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Thema: Vorsicht bei UEFI-Bios

  1. #1

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    Vorsicht bei UEFI-Bios

    Mal zur Warnung:

    "Some recent ThinkPads can be destroyed by changing a UEFI-BIOS setting":

    At the moment, its not known how many models are affected by this. One thing is clear though: Cheaper models like the ThinkPad L380 or ThinkPad E480 and ThinkPads made before 2017 are not affected, because they lack Thunderbolt support. There are user-reports about the problem for the following ThinkPads:

    ThinkPad P52
    ThinkPad X1 Yoga 2018
    ThinkPad P52s
    ThinkPad P1
    ThinkPad P72

    Apparently, Lenovo is already aware of the issue since June 2018, ....


    https://www.notebookcheck.net/Some-r....346156.0.html
    T440s - no camera, no microphone, Trackpad with 3 buttons, 2x SSDs, ChiMei/Innolux FHD
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  2. #2
    Avatar von mectst
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    Vorsicht bei UEFI-Bios

    UEFI-Einstellungen sollen bestimme Lenovo-Notebooks unbrauchbar machen. https://winfuture.de/news,105740.html
    Was wirklich dran steckt, kann ich nicht beurteilen.

    Grüße Thomas
    Aktuell: E570 (20H5CTO1W) - Win10 Pro 64Bit (1903)
    Vorgänger (über 9 Jahre treue Dienste ohne murren und zucken): R500 (2732-6FG) - geliefert mit XP, zuletzt Win10 Pro 64Bit

  3. #3

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    Das fiese daran: In mehreren Quellen wird empfohlen, genau diese UEFI-Einstellung ("Thunderbolt BIOS Assist") auf "Enabled" zu stellen, wenn Linux eingesetzt wird und Thunderbolt Probleme macht oder zu viel Strom zieht.
    z.B. hier: https://forums.lenovo.com/t5/Linux-D...4057604/page/6
    oder hier: https://www.golem.de/news/lenovo-thi...-136376-3.html
    oder hier: https://wiki.archlinux.org/index.php...0s#Powersaving
    Hier geht es zwar in allen Quellen um das T480/T480s, bei welchem das Aktivieren der Option offenbar keine Probleme verursacht, aber mich würde nicht wundern, wenn der eine oder andere Linux-Nutzer anderer Modelle auch auf diese Quellen stößt und deswegen eben jene Option in den betroffenen Modellen aktiviert und damit sein Mainboard zerstört...
    T500 W520 T500, T480s: i7-8550U, 16GB, 1TB 970 Pro, MX150, PC: Asus Z97-A, i7-5775C@4,1GHz, 16GB 2400, 1TB SSD Homesrv: 32,5/24,5TB brt/net, Supermicro X11SSH-CTF, Xeon E3-1240v6, 32GB, SSD, LTO: 3x LTO (5&6), 125TB, Srv: einige Supermicro PDSML-LN2+, Xeon 3220, 8GB

  4. #4

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    https://thinkpad-forum.de/threads/21...I-BIOS-setting

    Kann ja bitte mal ein Admin zusammenfügen und ev. auf sticky setzen ...

    dachte dort sehen das mehr Leute.
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  5. #5
    Avatar von think_pad
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    Ja, alle Linux-User, die die Option "BIOS Support for Thunderbolt" oder "Thunderbolt BIOS Assist" wählen, um Thunderbold unter LINUX zu betreiben, bekommen diese Probleme.

    Angeblich soll der TPM-Chip versagen bzw. das Gerät sperren, wenn man Thunderbolt ohne UEFI betreibt.


    2 x IBM 600 E/X; N200; 2 x T61; 4 x UXGA-Frankenpad; 1 x T420 QM; 2 x W520; 2 x TPT 2; 1 x TPT 10, 1 x Yoga Book WIN,, 1x Nokia 8110 4G

  6. #6
    mostly harmless Avatar von moronoxyd
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    Threads zusammengefügt und Thema auf Sticky gesetzt.

  7. #7

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    BIOS-Option macht ThinkPads zu Briefbeschwerern | heise online:

    https://www.heise.de/newsticker/meld...n-4205185.html

    - - - Beitrag zusammengeführt - - -

    Repairing a ThinkPad with a Corrupt Thunderbolt Firmware Chip:

    http://posts.nadim.computer/2018/10/...-thinkpad.html
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  8. #8

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    Zitat Zitat von mcb Beitrag anzeigen
    Repairing a ThinkPad with a Corrupt Thunderbolt Firmware Chip:
    http://posts.nadim.computer/2018/10/...-thinkpad.html
    Interessant! Wobei nicht gesagt ist, dass der Inhalt des Thunderbolt SPI Flash wirklich korrupt war. Der Author hat eventuell mit dem Nullen des Flash das UEFI BIOS dazu gebracht, seine Variablen zu aendern, so dass nach dem erneuten Aufspielen der Thunderbolt Firmware der Fehler vermieden wurde. Um das herauszufinden muesste man den alten Inhalt des Thunderbolt SPI Flash mit dem neuen vergleichen...
    Geändert von jal2 (26.10.2018 um 23:23 Uhr)

  9. #9
    Avatar von think_pad
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    Zitat Zitat von mcb Beitrag anzeigen
    Repairing a ThinkPad with a Corrupt Thunderbolt Firmware Chip: http://posts.nadim.computer/2018/10/...-thinkpad.html
    Spannender Bericht, aber wahrscheinlich irrt er: Vermutlich wäre das Neubespielen des UEFI/BIOS gar nicht notwendig gewesen, weil es zwar der Auslöser der Blockade war (CRC- und/oder TPM-Fehler), aber nicht die Ursache. Auf der anderen Seite steht vielleicht noch der falsche Befehl im Befehlssatz des BIOS/UEFI, dann sollte man ihn doch überschreiben.

    Die Ursache wird sein, dass durch den "BIOS Support for Thunderbolt"-Befehl nur der kleinere 1MB-ROM, der direkt für Thunderbold zuständig ist, irreparabel beschrieben wurde. Das führt zu dem CRC-Fehler durch das startende BIOS und zur TPM-Blockade. Auch das gesetzte Supervisor-Passwort spielt hier eigentlich keine Rolle.

    Erst das komplette Auffüllen des 1MB-ROM mit NULL ermöglichte den Start in das BIOS und in das WINDOWS, was ja laut seinem Bericht dazu führte, dass Thunderbold unter WINDOWS gar nicht mehr vorhanden war. Und erst das Einspielen der Firmware für Thunderbold auf den 1MB-Thunderbold-ROM unter WINDOWS führte dazu, dass Thunderbold im Gerätemanager wieder auftauchte und konfigurierbar wurde.

    Das lässt (unter Vorbehalt einer falschen Ferndiagnose) zwei Schlussfolgerungen zu:

    1. Der "BIOS Support for Thunderbolt"-Befehl zerschießt das 1MB-Thunderbold-ROM so sehr, dass das BIOS/UEFI nach einer CRC-Prüfung den Start stoppt.
    2. Das komplette Auffüllen mit NULL des 1MB-Thunderbold-ROM repariert zwar nicht den Fehler, ermöglicht aber einen Start "ohne Thunderbold" in WINDOWS, von wo man den Chip neu bespielen kann.


    Niemand bei Lenovo hat offenbar geprüft, ob die BIOS-Unterstützung auch für Thunderbold gilt, sie haben es nur im UEFI getestet. Vielleicht hatte LINUX damals noch keine Thunderbold-Treiber, so dass sie es hätten testen können.
    2 x IBM 600 E/X; N200; 2 x T61; 4 x UXGA-Frankenpad; 1 x T420 QM; 2 x W520; 2 x TPT 2; 1 x TPT 10, 1 x Yoga Book WIN,, 1x Nokia 8110 4G

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