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Thema: Mobiler Zugriff auf Daten in Firma

  1. #21
    Avatar von thatgui
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    Zitat Zitat von qwali Beitrag anzeigen
    Keiner von euch geht darauf ein, das eine EINFACHE (das sind Architekten - die wollen nix von "Installier mal unsere Rootzertifikat auf deinem Tablet" hören) und SELEKTIVE (begrenzter Platz auf dem Tablet) Auswahl der Daten zur OFFLINE (Keller)-Nutzung nötig ist.
    Onedrive ?

    Zitat Zitat von qwali Beitrag anzeigen
    Ich wiederhole also nochmal - eine lokal installierte Cloudlösung mit Zugriff auf euren vorhandenen Dateiserver und Clients für Tablets und Computer sowie einer einfach zu nutzenden Offline-Funktion. Nextcloud bzw. Owncloud kann dies erfüllen. Ich setze genau ein solches Szenario bereits gut damit um.
    Würde ich natürlich auch gerne empfehlen, ist nur die Frage, was der Junge Herr, der anscheinend zukünftig die lokale IT repräsentieren soll, leisten kann/will/soll. Wenn man die Daten nicht einem externen Nextcloud-Dienstleister anvertrauen möchte, kann das schon komplizierter werden, das System einzurichten und auch lokal aktuell zu halten.

  2. #22

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    Weiterhin erstmal vielen Dank für die Beiträge. Besonders qwali@#17 trifft es vermutlich auf den Punkt :/
    Ich versuche mal zusammenzufassen (ohne jetzt zu allem eine fundierte Meinung zu haben):


    VPN-Tunnel mit RDP
    Ich glaube sogar, dass wir das bei einem Kollegen derzeit schon nutzen.

    VPN-Tunnel mit speziellen Programmen
    team2work SecStick, Zerotier One...

    WebDAV (verschlüsselt)
    Probleme mit zu großen Datenmengen?

    Microsoft-Cloud-Produkte
    Finde ich sehr spannend. Könnte aber Probleme mit der DSGVO geben. Da bin ich bei dem, was Gummiente in #15 schrieb.

    Lokale Cloud
    Nextcloud, Owncloud...
    Ich schätze mal, dass diese Lösung am rundesten laufen würde. Nur sehe ich hier auch einiges an Verwaltungsaufwand - zum einen für den Administrator, zum anderen für den User.

    NAS (z.B. Synology)
    Da wir ja schon einen Windows-Server haben, scheidet das vermutlich aus.


    Leider noch ein nerviger Hinweis: Es sind zwar alles Windows-Rechner in der Firma - aber noch mit Windows 7. Die Umstellung ist für irgendwann 2019/2020 geplant.

    Nochmals zu meiner Motivation: Ich werde nachher die gewählte Lösung weder selbst installieren, noch verwalten. Das macht vermutlich unser Dienstleister. Aber ich will ordentlich mitsprechen können und am Ende wissen, dass weder mit Kanonen auf Spatzen geschossen noch etwas Halbgares installiert wurde.

    - - - Beitrag zusammengeführt - - -

    Zitat Zitat von thatgui Beitrag anzeigen
    ...ist nur die Frage, was der Junge Herr, der anscheinend zukünftig die lokale IT repräsentieren soll, leisten kann/will/soll. Wenn man die Daten nicht einem externen Nextcloud-Dienstleister anvertrauen möchte, kann das schon komplizierter werden, das System einzurichten und auch lokal aktuell zu halten.
    Du triffst es auf den Punkt. Der andere Kollege und ich werden sicher nicht die komplette IT administrieren, dafür aber immer angesprochen werden, wenn etwas nicht klappt wie gewünscht...

  3. #23
    Avatar von thatgui
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    Zitat Zitat von kingduevel Beitrag anzeigen
    VPN-Tunnel mit RDP
    Ich glaube sogar, dass wir das bei einem Kollegen derzeit schon nutzen.
    VPN-Tunnel mit speziellen Programmen
    team2work SecStick, Zerotier One...

    WebDAV (verschlüsselt)
    Probleme mit zu großen Datenmengen?
    Wäre prinzipiell eine Lösung, die aber von einer immer vorhandenen Internetverbindung ausgeht, sofern man nicht noch ein Synchronisieurngstool einsetzt (wie z.B. das von monoroyd vorgeschlagene Syncthing)

    Zitat Zitat von kingduevel Beitrag anzeigen
    Microsoft-Cloud-Produkte
    Finde ich sehr spannend. Könnte aber Probleme mit der DSGVO geben. Da bin ich bei dem, was Gummiente in #15 schrieb.
    Meine persönliche Meinung: Microsoft ist bääh, und jeder weitere Nutzer Ihrer Dienste schränkt die Zukunft weiter ein.
    Versuch einer objektiven Meinung: Microsoft selbst und diverse Dienstleister bieten eine Menge Infomaterial was die Compliance in der Beziehung angeht: ich denke mal schon, dass dies man auch heute schon aus rechtlicher Sicht sicher Microsoft-Cloud-Produkte im Einklang mit der DSGVO nutzen kann.


    Zitat Zitat von kingduevel Beitrag anzeigen
    Lokale Cloud
    Nextcloud, Owncloud...
    Ich schätze mal, dass diese Lösung am rundesten laufen würde. Nur sehe ich hier auch einiges an Verwaltungsaufwand - zum einen für den Administrator, zum anderen für den User.
    Zitat Zitat von kingduevel Beitrag anzeigen
    Du triffst es auf den Punkt. Der andere Kollege und ich werden sicher nicht die komplette IT administrieren, dafür aber immer angesprochen werden, wenn etwas nicht klappt wie gewünscht...
    ....
    Nochmals zu meiner Motivation: Ich werde nachher die gewählte Lösung weder selbst installieren, noch verwalten. Das macht vermutlich unser Dienstleister.
    Wenn die Hauptarbeit tatsächlich ein Dienstleister stemmt, sollte Nextcloud auf jeden Fall auf der Liste bleiben. Nutzerverwaltung in Nextcloud ist ziemlich einfach (und Meiner Meinung auch nicht komplizierter als der Portaldschungel von MS), der Desktopclient ist auch ohne großes IT-Wissen einrichtbar und die mobilen Applikationen sind über die Standard-Stores verfügbar.

  4. #24

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    Nur mal zum Nachdenken: Laut Verfassungsschutz gab es in Ö alleine 2015 einen unmittelbaren Schden aus "freundlicher Spionage" von 1.5 Milliarden Euro. Zumindest in Ö darfst du nach der DSGVO Clouddienste nicht zum Speichern persönlicher Daten verwenden, sofern dir der Anbieter nicht DSGVO konforme Sicherheit (was auch auch immer das sein mag) vertraglich zusichert. Kümmern tut das natürlich bisher niemanden. Und es gibt keine Cloud, es gibt nur den Rechner eines anderen.

  5. #25
    Avatar von thatgui
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    Zitat Zitat von zwieblum Beitrag anzeigen
    Nur mal zum Nachdenken: Laut Verfassungsschutz gab es in Ö alleine 2015 einen unmittelbaren Schden aus "freundlicher Spionage" von 1.5 Milliarden Euro. Zumindest in Ö darfst du nach der DSGVO Clouddienste nicht zum Speichern persönlicher Daten verwenden, sofern dir der Anbieter nicht DSGVO konforme Sicherheit (was auch auch immer das sein mag) vertraglich zusichert. Kümmern tut das natürlich bisher niemanden. Und es gibt keine Cloud, es gibt nur den Rechner eines anderen.
    Hier muss man eventuell unterscheiden (in meiner Funktion als engagierter Laie, habe ich da natürlich 0 Fachkompetenz):
    Es gibt einen Unterschied zwischen dem, was "im Gesetz" steht, und der normativen Kraft des faktischen, die die Realität schafft: Es gibt bereits etliche öffentliche Einrichtungen und Anstalten des öffentlichen Rechts die Cloud - Produkte von MS einsetzen, die machen das natürlich auch aus einem gewissen Zwang heraus, rennen aber auch nicht blind in Ihre Verderben, Microsoft geht das Thema auch sehr offensiv an (z.B. hier https://info.microsoft.com/DE-SCRTY-...splayPage.html). Ich denke mal, dass die das nicht machen würden, wenn das Heer von Anwälten in MS Diensten die DSGVO nicht komplett zerpflückt und entsprechende Schlupflöcher gefunden hatten und/oder entsprechende Handlungsempfehlungen an das MS Management zurückgespielt hätten.

  6. #26

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    M$ macht das, was alle anderen auch machen: nichts. Die Haftung bleibt zu 100% bei dir als Benutzer des Dienstes hängen - steht ja auch so auf der M$-Seite (und die ist ja auch nur ein Beispiel). Ok, es seht nicht direkt dort, aber "..bieten wir Ihnen die einzigartige Gelegenheit, Lösungen und Angebote zur Datenschutz-Grundverordnung von Microsoft-Partnern kennenzulernen .." heißt nun mal nichts anderes als "jemand anderer Trägt die Haftung".

  7. #27

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    Telefonat mit dem Dienstleister, um ihm erstmals unser Anliegen zu berichten, erledigt. Seine erster Einwand war der hier auch schon genannte, dass man bei gewissen Lösungen eine ständige und gute Internetverbindung benötigt. Er scheint am ehesten wohl zu einer eigenen Cloud zu tendieren. Wenn man nachher merkt, man braucht mehr oder sonstwas, dann kann man ja weiter sehen. Wir sehen das jetzt auch so: Erstmal anfangen!

    Wobei wir auch bemerkt haben, dass es sich wirklich auch rentieren muss, wenn man neben den Anschaffungskosten dazu noch pro Tablet ein Mobilfunkvertrag kommt. Summiert sich am Ende ja auch...

    Ich halte Euch auf dem Laufenden

  8. #28

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    Hi, mich würden folgende angaben interessieren.
    Wie groß, bzw wie viel MA hat die Firma? Wie viel von den Anwendern sind auf der Baustelle im Außeneinsatz unterwegs? Welche CAD Software ist im Einsatz? Hat die CAD Software eine Datenverwaltungslösung vom Hersteller?
    Ich habe hier jetzt schon viele Ansätze zur Lösung gelesen. Aber welche Lösung eingesetzt wird hängt von den Rahmenbedingungen ab.
    Aus der Beschreibung eurer Infrastruktur lese ich hab, dass ihr Datei / File basiert arbeitet. Ich schließe daraus, dass euer unternehmen ein kleineres ist.
    Welches Budget steht für euch zur Verfügung?

    Wenn ihr ein eher kleineres unternehmen seid, geht die Lösung eher in die Richtung, dass euer Dienstleister oder eure IT selbst eine Synchronisierung mit irgendeinem Cloud Service oder einer lokalen halb-automatisierten Synchronisierung auf die Clients bewerkstelligt.

    Wenn euer Unternehmen etwas größer ist, würde ich mich eher nach einem spezialisierten Dienstleister umhören, der eine Art Projektmanagementumgebung im Architekturbereich anbietet.

    Viele Grüße Ole

  9. #29

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    Also es handelt sich um ca. 40 Mitarbeiter und anfangs den 8 Bauleitern, wo wir jetzt speziell die Lösung suchen. Was in Zukunft kommt, sieht man dann. Budget ist offen - alles was einwandfrei und intuitiv läuft und sich auch als produktiv und nicht bloß als Spielerei herausstellt ist in Ordnung. Derzeitige Dateistruktur im Architekturbereich dateibasiert, in der Wohnungsverwaltung mittels Programm. Das CAD-Programm bietet glaube ich auch irgendwie sowas wie ein Portal, aber das würde ich jetzt erstmal außen vor lassen wollen.

    Es war nun das Gespräch mit unserem Dienstleister und er meint nun, dass die Owncloud am ehesten etwas für uns sein könnte. Nur hab ich das mit der Owncloud (o.Ä.) immer anders verstanden, als er erklärt hat. Ich dachte es könnte sich so verhalten:

    Auf dem Windows-Server liegen die Daten. Ich installiere Owncloud auf dem jeweiligen Benutzerrechner. Es gibt Owncloud-Benutzerkonten, die man konkret am eigenen Rechner oder halt Mobiltelefon oder Tablet benutzt. Ich sage der Owncloud erstmal generell, dass es Zugriff z.B. auf den Server-Ordner "Projekte" einschließlich aller Unterordner und Daten hat. Dann habe ich in Windows mein kleines Owncloud-Programm und sehe ja letzten Endes nur eine Dateistruktur (kenne ich halt so von Dropbox oder GDrive). Dazu sage ich ihm (vermutlich am Mobilgerät), dass er nur Ordner X und Y im WLAN auf dieses Gerät synchronisieren soll und greife somit mobil, ohne Internetugang mittels Owncloud-App darauf zu. Ich kann Daten erzeugen/ändern/löschen, was dann alles wieder im WLAN synchronisiert wird.

    Mein Dienstleister sagte (halt nur so kurz am Telefon) etwas von monatlichen Kosten für jeden Nutzer, dann hat man erstmal 5 GB zur Verfügung und so weiter. Aber wozu diese 5 GB? Es liegt doch alles nur auf dem eigenen Server bzw. auf dem Mobilteil und in keiner anderen Cloud. Oder hab ich da was nicht verstanden?

  10. #30
    Avatar von Hans ganz
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    Zentrale Datenhaltung und Versionierung trifft es in meinen Augen.
    Das einfachste wäre, wenn sich jeder Bauleiter seine Daten vor dem Gang auf die Baustelle, auf sein MobileDevive zieht.
    Dort seine Arbeit verrichtet und anschließend zurück im Betrieb, die Daten zurück ins Zentrale Lager schiebt und die Versionierung im Auge behält.

    So viele Abhängigkeiten wie bei einer Versionierung anfallen, kann eine Maschine nicht automatisch.

    Das wichtigste ist immer der Faktor Person und der arbeitet am besten nach einer Anweisung.
    ,

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  12. #31

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    Ich habe ja schon etwas mehr dazu geschrieben - wechsel den Dienstleister :-)
    Er weiß nicht über was er redet (zumindest in diesem Zusammenhang). Benutzerkonten sind übrigens die bereits bestehenden - damit ergibt sich die Rechteverwaltung von selber (AD-Integration).
    Zudem bringt Nextcloud eine Versionierung mit (auf Wunsch). Client mit gezielter Sync einzelner Ordner gibt es für PC, Android und iOS.

  13. The Following User Says Thank You to qwali For This Useful Post:
  14. #32
    Avatar von thatgui
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    Zitat Zitat von kingduevel Beitrag anzeigen
    Auf dem Windows-Server liegen die Daten. Ich installiere Owncloud auf dem jeweiligen Benutzerrechner. Es gibt Owncloud-Benutzerkonten, die man konkret am eigenen Rechner oder halt Mobiltelefon oder Tablet benutzt. Ich sage der Owncloud erstmal generell, dass es Zugriff z.B. auf den Server-Ordner "Projekte" einschließlich aller Unterordner und Daten hat. Dann habe ich in Windows mein kleines Owncloud-Programm und sehe ja letzten Endes nur eine Dateistruktur (kenne ich halt so von Dropbox oder GDrive). Dazu sage ich ihm (vermutlich am Mobilgerät), dass er nur Ordner X und Y im WLAN auf dieses Gerät synchronisieren soll und greife somit mobil, ohne Internetugang mittels Owncloud-App darauf zu. Ich kann Daten erzeugen/ändern/löschen, was dann alles wieder im WLAN synchronisiert wird.
    Prinzipiell funktioniert das auch so, wie du es hier beschreibst. Allerdings solltet ihr euch die Frage stellen, ob ihr euren Windows-Server wirklich nach Außen öffnen wollt (sollte man nicht tun) - Baut lieber eine zweite Kiste auf, und bringt die alleinig ans Netz, und bindet im Anschluß die Resourcen auf eurem Windows-Server virtuell auf der NextCloud-Kiste ein oder richtet einen Synchronisationsdienst ein, der ständig den Datenstand auf der NC-Kiste und eurem Windows-Server abgleicht.
    Wenn ihr alles auf einem Server macht, und ein erfolgreicher Angriffsversuch von Außen kommt, seit ihr am Ende komplett lahmgelegt. Wenn ihr es auftrennt, hat der Angreifer wenigsten noch die Hürde auf ein weiteres System kommen zu müssen.
    Zitat Zitat von kingduevel Beitrag anzeigen
    Mein Dienstleister sagte (halt nur so kurz am Telefon) etwas von monatlichen Kosten für jeden Nutzer, dann hat man erstmal 5 GB zur Verfügung und so weiter. Aber wozu diese 5 GB? Es liegt doch alles nur auf dem eigenen Server bzw. auf dem Mobilteil und in keiner anderen Cloud. Oder hab ich da was nicht verstanden?
    Für mich klingt das danach, als würde euer Dienstleister entweder selbst ein Hostingangebot dafür anbieten, oder euch das Hostingangbot eines anderen Anbieters einfach weiterreichen wollen - eventuell war ihm nicht ganz klar, dass ihr auf jeden Fall alles "on Premise" (= in den eigenen Geschäftsräumen) haben wollt ?
    Geändert von thatgui (13.12.2018 um 06:59 Uhr)

  15. #33

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    Erstmal tausend Dank für die anhaltende Hilfe von euch allen. Ich weiß mal wieder, warum dieses hier eines von zwei Foren im Internet ist, wo ich aktiv bin !!!

    Und dann sorry, dass ich auf Grund fehlender Kenntnis nicht so tiefgreifend antworten kann...

    Terminal-Server: War auch schon im Gespräch. Ist aber wegen irgendetwas herausgefallen. Vor allen Dingen, glaube ich, weil man dann halt immer die Internetverbindung braucht.

    Außenzugriff und "zweite Kiste" (@thatgui): Ja, der Server sollte natürlich nicht ungesichert sein. Das ist klar. Eine zweite Kiste bedeutet natürlich auch Mehraufwand in der Administration. Hmm.

    Manuelle Synchronisation (@Hans ganz): Vielleicht muss es so laufen - aber wirklich komfortabel ist das halt auch nicht. Man muss dran denken es vorher und nachher zu tun.



    Zwischenfazit: Wir werden uns Anfang des Jahres nochmal mit dem Dienstleister richtig zusammensetzen, es wird ein Test-Tablet besorgt, der Dienstleister richtet alles so ein, wie er glaubt dass es richtig ist und wir testen das mal einfach. Ich werde ihn aber definitiv noch mit den hier aufgeführten Sachen und Begriffen konfrontieren...

  16. #34

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    2. Kiste unter Windoof als Gateway zum Internet ist eine brilliante Idee für den IT-Dienstleister - der hat eine neue Cashcow. Mach' lieber einen ersten Versuch ohne online-Zugang, nur mit Syncronisation in der Firma. Sync-Software gibt's ja wie Sand am Meer (PureSync, ...). Wenn das funktioniert und getestet ist (so nach ein paar Monaten) schau nach ob du überhaupt online Zugang brauchst.

  17. #35
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    Lass uns wissen wie es ausgeht.
    ,

  18. #36

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    Sooo...

    Abermals ein Gespräch mit dem Dienstleister. Er wollte tatsächlich ganz simpel eine Cloud in einem deutschen Rechenzentrum einrichten, manueller Abgleich der Daten. Also quasi exakt wie Dropbox und co. Zwar datenschutzkonform, aber absolut nicht das, was wir uns vorgestellt haben. So richtig kommen wir da grade nicht weiter...

    Mein Kollege schaut derzeit - parallel zu dieser mobilen Zugriffsgeschichte - aber auch nach einem übergeordneten Archivierungsprogramm für die Verwaltung. Da sind wir auf Grund eines anderen Programmes eventuell auf d3.ecm angewiesen - das wird sich noch zeigen. Aber dementsprechend hat er gemerkt, dass sich der mobile Zugriff eventuell sogar mittels dieses Programmes dann abbilden lässt. Wir sind in dieser Richtung jetzt erstmal am recherchieren und was uns das alles am Ende so kosten wird. Das Programm ist ja schonmal recht happig...

    Dazu habe ich von befreundeten Architekten noch als Projektverwaltungssoftware Newforma (für die Baubranche ausgelegt), für den mobilen Zugriff die VPN-Lösung Mobile Iron (mit weiteren integrierten Apps wie Office und sowas) sowie für die Bauleitung Aproplan (unabhängig zur restlichen Serverstruktur) gehört. Aber ich glaube da ist nichts so richtig dabei.

    Es bleibt ein umfangreiches Thema. Melde mich bei Neuigkeiten !

  19. #37

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    Meine Gedanken dazu die aber leider keine konkrete Lösung bieten

    Kurz Version:
    Ihr wollt ein dezentrales Versionierungssystem.

    In der Softwareentwicklung nimmt man dafür z.B. git.
    Keine Ahnung ob es soetwas für nicht Computer affine gibt.

    Lange Version:
    Arbeitsabläufe die zwingend auf einen dauerhaft funktionierenden und erreichbaren Server setzten werden hin und wieder Probleme bereiten.
    Somit möchte man die Daten lokal haben.

    Wenn von mehreren Geräten die selben Daten genutzt werden sollen müssen diese irgendwie Synchronisiert werden.
    Per Hand geht das sehr schnell schief.
    Bei relativ wenigen Geräten kann man versuchen die Synchronisation mithilfe von Tools vorzunehmen.

    Wenn dabei jedoch zu viele Geräte/Leute involviert sind geht es auch mit Synchronisationstools schief.
    Denn nur anhand des Änderungsdatums kann nicht sicher ermittelt werden welche Datei die "neuere" bzw "richtige" ist.

    Um diesem Problem entgegenzuwirken gibt es Versionierungs tools.

    D.h. alle Dateien in einem Verzeichnis werden von einem Tool überwacht/verwaltet.
    Hat man eine Änderung vorgenommen sagt man dem Tool: Bitte aktuellen Stand versionieren und schreibt einen Kommentar dazu.

    Die "Datenbank" die das Tool anlegt kann dann auf andere Geräte übertragen werden.

    Solange es keine Konflikte gibt kann die "Fremde" und die "eigene" Datenbank automatisch zusammen geführt werden.
    Sollte es Konnflikte geben kann mithilfe des Tools die Entstehungsgeschichte der einzelnen Stände verglichen werden.

    In der Softwareentwicklung nimmt man dafür z.B. git.

    Git ist jedoch selbst für so manchen Softwareenwickler zu Komplex...


    Nach einem kurzen Blick auf die von dier genannten Webseiten/Tools kann ich nicht einschäzten ob diese eher richtung Synchronisierungs Tool gehen oder Versionierungs Tool
    T550 R61i

  20. #38
    Avatar von thatgui
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    Zitat Zitat von kingduevel Beitrag anzeigen
    ...Programmes eventuell auf d3.ecm angewiesen..
    So wie sich das Whitepaper liest passt das ja zu euren Anforderungen. Da ich eure internen Strukturen nicht kenne, ist es natürlich schwer einzuschätzen, ob ihr 80% des Programms überhaupt nutzt - zumindest scheint es mir so, dass hier hautpsächlich die Strukturierung von internen Prozessen im Vordergrund steht.

    Zitat Zitat von kingduevel Beitrag anzeigen
    ...für den mobilen Zugriff die VPN-Lösung Mobile Iron (mit weiteren integrierten Apps wie Office und sowas)...
    Mobile Iron ist eigentlich ein Werkzeug um mobile Endgeräte zu verwalten. Wenn es rein um den VPN Zugriff geht, würde es eventuell auch Cisco Any Connect (oder ein vergleichbares Produkt) tun.

    Mal noch ein Gedanke:

    Hier im Thread wurde ja schon von jemandem eine Diskstation vorgeschlagen, und auch wenn es zumindest für mich etwas "unprofessionell" klingt (aber ich war bis jetzt nur in Firmen > 120 Mitarbeiter, da hab ich eventuell auch eine andere Brille auf) , eigentlich sollte sie bei der angegebenen Anzahl von Mitarbeitern doch reichen:
    • überschaubare Anschaffungskosten
      Nach - glaube ich - fünf Jahren läuft der Softwaresupport aus, ihr müsstet dann halt über eine Neuanschaffung nachdenken
    • isoliertes System
      Aus Sicherheitsgründen sollte es sowieso ein eigenständiges System sein und so habt ihr keinen großen Aufwand, weder was Hardware noch was Software angeht
    • Einfache Benutzbarkeit
      Administration ist für jemanden, der sich einigermaßen in einem Windows Betriebssystem auskennt üebrhaupt kein Problem. Ich meine, dass sich eine Diskstation auch ans AD koppeln läßt, was die Nutzerverwaltung nochmal reduzieren dürfte.
    • Einfache Lösung für die Abindung nach außen
      Was hier noch gar nicht zur Sprache kam: wie ist es denn um die Verbindung nach Außen bestellt ? Reicht der Upstream, gibt es eine feste IP (wo steht denn euer Server, in einem Rechenzentrum, oder bei euch in den Geschäftsräumen) ? Am Upstream kann die Diskstation natürlich nichts drehen, aber mit der Diskstation kommt auch ein Dienst, der sich um die Anbindung nach außen kümmert. Das spielt dann zwar ein Server in Korea (?) als Vermittlungspartner eine Rolle, aber das sind ja dann höchstens Bewegungsdaten der mobilen Endgeräte das sollte aus DSGVO - Sicht nicht kritisch sein.
    • Mobile Endgeräte
      Ob iOS oder Android, passende Applikation aus dem entsprechenden Store drauf, Verbindungsdaten eingeben > läuft
    • Ausbaubar
      Wie auch bei Nextcloud/Owncloud könntet ihr noch weitere Module nutzen, z.B. VPN (gibts natürlich nicht bei Nextcloud/Owncloud), gemeinsame Kalender oder Kontakte

  21. #39

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    Zitat Zitat von thatgui Beitrag anzeigen
    Hier im Thread wurde ja schon von jemandem eine Diskstation vorgeschlagen,
    Gaaaaaaanz wichtig, wenn man den Kauf einer Synology oder QNAP ins Auge fasst (Aus meiner Sicht Bestens geeignet, solche Geräte mit einzubinden):
    Bitte den (Garantie)Service nicht vernachlässigen und nicht das billigste Gerät kaufen was man findet. Nur die teureren Geräte bieten die Möglichkeit einen
    einigermassen vernünftigen Wartungsvertrag bei Synology oder QNAP abzuschliessen.
    Wer da spart kann eine Menge Geld in den Sand setzen, wenn das Gerät ausfallen sollte und beim Hersteller getauscht werden muss.
    Das kann sich auch mal 4 Wochen hinziehen wenn das Gerät eingeschickt werden muss.

    Zitat Zitat von thatgui Beitrag anzeigen
    aber mit der Diskstation kommt auch ein Dienst, der sich um die Anbindung nach außen kümmert.
    Dieser DDNS Dienst von Synology wird kostenlos und zusätzlich zur Verfügung gestellt und es wird definitiv keine Upzeit von 99,99999% garantiert.
    Hatte schon öfter den Fall, dass das Gerät von außen einfach nicht erreichbar war, weil der Dienstserver nicht richtig lief.
    System error, strike any user to continue...

    In Benutzung: T440p

  22. #40

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    Hallo,

    meine Empfehlung OpenMediaVault in Verbindung mit Nextcloud.

    https://edv.mueggelland.de/nextcloud...er-einrichten/

    Erst mal nur für die 2-PC-Spezialisten.

    Als Hardware genügt ein x86 PC.
    Die Investitionskosten sind vorerst also gering.
    Den DDNS Dienst könnte man mit einer Fritz!Box von AVM nutzen.

    Später kann man immer noch auf Synology oder QNAP umsteigen.
    Das aber auch nur aus Stromspargründen.

    Docker mit Nextcloud funktioniert auch auf einem Windows-Server.

    MfG

    xsid
    Geändert von xsid (21.12.2018 um 15:56 Uhr)

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