessen SD-Kartenleser nicht funktionierte.

    In dem Youtube Video hat ein netter Mensch einmal seine gleichen Erfahrungen als Kommentar gepostet und mich bekräftigt, dass es sich wohl - abseits meiner Arbeiten - um einen grundligenden sporadischen Fehler handelt.

    Den USB-C Hub werde ich weiter betreiben, sehe keinen Grund es nicht zu tun... BIOS ist aktuell (April 2021).
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  22. #20
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    Soo, Hallo zusammen. In letzter Zeit war es etwas ruhiger hier.
    Das L14 läuft weiterhin auf Flüssigmetall und das absolut stabil und toll soweit, ich kann mich nicht beschweren.

    Einzig mit meinem 44 Watt Long Power Limit und 39 Watt Dauer-TDP war ich etwas auf Kiregsfuß, denn ich habe neulich mal ein paar Videos kodiert über einige wenige Stunden.
    Dies geschah über Windows mit Handbrake, weil Handbrake unter Linux den Ryzen nur zu 70-80% auslastet und entsprechend etwas langsamer kodiert.
    Nach ca. 2 Stunden war der ca. 65% volle Akku auf 0% Ladung und die Leistung stark gedrosselt, da war ich doch sehr erstaunt, da ich die 44 Watt Limit im Prime mit FurMark bei etwa maximal 5 Watt Entladung gesehen habe.. und nicht 15 Watt oder mehr.

    Durch die Kodierung der Videos ist der Ryzen fast dauerhaft im 44 Watt Long TDP Limit gerannt, statt auf 39 Watt, das führte zu einer deutlich erhöhten Entladung, zudem scheint beim Videokodieren der RAM und andere Komponenten auch etwas mehr Strom zu verbrauchen, als im Prime95 Burnin. Einen Blend Test in Prime hatte ich nicht gemacht bisher.


    Mit einem Limit von 39 Watt TDP liege ich beim Videokodieren beica. 3-4 Watt Entladung des Akkus, das ist für mich tragbar.

    Last_20210502.jpg


    Des Weiteren gehe ich nun langsam aber sicher die RMA und den Austausch des Panels an. Ich habe mir nochmal das L14 angesehen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass der komplette Displaydeckel angenommen werden muss, da das Display inkl. Dezel auch beim L14 mittlerweile geklebt und nicht wie vorher verschraubt ist, fehlt einfach der Platz um ohne Demontage vernünftig mit Werkzeug anzusetzen.
    Also muss auch der Kühler runter und das Flüssgmetall...

    Dazu habe ich mir nun ein zweites L14 gegönnt mit gleicher Ausstattung wie meins, dieses kommt nächste Woche und ich werde dort meine SSD und einen 16 RAM Riegel einbauen und 1:1 die gleiche Config fahren, wie jetzt mit Flüssigmetall.
    Ich bin gespannt, wie ein reines Stock L14 mit der Hardware sich verhält und vor allem wieviel TDP am Ende des Tages noch übrig bleibt.. ich schätze um die 25 Watt bei Lüfterstufe 64, mal sehen ob das klappt.
    Sobald sich dieses einige Tage bewährt hat, wird der Kühler getauscht, der vom neuen L14 kommt mit neuer WLP auf das alte Ryzen und der alte mit den Flüssigmetallspuren mit frischem Flüssigmetall auf das neue L14.
    Hintergrund des Ganzen ist, dass ich nicht absehen kann, wie es derzeit unter dem Kühler aus sieht.. hat sich das Isolierband aufgelöst, saue ich mit dem Flüssigmetall rum oder kann ich das einfach absaugen und langsam mit Q-Tips in rollender Bewegung entfernen? Alles spannende Fragen, die ich mir früher stellen werde, als ich es wollte.

    Entsprechend folgt auch hier ein Test der Config mit neuem Flüssigmetall, auch da bin ich gespannt, wie sich das verhält und vor Allem, ob die Performance abweicht.
    Das alte L14 bekommt dann eine RMA und hoffentlich ohne Murren ein neues Panel, dann entscheide ich, welches ich davon behalten werde, das andere geht entweder in den Bekanntenkreis oder für einen fairen Preis und natürlich auch mit der Geschichte hier ins Forum, da spiele ich mit offenen Karten. Sofern Flüssigmetall über ist, sind dann beide L14 damit ausgestattet.
    Geändert von Herr Moehre (21.05.2021 um 22:18 Uhr)
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