[Gelöst] Welches Smartphone mit langer Akkulaufzeit

Gelle! :thumbsup: - Aber so ist es nunmal, wenn man jahrelang gewisse Dinge gewohnt ist. Da werden Kleinigkeiten zu großen Problemen aufgebläht.

Mein gutes Lumia 640 hat mich jetzt knapp 5 Jahre sehr zuverlässig begleitet. An besten fand ich, dass einmal vorgenommene Einstellungen wie eingebrannt blieben und gut funktionierten, was bei Windows Desktop-Versionen ja nicht der Fall ist. Die Apps-Auswahl war überschaubar, aber für ein Business-Smartphone war alles, was man zum arbeiten benötigte, verfügbar. Windows Phone 8 war besser als Windows 10, bei dem einige Features nicht richtig funktionierten - besonders die Erinnerungsfunktion.

Positiv war der austauschbare Akku und ich hatte das Glück, vier Jahre nach Kauf des Smartphones noch einen neuen Originalakku zu bekommen. Das Kunststoff-Cover hatte zwar einen Riss durch die zahlreichen Stürze, aber saß immer noch bombenfest.
Wenig Schnickschnack, robust, zuverlässig, gute Empfangsstärke, der Akku musste maximal zweimal pro Woche geladen werden - für mich bisher das beste geschäftlich genutze Smartphone nach zwei Blackberrys (Blackberry-OS) und einem Samsung Galaxy S4.

du brauchst unbedingt eine SmartWatch ;-)
So ein Mist kommt mir nicht ins Haus. - Ich will wenigstens in Ruhe aufs Klo gehen können, ohne dass irgendwo ein Elektronikteil anfängt zu piepen oder brummen. :facepalm: :cursing:

Da binde ich mir lieber das Teil mit einem 1,5 m langen Bindfaden am Gürtel fest... (was 1985 bei einem meiner Rekruten mt dessen G3 gelappt hat, funktioniert auch 2020 bei einem Admin mit seinem Wischtelefon)

Edit:
Beitrag #52 erweitert
 
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Nachtrag:
nach einem Monat Nutzung bin ich mit dem OnePlus OnePlus 5 - 64GB Smartphone sehr zufrieden. Die Akkulaufzeit beträgt bei meinem Nutzungsverhalten (ab und zu Mails checken und einige relativ kurze Telefonate - im Schnitt ca. 3 - 5 Min. je Gespräch) 4-5 Tage. Als Hintergrundprozess laufen Threema Work, Signal und Telegram.

Ungewohnt, aber nicht weltbewegend ist nur, dass das Huawei - Ladekabel die Ladedauer des OnePlus erheblich verlängert und auch umgekehrt:
Mit dem jeweils eigenem Ladekabel sind die Smartphones nach einer Stunde aufgeladen, vertausche ich die Kabel, dauert der Ladevorgang bei beiden über 3 Std.
 
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Das OnePlus-Ladekabel hat einen Chip drin, der in Kombination mit dem originalen Ladegerät und eben einem OnePlus-Smartphone einen anderen Lademodi "freischaltet" (damals noch "DashCharge" genannt). Da hierbei nicht wie bei anderen Schnellladeverfahren die Spannung erhöht wird, sondern stattdessen die Spannung abgesenkt und der Strom erhöht wird, muss das Kabel das "abkönnen" und daher gibt es diese aktive Signalisierung im Kabel. Sobald du also ein anderes Ladegerät und/oder ein anderes Ladekabel benutzt, wird langsamer geladen. Meiner Erfahrung nach sind es ca. 3,5A bei DashCharge mit dem OnePlus-Zubehör und 1,5A ohne, die maximal beim OnePlus 5 als Ladestrom fließen. Daher die verlängerte Ladedauer. Übrigens sinken die 3,5A auch bei gleichzeitiger Benutzung kaum, die 1,5A können dagegen auch auf unter 1A fallen, wenn das Gerät gleichzeitig genutzt wird.

Warum das Huawei-Gerät mit dem OnePlus-Kabel auch langsamer lädt, ist mir aber ein Rätsel. Oder meinst du OnePlus-Kabel + OnePlus-Ladegerät? Dann wäre es wieder klar, weil der Schnelllademodus von OnePlus inkompatibel mit dem von Huawei ist.
 
Oder meinst du OnePlus-Kabel + OnePlus-Ladegerät? Dann wäre es wieder klar, weil der Schnelllademodus von OnePlus inkompatibel mit dem von Huawei ist.
Kabel und Netzteil von OnePlus.

Deine Erläuterung macht sinn. - Soviel zum Thema "Vereinheitlichung von Netzteilen und Anschlüssen" :cursing:
 
Ja, leider... Zwar hat man sich auf USB-C geeinigt, aber was darüber gesprochen wird, ist halt wieder nicht fix.

- USB2.0 erlaubt 5V und 100mA (0,5W) ohne aktive Aushandlung und 500mA (2,5W) mit aktiver Aushandlung
- USB3.0 erhöht die Grenze auf 900mA (4,5W)
- USB Battery Charge (USB-BC) erleichtert die Aushandlung (einfache Brücke statt aktive Kommunikation) und erlaubt 1,5A (7,5W)
- Abseits der Standards gegen einige Hersteller via USB-BC zusammen mit etwas intelligenter Elektronik, welche die Spannung minimal erhöht, um Kabelverluste auszugleichen, hoch bis 2,4A (12W)

Und dann kommen die Schnellladeverfahren...
- Qualcomm Quick Charge 1.0 (QC1.0) - erhöht nach aktiver Aushandlung die Spannung gegenüber USB-BC auf 6,3V bei 1,5A (9,45W), ist aber wenig verbreitet
- Quick Charge 2.0 (QC2.0) erlaubt dann in Stufen 5V, 9V, oder 12V, in Revision B auch 20V. Maximale Leistung wird bei Qualcomm in einem Werbevideo mit 24W (MicroUSB) bzw. 36W (USB-A und USB-C) in Revision A und 36W (MicroUSB) bzw. über 60W (USB-A und USB-C) angegeben. In allen anderen Quellen findet man aber 18W als Maximum. QC2.0 ist tatsächlich recht verbreitet auch an vielen älteren Smartphones sowie vielen PowerBanks zu finden.
- Quick Charge 3.0 (QC3.0) kann dann 3,6 bis 22V in 0,2V-Schritten aushandeln und je nach Spannung (und Implementierung?) 2,5/2,6 bzw. 4,6A. Die Angaben für die maximale Leistung schwanken dann wieder stark, in einer Quelle steht 18W, in der anderen 36W. QC3.0 findet man auch gar nicht mal so selten, ist auch recht verbreitet.
- Quick Charge 4/4+ ist genau genommen nichts anderes als eine Kombination aus QC3.0 und USB-PD (Power Delivery). QC4 kann beides und "schluckt" daher je nach Netzteil (bzw. genauer gesagt: handelt mit diesem aus) 3,6-20V bei QuickCharge-3/4-Anschluss und 5V oder 9V bei USB-PD-Anschluss. Die Angabe der maximalen Leistung schwankt wieder etwas, wird aber gern mit 18W (QC) bzw. 27W (USB-PD) angegeben.

Eine Liste der Quick-Charge-kompatiblen Geräte gibt's hier: https://www.qualcomm.com/documents/quick-charge-device-list

- inzwischen hat sich dann ja auch eine Spezifikation seitens des USB-Gremiums ergeben, nämlich USB-PD (USB Power Delivery), welche in Version 1 5V/2A (10W), 12V/5A (60W) und 20V/5A (100W) erlaubt, in Version 2 sind es 5V/3A (15W), 9V/3A (27W), 15V/3A (45W) und 20V/5A (100W).

Weitere Verfahren sind dann absolut herstellerspezifisch. Einige Verfahren basieren auf den vorhandenen Standards und haben nur einen eigenen Namen (z.B. MediaTek PumpExpress - basiert auf USB-PD), einige bewegen sich zumindest am Rande der Spezifikationen (z.B. Motorola TurboPower, basiert auf USB-PD, bewegt sich mit 5,7A statt 5A aber etwas außerhalb) und einige nutzen zwar ähnliche Methoden, sind aber AFAIK gar nicht im Rahmen der Standards. Eigentlich allen gemeinsam ist aber, dass der Strom (und damit auch Kabelverluste) gering gehalten werden, in dem für höhere Leistungen die Spannung angehoben wird.

Ausnahme sind Oppo mit VOOC (auch "SuperVOOC" in der neuesten Version), sowie das identische Verfahren von OnePlus (früher "DashCharge", jetzt "WarpCharge"), welche in der Regel den Strom erhöhen und die Spannung absenken, um direkt den Akku zu laden. Die Ladeelektronik wird so quasi zu gewissen Teilen in den Netzadapter verlagert und nicht mehr durch höhere Spannungen im Handy gespeist. Bedingung sind aber eben deutlich leistungsfähigere Kabel.

Lange Rede, kurzer Sinn: Dein OnePlus 5 kann "nur" die Standards USB-BC (5V/1,5A, 7,5W) sowie DashCharge(<5V, max. 4A, theoretisch 20W). Dein Gerät von Huawei spricht vermutlich USB-BC (7,5W) sowie Huawei SuperCharge, welches mit 5/9/10V und 2/4A (20/40W max.) arbeitet. Als Fallback mit dem jeweils anderen Ladegerät wird also USB-BC genutzt.

Positiv an der ganzen Geschichte: Google schreibt AFAIK inzwischen vor, dass neue Geräte USB-PD unterstützen müssen. Zwar nicht, welches Profil, aber immerhin. Das führt dazu, dass z.B. die neuen OnePlus-Geräte, die WarpCharge bis 30W (5V/6A) unterstützen, immerhin noch mit 15W an USB-PD-Geräten geladen werden, damit müssten knapp 90% Akkuladung in gut 1 Stunde möglich sein und schadet ggf. dem Akku auch weniger als so manches noch schnellere Ladeverfahren. Das OnePlus 5 lädt aber an USB-PD leider noch nur mit USB-BC-Geschwindigkeit.

Bin gespannt auf das OnePlus 8T im Herbst, das soll mit Super Warp Charge mit 65W geladen werden können... Am Kraut und Rüben bei den Schnellladestandards abseits USB-PD wird das leider aber wenig ändern.
 
Danke für diesen Thread, beantwortet viele Fragen. Wie ist denn der Empfang in der alltäglichen Nutzung?
 
@cuco
Mein Fazit:
Bei Zubehör Anschaffungen all den Hersteller speziefischen Kram ignorieren und sich nur auf das per USB spezifizierte zeugs verlassen.
Schnelleres Laden geht dann halt nur mit dem beim Handy mitgelieferten Kram.

Aus diesem Grund wird mein Fairphone 3 mit QC3 wohl nie schnell geladen werden :thumbsup:
Wobei ich jetzt 2h per USB-BC nicht als lahm empfinde.

Edit:
Das OnePlus hat ja einen vergelichbare akku größe wie das Fairphone. Wenn das über 3h dauert dann lädt das ja nicht mal per USB-BC :facepalm:
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei Zubehör Anschaffungen all den Hersteller speziefischen Kram ignorieren und sich nur auf das per USB spezifizierte zeugs verlassen.
Jein... Also grundsätzlich stimme ich dir zu, aber nicht immer muss man auf nette Funktionen der Hersteller verzichten. Ich habe mir z.B. tatsächlich den nicht gerade günstigen KFZ-Adapter von OnePlus geholt, weil damit einige Probleme beim Laden des Handys im Auto wegfallen. Bei mir wird das Smartphone im Auto nämlich nur angestöpselt, wenn es als Navi an der Scheibe hängt. Und wenn im Sommer die Sonne aufs Handy knallt und dieses erwärmt, zusätzlich Navi-App und maximale Bildschirmhelligkeit deutlich am Strom nuckeln und dann mit Ladeverfahren gearbeitet wird, die Hitze im Handy erzeugen (z.B. beim klassischen USB-BC), dann bleibt nicht mehr viel Ladestrom übrig, weil der Lade-IC den Ladestrom runterregelt, gleichzeitig aber maximaler Stromverbrauch durch Display und App anliegt. Da kann es durchaus sein, dass das Handy sich am Ladekabel hängend entlädt, zumindest aber sinkt der Ladestrom auf maximal 500mA und das Laden des Handys würde 5-7 Stunden dauern. Mit dem Adapter von OnePlus entsteht dagegen etwas weniger Wärme im Smartphone und der mögliche Strom ist deutlich höher. Damit wird das Smartphone auch im Sommer und bei Verwendung als Navi trotzdem noch ausreichend schnell voll.

Auch sonst muss man nicht grundsätzlich auf Schnellladeverfahren verzichten, denn Zubehörsteller haben teilweise "mehrfach" kompatible Verfahren. Beispiel wäre da Anker mit PowerIQ 3.0 (PIQ 3.0), was nichts anderes ist als ein Hybrid aus "intelligentem" USB-BC bis 2,4A (oder teilweise sogar 3A), Qualcomm QuickCharge 2/3/4 und USB-PD 2.0. Beispiel wäre Anker PowerPort+ Atom III, womit man alles, was USB-BC, QC2/3/4 und USB-PD 2.0 spricht, bis 45W laden könnnen müsste, theoretisch sind mit der Technik auch 100W möglich. Bei den letzten proprietären Dingen ist dann aber auch da Schluss. Für das OnePlus-Ladeverfahren braucht man dann doch noch wieder z.B. so einen Konverter: https://de.banggood.com/New-Version...o-VOOC-DASH-SCP-AFC-AFC-F6-005-p-1477066.html Der wandelt QC2.0/3.0 in Dash Charge/VOOC um. Ich habe eine ältere Version davon. Vorteil: Ich hatte tatsächlich ein paar Geräte, die QuickCharge sprechen (u.a. meine Powerbank) und kann jetzt auch dort Dash-Charge nutzen. Außerdem ignoriert das Ding den Chip im Kabel von OnePlus, so dass auch andere Kabel gehen. Allerdings ist dann der Strom nicht mehr so hoch wie mit den originalen OnePlus-Kabeln. >2A wird zumindest mit längeren Kabeln knapp. Eventuell ist die neue Version da aber noch besser, da scheint einiges an der Software optimiert worden zu sein - und die ganz neue Version schluckt zusätzlich auch USB-PD am Eingang :)

Wobei ich jetzt 2h per USB-BC nicht als lahm empfinde.
Naja, ich habe mich schon ein paar Mal darüber gefreut, dass ich ~60% Akkuladung in ~30 Minuten bekommen kann. Wenn der Akku leer ist und man nur wenig Zeit hat, bis man z.B. wieder los muss, ist das eine praktische Sache.

Das OnePlus hat ja einen vergelichbare akku größe wie das Fairphone. Wenn das über 3h dauert dann lädt das ja nicht mal per USB-BC :facepalm:
Der Akku hat laut Angabe 3.300 mAh am OnePlus 5, bei angenommenen 3,8V Nennspannung (könnte sogar noch etwas darüber liegen), sind das gut 12,5 Wh. Nehmen wir mal an: 1,5A erreicht USB-BC eh in der Regel nur theoretisch, praktisch sind es eher 1,3-1,4A. Davon gehen dann nochmal ~150mA ab, die das Handy sich selbst genehmigt. Bleiben also ca. 1,2A übrig. Wirkungsgrad beim Laden vielleicht 80%? Dann bleiben 4,8W für den Akku übrig. Damit kommt man schon auf ca. 2 Stunden 40 Minuten für den Ladevorgang. Dazu dann noch der sich verlangsamende Ladevorgang ab ca. 85-90%, damit landet man dann nicht mehr weit entfernt von 3 Stunden.
Dein Fairphone 3 kommt mit 11,4Wh Nennkapazität auf gut 2 Stunden 20 Minuten zuzüglich der Zeit bei >85%.
Das passt also schon mit USB-BC. Ohne USB-BC würden wir uns über Ladezeiten von deutlich über 5 Stunden unterhalten.

Mit 20W DashCharge sind beim OnePlus 5 mit ähnlichen Annahmen wie oben (3,5A tatsächlich, 150mA Eigenverbrauch, 80% Wirkungsgrad) halt 56 Minuten drin, zuzüglich der Zeit bei >85%.
 
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:confused: habe jetzt nur 3 Telefone mit usb-c testen können Pixel 3a, Fairphone 3 und Pixel 4 -> die laden alle mit dem Lenovo Thinkpad usb-c Netzteilen schnell.

Das Pixel 4 lädt auch am Thinkpad per usb-c schnell! :thumbsup:
 
Gerade mal geschaut, das Fairphone 3 steht nicht in der Liste der Quick Charge zertifizierten Geräte, scheint aber QuickCharge 2/3 zu unterstützen. Bei Benutzung des Lenovo USB-C-Netzteils dürfte da eigentlich nur USB-BC genutzt werden, die Ladezeit für einen kompletten Ladevorgang (0-100%) dürfte daher bei 2,5-3 Stunden liegen.

Pixel 3a und Pixel 4 nutzen dagegen USB-PD. Die laden daher auch am Lenovo Netzteil schnell, das ist nämlich auch USB-PD.

Am Thinkpad selbst dürfte keines deiner Geräte schnellladen. AFAIK kann keine USB-Buchse des Thinkpads einen Schnnelladestandard ausgeben. Nicht mal USB-BC. Der maximale Strom dürfte daher bei 900mA liegen.
 
Danke für diesen Thread, beantwortet viele Fragen. Wie ist denn der Empfang in der alltäglichen Nutzung?
Das habe ich noch nicht voll ausgetestet. Wenn ich daran denke, schaffe ich es am Freitag an meinem Referenzort in Idar-Oberstein.
Da die Mobilfunkanbieter nicht einmal in Städten flächendeckend Netzabdeckung bieten, haben wir hier ein Gewerbegebiet und zwei Schulzentren, an denen wenigstens bei schlechtem Wetter etwas EDGE möglich ist. Netz zur Telefonie ist in diesen Bereichen auch kaum vorhanden. Der Testort ist dann immer die gleiche Stelle. Huawei P10 Plus und P20 Lite haben bei schlechtem Wetter an dieser Stelle Netz, auch EDGE steht sporadisch zur Verfügung.

Zumindest habe ich mit dem OnePlus besseren Empfang in der Firma, als mit meinem letzten Blackberry, den ich vor knapp 5 Jahren gegen ein Lumia 640 ausgetauscht hatte.
 
Ja der Netzausbau könnte deutlich besser sein. Deshalb interessiert mich dieser Aspekt auch besonders. Leider wird in der Bewertung von Handys durch die Fachpresse selten erwähnt wie gut der Empfang ist. Als altmodischer Mensch ist das für mich jedoch ein Hauptkriterium. Erst heute war ich im Münchner Stadtzentrum in einer Firma deren Mitarbeitern das WLAN das Wchtigste war, denn die Mobilnetzabdeckung war auch bei geöffneten raumhohen Fenstern miserabel.
 
Wenn der Mitarbeiter noch ein "älteres" Handy hat, das "nur" UMTS vesteht und noch kein LTE, kann es durchaus sein, dass dort nichts mehr ankommt. Alle drei großen Mobilfunk-Provider schalten inzwischen vermehrt die UMTS-Antennen ab.
Die DTAG sichert den Kunden Empfang nur noch bis zum 31.12.2020 zu, Vodafone beendet UMTS am 30.06.2021 und Telefonica o2 braucht noch bis Mitte 2020. Aber gerade o2 und Vodafone haben in ländlichen Bereich schon viele UMTS-Antennen abgeschaltet.
Ein Kollege von mir hatte bisher bei o2 schnelleren UMTS-Empfang als DSL bei der Telekom. Jetzt hat er mitten in der Pampa Glasfaser, aber gerade noch EDGE im Netz von o2.
 
Passt genau hierzu:

704688578c2d85bfa5ed2ea55a4ea6b2.jpg
 
schneid eine Ecke ab und 2 neue Ecken entstehen.....
 
Übrigens habe ich diesen Adapter einfach mal gekauft. Es kam tatsächlich wie erwartet nicht die abgebildete Version, sondern der Nachfolger, so wie die Beschreibung und auch der Kommentar schon vermuten ließ. Nachteil: Statt eines USB-A-Steckers ist der Eingang jetzt eine USB-C-Buchse, man braucht also nun zwei statt ein Kabel zum Laden.
//EDIT: Achtung! Inzwischen hat dieser Adapter zwei teure Anker-Ladegeräte geröstet! Ich muss inzwischen stark von ihm abraten!! Kauft ihn nicht!
Vorteile:
- Deutlich kleiner als der alte (abgebildete) Adapter - etwas kleinere Grundfläche und nur noch zwei drittel Höhe dürften etwa halbes Volumen ergeben. Außerdem merkbar leichter
- Nimmt nun nicht nur QuickCharge am Eingang an, sondern auch Power Delivery. Habe es an einem QC2.0 und einem Lenovo PD Netzteil probiert, beides wurde einwandfrei "geschluckt"
- Gibt theoretisch auch SuperVOOC aus, damit sind bis zu 40W (statt 20W mit VOOC/DashCharge) möglich, entsprechendes Endgerät und entsprechende Leistung am Eingang vorausgesetzt
- während der alte Adapter bei mir mit dem Originalkabel auch nahezu die originale Geschwindigkeit erreicht wurde, waren es mit alternativen Kabeln deutlich weniger. Am besten war noch ein Anker Powerline+ II, mit dem ich auf etwa 1,8-1,9A kam, also immer noch deutlich weniger als die 3,5A des originalen Kabels, aber mehr als die ~1,1-1,3A ohne Adapter. Mit dem neuen Adapter erreiche ich mit dem selben Anker Powerline+ II nun ziemlich genau 1A mehr, also 2,8-2,9A. Das ist schon eine merkbare Verbesserung. Allerdings: Die Stecker des Anker Kabels werden bei diesen Ladeströmen schon leicht warm. Viel mehr geht da wirklich nicht mehr.


Dazu habe ich noch dieses "Baseus"-Kabel bestellt: https://de.banggood.com/Baseus-5A-S...-Mate-20-OPPO-Find-X-Oneplus-6-p-1386157.html
Damit schaffe ich auch ~3,2A mit dem Adapter. Außerdem wird dieses Kabel auch am originalen OnePlus DashCharge Netzteil als kompatibles Kabel erkannt und schafft dort 3,5A so wie die originalen OnePlus-Kabel (und nicht nur ~1,3A wie normalerweise mit nicht-original-Kabeln). Im Gegensatz zum Anker-Kabel bleibt dieses außerdem auch an den Steckern kalt. Es ist dafür aber nicht ganz so flexibel. Also es ist schon ziemlich flexibel, aber im direkten Vergleich ist das Anker-Kabel doch deutlich "weicher".

Lieferung kam nach 11 Kalendertagen bei mir an.

//EDIT: Das verlinkte Kabel gibt es nur in 1m Länge. Hier sollte es ein Kabel vom gleichen Hersteller in gleicher Kompatibilität auch noch in 2m geben: https://de.banggood.com/Baseus-Cafu...Mi10-Redmi-Note-9S-S20-S20+-5G-p-1706413.html (bei den Produktvarianten 2m auswählen)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also mir geht diese Netzteil- und Adapter-Sache gehöri gegen den Strich.
Man wird dadurch immer unflexibler.

Ich bleibe jetzt bei meiner derzeitigen Lösung mit dem Oneplus-Netzteil für beide Smartphones zu Hause. Abends habe ich genug Zeit, auch mal längere Ladezeiten in Kauf zu nehmen, ohne dass das Gerät über Nacht am Ladegerät hängen muss.
Es ist dafür aber nicht ganz so flexibel.
Das Original-OnePlus-Kabel ist auch ziemlich strack ;)
 
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