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Thema: T440 mit Win8.1 auf 1.SSD, Ubuntu install 18.04 auf m.2 SSD

  1. #1

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    Frage T440 mit Win8.1 auf 1.SSD, Ubuntu install 18.04 auf m.2 SSD

    Hallo Forum,
    ein Freund hat ein T440 mit Win8.1 auf der 1. SSD (128GB). Er möchte Kubuntu auf einer 128GB m.2 SSD haben. Ich wollte diese Installation durchführen, hatte bisher aber keinen Erfolg.
    nach der Linux installation kann das T440 nicht von der 2. SSD Booten. Es findet keinen Bootloader. Es findet nur immer die Win8.1 installation.
    Das T440 steht im UEFI Bios auf Secure Boot und UEFI Boot only, kein CSM.

    Ich wollte das Linux getrennt auf der 2. SSD installieren und über das Bootmenue von Lenovo die BS Auswahl vornehmen.

    1. Frage: ist es Möglich auf der M.2 SSD 128GB ein Bootfähiges Linux zu installieren, Wo muss der Bootloader von Linux hin?

    2. Frage: wie muss ich den BIOS einstellen das die Installation funktioniert und auch das Windows weiterhin mit UEFI booten kann?

    Danke für Eure Hilfe
    Geändert von siggi_X2** (31.03.2019 um 15:44 Uhr)

  2. #2

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    Ansich geht das ich boote im Bios-Mode

    - Windows auf sda (2,5 Zoll)
    - Linux auf die m.2 (sdb)

    Grub auf sdb

    und im Bios die m.2 als erstes Startlaufwerk ...
    T440s - no camera, no microphone, Trackpad with 3 buttons, 2x SSDs, ChiMei/Innolux FHD
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  3. #3
    Ubuntuversteher Avatar von linrunner
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    Zitat Zitat von siggi_X2** Beitrag anzeigen
    Das T440 steht im UEFI Bios auf Secure Boot und UEFI Boot only, kein CSM.
    Falls das BIOS die ganze Zeit so eingestellt war, muss das Ubuntu-Installationsmedium auch im UEFI-Modus gestartet gewesen sein. Mit Secure Boot kommt Ubuntu ebenfalls klar. Soweit hast Du alles richtig gemacht.

    Bei einer UEFI-Installation landet der Ubuntu-Bootloader nicht auf der 2. SSD, sondern auf der (von Windows her) vorhandenen EFI-Partition der 1. SSD (erkennbar am Partitionstyp ef00). Bei UEFI startet man nicht "Platten" sondern in der Liste im NVRAM eingetragene Bootloader.

    Der Versuch via F12 oder Manipulation der Bootreihenfolge die 2. SSD direkt zu starten, dürfte daher fehlschlagen. Allerdings sollte im F12-Bootmenü ein Eintrag "Ubuntu" zu finden sein.

    Falls der Eintrag fehlt, bitte mal das Ubuntu-Installationsmedium starten und folgende Terminlausgabe im Codeblock (der #-Knopf im erweiteren Forumseditor) zeigen:
    Code:
    sudo efibootmgr -q
    Gruß, linrunner
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  4. #4

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    Zitat Zitat von linrunner Beitrag anzeigen
    Falls das BIOS die ganze Zeit so eingestellt war, muss das Ubuntu-Installationsmedium auch im UEFI-Modus gestartet gewesen sein. Mit Secure Boot kommt Ubuntu ebenfalls klar. Soweit hast Du alles richtig gemacht.

    Bei einer UEFI-Installation landet der Ubuntu-Bootloader nicht auf der 2. SSD, sondern auf der (von Windows her) vorhandenen EFI-Partition der 1. SSD (erkennbar am Partitionstyp ef00). Bei UEFI startet man nicht "Platten" sondern in der Liste im NVRAM eingetragene Bootloader.

    Der Versuch via F12 oder Manipulation der Bootreihenfolge die 2. SSD direkt zu starten, dürfte daher fehlschlagen. Allerdings sollte im F12-Bootmenü ein Eintrag "Ubuntu" zu finden sein.

    Falls der Eintrag fehlt, bitte mal das Ubuntu-Installationsmedium starten und folgende Terminlausgabe im Codeblock (der #-Knopf im erweiteren Forumseditor) zeigen:
    Code:
    sudo efibootmgr -q
    Hat UEFI eigentlich irgendwelche wirklichen Vorteile?
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  5. #5

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    Danke für die schnelle Antwort

    Zitat Zitat von linrunner Beitrag anzeigen
    Der Versuch via F12 oder Manipulation der Bootreihenfolge die 2. SSD direkt zu starten, dürfte daher fehlschlagen. Allerdings sollte im F12-Bootmenü ein Eintrag "Ubuntu" zu finden sein.
    Genau das ist mein Problem, habe Kubuntu installiert und den Bootloader auf die 2. SSD installiert. aber im F12-Bootmenue wird die Kubuntu-Installation nicht angezeigt. Bei der Automatischen Installation von Kubuntu gibt es keine Möglichkeit das System auf der 2. SSD zu installieren, dafür muss ich auf "etwas anderes" klicken. beim ersten Versuch habe ich dann eine Rootpartition angelegt und eine Swap-Partition, keine Home-Partition. Den Bootloader hatte ich auf die 2. SSD installiert. Nach dem Booten war dann kein Kubuntu-Booteintrag zu finden. Mein Gedanke war die 1. SSD nicht anzutasten (kein Bootloader auf der 1. SSD) und nur im F12 Menü das System auszuwählen. Muss ich bei einer SSD eine extra Boot-Partition anlegen?

    Danke für den Hinweiss den Bootloader auf der 1. SSD in die EFI-Bootpartition zu packen. Kann ich das nachträglich im Terminal machen?

    Ich poste die Meldung des Terminals am Dienstag Abend oder Mittwoch.

  6. #6
    Ubuntuversteher Avatar von linrunner
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    Bevor ich dir irgendetwas vorschlage, möchte ich sehen, was die Installation genau erzeugt hat. Bitte zusätzlich zu oben noch folgende Ausgabe (zeigt die Partitionierung):
    Code:
    sudo parted -l
    Bei der Frage nach dem Passwort einfach <Enter> drücken.
    Gruß, linrunner
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  7. The Following User Says Thank You to linrunner For This Useful Post:
  8. #7

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    Ich habe den ersten Befehl ausgeführt, das Ergebniss:
    HTML-Code:
    To run a command as administrator (user "root"), use "sudo <command>".
    See "man sudo_root" for details.
    
    kubuntu@kubuntu:~$ sudo efibootmgr -q
    kubuntu@kubuntu:~$ sudo efibootmgr -q
    kubuntu@kubuntu:~$ 
    Der 2. Befehl bringt folgende Anzeige:
    Code:
     kubuntu@kubuntu:~$ sudo parted -l
    Model: ATA TOSHIBA THNSNJ12 (scsi)
    Disk /dev/sda: 128GB
    Sector size (logical/physical): 512B/512B
    Partition Table: gpt
    Disk Flags: 
    
    Number  Start   End    Size   File system  Name                          Flags
     1      1049kB  316MB  315MB  ntfs         Basic data partition          hidden, diag
     2      316MB   420MB  105MB  fat32        EFI system partition          boot, esp
     3      420MB   555MB  134MB               Microsoft reserved partition  msftres
     4      555MB   128GB  127GB  ntfs         Basic data partition          msftdata
    
    
    Model: ATA TS120GMTS420S (scsi)
    Disk /dev/sdb: 120GB
    Sector size (logical/physical): 512B/512B
    Partition Table: gpt
    Disk Flags: 
    
    Number  Start   End    Size    File system     Name  Flags
     1      1049kB  112GB  112GB   ext4
     2      112GB   120GB  8191MB  linux-swap(v1)
    
    
    Warning: The driver descriptor says the physical block size is 2048 bytes, but
    Linux says it is 512 bytes.
    Ignore/Cancel? i                                                          
    Model: USB DISK (scsi)
    Disk /dev/sdc: 16,0GB
    Sector size (logical/physical): 2048B/512B
    Partition Table: mac
    Disk Flags: 
    
    Number  Start   End     Size    File system  Name   Flags
     1      2048B   6143B   4096B                Apple
     2      8282kB  10,8MB  2523kB               EFI
    
    
    kubuntu@kubuntu:~$
    Ich habe das System jetzt nochmal installiert. Den Grub Bootloader habe ich in die EFI partition auf der 1. SSd gepackt.
    Leider Startet der T440 nicht von Linux.

  9. Grund
    Doppelpost durch Spam-o-matic - beachte Meldungen der Forensoftware

  10. #8

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    Hallo Forum,
    ich habe es geschafft. Die Lösung war einfacher wie gedacht. Im UEFI-Bios die Funktion Secure-Boot deaktiviert, dann Linux installiert und anschliessend wieder Secur-Boot aktiviert.
    Bei der Linux installation -Manuelle Partitionierung - wählen, dann zuerst /root Partition erstellen, dann Swap-Partition erstellen, dann Bootloader auf EFI teil der 1. SSD installieren.
    Fertig.

    - - - Beitrag zusammengeführt - - -

    Zitat Zitat von linrunner Beitrag anzeigen
    Bevor ich dir irgendetwas vorschlage, möchte ich sehen, was die Installation genau erzeugt hat. Bitte zusätzlich zu oben noch folgende Ausgabe (zeigt die Partitionierung):
    Ich hatte Dir schon eine Antwort gesendet, aber die ist irgendwie blockiert worden. da war einen Meldung wegen Administrator oder sowas hier vom Forum. Danach habe ich dann die Neuinstallation probiert mit der Secure-Boot Einstellung im Bios. Den Tip habe ich bei Ubuntuusers.de unter EFI Problembehebung gefunden.

  11. #9
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    Dass efibootmgr -q keine Ausgabe zeigt, bedeutet wohl, dass das Livesystem in dem Fall nicht im UEFI-Modus gestartet war.
    Gruß, linrunner
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  12. #10

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    Ich hatte mir einen Stick mit Rufus erstellt. die anderen Installationen wurden mit einer DVD durchgeführt. der T440 steht ausdrücklich auf uefi ohne csm-support.

  13. #11
    Ubuntuversteher Avatar von linrunner
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    Wir müssen wohl damit leben, dass die Ursache im Dunkeln bleibt. Freut mich auf jeden Fall, dass es im 2. Anlauf geklappt hat .
    Gruß, linrunner
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  14. #12

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    Hat es irgendwelche Nachteile wenn ich ohne Secure-Boot installiere? Jetzt läuft das TP ja wieder im Secure-Boot modus.

  15. #13
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    Wenn es mit Secure Boot startet, ist alles fein.
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  17. #14

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    Dann ist diese Anfrage als Gelöst zu markieren.

    Danke an das Forum

  18. #15
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    Zitat Zitat von siggi_X2** Beitrag anzeigen
    Dann ist diese Anfrage als Gelöst zu markieren.
    Kannst Du selbst: 1. Post --> <Erweitert> --> "[gelöst]" im Titel hinzufügen
    Gruß, linrunner
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